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Marktübersicht: Smartphone-Gimbals im Vergleich

Seit 2015 ist das Interesse um Smartphone-Gimbals um ein Siebenfaches gestiegen. Wie sieht der Markt aus und welches System ist gut? TechStage hat das SPG von Feiyu Tech, Smooth Q von Zhiyun Tech sowie der Osmo Mobile von DJI Innovations getestet. In dieser Marktübersicht gibt es einen Einblick in die Welt der Gimbals.

Wer viel Videos mit seinem Smartphone aufzeichnet, weiß die Bild- und Tonqualität dieser Geräte zu schätzen. Heute vor zehn Jahren war das anders. Die Multimedia-Ausstattung eines Handys war nicht besonders gut: dumpfe Mikrofone, niedrige Videoauflösungen und Bildraten, die man so nur von einem animierten Stapel Papier in Form eines Daumenkinos kennt. Außerdem gab’s einen winzigen Speicher für die digitalen Inhalte – gemessen wurde in MByte, nicht wie heute im GByte-Bereich. Im Jahr 2017 haben wir uns an hochauflösende Formate wie 4K UHD oder 1080p mit 120 Bildern pro Sekunde gewöhnt. Flaggschiff-Smartphones wie das
HTC U11sind teilweise mit bis zu vier Mikrofonen ausgerüstet und können den Ton sogar aus einer bestimmten Richtung aufnehmen und den Rest ignorieren. Videos aufnehmen mit dem Smartphone ist also etwas ganz Selbstverständliches für uns. Bei einer
aktuellen Erhebung von Bitkom Researchgaben 90 Prozent aller Befragten an, dass sie die Funktion Foto- und Videokamera nutzen würden. Wie kann man nun die Videofunktion des Smartphones auf ein ganz neues Level heben? Zwischen einigen professionellen Aufnahme-Apps, Linsen zum Aufsetzen und den Selfiesticks gibt es die Gimbals. Sie versprechen stabile und komplett wackelfreie Videos.

Den Start machen wir mit dem Osmo Mobile von DJI Innovations. Der Hersteller, der gewöhnlich für seine Hexa- und Quadrocopter der Phantom- sowie Inspire-Reihe bekannt ist, bietet seine
kardanische Aufhängungseit Oktober 2016 an. Der Osmo Mobile ist ausgezeichnet verarbeitet und bietet eine umfangreiche Applikation an. Die App ist nicht komplett frei von Fehlern, bei Feiyu Tech und Zhiyun Tech gibt es ähnliche Probleme und sogar noch mehr.

Wirklich gefallen hat uns bei dem Osmo Mobile die Funktion des Gesichts- und Objekttrackings. In dem Bildsucher der Kamera kann ein Gegenstand oder ein Mensch mit einem halbdurchsichtigen Rechteck markiert werden. Anschließend werden Bewegungen automatisch von dem System nachgezogen. Im Mittelpunkt der Aufnahme steht immer das markierte Objekt. Das ist ideal für beispielsweise Food-Blogger, die selbst vor dem Herd stehen und sich ständig hin und her bewegen müssen. Am Ende wird es niemand glauben, dass es eigentlich ein One-Man-Show gewesen ist.

Wer sein Gimbal mit Smartphone an einem Stativ befestigen möchte, der wird bei diesem Vorgehen große Schwierigkeiten erleben. DJI hat den Gewinde-Anschluss an einer unglücklichen Position an der Seite angebracht, sodass eine vertikale Ausrichtung ohne zusätzliches Originalzubehör kaum möglich ist. Dabei kann der Osmo Mobile wunderbare Zeitrafferaufnahmen mit ganz feiner Motorik machen.

Mit einem durchschnittlichen Preis von 300 Euro ist der Osmo Mobile zwar nicht der günstigste Gimbal im Test, dafür aber der fortgeschrittenste. Bei Hitze, Über- oder Unterlastung der Motoren schaltet er sich automatisch ab und reagiert am Ende nachhaltiger, als seine zwei Kollegen. Dafür ist die Betriebszeit mit 4,5 Stunden im Vergleich zu den anderen am geringsten.
Testbericht zu dem DJI Osmo Mobile.

Der günstigste Gimbal in dieser Runde ist der Smooth Q von dem Spezialisten Zhiyun Tech. Während die Kernfunktion, das Stabilisieren von Videos, im Test exzellent funktioniert hat, sind andere Extras eher ausreichend bis mangelhaft. Das Tracken von Objekten ist zwar dabei, funktioniert aber in der Praxis äußerst träge und mit Verzögerung. „Was für ein langsamer Kameramann“, könnte man hier im Vergleich zu der Osmo Mobile meinen.

Wem die Verarbeitung und die Materialien wichtig sind, sollte einen Bogen um den erschwinglichen Smooth Q machen. Das Gehäuse ist durchweg aus Kunststoff gemacht und fühlt gar nicht wertig an. Die Gimbals von Feiyu Tech sowie DJI sind aus mattem Metall. Die Kontaktflächen wurden mit einer gummiartigen Schicht überzogen; das sorgt für einen festen Halt.

Im Smooth Q sitzt ein festeingebauter Akku, bei den anderen zwei lässt sich dieser in wenigen Sekunden austauschen. In der Testphase hat der Zhiyun-Gimbal eine Nutzungszeit von knapp sechs Stunden geschafft. Zeitgleiches Laden über eine Powerbank hat ebenso gut funktioniert, wie das Aufladen eines Smartphones über den integrierten Anschluss USB Type A.

Der Smooth Q wird in einer stark gepolsterten Tasche geliefert. Damit ist das Transportieren sicher und die sensible Technik bleibt gut aufbewahrt. Neben der Farbe Gold, gibt es den Smooth Q auch in Pink, Silber oder Schwarz.
Testbericht zu dem Zhiyun Smooth Q.

Von allen Gimbal-Systemen ist die Applikation von Feiyu Tech am schlechtesten umgesetzt. Was die Installation betrifft, so ist die App zwar mit vielen Smartphones kompatibel, doch sie stützt oft ab. Das ist ein großes Problem, wenn man das SPG im produktiven Einsatz hat. Bei diesem Gimbal hat uns ebenfalls die edle Aufmachung gefallen: handlich, leicht und klasse von der Beschaffenheit.

Eine weitere Herausforderung mit dem SPG sind große Smartphones. Ein iPhone 7s Plus von Apple bringt den Gimbal an seine Grenzen: Nach dem Anbringen, kratzt die Aufhängung an den anderen Teilen. Warum? Weil das eingesetzte Smartphone zu breit ist. Auch aufgefallen ist uns die schwache Leistung der drei Motoren. Während der Osmo Mobile und der Smooth Q jegliches von uns getestete Smartphone stabil und waagerecht halten konnten, gab es beim SPG eine leichte Schräglage. Selbst nach ganz feiner Balance-Einstellung, die bei allen drei Gimbals durchgeführt werden muss, kippte das iPhone entweder nach links oder rechts.

Genau wie beim Osmo Mobile und dem Smooth Q gibt es am Griff einige Tasten zur manuellen Steuerung des Gimbals. So kann die Aufhängung bei den drei Punkten in alle vier Himmelsrichtung gedreht werden. Spezielle Tasten blockieren einige Achsen oder wechseln zwischen den unterschiedlichen Modi. Ein mehrfaches Drücken der Funktionstaste aktiviert die zu dem Anwender gerichtete Kamera.

Der SPG hat ebenfalls sechs Stunden geschafft. Die Akkus sind im Vergleich zu der so genannten „DJI Intelligent Battery“ günstiger. Sie kosten in herkömmlichen Onlineshops etwas um die zwei bis drei US-Dollar. DJI liegt bei durchschnittlich 30 Euro.
Testbericht zum Feiyu Tech SPG.

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Spigen-Cover für das Galaxy S8 ausprobiert

Für Testgeräte nutze ich in der Regel Sleeves von FitBag, einfach da dort das Gerät in der Tasche geschützt ist, ich aber schnell Fotos von dem – dank Microfaser-Innenfutter sauberen – Smartphones machen kann. Allerdings ist das Smartphone so bei der Nutzung selber auch ungeschützt, wer auf Nummer sicher gehen möchte, schaut sich also nach Covern um.

Besonders, da schon beim Galaxy S7 edge ein neues Display schnell über 250 Euro gekostet hat – beim Galaxy S8 wird es sicher nicht günstiger werden. Während ich beim S7 edge Samsungs Lens-Cover praktisch fand, fehlt eben dieses für das Galaxy S8. Also musste ein anderes Cover her. 

Bei Schutzhüllen und Covern bin ich kritisch, das Design von Smartphones wird über Monate entwickelt und dann Kunststoff für wenige Euro an ein Galaxy S8, welches auch nach 800 Euro aussieht, zu packen, nimmt dem ganzen häufig eben das Design. Spigen ist allerdings schon seit längeren eine bekannte Größe bei Covern, aus dem Grund habe ich den südkoreanischen Hersteller angeschrieben und auch prompt einige Testmuster von verschiedenen Covern für das Galaxy S8 bekommen. Disclosure: Im Artikel dazu habe ich Amazon-Partnerlinks integriert, die Preise ändern sich damit nicht, ich bekomme aber eine kleine Provision von Amazon.

Spigen Liquid Crystal






TPU ist so eine Sache, der weiche, silikonartige Kunststoff fühlt sich natürlich nicht so hochwertig an wie die Glas-Metall-Kombination des Galaxy S8, ist aber griffiger. Im Fall des Liquid Crystal sieht es allerdings durchaus gelungen aus. Ein kleines Brillenreinigungstuch liegt bei um die Rückseite des S8 und falls nötig die Innenseite des Liquid Crystal Case zu reinigen. Danach sorgen winzige Noppen zwischen Cover und Rückseite dafür, dass Cover und Glas nicht aneinander kleben. In den Ecken setzt Spigen zudem auf eine „Air Cushion Technology“ – was nichts anderes heißt, als dass es kleine Hohlräume in den Ecken gibt, welche bei einem Sturz dann ein schützendes Luftpolster bilden und so das S8 vor Schäden schützen sollen. Die Edge wird etwa halb abgedeckt, am oberen und unteren Ende steht das Case leicht über und schützt so das Display. Zwei Kritikpunkte gibt es: zwischen Fingerabdrucksensor und Kamera hätte ich mir eine Trennung gewünscht, sodass man nicht mehr mit den Fingern die Linse vollschmiert – durch das Case ist der Fingerprint-Scanner deutlich einfacher zu ertasten, aber mit Wurst- dicken Fingern tatscht man eben dabei doch auf die Kamera. Außerdem würde ich mir freiliegende Power-, Bixby- und Volume-Buttons wünschen, es kann aber sein, dass dies bei TPU nicht so einfach möglich ist.

Liquid Crystal für das Galaxy S8
Liquid Crystal für das Galaxy S8+

Spigen Liquid Air





Auch wieder TPU, aber schwarz und mit einem Muster auf der Rückseite ist das Liquid Air ein schlichtes Case, welches das Design durchaus erhält. TPU liefert auch hier wieder Luftpolster in den Ecken, dazu gibt es auf der Innenseite ein Design welches an ein Spinnennetz erinnert – ob das auch irgendwie Luftpolster ermöglicht…fraglich. Wie auch beim Liquid Crystal (und allen anderen Covern von Spigen) passen die Anschlüsse perfekt und auch dickere Ladekabel können genutzt werden. Wie bei den anderen Cases sorgt ein leichter Überstand an Ober- und Unterseite dafür, dass das Galaxy S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Case gelegt wird.

Liquid Air für das Galaxy S8
Liquid Air für das Galaxy S8+

Spigen Neo Hybrid




Auf Fotos sieht es gut aus, in der Praxis auch – allerdings trägt es dann doch etwas auf und macht das schlanke Galaxy S8… weniger schlank. Hybrid deutet es schon an: zwei Materialien schützen hier das Smartphone. Ein TPU-Case ähnlich dem Liquid Air und dazu ein Hartplastikrahmen. Das TPU-Case kommt ohne Air Cushion, soll aber dennoch Stöße mindern. Der Plastikrahmen wiederum schützt die Ecken nochmals stärker und sieht dabei auch durchaus schick aus. Für meinen Geschmack trägt es aber etwas zu sehr auf.

Neo Hybrid für das Galaxy S8
Neo Hybrid für das Galaxy S8+

Spigen Rugged Armor



Klingt robust und sieht auf Fotos sogar nach Kohlefaser aus – in der Praxis ist es ein TPU-Case (mir Air Cushion), welches auf der Rückseite auf zwei Flächen den Kohlefaser-Look hat, bei dem Preis aber wohl kaum aus Kohlefaser bestehen kann 😉 aber hey, es sieht gut aus, ist allerdings etwas weniger griffig als das Liquid Air oder auch Liquid Crystal TPU-Cover.

Rugged Armor für das Galaxy S8
Rugged Armor für das Galaxy S8+

Spigen Tough Armor




Wer es richtig robust braucht, kann zum MIL-STD 810G zertifizierten Tough Armor greifen. Schlank ist dort nichts mehr, dafür gibt es zwei Materialien und einen kleinen Standfuß. Das Case besteht aus einem TPU-Case (mit Air Cushion) und darüber einer Hartplastik-Schale auf der Rückseite. Das macht einen sehr robusten Eindruck und passt eigentlich so gar nicht zum schlanken Galaxy S8. Dafür wird es so richtig robust und hat einen praktischen Standfuß, wenn man etwa Filme schauen möchte. Nachteile: dick und ich finde die Buttons nicht wirklich gut zu ertasten (außer den Bixby-Button, der ist geriffelt, damit man den nutzlosen Button ja nicht versehentlich drückt 😉 ).

Tough Armor für das Galaxy S8
Tough Armor für das Galaxy S8+

Spigen Thin Fit





Das Case auf das ich am meisten gespannt war: Das Thin Fit. Der Name sagt es schon – möglichst schlank soll hier alles sein. Das klang für mich am meisten nach einem Case bei dem das Design nicht groß zulegt und das S8 somit schlank bleibt. Zu dem Zweck setzt das Thin Fit auf Hartplastik und nicht TPU und kommt daher auch ohne Air Cushion in den Ecken daher. Wer mag kann in das Case eine Metallplatte kleben für einen Magnethalter von Spigen, ansonsten ist das Case sehr minimal gehalten. In der schwarzen Ausführung ist die Rückseite leicht gummiert (in den anderen Farben wohl nicht) und bietet einen guten Grip, dazu sitzt das Case bombenfest am Galaxy S8 (und ist fast etwas schwer zu lösen). Als einziges von mir getestetes Case hat es Aussparungen für die Tasten. Eine große Aussparung für Lautstärke- und Bixby-Taste sorgt für eine freigelegtere Edge als dies bei den anderen Hüllen der Fall war. Die Edge kann ohnehin nicht ganz geschützt werden, aber auch hier sorgt ein kleiner Überstand an Ober- und Unterkante dafür, dass das S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Thin Fit Case gelegt wird. Die Schlitze an den Ecken könnten für eine verbesserte Kraftverteilung bei einem Sturz auf die Kante sorgen, herstellungsbedingt nötig sein, das Design schlanker gestalten oder aber nötig sein, um das S8 in und auch wieder aus dem Case zu bekommen – mich haben sie jedenfalls nicht gestört. Einziger Kritikpunkt daher: Ein Steg zwischen Fingerprint-Scanner und Kamera wie er bei Samsungs offiziellen Cases vorhanden ist, würde die Kamera vielleicht vor Fingerabdrücken schützen.

Spigen Thin Fit für das Galaxy S8
Spigen Thin Fit für das Galaxy S8+

Fazit zu den Spigen-Covern

Die Cover haben alle den Vorteil, dass der Fingerprint-Scanner besser zu ertasten ist. Eine Trennung zur Kamera fehlt allerdings leider. Ansonsten machen sie alle den Eindruck als schützen sie vernünftig – richtig testen konnte ich es nicht, ich darf die Testgeräte die nun wieder zurückgeschickt werden nicht beschädigen. Sollte ich mir das Galaxy S8+ zulegen, würde ich wohl doch nicht zum FitBag greifen, sondern zum Thin Fit Case. Das fühlt sich echt gut an und erhält relativ viel vom schlanken Design des S8 und S8+ aber auch für andere Geschmäcker gibt es die passenden Hüllen. Hier das Video zum Test:

Videolink

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123 Tage Google Play Musik kostenlos

Momentan kein Musik-Abo am Start, aber Lust, mit ordentlich Musik über den Sommer zu kommen? Dann mal wacker zu Google Play Musik rübergeklickt, da bekommt man nämlich derzeit satte 123 Tage kostenlos das Premium-Paket Google Play Musik. Kostet sonst um 40 Euro und 4 Monate Zugriff auf das Premium-Paket (inklusive Offlinezugriff) sollten euch musikalisch sicherlich über den Sommer bringen. Gilt übrigens nicht nur für Neukunden, sondern auch solche, die Google Play Musik schon einmal kostenpflichtig nutzten. Darf offenbar aber nicht vor kurzem gewesen sein, sondern muss schon ein paar Monate her sein.

Ich selber hatte mal ein Abo bei Google Play Musik, konnte aber wieder vier Monate gratis Musik bekommen. Falls ihr das Angebot wahrnehmt, aber jetzt schon wisst, dass ihr nicht später dafür bezahlen wollt: Man kann direkt in den Einstellungen der App das Abo kündigen. Und übrigens: Denkt dran: Auch ohne kostenpflichtiges Abo könnt ihr bei Google Play Musik 50.000 eigene Songs hochladen und habt so immer Zugriff.

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Huawei P10 Plus ausprobiert

Ende Februar stellte Huawei das P10 und P10 Plus vor, zwei Smartphones, die es mit der Oberklasse anderer Hersteller aufnehmen möchten. Huawei änderte im Vergleich zum P9 auch das Design, das P10 soll noch besser in der Hand liegen, außerdem wanderte der Fingerabdruckscanner – im Gegensatz zu dem, was manch anderer Hersteller zeigt – von hinten nach vorne. Carsten hat sich die kleine Version schon detailliert zur Brust genommen, ich habe mir nun das P10 Plus einmal genauer angeschaut.

Da sich das P10 Plus technisch nur im Detail vom P10 unterscheidet, werde ich Euch nicht noch einmal bis ins Kleinste mit allem zutexten, seht diesen Test mehr als Ergänzung zu unserem Test des P10. Dennoch gibt es natürlich einen groben Überblick über das Gerät, angefangen beim Anfassgefühl.

Optik und Haptik

Seit wann hat das iPhone einen länglichen Home-Button? Diese Frage kann man sich eventuell stellen, wenn man ein Huawei P10 Plus liegen sieht. In der Tat kam es während des Testzeitraums häufiger vor, dass ich zum P10 Plus anstatt des daneben liegenden iPhone griff. Huawei vergleicht seine Geräte gerne mit Apples Produkten und offenbar hat man sich beim Gesamtdesign ein wenig inspirieren lassen.

Ich finde das großartig. Ganz ehrlich, das Huawei P10 Plus sieht toll aus und es fasst sich genauso toll an. Mir ist das egal, ob das irgendwo abgeschaut ist oder nicht, es ist gut umgesetzt und befriedigt meine haptischen Ansprüche, die ich an ein Smartphone stelle, voll und ganz.

Hinzu kommt die sehr kompakte Bauweise. Klar, es gibt kein Infinity- oder FullVision-Display, aber es gibt sehr schmale Seitenränder. Das lässt den etwas breiter geratenen Rand oben und unten gar nicht mehr so schlimm erscheinen, denn auch das P10 Plus liegt für seine Displaygröße super in der Hand. Im Vergleich zum iPhone 7 Plus ist es bei gleicher Displaygröße eine ganze Ecke kleiner, das macht bei der Nutzung schon einen angenehmen Unterschied.

Auf der Rückseite befindet sich die – nicht aus dem Gehäuse ragende – Dual-Kamera, die mit Leica entwickelt wurde. Während beim P10 Summarit-Linsen zum Einsatz kommen, sind es beim P10 Plus Summilux-Linsen, die noch einmal eine Schippe drauflegen sollen.

Buttons gibt es wenige, sie sind alle auf der rechten Seite zu finden. Die Lautstärkewippe sitzt fest und lässt sich schön drücken. Der Power-Button hat etwas Spiel, aber nicht so, dass es bei der Nutzung stören würde – ich bin sehr empfindlich, was eine schlechte Verarbeitung angeht. Der Power-Button ist zudem angeraut und mit einem roten Rand versehen. Sieht ganz nett aus und man findet den Button auch einfach durch „erfühlen“.

Wie ein Stück weiter oben schon erwähnt, insgesamt sind Optik und Haptik auf einem extrem hohen Niveau, für mich gibt es da keinen Anlass für irgendwelche Abzüge.

Display

Das Display misst 5,5 Zoll in der Diagonalen, löst dabei 2560 x 1440 Pixel auf (WQHD). Das ergibt eine Pixeldichte von 534 ppi. Logisch, dass man da keine ausgefranste Schrift oder ähnliche Unannehmlichkeiten wahrnimmt. Auch bei näherer Betrachtung sind keine einzelnen Pixel auszumachen, ob WQHD bei dieser Größe tatsächlich einen Vorteil gegenüber FullHD hat, bezweifle ich jedoch. Also ich möchte mich nicht über die hohe Auflösung beschweren, sehe nur nicht so den Sinn darin. Aber das gehört eben zu einem High-End-Gerät heute wohl dazu.

Die Darstellung von Inhalten ist super, Huawei setzt beim P10 Plus auf ein IPS-LCD. In den Einstellungen kann man diverse Parameter noch anpassen, um so die für sich beste Darstellung zu finden. Auch hier habe ich es bei den Standardeinstellungen belassen, für meine Bedürfnisse passte das sehr gut.

Es gab eine Diskussion über Displaybeschichtungen und Schutzfolien beim Huawei P10. Die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie ist in meinen Augen furchtbar. Sie spiegelt brutal und meiner Meinung nach lässt sich das Smartphone damit auch schlechter bedienen als ohne. Das kann ich sagen, da ich sie nach einiger Nutzung genervt entfernt habe.

Ohne die Schutzfolie ist das Display extrem anfällig für die üblichen Verunreinigungen, lässt sich aber genauso einfach auch wieder mit dem typischen Wisch über Shirt oder Hose wieder ansehnlicher machen. Ich kann nur empfehlen die ab Werk aufgebrachte Folie zu entfernen und entweder ein besseres Produkt aufzubringen oder sie eben gleich wegzulassen.

System

Ich nutze Android in der Regel nur als Zweitsystem. Auch wenn ich Testgeräte über einen längeren Zeitraum nutze, belasse ich sie in Sachen System im Auslieferungszustand (außer so Spielchen wie kleinere Schriftgröße). Kein anderer Launcher, keine Anpassungen, das System wird so genutzt, wie es mir der Hersteller anbietet. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit EMUI nie wirklich Probleme hatte.

Klar, alles sieht ein bisschen anders aus, aber an sich läuft das System. Rund und flott. Besonderheit bei P10 und P10 Plus: Man kann den Home-Button statt der On-Screen-Menü-Elemente verwenden. Empfehle ich jedem, der sich das Gerät kauft. Es erfordert etwas Eingewöhnungszeit, die Navigation geht aber schnell „in Fleisch und Blut“ über, sodass man sich die Anzeige auf dem Display sparen kann.

Ein längerer Druck auf den Button bringt Euch auf den Homescreen, ein kurzer Druck einen Schritt zurück und ein Wischen über den Button bringt die Übersicht der geöffneten Apps hervor. Kurzer Lernprozess, dann aber eine geschmeidige Nutzung des Ganzen.

Was mir weniger gut gefällt, man aber wohl nicht unbedingt dem System zuschreiben kann: Nicht alle Apps aus dem Play Store lassen sich installieren. Bemerkte ich als Apple Music-Nutzer sofort, denn die App fand nur per Sideload den Weg auf das Smartphone.

Klar, unsereins hat da kein Problem mit. Aber unsereins predigt auch immer, Apps nur aus sicheren Quellen zu installieren. Für den Power-User dürfte dieser Umstand relativ latte sein, für den Massenmarkt ist so etwas aber ein No-Go. Liegt aber wohl eher am App-Entwickler als am System, Huawei kann man hier schlecht einen Vorwurf machen.

Der eingesetzte Kirin 960 SoC verrichtet seine Aufgaben zufriedenstellend, auch wenn sich rechenintensive Aufgaben wie mancherlei Game dann in einem warmen Gerät bemerkbar machen. Ruckler oder gar Aussetzer konnte ich in der Alltagsnutzung jedoch nicht wahrnehmen. Und laut Huawei soll dies auch auf Dauer so bleiben, denn das System optimiert sich selbst, ein Feature, das von Huawei nun schon länger angeboten wird und auch tatsächlich zu funktionieren scheint. Das Smartphone wird so auf Dauer nicht langsamer, etwas, das man in einem Test über zwei Wochen leider nicht wirklich nachvollziehen kann.

Hier noch einmal die technischen Daten des Huawei P10 Plus im Überblick:

Wem EMUI in Version 5.1 nicht gefällt, der kann natürlich auch Anpassungen vornehmen, Android ist da ja offen genug. Ab Werk funktioniert das System gut und es sieht auch gut aus. Wählen kann man übrigens auch, ob man mit einem klassischen App-Drawer oder mit einer Homescreenansicht für alle Apps arbeiten möchte. Auch hier ergibt sich ein sinnig erscheinendes Gesamtpaket, das zwar Android-Puristen nicht wirklich zusagen wird, aber dem „normalen“ Nutzer einen angenehmen Umgang verspricht.

Zum System gehört für mich auch der Speicher, hier gab es bereits Meldungen, dass Huawei unterschiedliche Typen einsetzt. Mein Huawei P10 Plus ist mit UFS 2.0 Speicher von Samsung ausgestattet, ob man abseits von Benchmarks aber tatsächlich einen Unterschied zwischen den Varianten merkt, ist fraglich. So schneidet ein LG G6 im Benchmark beispielsweise sehr schlecht ab – trotz schnellen Speichers. Das haben wir in diesem Beitrag schon einmal erwähnt.

Klar, es ist etwas ungeschickt, gerade bei den Kernkomponenten wie Speicher, solche Unterschiede zu verbauen. Vor allem in einem Flaggschiff-Modell, das nicht gerade wenig Geld kostet. Allerdings ist der reine Speicherchip eben auch nicht alles, dennoch dürfte einige Nutzer alleine das Wissen stören, dass man ja eventuell etwas „besseres“ im Smartphone haben könnte.

Für die Freunde synthetischer Zahlen hier noch die Ergebnisse des AnTuTu und Slingshot Extreme-Benchmarks:

Während der Testzeit hatte ich weder mit dem System noch mit der Hardware Probleme, für mich gibt es da keinen Grund zur Beanstandung, muss aber auch nicht bei jedem so sein, da eben nicht jedes P10 Plus gleich zu sein scheint.

Kamera

Eingangs schon erwähnt, unterscheidet sich die Kamera des Plus-Modells vom kleineren P10. Kann man direkt auf der Rückseite ablesen: Leica Summilux-H 1:1.8/27 ASPH ist im Kamerabereich deutlich zu sehen. Die Funktionen bleiben dieselben, nur sollte die Cam des P10 Plus zumindest theoretisch einen Tick besser sein als die des P10.

Da ich nicht beide Geräte hier habe, kann ich allerdings nur auf die Stärken und Schwächen der Kamera des P10 Plus eingehen. Zu meiner Nutzung: Ich schieße 95 Prozent meiner Bilder mit dem Smartphone im Automatik-Modus, ganz selten, dass mich ein Motiv einmal so sehr fesselt, dass mir dessen Qualität nicht ausreichen würde.

Das Huawei P10 Plus bietet auch einen manuellen Modus, der sehr brauchbar ist und tolle Ergebnisse ermöglicht, wenn man sich ein bisschen damit auskennt. Die meisten Nutzer werden aber den Automatik-Modus bevorzugen, draufhalten und abdrücken, mehr sollte es heutzutage nicht benötigen, um brauchbare Bilder mit einem Top-Smartphone zu schießen.

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Die Leica Dual-Kamera auf der Rückseite bietet einen 20 Megapixel Monochrom-Sensor und einen 12 Megapixel RGB-Sensor. Diese Kombination erlaubt nicht nur die tollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, sondern ermöglicht auch Effekte wie den Porträt-Modus, der beim P10 Plus auch bei monochromen Aufnahmen angewendet werden kann.

Der Porträt-Modus simuliert den Effekt einer DSLR-Kamera mit stark verschwommenem Hintergrund. Dass der Effekt nur simuliert wird, erkennt man spätestens an den Rändern des Objekts im Vordergrund. Während das nicht immer perfekt ist, ist es für viele Zwecke aber völlig ausreichend und in vielen Fällen eine deutlich hübschere Option als das Bild ohne den Effekt zu schießen.

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Ich bin von den schwarz-weißen Porträts sehr angetan, aber auch die Farbvariante macht einen guten Eindruck. Ich muss hier wieder den Vergleich zum iPhone 7 Plus ziehen. Während ich mit dem iPhone weniger Anläufe für ein „gutes“ Porträt brauche, nehmen sich die beiden bei der Qualität der Endergebnisse nicht wirklich viel. Beide sind nicht perfekt, aber ich könnte nicht sagen, dass eines der beiden Smartphones die besseren Porträts anfertigt.

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Generell lassen sich durch offene Blende, Porträt-Modus und dem Monochrom-Modus recht einfach kreative Ergebnisse erzielen – auch ohne Nutzung des manuellen Modus. Bei Aufnahmen in Dunkelheit sollte man sich nicht von den Bildern auf dem Smartphone-Display täuschen lassen. Selbst im Automatik-Modus werden recht ansehnliche Ergebnisse erzielt, noch besser wird es mit dem speziellen Nachtmodus oder wenn man den manuellen Modus wählt.

Die Kamera des P10 Plus macht großen Spaß, erfordert aber mehr Zutun des Nutzers für ein gutes Bild als bei manch anderem Smartphone. Das hat man als Nutzer schnell raus, wenn man ein bisschen herumprobiert und sich auch auf die Funktionen einlässt.

Neben den komprimierten Bildern im Blog, habe ich Euch noch ein Google Fotos-Album zusammengestellt, dessen Inhalte nicht bearbeitet wurden.

Mit dem P10 Plus wandert die Leica-Cam auch erstmals auf die Vorderseite. Hier steht ebenfalls ein Porträt-Modus für Selfies zur Verfügung, der ist ebenfalls gut umgesetzt. Außerdem kann man noch „künstlerische Effekte“ aktivieren, das pimpt das Selfie noch eine Stufe weiter. Praktisch ist der automatische Zoom.

Hat man eine oder mehrere Personen auf dem Bild, wird so gezoomt, dass das Bild so gut wie möglich mit allen Personen ausgefüllt wird. Das ist die ersten Male etwas ungewohnt – zumindest versuchte ich immer dem Zoom entgegenzuwirken, um „mehr“ auf das Bild zu bekommen, aber auch an das gewöhnt man sich schnell. Nichts zu meckern an der Frontkamera.

Zur Kamera gehört auch die Galerie. Huawei bietet hier mit der „Entdecken“-Funktion eine ähnliche Funktion wie man sie in Google oder Apple Fotos vorfindet. Man kann so in automatisch sortierten Erinnerungen schwelgen. Wer bereits Google Fotos nutzt, wird da nicht noch eine Funktion brauchen, wer aber solch ein Feature bislang gar nicht kannte, findet es hier nun auch direkt im System.

Akku

Der Akku der Smartphones ist bei uns im Blog aktuell das Sorgenkind für Testberichte. Wir nutzen den Akkubenchmark von PCMark, um Vergleichswerte zu anderen Smartphones zu erhalten. Aber dieser ist spätestens seit dem Galaxy S8 nicht mehr glaubwürdig und auch beim P10 Plus gab es wieder ein komisches Ergebnis, das nicht zur tatsächlichen Nutzung passt.

Laut Akkubenchmark hält das Smartphone 7 Stunden und 10 Minuten durch, das kleinere P10 kommt in diesem Test auf 8 Stunden und 16 Minuten. Errechnet auf 100 Prozent, der Test läuft von 100 auf 20 Prozent Akkuladung. Während meiner Nutzung war das Huawei P10 Plus sicherlich kein Dauerläufer, aber es brachte mich stets gut durch den Tag. Dinge wie Bluetooth sind bei mir stets aktiv, also ich bin schon ein „guter“ Verbraucher.

An ein Mate 9 kommt die Akkulaufzeit nicht heran, aber das Mate 9 ist auch ein absoluter Dauerläufer. Letztendlich kommt es darauf an, wie man das Gerät nutzt, auch diverse Energiesparoptionen werden geboten, die die Laufzeit noch einmal verlängern sollen. Es kommt immer auf die persönliche Nutzung an, wie lange so ein Akku durchhält.

Wer unterwegs streamt, nebenbei Pokémon GO spielt und Smartwatch sowie BT-Headset verbunden hat, wird weniger lang hinkommen als derjenige, der nur ab und an mal WhatsApp checkt – logisch. Meine Mischnutzung beim P10 Plus war viel Kamera, viel Social Networks und Messenger. Weniger Games und auch weniger Videos schauen.

Das Aufladen des 3.750 mAh-Akkus passiert über USB-C und geht schnell vonstatten. So hat man auch wieder für eine ganze Weile Nutzung Energie, wenn das Smartphone nur kurz am Kabel hing. Mehr Akku wünscht man sich natürlich immer, gemessen am Gesamtpaket geht die Ausstattung beim P10 Plus schon in Ordnung.

Sonstiges

Was mir während der Nutzung sonst noch so aufgefallen ist, kommt in diesen Abschnitt. Den Anfang macht hier der gute Sound, den das P10 Plus von sich gibt. Man hört, dass es aus einem Smartphone kommt, aber selbst bei höheren Lautstärken klingt das angenehm voluminös, einer der besten Lautsprecher, die man aktuell in einem Smartphone finden kann.

System-Updates kommen selten, ich hatte eines, über das ich mich nicht wirklich gefreut habe. Hängt wohl mit der Congstar-Karte zusammen, die für den Test im Smartphone war. Auf jeden Fall kam ein „Optimierungs-Update“, das drei neue „Apps“ auf das P10 brachte, die Congstar-App. die Einrichtungsnachricht und Amazon.

Kann man natürlich deinstallieren, landet aber eben erst einmal auf dem Smartphone. Zumal es nicht so ist, dass das P10 Plus ohne vorinstallierte Apps kommt. Apps wie Instagram, TripAdvisor oder auch Booking.com sind bereits vorhanden, aber auch diese lassen sich problemlos deinstallieren.

Zum Home-Button muss ich auch noch einmal etwas loswerden. Die Steuerung darüber ist toll, ebenfalls gibt es haptisches Feedback. Dies äußert sich in einer Vibration, die aber nicht sonderlich kräftig ist. Vergleicht man das mit der Taptic Engine vom iPhone, fühlt sich der Button des P10 Plus „tot“ an, sollte man anderes gewohnt sein, kann dies etwas irritierend sein.

Fazit

Mein Fazit zum Huawei P10 Plus fällt gemischter aus als es der Test vielleicht vermuten lässt. Das Huawei P10 Plus kommt meiner Meinung nach zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. Da draußen gibt es sehr viele, sehr hochwertige Smartphones. Samsung und LG haben mit ihren riesigen Displays eine neue Generation Smartphones auf den Weg gebracht, während Huawei zwar auf ein für Huawei neues, aber für den Markt bekanntes Design setzt.

Dann werden für das P10 Plus 749 Euro fällig. Dafür bekommt man eine Menge geboten, zum Beispiel gleich 128 GB Speicher. Der Preis an sich geht schon in Ordnung, allerdings bekommt man für ein wenig mehr eben auch etwas, das mehr nach 2017 aussieht. Und für weniger bekommt man ebenfalls viel – vielleicht sogar von Huawei selbst – ohne dabei allzu große Abstriche zu machen.

Das Huawei P10 Plus ist ein super solides Smartphone, das sicher auch noch in ein oder zwei Jahren Spaß macht. Aber ob ein Leica-Branding oder das iPhonesque Design nun zu einem Kauf überzeugen? Die Auswahl sehr guter Android-Smartphones ist sehr groß, das P10 Plus reiht sich da perfekt ein. Der Kunde hat die Qual der Wahl, kann aber so auch einfacher aus dem Bauch heraus entscheiden, ohne es dann später bereuen zu müssen.

Ich persönlich muss mich aktuell zum Glück nicht zwischen Galaxy S8, LG G6 und Huawei P10 Plus entscheiden, ich wüsste nämlich nicht wirklich, was ich nehmen würde – den Preis einmal außen vorgelassen. Perfekt ist keines der Smartphone, allzu grobe Schnitzer haben die neuen Geräte aber auch nicht.

Das Huawei P10 Plus ist zweifelsohne ein Top-Smartphone, dank seiner kompakten Größe würde ich hier sogar das Plus-Modell dem kleinen P10 vorziehen.

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