Homematic IP Türschlossantrieb – pro: Smart-Lock für die Haustür startet in den Handel

eQ-3 hat den Homematic IP Türschlossantrieb – pro offiziell in den Verkauf geschickt. Das Smart-Lock gibt es direkt zum Start in vier Varianten, weiß, anthrazit, weiß–silber und anthrazit–silber. Technisch zielt das Ganze klar auf Leute, die schon Homematic IP im Einsatz haben oder sich ein vernetztes Türsystem aufbauen wollen.

Der Antrieb sitzt innen auf dem Schließzylinder, der vorhandene Euro-Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion kann also im Idealfall drinbleiben. Für Knaufzylinder gibt es Adapter, die separat zu haben sind, der Zylinder muss dann nicht raus. Die Montage läuft je nach Tür per Klemmen auf den Zylinder, Verschrauben anstelle einer Oval-Rosette oder Kleben. Rückstandslos entfernbar ist das Ganze laut Hersteller auch, damit eignet sich das System für Mietwohnungen.

Im Türschlossantrieb stecken Lage- und Erschütterungssensoren, die erkennen sollen, wenn an der Tür geruckelt oder gewackelt wird. Das System meldet Auffälligkeiten per Push auf das Smartphone, gekoppelte Homematic-IP-Alarmsirenen können bei Bedarf direkt mit loslegen. Eine Sabotageerkennung kümmert sich um Zugriffe auf das Gerät selbst.

In der Homematic-IP-App landen alle Öffnungs- und Schließvorgänge im Protokoll. Der Türschlossantrieb unterscheidet dabei, ob innen am Drehrad gedreht wurde oder außen mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. So lässt sich nachvollziehen, ob etwa ein Zweitschlüssel im Umlauf genutzt wurde. Softwareseitig gibt es Funktionen wie automatisches Abschließen zu bestimmten Zeiten, etwa nachts, sowie eine Option, nach jedem Öffnen automatisch wieder zu verriegeln. Eine Türzustandserkennung soll verhindern, dass verriegelt wird, obwohl die Tür noch offen steht.

Für den Alltag bringt der Antrieb die erwarteten Smart-Lock-Funktionen mit. Die Tür lässt sich per Homematic-IP-App, Keypad, Fernbedienung oder über Sprachsteuerung bedienen, je nach Setup also vom Sofa, von unterwegs oder direkt vor der Tür. Zutrittsrechte können sehr fein verteilt werden. Es lässt sich in der App definieren, wer an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten öffnen darf, optional mit Start- und Ablaufdatum versehen. Damit lassen sich zum Beispiel Reinigungskräfte, Pflegedienst oder Besuch während des Urlaubs zeitlich einschränken, ohne Schlüssel zu verteilen.

Der Motor im Türschlossantrieb bietet einen optionalen Flüstermodus, damit läuft das Schloss leiser. Die Stromversorgung übernehmen Batterien, eQ-3 spricht von bis zu 1,5 Jahren Laufzeit bei vier Fahrten pro Tag. NiMH-Akkus vom Typ HR6 funktionieren ebenfalls, was für alle interessant ist, die lieber auf Akkus setzen und nicht ständig Einwegbatterien kaufen wollen.

Der Homematic IP Türschlossantrieb – pro ist ab sofort verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249,95 Euro.

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Home Pilot: Erweiterte Matter-Funktionalität & neue Funktionen per Update

Rademacher stellt mit Version 1.3.11 ein neues Update für den Home Pilot bereit. Seit dem vergangenen Jahr bietet man eine Unterstützung für den Überstandard Matter und erlaubt damit auch die Nutzung der Home-Pilot-Geräte über Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Samsung SmartThings.

Mit dem jüngsten Update erweitert man die Matter-Bridge-Funktionalität jetzt auch um die Kategorie Heizung. Sprich: Fortan reicht der Home Pilot auch Thermostate an Apple Home & Co zur Steuerung durch.

Verfügbar ist inzwischen der smarte Gurtwickler mit Matter over Thread. Die Aufputzvariante zum Nachrüsten eignet sich für 23 oder 15 mm breite Gurtbänder und schlägt mit 149,90 Euro zu Buche.

Neben dem Betrieb des Gurtwicklers per Thread an einem Thread Border Router, also ohne Home Pilot, kann der Gurtwickler durch das Update (vermutlich per proprietärem DuoFern-Funksystem) auch mit dem Home Pilot kommunizieren. Dieser kann den Universal Gurtwickler dann per Matter Bridge an weitere Smart-Home-Ökosysteme übergeben.

Außerdem neu unterstützt wird die Hue Bridge Pro, um Hue-Leuchtmittel über die Home-Pilot-App anzusteuern.

Zudem erweitert man die Routinen um eine Oder-Verknüpfung. Routinen können jetzt bis zu fünf Ereignisse enthalten. So lassen sich z. B. mit einer Routine alle Rollläden gleichzeitig über Zeit, Fernbedienung oder Wandtaster steuern.

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Reolink-Kameras in Homey: Von der Erkennung zur Aktion




Reolink ist im Homey-App Store gelandet, damit landen Kameras, Türklingeln und NVR-Systeme des Herstellers direkt im eigenen Smart Home auf Basis von Homey. Die neue App verbindet die Reolink-Geräte mit Homey Flow, also mit den Automatisierungen, die dort die eigentliche Musik machen.

Spannend wird es, wenn aus einer simplen Bewegungserkennung konkrete Aktionen werden. Erkennt eine Kamera nachts eine Person, kann Homey zum Beispiel die Außenbeleuchtung einschalten, eine Momentaufnahme verschicken, die Türschlösser verriegeln und parallel die Aufnahme auf weiteren Kameras anstoßen. Aus einem simplen Event wird so ein komplettes Sicherheitsszenario, das ohne Zutun im Hintergrund läuft.

In Homey selbst lassen sich Livebilder und Schnappschüsse der Reolink-Kameras abrufen, was auch für einen schnellen Check zwischendurch reicht. Push-Mitteilungen für Klingelereignisse und Bewegungsalarme landen direkt auf dem Smartphone, so entgeht der Besuch an der Tür nicht so leicht. Wer PTZ-Modelle einsetzt, steuert Schwenk, Neigung und Zoom direkt aus Homey heraus, dazu kommen je nach Modell noch Spotlight und Sirene.

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Nachtfahrverbot für Mähroboter: Deutscher Städtetag macht Druck

Der Deutsche Städtetag will Mähroboter in der Nacht bundesweit aus den Gärten verbannen. Die Kommunen verweisen auf verletzte Kleintiere, vor allem Igel geraten unter die Geräte, wenn es dunkel ist. Da scheinen also doch noch viele Geräte ohne entsprechende Schutzfunktionen im Einsatz zu sein.

Vizepräsidentin und Lüneburger Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hat das Thema gegenüber der Funke Mediengruppe noch einmal deutlich gemacht. Es gehe um den Schutz von Igeln und anderen Tieren, die vor allem abends und nachts durch Gärten streifen. Viele Städte sind wohl inzwischen als eine Art Ersatzlebensraum für die Tiere, weil in der freien Natur immer mehr Flächen verschwinden. Wenn dann ausgerechnet in den Zeiten, in denen die Tiere unterwegs sind, die Mähroboter ihre Runden drehen, passt das aus Sicht der Kommunen nicht mehr zusammen.

Kalisch nimmt dabei nicht nur die Politik in die Pflicht, sondern auch die Hersteller. Die sollen technische Lösungen anbieten, die Tiere besser schützen oder den Nachtbetrieb von vornherein unattraktiv machen. Gleichzeitig verweist sie auf die Nutzer, die ihre Geräte oft sowieso per App oder Timer steuern. Wer will, kann die Dinger schon heute so einstellen, dass sie nur tagsüber laufen. Für mich eigentlich gängig, dass ich da nichts nachts laufen habe – gerade jetzt wandern hier auch Frösche und Kröten im Garten rum.

Einige Städte haben eigene Regeln und verbieten den nächtlichen Einsatz von Mährobotern wohl schon jetzt. Der Städtetag will das Thema aber aus der kommunalen Ecke holen und eine einheitliche Lösung über ein bundesweites Verbot erreichen. (via deutschlandfunk)

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Gemini für Home: Sprachassistent startet in 16 weiteren Ländern




Google weitet die frühe Testphase von Gemini für Home breiter. Der Sprachassistent hängt im Google-Home- und Nest-Universum drin und soll den bisherigen Assistant Stück für Stück in den eigenen vier Wänden ersetzen. Nach dem Start in den USA, Kanada und Mexiko folgt nun die Ausweitung auf 16 weitere Länder und mehrere Sprachen. Schade für Nutzer: Zwar wird die deutsche Sprache unterstützt, aber die Testphase selbst startet noch nicht in Deutschland, dafür in anderen europäischen Ländern.

In Europa kommen Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich dazu. In der Asien-Pazifik-Region gehen Australien, Japan und Neuseeland an den Start. Nutzer in diesen Ländern sollen in der Google-Home-App Einladungen zum Early-Access-Programm sehen, ein manueller Schalter im Konto reicht aktuell nicht.

Seit dem Start des Early-Access-Programms im Oktober hat Google nach eigenen Angaben ordentlich an der Technik geschraubt. Die Reaktionszeit bei typischen Smart-Home-Kommandos wie Lichtschalten wurde laut Google um bis zu 40 Prozent reduziert, das System soll also flotter reagieren. Die Erkennung von Geräten im Haushalt wurde angepasst, Gemini unterscheidet genauer zwischen Lampe und Licht und bezieht die hinterlegte Adresse mit ein, um Wetter und Nachrichten standortgenauer auszugeben.

Bei der Steuerung setzt Gemini stärker auf feinere Einstellungen. Dazu gehören farbige Lichtszenen über sogenannte expressive Beleuchtung, etwa wenn nach einer bestimmten Farbe gefragt wird, sowie granularere Vorgaben für Geräte wie Luftentfeuchter oder smarte Öfen mit Zielwerten für Luftfeuchtigkeit oder Vorheizen. Gleichzeitig kürzt Google die Antworten bei Standardaufgaben wie Timer oder Wecker, damit die Sprachinteraktion nicht zu lang ausfällt. Neu sind auch weltbezogene Alarme, die sich an Ereignissen orientieren, etwa dem Beginn eines Spiels einer Lieblingsmannschaft.

Für Haushalte mit Kindern ist relevant, dass Gemini für Home inzwischen mit beaufsichtigten Google-Konten zusammenspielt. Kinder können so auf den Assistenten zugreifen, während die Eltern Grenzen setzen. Wer Google Home Premium gebucht hat, bekommt zusätzlich die Live-Kamera-Suche, hier lassen sich Kamerastreams im Heimnetz in Echtzeit durchsuchen, um etwa den aktuellen Zustand in bestimmten Räumen schneller zu erfassen.

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