4 Tricks, wie ihr die iPhone Aktivierungssperre umgehen könnt

Die Aktivierungssperre auf einem iPhone ist eine Sicherheitsfunktion von Apple, die außerdem für iPods, iPads und Apple Watch Produkte verfügbar ist. Sie dient dem Zweck, im Falle eines Verlusts oder Diebstahls des Smartphones die Benutzerdaten auf dem Gerät zu schützen. Sie verhindert außerdem die erneute Einrichtung des Smartphones oder Tablets.

Trick #1: Mein iPhone suchen

Diese Sicherheitsfunktion des iPhones ist dabei über den eigenen iCloud-Account deaktivierbar. Über „Mein iPhone suchen“ lässt sich das eigene iPhone orten, deaktivieren, aber auch aus dem eigenen Account löschen.

Hierzu könnt ihr wahlweise zu den Einstellungen des iPhones zu Account > iCloud > iPhone suchen navigieren. Außerdem bietet die offizielle iCloud-Webseite diese Möglichkeit:

Öffnet hierfür einfach iCloud.com in einem Browser und navigiert zu „Mein iPhone suchen.“

Klickt dort daraufhin auf euer iPhone und navigiert zu „iPhone löschen“. Daraufhin wird die Aktivierungssperre auf eurem iPhone aufgehoben sein.

Trick #2: PassFab Activation Unlocker

Es kommt jedoch vor, dass man den Zugriff auf seinen eigenen iCloud-Account verliert oder ihr habt ein gebrauchtes Produkt gekauft, das mit einer Aktivierungssperre versehen ist. Insbesondere, wenn man als Sammler ein älteres iPhone bestellt, muss man sich da gelegentlich mit Tricks verhelfen, um eine erneute Aktivierung des Produkts zu ermöglichen.

Eine dieser Möglichkeiten stellt der PassFab Activation Unlocker dar. Es ist die zuverlässigste und einfachste Methode, die iPhone Aktivierungssperre löschen ohne Apple ID. Das kostenpflichtige Programm führt euch Schritt für Schritt durch den Entsperrprozess und nutzt unterschiedliche Technologien, um das Entsperren von älteren iPhones zu ermöglichen. Unterstützt werden Geräte von iOS 12 bis iOS 14.8. Je nach Systemversion bietet PassFab Activation Unlocker auch die Möglichkeit, die Geräte ohne Datenverlust zu entsperren.

  1. Ladet euch PassFab Activation Unlocker für euren PC oder Mac herunter und installiert das Programm.
  2. Startet nun den PassFab Activation Unlcoker und wählt „iCloud-Aktivierungssperre umgehen“.
  3. Schließt nun euer gesperrtes iPhone per USB-Kabel an den Computer an und wartet, bis die Software es erkennt.
  4. Hängt nun einen USB-Stick an euren PC, um darauf das Jailbreak-Tool zu laden.
  5. Bootet daraufhin vom USB-Speichermedium während das iPhone an euren Computer angesteckt ist. PassFab nutzt ein eigens kreiertes System, um die Geräte zu entsperren.

  6. Wenn der Vorrang abgeschlossen ist, startet den PassFab Activation Unlocker unter Windows erneut, um den Vorgang abzuschließen.
  7. Stellt sicher, dass eure Geräteinformationen korrekt sind und klickt daraufhin auf „Starten“.
  8. Anschließend sollte die iCloud Aktivierungssperre deaktiviert sein.

Trick #3: Aktivierungssperre deaktivieren per iPhone

Es besteht auch die Möglichkeit, die Aktivierungssperre auch am Smartphone direkt zu deaktivieren, sofern ihr allerdings das Passwort kennt. In den Einstellungen des Smartphones besteht die Möglichkeit, das Smartphone vom eigenen Account zu löschen.

  1. Tippe auf „Einstellungen“ > „[dein Name]“.
  2. Scrolle nach unten, und tippe auf „Abmelden“.
  3. Gib das Passwort für deine Apple-ID ein, und tippe auf „Deaktivieren“.
  4. Öffne erneut „Einstellungen“.
  5. Tippe auf „Allgemein“ > „Zurücksetzen“ > „Alle Inhalte & Einstellungen löschen“.

Trick #4: Aktivierungssperre per DNS-Server umgehen

Die vierte Methode hilft zwar nicht dabei, die iCloud Aktivierungssperre zu entfernen, kann sie jedoch effektiv umgehen. Diese Methode ermöglicht euch, nur eine begrenzte Zahl an Funktionen zu benutzen, wobei das hauptsächlich bestehende System-Apps sind. Der Trick nutzt eine Reihe von benutzerdefinierten DNS-Servern, die dem iPhone vorgaukeln, es würde die Apple-Server erreichen.

Apple kennt diese Methode selbstverständlich bereits und hat in neure iOS-Versionen bereits Lösungen implementiert, die den DNS Unlock nicht möglich machen. Somit funktioniert diese Methode nur bis iOS 10 und somit auf relativ alten iPhone Geräten.

  1. Bei der iPhone Einrichtung wählt zuerst ein Land aus.
  2. Wählt daraufhin das kleine i-Icon neben der WLAN-Netzwerkauswahl.
  3. Klickt daraufhin auf „DNS konfigurieren“ und dann „manuell“.
  4. Tippt nun auf „ Server hinzufügen“ und gebt je nach Standort und iPhone-Region eine der folgenden IP-Adressen ein:

USA: 104.154.51.7

Südamerika: 35.199.88.219

Europa: 104.155.28.90

Asien: 104.155.220.58

Australien und Ozeanien: 35.189.47.23

Andere Kontinente: 78.100.17.6

  1. Klickt nun auf „Zurück“ und verbindet euch mit eurem WLAN-Netzwerk.
  2. Sobald das Smartphone versucht, die Aktivierung zu durchlaufen, drückt auf die Zurück-Taste.
  3. Wenn ihr die „iCloudDNSBypass“-Seite seht, bedeutet es, dass die Aktivierungssperre erfolgreich umgangen wurde.

Fazit

Insgesamt sind alle Lösungen durchaus praktikabel, allerdings empfiehlt sich der PassFab Activation Unlocker für all jene, für die der DNS-Trick nicht klappt und, wenn ihr eben keinen Zugriff auf die Apple ID des iPhones habt.

Surface Duo 2: Firmware-Update bringt Kamera-Verbesserungen

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  • Surface Duo 2: Firmware-Update bringt Kamera-Verbesserungen

Microsoft hat damit begonnen, ein Firmware-Update für das Surface Duo 2 auszurollen. Das Juli 2022 Update bringt Verbesserungen für die Kamera mit.

Der Nachtmodus sowie die Gesichtserkennung der Kamera am Surface Duo 2 seien mit dem Firmware-Update verbessert worden. Das hat Microsoft per Changelog mitgeteilt.

Die größte Schwäche der Kameras am Duo 2 wird damit zwar nicht behoben, allerdings merkt man immerhin, dass Microsoft an Verbesserungen arbeitet. Die Triple-Kamera des Duo 2 kann deutlich bessere Fotos aufnehmen als sein Vorgänger und zugegeben auch, als wir in unserem kommenden Test erwartet hatten. Seine Schwäche liegt allerdings in der Schärfe, wo durch das Post-Processing von Aufnahmen eine starke Körnung entsteht. Dies ließe sich zweifellos durch einige gute Firmware-Updates beheben.

Ansonsten liefert die Kamera des Duo 2 eine sehr gute Performance, insbesondere dank einer sehr realitätsnahen Farbdarstellung und eines guten Dynamikbereichs. In unserem Test werden wir die Performance noch ganz genau unter die Lupe nehmen.

Gboard, Talon und Whereseek: Erste Drittanbieter-Apps unterstützen nun das Surface Duo

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Das Surface Duo stellt dank seiner zwei Displays eine sehr einzigartige Herausforderung für Entwickler dar. Bislang war die App-Unterstützung außerordentlich mager, allerdings unterstützen nun erste Apps den Formfaktor.

Googles offizielle Tastatur-App für Android namens Gboard wird mit einer kommenden Version eine Daumentastatur für das Duo bieten, welche über beide Displays reicht. Momentan befindet sich das Update noch im Beta-Test, allerdings könnte es schon sehr bald für alle Anwender erscheinen.

Auch die Drittanbieter-Twitter-App Talon wird die beiden Displays des Surface Duo künftig besser ausnutzen. Im Tablet-Modus wird jedes Display nun einen einzelnen Feed anzeigen können, sodass deutlich mehr Inhalte auf einmal für den Nutzer sichtbar sind.

Und zuletzt kommt ein Update für Whereseek, wo das Duo künftig deutlich mehr Informationen bekommt. Dabei wird das linke Display für die Karte benutzt werden können, während rechts Fotos von einzelnen Orten dargestellt werden.

Am Surface Duo werden momentan ganz viele Apps im „Vollbildmodus“ einfach über beide Displays gestreckt, sodass man in Wahrheit weniger sieht als auf einem ganz gewöhnlichen Smartphone. Auch Tablet-Apps sind nicht das Wahre am Duo, sodass es tatsächlich die Unterstützung von Entwicklern benötigt. Es scheint nun immerhin für einige Entwickler genügend relevant geworden zu sein, um mit ihren Apps das Surface Duo zu unterstützen.

Apple Lockdown Modus: Feature für maximale Sicherheit vorgestellt

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  • Apple Lockdown Modus: Feature für maximale Sicherheit vorgestellt

Apple hat angekündigt, dass das kommende iOS 16, iPad OS 16 sowie macOS Ventura über einen „Lockdown Modus“ verfügen werden. Es handelt sich um einen Sicherheitsmodus, welcher bei Gefahr von gezielten Cyberangriffen eingeschaltet werden kann.

Wer sich in der außerordentlich seltenen Situation befindet, gezielten Cyberangriffen ausgesetzt zu sein, für den hat Apple nun eine App dafür. Der Lockdown Modus soll effektiv dagegen schützen, indem eine Reihe von Funktionen des Systems stark eingeschränkt werden. Der Modus kann jederzeit vom Nutzer aktiviert werden, wenn entsprechende Gefahr von Überwachung über das iPhone besteht.

Folgende Funktionen werden deaktiviert, wenn das Smartphone im Lockdown Modus ist:

  • Nachrichten: Die meisten Arten von Nachrichtenanhängen außer Bildern werden blockiert. Einige Funktionen wie Linkvorschauen sind deaktiviert.
  • Surfen im Internet: Bestimmte komplexe Webtechnologien wie die Just-in-Time (JIT)-JavaScript-Kompilierung werden deaktiviert, es sei denn, der Benutzer schließt eine vertrauenswürdige Website aus dem Sperrmodus aus.
  • Apple-Dienste: Eingehende Einladungen und Dienstanfragen, einschließlich FaceTime-Anrufe, werden blockiert, wenn der Benutzer dem Initiator nicht zuvor einen Anruf oder eine Anfrage gesendet hat.
  • Kabelverbindungen mit einem Computer oder Zubehör werden blockiert, wenn das iPhone gesperrt ist.
  • Konfigurationsprofile können nicht installiert werden und das Gerät kann sich nicht bei der Mobilgeräteverwaltung (MDM) registrieren, während der Lockdown Modus aktiviert ist.

Apple blockiert interessanterweise auch jegliche Kabelverbindungen zum Smartphone, wenn dieses gesperrt ist, was bereits eine ganze Menge tun kann, um das Gerät vor potenziellen Angriffen zu schützen. Der Konzern aus Cupertino setzt dabei zusätzliche Ressourcen ein, um die Sicherheit seiner Geräte zu verbessern. So hat man die Bug Bounties verdoppelt und für die schwersten gefundenen Lücken bietet Apple bis zu 2.000.000 US-Dollar an.

Xiaomi 12S Ultra: Wiedergeburt des Nokia 1020 mit Android

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  • Xiaomi 12S Ultra: Wiedergeburt des Nokia 1020 mit Android

Als das letzte erinnerungswürdige „Kamera-Flaggschiff“ könnten viele das Lumia 1020 bezeichnen. Xiaomi hat nun das Xiaomi 12S Ultra vorgestellt, das eine Kompaktkamera zu sein scheint, das quasi als „Gimmick“ auch ein Android-Flaggschiff verbaut hat.

Xiaomi hat nach der neu geknüpften Partnerschaft mit Kamera-Hersteller Leica ein neues Flaggschiff präsentiert: Das Xiaomi 12S Ultra soll Smartphone-Fotografie neu definieren, mit einem 1-Zoll-Sensor von Sony. Der enorme, runde Kamera-Hügel auf der Rückseite beinhaltet drei Kameras: Den 50 Megapixel Hauptsensor, eine 48 Megapixel Telefoto-Kamera mit optischem 5x-Zoom und eine 48 Megapixel Ultraweit-Kamera. Der Sony IMX989 Sensor stammt aus der Sony RX100 VII Kompaktkamera und ist der größte Sensor, der je in einem Smartphone verbaut wurde.

This is #Xiaomi12SUltra, our top imaging flagship smartphone. #Xiaomi12SSeriesLaunch pic.twitter.com/QUDC2mmSFc

— Xiaomi (@Xiaomi) July 4, 2022

Das Flaggschiff in dieser Kamera wird von einem brandaktuellen Snapdragon 8 Gen 1 betrieben, für dessen Kühlung Xiaomi ein 3D-Kühlsystem gestaltet hat. Es gibt wahlweise 8 oder 12 Gigabyte RAM sowie 256 oder 512 Gigabyte an internem Speicher. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 4860 mAh, welcher Schnellladen mit 67 Watt unterstützt. Außerdem sollen bis zu 50 Watt per Wireless Charging erreichen und die Smartphone-Kamera kann andere Geräte mit bis zu 10 Watt aufladen.

Das XIaomi 12S Ultra bietet ein 6,73 Zoll Quad HD Display, das ein AMOLED LTPO-Panel benutzt mit 120 Hz Bildwiederholrate. Das Display soll Helligkeiten von bis zu 1500 Nits unterstützen.

Der Hersteller wird das Gerät in China ab 3999 Yen anbieten, was umgerechnet genau 579 Euro sind. das Gerät jedoch ab 1350 Euro.

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