Microsoft kürzt Xbox-Bootzeiten dank schnellerer Animation

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Die Xbox Series S- und X-Konsolen starten dank ihrer SSD-Laufwerke ohnehin bereits sehr schnell im Vergleich zu ihren Vorgängern. Die Startzeit hat Microsoft nun zusätzlich etwas verkürzt, allerdings ganz ohne technische Änderungen am Boot-Prozess.

Tatsächlich hätten die Konsolen auch bisher schneller starten können, allerdings dauert die Boot-Animation der neuen Xbox-Konsolen ganze 9 Sekunden. Microsoft hat diese nun auf 4 Sekunden verkürzt und damit stolze 5 Sekunden von der Neustart-Zeit gekürzt. Das betrifft natürlich nur den „Kaltstart“ der Konsole, welcher nur auftritt, wenn diese im „Energiesparmodus“ betrieben wird. Im Gegensatz zum Standby wird die Konsole dabei jedes Mal vollständig abgeschaltet.

Insgesamt brachen die Konsolen somit anstatt 20 Sekunden zum Starten nur noch 15 Sekunden. Es hat offensichtlich nicht immer nur technische Gründe, dass die Konsolen derart lange für den Start benötigen und beweist, dass auch Animationen ordentlich Zeit kosten können.

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So finden und löschen Sie doppelte Dateien in kurzer Zeit

Ist Ihr PC voll mit verschiedenen exakt gleichen Dateien? Wenn Sie hier sind, haben Sie wahrscheinlich bemerkt, dass Ihr Computer keinen Speicherplatz mehr hat, und suchen nach Möglichkeiten, die Festplatte freizugeben. Eine der schnellsten Möglichkeiten, dies zu tun, besteht darin, doppelte Dateien zu löschen. Nachfolgend finden Sie alle Funktionen, die Ihnen das Sortieren von Dateien auf Ihrem Computer erleichtern können.

So finden und löschen Sie doppelte Dateien unter Windows 10 oder 11.

PassFab Duplicate File Deleter

Dies ist eines der Programme, die wir auf jeden Fall empfehlen, das sich insbesondere darauf spezialisiert hat, doppelte Dateien finden und doppelte Dateien löschen zu können. Es kann in nur wenigen Schritten die Anhäufung doppelter Dateien rückgängig machen und beim Freimachen von Speicher helfen.

PassFab ist mit verschiedenen Windows-Systemen kompatibel (Windows 11/10/8.1/8/7/Vista/XP), unterstützt auch verschiedene Dateitypen, und kann mit verschiedenen Speichergeräten verwendet werden – von PCs, CDs und USB-Sticks bis hin zu Kameras, SD-Karten und SSDs. Mit diesem Tool können Sie ähnliche Bilder und doppelte Dateien mit hoher Effizienz finden und löschen.

Passfab Duplicate File Deleter unterstützt zahlreiche  Dateiformate, sodass Sie sich keine Gedanken über den Dateityp oder die Speichermethode machen müssen. Es ist einfach zu bedienen und bietet alle Werkzeuge, die ihr zum Finden und Löschen doppelter Dateien benötigt.

Im Folgenden haben wir eine Schritt für Schritt-Anleitung erstellt, wie ihr das Programm benutzen könnt.

  1. Installiert PassFab Duplicate File Deleter von der offiziellen Seite des Herstellers und startet das Programm.
  2. Wählt nun jene Ordner aus, wo das Programm nach doppelten Dateien suchen soll.
  3. Stellt nun mit einem Klick auf das Zahnrad-Icon den Scan-Modus ein, womit ihr die Filter für Dateigrößen wählen und einstellen könnt, was danach mit den gefundenen Dateien geschehen soll.
  4. Klickt anschließend auf „Duplikate scannen“.
  5. Nach einigen Minuten solltet das Programm die doppelten Dateien auflisten.
  6. Nun könnt ihr manuell wählen, welche Dateien gelöscht werden sollen.

Andere Software, die kostenlos für finden und löschen der doppelten Dateien sind, dass wir empfehlen, sind CCleaner, Auslogics und dupeGuru.

CCleaner

CCleaner bietet die Möglichkeit, doppelte Dateien auf Ihren Geräten zu finden und zu löschen. Diese Option ist integriert in der klassische CCleaner.

Es ist ziemlich intuitiv zu bedienen – alles, was Sie tun müssen, ist das Programm zu starten, zu „Tools“ zu gehen und „Dublettenfinder“ auszuwählen. Dann finden Sie eine informative Oberfläche, in der Sie doppelte Dateien suchen können, die nach Name, Größe, Änderungsdatum oder Inhalt übereinstimmen. Starten Sie einfach den Scanvorgang und CCleaner findet alle Duplikate in Ihrem ausgewählten Ordner.

Duplicate File Finder von Auslogics

Der Duplicate File Finder von Auslogics ist ein leistungsstarkes Tool und darauf ausgelegt, alle Arten von doppelten Dateien wie Fotos, Videos, Audio, Programmdateien und sogar ausführbare Dateien zu finden.

Alles, was Sie nach der Installation des Programms tun müssen, ist, den Ort auszuwählen, an dem Sie doppelte Dateien finden möchten, und dann mit dem nächsten Bildschirm fortzufahren, der Sie auffordert, verschiedene Scan-Parameter festzulegen. Anschließend werden die aufgelisteten doppelten Dateien gescannt und angezeigt.

DupeGuru

DupeGuru ist auch ein effizientes Tool, um doppelte Dateien auf Ihrem Computer zu finden.

Die Verwendung ist einfach: Starten Sie dupeGuru, klicken Sie unten auf die Schaltfläche und fügen Sie den Ordner hinzu, den Sie scannen möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche Scannen, um mit der Suche nach den doppelten Dateien zu beginnen. Wenn der ausgewählte Ordner doppelte Dateien enthält, werden diese angezeigt.

Fazit

Doppelte Dateien sind ziemlich nutzlos, da sie wertvollen Speicherplatz füllen. Wenn Sie sie entfernen, können Sie Platz sparen und die Leistung Ihres Computers steigern. Glücklicherweise wissen Sie jetzt, wie Sie sie von Ihrem Windows-PC entfernen können. Dabei ist PassFab Duplicate File Deleter ein häufig empfohlenes Programm für diese Aufgabe.

Windows 10 22H2 Update: Microsoft trifft erste Vorbereitungen für Rollout

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  • Windows 10 22H2 Update: Microsoft trifft erste Vorbereitungen für Rollout

Im Herbst wird Microsoft auch für Windows 10 ein 22H2 Update veröffentlichen. Darauf weisen nun aktuelle Updates hin, die kürzlich an Windows 10 Nutzer ausgerollt wurden.

Das Windows 10 KB5015684 enthält erste Hinweise darauf, dass es auch für Windows 10 ein 22H2-Update geben wird. Die Aktualisierung wird selbstverständlich nicht die Vielzahl an Neuerungen mitbringen wie für Windows 11, jedoch wird die Systemversion auf 22H2 angehoben werden. Die Windows 10 Build wird 19045 lauten und ansonsten keine weiteren Veränderungen mitbringen.

Die Aktualisierung wird ähnlich schnell installiert sein wie monatliche, kumulative Updates. Microsoft dürfte das KB5015684 Update somit deutlich früher ausrollen und die Änderung der Systemversion in den Einstellungen erst nach einiger Zeit vornehmen. Somit wird das Windows 10 22H2 Update einzig und allein die Version ändern und keine wichtigen Neuerungen mitbringen für Endkunden.

Windows 11 22H2 wird Brute-Force-Angriffe besser verhindern können

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Microsoft wird mit dem kommenden Windows 11 22H2 Update eine Methode einführen, um Windows-Benutzeraccounts besser vor Brute-Force-Angriffen zu schützen.

Bei Brute-Force-Angriffen handelt es sich um eine Methode, wobei eine große Zahl an Versuchen übermittelt wird, um Passwörter zu erraten. Windows-Geräte sind momentan standardmäßig nicht davor geschützt, sofern sie nicht manuell vom Nutzer so eingerichtet wurden. Insbesondere Remote Desktop-Angriffe verwenden häufig Brute-Force-Methoden, um Zugriff auf Benutzerkonten zu erlangen.

Mit den neuesten Windows 11 22H2 führt Microsoft neue Sicherheitsmaßnahmen ein, um solche Angriffe besser zu verhindern. Das Betriebssystem wird Accounts künftig nach einer Reihe fehlgeschlagener Passworteingaben für 10 Minuten sperren. Das wird Brute-Force-Versuche zumindest deutlich verlangsamen. Der Schutz wird nun auf alle Konten standardmäßig angewandt.

Es gibt weiterhin andere Methoden, um das Passwort eines Windows-Benutzeraccounts zu umgehen, insbesondere mit lokalem Gerätezugriff. Es wird aber damit deutlich schwerer für Ransomware über das Remote Desktop Protokoll seine Angriffe durchzuführen.

Finanzen und das Smartphone: So geht maximale Sicherheit im Alltag

Schon seit das Smartphone nach der Veröffentlichung der ersten iPhones ein Verkaufsschlager wurde, verwenden seine Besitzer es, um damit Käufe zu bezahlen. Zunächst naturgemäß nur im Online-Handel, seit einigen Jahren jedoch immer stärker auch in Form des Mobile Payments an Offline-Bezahlpunkten – hieran hat nicht zuletzt die Pandemie einen bedeutenden Anteil.

In der Praxis ist deshalb das Smartphone heute bei vielen Menschen eine Art Hub, auf dem die Stränge verschiedenster Finanzen zwischen Bankkonto-Anbindung, Kreditkarte, Payment-Dienstleister und ähnlichen Systemen zusammenlaufen.

Komfortabel ist das zweifelsohne. Allerdings birgt es eine hohe Brisanz, wenn so viele persönliche Finanzdaten auf einem Gerät lagern beziehungsweise Zugänge dazu vorhanden sind. Maximale Sicherheit sollte diesbezüglich das oberste Gebot sein. Wie immer gilt dabei: Der Komfort muss etwas in den Hintergrund treten. Dafür aber besteht die Gewissheit, bei Verlust oder Diebstahl des Handys nicht gleich das Allerschlimmste befürchten zu müssen.

#1 Ständige Sperrung ist oberste Pflicht

Wenn ein „Finder“ nur einen Sperrbildschirm wegwischen muss, um an sämtliche Anwendungen zu gelangen, dann ist ungeachtet aller weiteren Hürden auf dem System bereits eine gefährliche Bresche geschlagen.

Umgelegt auf einen Hauseinbruch: Der Einbrecher fand eine offene Vordertür vor, weshalb selbst verriegelte Zimmertüren und ein Tresor weniger Sicherheit bieten.

Ergo: Ganz gleich ob mit biometrischen Daten oder einer PIN, das Smartphone sollte vor jeder Benutzung entsperrt werden müssen. Ferner sollte der Sperrbildschirm auf eine Weise konfiguriert werden, durch die keine Meldungen von Zahlungs-Apps und dergleichen darauf gelesen werden können.

Zudem sollte das Handy so konfiguriert werden, dass der Bildschirm sich nach höchstens einer Minute der Nichtbenutzung sperrt.

#2 Sperrung aus der Distanz sollte unbedingt eingerichtet sein

Eine typische Situation: Man gibt in der Öffentlichkeit einen Moment lang nicht acht und jemand hat das Smartphone eingesteckt. War der Bildschirm zu dem Zeitpunkt nicht gesperrt, muss der Dieb nur dauernd auf dem Display herumwischen, um eine Sperrung zu verhindern.

Dagegen sollte jeder User folgendes tun:

  1. Die Sperrung aus der Distanz samt Möglichkeit der Datenlöschung muss eingerichtet sein (Windows) (Android) (iOS).
  2. Die dafür nötigen Login-Daten müssen stets bekannt sein – entweder im Kopf des Besitzers oder in sicherer (= verschlüsselter) Form notiert und ständig dabei (etwa im Portemonnaie). In ähnlicher Form sollte die Geräte-IMEI sowie der Kaufvertrag vorhanden sein.
  3. Diese Login-Daten müssen ein besonders starkes Passwort umfassen, damit Diebe es nicht umgehen können.

Im Notfall muss es dann jedoch schnell gehen: Sobald die Vermutung im Raum steht, das Gerät ist verloren, sollte nicht nur die Sperrung schleunigst durchgeführt werden, sondern überdies die Löschung. Das mag zwar rabiat anmuten. Aber es ist ungleich einfacher, sein Handy nach der Wiederauffindung neu zu konfigurieren, als zu beweisen, dass jemand unbefugte Zahlungen und Käufe damit durchgeführt hat.

#3 E-Wallets nutzen

Stock.adobe.com © terovesalainen

Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Handy zu bezahlen. E-Wallets stellen diesbezüglich allerdings eine besonders sichere und gleichsam komfortable Technik dar. Das liegt nicht nur an der generell starken Verschlüsselung, auf die zumindest etablierte Anbieter setzen.

Vor allem die Möglichkeit, viele E-Wallets ohne dauerhafte Verbindung zu einer „unbegrenzten“ Zahlungsmöglichkeit nur mit einem gewissen Betrag aufzuladen, ist sehr interessant mit Blick auf hohe Sicherheit. Wer sich trotz allem unbefugten Zugang verschafft, kann nur das Guthaben ausgeben, mit dem das Wallet aufgeladen wurde – keinen Cent mehr.

Natürlich müssen sicherheitsbewusste User dann trotzdem Abstriche machen. Das heißt nur mit geringeren Beträgen, dafür häufiger aufladen.

#4 Bei allen relevanten Apps und Diensten Auto-Login deaktivieren

Hürden sind letztendlich der Kern jeder Form von Sicherheit. Je mehr Hürden ein Unbefugter überwinden muss, desto schwieriger wird es für ihn und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es irgendwann aufgibt oder man ihm weitere Möglichkeiten nehmen kann.

Insofern zählt buchstäblich jede Sekunde, die ein Handy-Dieb mit dem Entschlüsseln verbringen muss, während man sich selbst mehr Zeit verschafft, um beispielsweise die Fernsperrung oder -löschung durchzuführen.

Aus diesem Grund sollten alle Apps und alle Seiten im Browser, die auf irgendeine Weise mit den eigenen Finanzdaten verbunden sind, bei jeder Benutzung einen neuen Login verlangen – also keinesfalls dauerhaft eingeloggt sein.

Einfaches Beispiel: Wer auf seinem Gerät die PayPal-App nutzt, sollte sich immer erst einloggen müssen, bevor er das Tool nutzen kann. Ähnlich sollte es bei allen anderen Anwendungen sein.

#5 Immer Zweifaktor-Authentifizierung verwenden

Manchem mögen die bis hierhin bereits genannten Punkte vielleicht arg komplex und mitunter übertrieben vorsichtig anmuten. Wenn es jedoch um die eigenen Finanzen geht, kann Sicherheit tatsächlich gar nicht groß genug geschrieben werden. Einmal angenommen, das Handy ist verschwunden. Die Vorsicht gebietet dann die Annahme, ein Finder wird damit unbefugt Dinge anstellen. Die Folgen:

  1. Es muss schnellstmöglich eine Anzeige bei der Polizei gestellt werden. Denn erst ab diesem Zeitpunkt kann gegenüber Banken, Kreditkartenfirmen und anderen Zahlungsdienstleistern rechtssicher eine illegitime Nutzung nachgewiesen werden. Was ein Dieb zuvor beispielsweise mit dem Zugang zum Girokonto macht, kann in der Regel nicht so problemlos rückgängig gemacht werden.
  2. Alle Zugänge, die mit dem Smartphone verbunden wurden, müssen gesperrt werden. Das gilt für die Kreditkarte ebenso wie für das Online-Banking.
  3. Für sämtliche Dienste (auch jenseits des Bezahlens) müssen die Login-Daten geändert werden. Das benötigt neue Passwörter und E-Mail-Adressen – mit allen anderen Aufgaben, die damit verbunden sind.

Die Einrichtung eines neuen Handys mutet gegen diesen Berg an Aufgaben geradezu trivial an. Wer versteht, wie aufwändig es ist, sich nach einem Verlust zu schützen, der versteht wahrscheinlich ebenso, warum kein Aufwand zu gering sein sollte, um das Gerät für jeden Finder wertlos zu machen.

Das bringt uns zur Zweifaktor-Authentifizierung. Egal ob es Amazon ist, eBay, PayPal oder ein anderes System, das mit den eigenen Finanzen verknüpft ist: Jeder Login (egal ob auf dem Handy, per Browser, App oder von einem anderen Gerät) sollte nur nach Eingabe eines zugesendeten Einmal-Codes möglich sein.

Natürlich bringt es gar nichts, wenn dieser ebenfalls auf das Handy gesendet wird – etwa per SMS oder E-Mail. Zumindest für Menschen, die sich häufig außerhaus aufhalten und deshalb keine Zweifaktor-Authentifizierung über einen Anruf aufs eigene Festnetztelefon nutzen können, ist deshalb ein zweites Handy nicht die schlechteste Idee.

Im Klartext: Ein extrem günstiges, simples Feature-Phone* mit einer Prepaid-SIM. Dessen einzige Aufgabe ist es, unterwegs als Anlaufstelle für die Codes der Zweifaktor-Authentifizierung zu dienen. Selbst in unwahrscheinlichen Fällen, in denen Diebe Login-Daten herausfinden, können sie dann trotzdem keinen Schaden anrichten, weil ihnen dieser Code nicht aufs gestohlene Smartphone geliefert wird.

*Wer nur selten allein unterwegs ist, kann alternativ den Code auf das Handy eines guten Bekannten oder seines Partners senden lassen.

Netter Nebeneffekt: Man bekommt es durch die Code-Zusendung sofort mit, wenn jemand einen Login probiert – und wird vielleicht dadurch überhaupt erst auf einen Verlust seines Smartphones aufmerksam.

#6 Keine Doppelnutzung von Passwörtern

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Ein nach jeder Definition sicheres Passwort ist an sich bereits buchstäblich unbezahlbar. Allerdings ist letztlich jedes Passwort mit genügend Zeit überwindbar. In einem solchen Fall wäre es dann äußerst fatal, wenn beispielsweise der mit der Kreditkarte verbundene PayPal-Zugang mit demselben Passwort abgesichert wäre wie das mit dem Girokonto verknüpfte Amazon-Konto.

Das heißt: Für alle Finanzdienste auf dem Smartphone sollte es unbedingt eigenständige und einander nicht ähnelnde Passwörter geben. Natürlich macht das in der alltäglichen Praxis besonders viel Aufwand. Wem jedoch wirklich die Sicherheit seines hartverdienten Geldes am Herzen liegt, der sollte ihn nicht scheuen.

Übrigens: Nicht zuletzt mit dem Thema Cybercrime vor Augen ist es zudem nicht die schlechteste Idee, für seine finanziellen Angelegenheiten eine eigene E-Mail-Adresse zu verwenden – und nicht diejenige, die man bei jedem Social-Media-Profil nutz und bei jedem Online-Händler angibt.

#7 Das Handy draußen sicher verwahren

Gelegenheit macht Diebe. Dieser alte Leitsatz gilt im digitalen Zeitalter nach wie vor –besagte Gelegenheit hat viele Gesichter:

  • Das Handy auf dem Tisch eines Straßen-Cafés,
  • in den Tiefen der Handtasche inmitten einer Menschenmenge,
  • auf dem Beifahrersitz des unverschlossenen Autos, während man den Tankvorgang bezahlt,
  • im Club in der Gesäßtasche und dort aufgrund der Kombination von Smartphone-Größe und Hosen-Enge halb herausschauend.

Es gibt im Alltag der meisten Menschen zahlreiche Gelegenheiten, zu denen ein Dieb lediglich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zugreifen muss. Und Taschendiebe sind extrem geschickt darin, selbst Smartphones unbemerkt zu entwenden.

Die Quintessenz hieraus sollte für Aufenthalte in der Öffentlichkeit lauten:

Wenn das Smartphone sich nicht gerade in der Hand befindet, dann

sollte es ausschließlich unsichtbar in einer verschlossenen Tasche

an der Vorderseite des Körpers versteckt sein.

Bauchtasche, Brustbeutel, mit Knopfriegel gesicherte Sakko-Innentasche, das sind Orte, die es Taschendieben extrem schwer machen. Und selbst wer am Ende des Monats nicht mehr viel auf dem Konto hat, das über das Smartphone gestohlen werden könnte, der sollte immer entschlossen sein, es Dieben in jeglicher Hinsicht so schwer wie möglich zu machen. Es geht um das eigene Geld. Ob das 20 oder 20.000 Euro sind, sollte keine Rolle spielen.

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