Datenleck bei Sky: per Brieftaube verschickte E-Mails kommen endlich an

Seit gestern haben wir zahlreiche E-Mails von Lesern erhalten, die Kunden des Bezahl-Angebotes von Sky sind. Sie werden darüber informiert, dass es wohl einen kleinen Fauxpas bezüglich der Kundendaten gegeben hätte. Moment – da war doch was? Richtig, blättern wir mal ein paar Seiten in diesem Blog zurück und stoppen Mitte November 2013. Vor fast drei Monaten wurde bekannt, dass es bei Sky ein Datenleck gegeben hat. Dieses Datenleck sorgte dafür, dass Angreifer diverse Daten der Kunden von Sky bekamen, unter anderem Telefonnummer und Kontonummer. Betroffene Kunden erhalten seit Anfang November Anrufe, dass sie in einem Gewinnspiel gewonnen hätten.

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Bereits Mitte November teilte Sky via Twitter mit, dass man betroffene Kunden zeitnah informieren werde. So hieß es, dass die Kunden in “den nächsten Tagen” ein Schreiben von Sky erhalten würden. Dieses Schreiben hat man anscheinend mit einer Brieftaube losgeschickt, anders kann ich es mir nicht erklären, dass erst jetzt die E-Mails (hier ein Screenshot) bei den Betroffenen ankommen. Entweder man hat das mit der Kommunikation nicht so ganz verstanden oder man sitzt in einem Zeit-Raum-Kontinuum fest. Der Inhalt der Mail gibt nicht wirklich neue Aufschlüsse darüber, was passiert ist. Textlich findet man darin die identischen Floskeln, die man schon im November medial ausspielte. Laut Sky sind nicht viele Kunden betroffen, eine genaue Anzahl kann man allerdings nicht nennen:

Obwohl unsere Nachforschungen noch andauern, sieht es nach den erhaltenen Anrufen und E-Mails sowie den vorläufigen Ermittlungsergebnissen der Polizei zunächst danach aus, dass eine begrenzte Anzahl von Kundendaten erbeutet und an Dritte weitergegeben wurde. Leider sind auch Ihre Kundendaten davon betroffen.” Im vierten Quartal 2013 hatte Sky meines Wissens 3,67 Millionen Kunden – hier wäre es einmal interessant zu wissen, was denn nun die “begrenzte Anzahl” ist. Man hat bestimmt nicht drei Monate Lochkarten überprüft um zu schauen, welche Kunden betroffen sind. Selbst wenn dies so wäre, hätte man vorsorgend warnen müssen.

Auch den Umfang der abhanden gekommenen Daten nennt man bei Sky: “In Ihrem Fall wurden wir darüber informiert, dass die Anrufer Kenntnis über Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer sowie über Ihre Bankleitzahl und Kontonummer erlangt haben.“.

Wie es weitergeht?

“Die Sicherheit unserer Kundendaten hat für uns schon immer höchste Priorität. Wir sind Vorreiter in diesem Bereich und stolz auf das Vertrauen, das uns unsere Kunden schenken. Deshalb nehmen wir diese Angelegenheit äußerst ernst und werden weiterhin alle uns möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Vorgänge schnellstmöglich aufzuklären.”

Richtig – Vorreiter. Im spät E-Mails mit Informationen schicken. Ja, Sky hat eine Informationsseite geschaltet, die man allerdings nur findet, wenn man die entsprechenden Newsseiten bei Sky besucht hat. Nein, man hat nicht wie versprochen “in den nächsten Tagen” die Kunden informiert, sondern für die Mail, die auch wirklich nichts Neues enthält, drei Monate gebraucht. Das ist großer Mist, denn der Vorfall war ja nun einmal bekannt und öffentlich. Fast hätte ich Sky  mit dem BSI verglichen, die auch lange wussten, dass es 16 Millionen geleakte Datensätze von Nutzern gibt – aber hier war der Öffentlichkeit ja nicht bekannt, was Usus ist.

Ne Leute, das war einfach mal ein Griff ins Kommunikations-Klo.

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Phonejoy zeigt Euch MFi-Controller kompatible Apps

Die MFi-Controller fristen so ein klein wenig ein Schattendasein. Apple selbst bewirbt diese Dinger gar nicht, die paar Hersteller, die einen Controller anbieten, halten sich ebenfalls sehr zurück. Spieler, die einen Controller haben, stehen vor dem Problem, dass sie Content relativ schwer finden. Eine eigene AppStore-Kategorie mit unterstützten Spielen gibt es nicht. Die Phonejoy App schafft hier Abhilfe, sie zeigt die Games an, die mit einem MFi-Controller gespielt werden können.

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Innerhalb der App kann man die einzelnen Spielekategorien auswählen, leider lässt sich danach nicht mehr zwischen kostenlos und kostenpflichtig trennen. Sollte übrigens jemand einen iCade-Controller haben (so wurde das Controller-Problem vor iOS 7 gelöst), kann man sich auch iCade-kompatible Games anzeigen lassen. Zwischen iCade und MFi kann in den Einstellungen der App gewechselt werden.

Phonejoy Phonejoy
Preis: Kostenlos

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Mozilla wird eigenen Android-Launcher auf den Markt bringen

Mozilla plant – losgelöst von FirefoxOS als Betriebssystem – einen eigenen Launcher für die Android-Plattform auf den Markt zu bringen. Der Launcher wird auf den Namen Firefox Launcher hören und wurde zusammen mit den Machern von EverythingMe realisiert. EverythingMe hat gerade den eigenen Launcher im Google Play Store veröffentlicht, der die Inhalte von App-Ordnern zum Beispiel anhand von Tageszeit oder Bedürfnissen des Nutzers automatisch erkennen will. Als Ziel hat sich Mozilla “das beste mobile Web-Erlebnis” auf die Fahnen geschrieben, unabhängig von Location, Plattform oder Gerät. Der Firefox Launcher soll ebenfalls dafür sorgen, dass der Nutzer die Apps bekommt, die er im Moment benötigt.

Firefox-Launcher

Die App greift hierbei auf die adaptive Kontextsuche von EverythingMe zurück. Man entwickelt gerade fleißig und sobald man mit dem Betatest starten kann, will man weitere Informationen veröffentlichen. Meine Meinung dazu: Es gibt unzählige Launcher da draußen, viele bieten einen echten Mehrwert und sehen schick aus. Ich persönlich weiss lieber direkt, wo meine Apps sind, auf die ich zugreifen will. Bislang haben diese Launcher, die mit Vorschlägen arbeiten, mir noch keinen Mehrwert eröffnet – ganz im Gegenteil.

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Netz im Himmel: Air Berlin will Flotte bis 2017 mit WLAN ausstatten

Filed under: Internet

Die deutsche Fluglinie Air Berlin hat auf einer heutigen Pressekonferenz verkündet, dass man plant, die gesamte Flotte bis 2017 mit WLAN auszustatten. Das Angebot soll aber nicht kostenfrei sein, die genauen Konditionen sind noch nicht bekannt. Auch wissen wir noch nicht, über welche Bandbreite das Internet über den Wolken verfügt. Air Berlin hielt die Pressekonferenz auf der Dauerbaustelle BER ab, hoffen wir, dass bei diesem Projekt die Deadlines halbwegs eingehalten werden.

via Area Mobile

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CES 2014: Griffin stellt PowerMate Bluetooth vor

Bereits 2001 erschien der erste PowerMate von Griffin. Das Maus-ähnliche Gadget für den PC kann verschiedene Befehle ausführen und ist auf wiederkehrende Aufgaben ausgelegt. 13 Jahre später ist der Power Mate auch kabellos mit Bluetooth 4.0 erhältlich. Wert wurde auch auf das Design gelegt, auch wenn das Produkt eine gewisse Ähnlichkeit mit handelsüblichen Türstoppern hat.

Griffin_PowerMate

PowerMate Bluetooth funktioniert wie ein Lautstärkeregler und ist für die Nutzung mit iMovie und GarageBand voreingestellt. Über die Multimedia-Funktionen hinaus können Steuerbefehle für individuelle Anwendungen frei definiert werden. PowerMate Bluetooth lässt sich wie ein Knopf drehen, um zwischen den einzelnen Multimediadateien, Excel-Tabellen und Textdateien zu wechseln. Zudem funktioniert es wie eine Maus, mit der Textabschnitte markiert und Befehle ausgeführt werden können.

Der PowerMate Bluetooth ist ab sofort für 59,99 Euro erhältlich. Nutzen kann man das Gadget allerdings nur mit einem Mac. Es lassen sich auch mehrere PowerMates verbinden, um verschiedene Aufgaben mit den Geräten abarbeiten zu können.

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