Aqara Presence Soft Sensor: Virtueller Sensor für Anwesenheitserkennung im Smart Home

Aqara erweitert die Fähigkeiten seines Smart-Home-Systems um die Funktion Presence Soft Sensor. Hierdurch möchte man das smarte Zuhause dazu befähigen, die „Anwesenheit“ oder „Abwesenheit“ von Personen besser zu erkennen. Der Hersteller setzt hierbei auf die Erkennung menschlicher Aktivitäten in spezifischen Räumen, um darauf intelligente Szenarien wie die Sicherheitsüberwachung, die Beleuchtung oder auch die Temperaturregelung darauf abzustimmen.

Der Presence Soft Sensor hört in der deutschen Übersetzung der App auf den sperrigen Namen Raum-Softwaresensor. Aqara lässt hierbei Daten von diversen Smart-Home-Komponenten einfließen. Dazu gehören neben Kameras, Smart Locks und Anwesenheitssensoren auch Schalter, Tür- und Fenstersensoren, Bewegungssensoren sowie Vibrationssensoren. Entsprechend sollte man gleich mehrere, präsenzbezogene Komponenten eingerichtet haben.

Aqara kommuniziert für die Präsenzerkennung mehrere Datenpunkte. Dies bietet freilich keine vollständige Raumerfassung. Man kombiniert eben mehrere Geräte und führt lokale, teils KI-basierte Berechnungen durch, um anhand der Datenlage zu beurteilen, ob ein Raum belegt oder frei ist. Hierfür steht dann ein virtueller Sensor bereit, um auf dieser Basis dann Automatisierungen zu erstellen.

In der Aqara-App lässt sich in der Zubehör-Registerkarte über das Plus-Symbol ein Presence Soft Sensor hinzufügen. Hier kann man dann auch eine Verzögerungsdauer festlegen, um den Zustand auf „Keine Anwesenheit erkannt“ zurückzusetzen oder andersherum eine Anwesenheit auszulösen. Aqara kommuniziert euch direkt im Einrichtungsprozess, für welche Räume die notwendigen Voraussetzungen gegeben und passende Sensoren installiert sind.

Ihr benötigt für die Funktion derzeit einen Aqara Hub M3 (mit einer Firmware größer 4.5.40) sowie eine App-Version ab 6.1.1. Weitere Aqara-Hubs sollen über zukünftige Firmware-Updates ebenfalls diese Funktion erhalten. Bislang hat man nicht kommuniziert, welche und bis wann.

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Ring: Funktion für bekannte Gesichter startet in Deutschland




Ring bringt die Funktion Bekannte Gesichter nun auch nach Deutschland. Wer ein kompatibles Gerät mit HD-, 2K- oder 4K-Auflösung nutzt und ein Ring-Premium-Abo zahlt, bekommt damit mehr als nur den Standardhinweis auf Bewegung. Das System erkennt wiederkehrende Besucher und erlaubt das Anlegen von bis zu 50 Profilen über die App. So lässt sich festlegen, ob bei Familienmitgliedern überhaupt eine Push-Nachricht auf dem Smartphone landen soll oder ob nur Gäste wie der Paketbote oder Freunde gemeldet werden.

Unbekannte Gesichter fliegen nach 30 Tagen automatisch aus dem Speicher. Amazon betont beim Datenschutz, dass die Funktion optional ist und erst manuell aktiviert werden muss. Die Daten bleiben verschlüsselt im eigenen Konto und wandern nicht an Dritte. Der Rollout erfolgt schrittweise, sodass die Option bald bei allen berechtigten Nutzern in den Einstellungen auftauchen sollte.

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Mehr Kontrolle in der Hue-App: Drittanbieter-Dienste direkt verwalten




Nutzer von Philips Hue bekommen etwas Neues in die App bugsiert. Neben den üblichen Bugfixes steckt da eine kleine, aber recht nützliche Änderung drin: In den Einstellungen taucht ein neuer Punkt namens „Anwendungsbereiche“ auf. Bei mir gestaltet es sich zur Stunde allerdings so, dass ich das erst in der Android-App sehe, nicht in der iOS-Variante.

Hinter „Anwendungsbereiche“ steckt eine Übersicht aller Cloud- und Netzwerk-Dienste, die mit dem eigenen Hue-Konto verknüpft sind. In meinem Falle sieht man da die Verbindungen zu IFTTT, Google, Alexa und so weiter. Ebenso seht ihr, welche Geräte, bzw. Bridges damit verknüpft sind. Grundsätzlich nichts ganz Neues, denn im Browser war das vorher schon im Account ersichtlich. Nun habt ihr das Ganze aber eben In-App und könnt da, sofern gewünscht, die Verbindungen kappen.

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Alexa+: Start in Italien, ohne Prime-Abo kostet es 22,99 Euro im Monat

Amazon schaltet Alexa jetzt auch in Italien frei. Seit dem gestrigen 15. April läuft dort ein Early-Access-Programm, über das interessierte Nutzer den neuen Assistenten ohne Aufpreis ausprobieren können. Nun interessiert mich der Start in Italien nicht wirklich, aber der Blick auf die Preise ist interessant. Nach dieser Phase soll Alexa für Prime-Kunden im Abo enthalten sein, alle anderen zahlen dann 22,99 Euro pro Monat. In Italien reiht sich der Dienst damit in die bereits versorgten Märkte USA, Kanada, Mexiko und UK ein.

Ob ich mir vorstellen kann, dass das jemand bezahlt? Eher nicht, ehrlich gesagt. Da fehlt , denke ich, der Mehrwert, vermutlich setzt man das als Hebel, um Prime-Kunden zu gewinnen. Davon ab: Hier wird es noch etwas dauern, die Beta-Einladungen zu Alexa in Deutschland kamen letztes Jahr, seit diesem Monat sollten erste Beta-Nutzer in Deutschland zugreifen können.

Technisch gesehen ist Alexa eine Generalüberholung des bekannten Assistenten. Unter der Haube steckt ein neues Architekturkonzept mit großen Sprachmodellen aus Amazon Bedrock. Der Ansatz: nicht nur Fragen beantworten, sondern Dienste und Geräte im Hintergrund koordinieren. Wer Musik starten, eine Einkaufsliste pflegen, Geschenke vorschlagen oder ein Restaurant reservieren lassen will, bekommt das aus einer Hand erledigt. In Italien hängt dafür etwa TheFork als Partner mit drin, weitere sollen folgen.

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SmartThings: Samsung erweitert Family Care




Samsung schraubt wieder an SmartThings. Dieses Mal geht es weniger um bunte Lampen und mehr um Alltag mit Familie, die nicht im gleichen Haushalt lebt. Die SmartThings-Funktion Family Care bekommt neue Features und die Infokachel Now Brief wandert von Galaxy-Smartphones auf TVs und Family-Hub-Kühlschränke.

Family Care, 2024 eingeführt, hängt SmartThings an Geräte wie Smartphones, Klimaanlagen, Luftreiniger, Luftentfeuchter oder Luftbefeuchter und liefert Infos zum Alltag älterer Eltern: erste Aktivität am Tag, längere Ruhephasen, Raumklima, dazu Erinnerungen für Medikamente oder Arzttermine und ortsbasierte Hinweise. Setzt natürlich komplett auf Samsung-Geräte – wer hätte das gedacht.

Neu ist Care on Call: Vor einem Anruf erscheint auf dem Galaxy-Smartphone ein Overlay mit Basisdaten wie erste Aktivität des Tages, letzte Aktivität und Wetter am Wohnort der Eltern. So lässt sich laut Samsung im Gespräch gezielter nachfragen, ohne erst Apps wälzen zu müssen. Internetcalls sind außen vor, laut Samsung braucht es ein Galaxy mit One UI 8.5 oder neuer.

SmartThings überwacht angeschlossene Klima- und Luftgeräte und meldet ungewöhnliche Nutzung. Wenn etwa Luftreiniger oder Klimaanlage sonst immer zu bestimmten Zeiten laufen und plötzlich komplett ausbleiben oder durchlaufen, geht ein Hinweis an den Betreuer. Per Remote lassen sich die Geräte steuern, sofern die Freigabe eingerichtet ist.

Die Safety-Patrol-Funktion mit dem Bespoke AI Jet Bot Steam Ultra wird auch enger in Family Care gezogen. Springt über einen längeren Zeitraum keine Aktivität an, kann der Staubsaugerroboter per SmartThings losgeschickt werden, um nach dem Rechten zu sehen. Mit der eingebauten Kamera lässt sich die Wohnung checken, über Lautsprecher und Mikro ist eine einfache Zwei-Wege-Kommunikation möglich. Das Ganze hängt natürlich an Modell, Region und den Remote-Berechtigungen.

Parallel erweitert Samsung Now Brief. Das ist die personalisierte Übersicht, die auf Galaxy-Geräten Infos wie Energieverbrauch, Schlafauswertung und Home-Insight-Daten bündelt. Mit dem Start der Galaxy-S26-Reihe sprach Samsung von einem größeren Paket: Home Security, Family Care und Pet Care kommen dazu. Damit landen an einer Stelle Dinge wie Türsensor- und Türschloss-Status, Sicherheitsmodus, Energieverbrauch, letzte Schlafphase, Aktivität der Eltern und Infos rund um den Hundespaziergang.

Now Brief soll nicht auf dem Smartphone kleben bleiben. Samsung rollt die Funktion schrittweise auf TVs ab Baujahr 2024 und auf Family-Hub-Kühlschränke ab Modelljahr 2021. Die Verfügbarkeit hängt wie immer an Modell, Region und Updates. Aktiviert wird das Ganze nicht jedes Mal manuell: Nähert sich jemand dem TV oder tippt auf das Display des Kühlschranks beziehungsweise öffnet und schließt die Tür, springt Now Brief automatisch an, sofern vorher eingerichtet.

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