Xiaomi 14T Pro: Update-Support beginnt stark (September-Sicherheitspatch)

Das Xiaomi 14T Pro ist letzte Woche erschienen und ich konnte im Blog direkt einen Test liefern, da ich etwas früher Zugriff auf dieses Smartphone hatte. Klar, dass ich da auch schon erste Updates erhalten habe. Eines trudelte vor dem Launch ein und behob kleinere Fehler, ein weiteres fügte kürzlich den Sicherheits-Patch für den September 2024 hinzu. So sieht es danach aus, als wolle Xiaomi die Unterstützung also ernst nehmen.

So wird das Xiaomi 14T Pro nach dem aktuellen Update-Versprechen des Herstellers bis 26. September 2029 Sicherheits-Updates erhalten. Das klingt nett, aber man muss natürlich auch beobachten, wie oft am Ende Aktualisierungen eintrudeln. Das werde ich für euch in diesem Falle beobachten und in die Berichterstattung einbeziehen. In Zeiten, in denen die Leistung aktueller Mittelklasse-Smartphones für die meisten Menschen ausreicht, wird die Versorgung mit Updates schließlich zu einem Faktor, den immer mehr Kunden bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen.

Die neueste Firmware für das Xiaomi 14T Pro ist jedenfalls die Version 1.0.11.0-UNNEUXM. Außer dem Sicherheits-Update für den September 2024 sind keine Neuerungen enthalten. Jetzt bin ich gespannt, wann Xiaomi das nächste Update folgen lässt.

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Microsoft Defender: Warnung vor unsicheren Hotspots auch in Deutschland

Microsoft 365 als Abo bietet auch innerhalb des Defenders einen VPN-Dienst an. In den letzten Monaten hat Microsoft es einfacher gemacht, online sicherer zu bleiben, indem man unsicheres WLAN automatisch erkennt und dem Benutzer meldet.

Diese Erkennung nutzt die Defender-Heuristik, die mehrere Merkmale eines WLAN-Hotspots untersucht, um zu bestimmen, ob dieser verdächtig ist. Ebenso wie bei unsicherem WLAN erhalten die Benutzer auch bei diesem verdächtigen WLAN eine Benachrichtigung und können das Defender VPN für zusätzliche Sicherheit aktivieren.

Was nun neu ist: Dieser Datenschutz (VPN) ist jetzt auf allen von Microsoft unterstützten Geräteplattformen verfügbar, einschließlich Windows, macOS, Android und iOS. Die Funktion ist in weiteren Ländern verfügbar, darunter den USA, Großbritannien, Deutschland und Kanada. Und bald kommen noch mehr Länder hinzu.

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PlayStation 5: Mehr Werbung in der Systemoberfläche

Sony hat an der Systemoberfläche eine Anpassung vorgenommen, die vielen Gamern nicht gerade schmecken dürfte. So werdet ihr deutlich mehr Werbung im UI erblicken. Wandert ihr durch eure installierten Spiele, wird bei jeder Markierung eines Titels ab sofort nämlich fett im Hintergrund eine Mischung aus News und Werbung auf euch hereinprasseln.

Das macht die ganze Oberfläche zum einen deutlich unruhiger bzw. überladener und zum anderen müsst ihr damit leben, z. B. ein Spiel wie „Twin Mirror“ starten zu wollen, aber vorher eben dick im Hintergrund Werbung für „Lost Records“ vom selben Entwicklerstudio zu erblicken. Deklariert wird dies zwar als „News“, doch in sozialen Netzwerken sehen das einige Spieler eben doch eher als Werbung. Zumal wohl zum Teil auch auf etwa Kinofilme hingewiesen wird. Beispielsweise sehen einige Nutzer, die „Spider-Man: Miles Morales“ installiert haben, bei Auswahl des Spiels zunächst in der Systemoberfläche eine Werbung für den Animationsfilm „Spider-Man: Across the Spider-Verse“.

So it turns out that the recent PS5 UI update that let you disable all the advertisements on the dashboard was too good to be true. Now EVERY SINGLE GAME on your homescreen shows you an advertisement in the background with no way to remove them lol https://t.co/Nts6eCq8Eb pic.twitter.com/29p56mYn34

— Earl Turlet (@alfredobofa) September 29, 2024

Aktuell sind diese Einblendungen offenbar nicht abschaltbar. Wie nervig sie sind, variiert je nach Spiel. Beispielsweise habe ich bei älteren PS4-Spielen wie „Valkyria Chronicles 4“ nur ein Artwork zum Spiel gesehen, was ich verkraften kann. Aber bei anderen Titeln, wie eben „Twin Mirror“, finde ich die Werbung für andere Games nicht so dolle. Was besonders stört, ist, dass der Hintergrund teilweise wahllos vollgeknallt wird und so alles extrem überladen wirkt. Bleibt zu hoffen, dass Sony hier vielleicht nochmal über die Sache nachdenkt und zumindest Vorgaben für die Gestaltung der „News“ macht, damit sie nicht ganz so aufdringlich sind bzw. weniger mit dem Layout brechen.

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Microsofts Marktverhalten unter besonderer Missbrauchskontrolle in Deutschland

Microsoft Gebäude

Microsoft muss sich auch in Deutschland stärker beäugen lassen. Das Bundeskartellamt hat die Microsoft Corporation als ein Unternehmen identifiziert, das aufgrund seiner überragenden Bedeutung den Markt übergreifend dominiert. Das trifft u. a. auch Meta, Amazon und Google zu. Aufgrund dieser Einstufung unterliegt Microsoft nebst seinen Tochtergesellschaften der speziellen Missbrauchskontrolle gemäß § 19a des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Diese Regelung erlaubt es dem Bundeskartellamt, gegen Unternehmen, die eine derartige Marktmacht besitzen, bei Vorliegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen einzuschreiten.

Mit Windows dominiert Microsoft den Markt der PC-Betriebssysteme schon seit langem. Auch in den Bereichen der Server-Betriebssysteme (Windows Server) und der Produktivitätssoftware (Office-Produkte, Microsoft 365) nimmt das Unternehmen führende Marktstellungen ein. Ursprünglich auf eine PC- und Server-Infrastruktur ausgerichtet, verlagert sich Microsofts Schwerpunkt in den letzten Jahren verstärkt auf Cloud-Dienste, wobei Azure zusammen mit Amazon Web Services (AWS) eine Spitzenposition einnimmt.

Durch Übernahmen, eigene Entwicklungen und die Erweiterung seiner Kernprodukte um neue Funktionen hat Microsoft sein Portfolio stetig erweitert. Die Einbindung von Angeboten Dritter steigert die Attraktivität seines grundsätzlich offenen Systems weiter, und durch die Bündelung komplementärer Angebote behält das Unternehmen einen deutlichen Vorteil gegenüber Konkurrenten, die nur in einzelnen Segmenten aktiv sind. Die technische Integration seiner Produkte verstärkt diesen Effekt, so die Bundesnetzagentur. Die will übrigens noch einen Fallbericht zu ihrer Entscheidung veröffentlichen.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die vielen Produkte von Microsoft sind in Unternehmen, Behörden und Privathaushalten allgegenwärtig und nicht wegzudenken. Historischer Ausgangspunkt des Unternehmens ist das Betriebssystem Windows, mit dem Microsoft seit vielen Jahren eine beherrschende Stellung einnimmt. Dazu kommen die Office-Anwendungen und weitere vielfältig miteinander verbundene Software-Angebote. Das Ökosystem Microsoft ist heute verwobener und stärker als je zuvor, denn über alle Bereiche wölben sich zunehmend Cloud und Künstliche Intelligenz, Schlüsseltechnologien, in denen Microsoft durch eigene Entwicklungen und durch Kooperationen seine starke Position untermauert hat.“

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FFmpeg 7.1 veröffentlicht

FFmpeg ist eine Open-Source-Software-Suite, die dazu dient, digitale Audio- und Videodateien aufzunehmen, zu konvertieren und abzuspielen. Seit ihrer Erstveröffentlichung im Jahr 2000 hat sich die Software zu einer der führenden Anwendungen in der Multimedia-Verarbeitung entwickelt. Viele Anwender haben FFmpeg möglicherweise auf ihrem Computer installiert, ohne sich dessen bewusst zu sein, da extrem viele Programme darauf basieren.

Die Software umfasst eine Reihe von Bibliotheken und Werkzeugen, die auf verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, macOS und Linux laufen. FFmpeg bietet Funktionen wie das Konvertieren zwischen verschiedenen Audio- und Videoformaten, das Anwenden von Filtern und Effekten, das Aufnehmen und Streamen von Dateien sowie das Extrahieren von Audio- und Video-Streams aus unterschiedlichen Quellen. Diese Funktionen werden über die Kommandozeile gesteuert, es sei denn, man verwendet ein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche, das die Funktionen von FFmpeg nutzt.

Nun ist Version 7.1 von FFmpeg veröffentlicht worden. FFmpeg 7.1 ist ein Release mit vielen neuen Funktionen, darunter ein vollständiger nativer VVC-Decoder, ein neuer MV-HEVC-Decoder, ein neuer LC-EVC-Decoder, ein neuer xHE-AAC-Decoder sowie die Fertigstellung des IAMF-Decoders. Diese Version bietet auch Hardware-Codierung über Vulkan, VVC-Codierung, ARM64- und RISC-V-Optimierungen und andere Hardwarebeschleunigungen. FFmpeg 7.1 ist eine LTS-Version und baut auf der bereits FFmpeg 7.0-Veröffentlichung auf. Jean-Baptiste Kempf erläutert in seinem Beitrag auch noch einmal die neuen Funktionen für Hardware-Codierung über Vulkan und D3D12, die Optimierungen für ARM64 und RISC-V sowie die anderen wichtigen Verbesserungen in FFmpeg 7.1.

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