Surface Go mit LTE: Support offiziell eingestellt

Das erste Surface Go mit LTE hat das Ende seines Servicezeitraums erreicht: Das bedeutet, dass Microsofts kleines Surface-Tablet künftig nicht mehr mit neuen Firmware-Updates unterstützt wird.

Mit dem 20. November 2022 endet vier Jahre nach Release die Unterstützung mit Firmware-Updates für das Surface Go LTE. Damit hatte das kleine Surface-Tablet etwas kürzer Updates erhalten als für Microsoft üblich, wo die Geräte im Normalfall etwa 5 Jahre lang mit Firmware-Updates versorgt werden. Einige Geräte wie das Surface Pro 5 sollten ursprünglich 5 Jahre lang Updates erhalten, allerdings hat Microsoft zuletzt den Zeitraum bis zum 15. Januar 2024 verlängert. Damit bekommt das Gerät fast 7 Jahre nach Release noch Firmware-Aktualisierungen.

Das Surface Go LTE wird keine Verlängerung erhalten, allerdings sind die Geräte natürlich danach weiter nutzbar. Windows Updates sind hiervon natürlich nicht betroffen und solange das System mit der aktuellsten Windows 10-Version läuft, sollte es mindestens bis Oktober 2025 noch Updates für das Betriebssystem erhalten.

SwiftKey für iPhone kehrt zurück: Kehrtwende nach überraschendem Rückzug

Microsoft hat vor wenigen Wochen überraschend das Ende von SwiftKey für iPhone angekündigt. Nun bringt der Konzern seine beliebte Tastatur-App zurück und verspricht sogar neue Funktionen.

Seit 5. Oktober ist SwiftKey für das iPhone nicht mehr verfügbar, nachdem Microsoft Ende September relativ kurzfristig und definitiv sehr überraschend das Ende der Weiterentwicklung angekündigt hatte. Der Konzern hatte sich im Vorfeld zunehmend auf die Android-App konzentriert und die iOS-App ohnehin kaum weiterentwickelt.Angesichts der vielen Einschränkungen für Tastatur-Apps von Drittanbietern unter iOS war dies jedoch nicht weiter verwunderlich. Dennoch kam die Entscheidung über das Aus sehr überraschend, erfreute sich die App am iPhone-System durchaus hoher Beliebtheit.

Nun twitterte Microsofts Pedram Rezaei, dass man aufgrund der großen Nachfrage SwiftKey für iPhone doch nicht begraben wird. „SwiftKey kehrt zurück auf iOS“, ließ der Microsoft-CTO verlauten. Nicht nur das: Auch neue Funktionen sollen im Zuge der Weiterentwicklung von SwiftKey für die App kommen.

Dass Microsoft das Ende von SwiftKey derart kurzfristig ankündigte, war für viele Fans der beliebten Tastatur-App ohnehin nicht begreifbar. Es ist immerhin eine der besten Drittanbieter-Tastaturen für das iPhone und schlägt nach Meinung vieler Anwender die iPhone-Tastatur im Längen. Die App kommt jetzt zurück mit einer ebenso überraschenden Ankündigung per Twitter. Dass es sich der Konzern einfach anders überlegt hat, erscheint fast unglaublich, aber wer weiß, was der wahre Grund für die eigentliche Einstellung war.


via Twitter

Windows 11 bekommt Option zum Entgruppieren von Taskleisten-Symbolen

Mit dem Release von Windows 11 hat Microsoft mit seinem modernisierten Design auch viele Funktionen seiner Vorgänger eliminiert. Insbesondere Features im Zusammenhang mit der Taskleiste und dem Startmenü sind verloren gegangen.

Langsam kommen einige Funktionen zurück, darunter Drag & Drop-Unterstützung, der Taskmanager im Kontextmenü und womöglich auch bald das Entgruppieren von Icons in der Taskleiste. Die versteckte Option heißt „Taskleisten Icons niemals gruppieren“ ist versteckt in der neuen Windows 1 Build 25246 enthalten, allerdings wurde bislang nicht einmal ein Interface dafür implementiert. Wie aber im Screenshot von Twitter-Nutzer Albacore zu erkennen ist, werden für die beiden Instanzen der Kommandozeile auch zwei Icons in der Taskleiste angezeigt.

Die versteckte Neuerung versteckt sich hinter dem Feature-Code 29785186, allerdings erfordert auch die Aktivierung per ViveTool weitere Tweaks, damit die Option funktioniert. Es gibt bislang auch kein UI dafür in den Einstellungen, was darauf hindeutet, dass diese Neuerung sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet. Offiziell angekündigt hat Microsoft diese Neuerung selbstverständlich noch nicht, also könnte es sich der Konzern auch anders überlegen.

Windows 11: Taskleiste nicht gruppieren & Labels mit diesem Tool

Im aktuellen Zustand ist die Funktion allerdings weit nicht so nützlich wie beim Vorgänger, denn Labels in der Taskleiste kehren damit nicht zurück. Somit müssen sich Anwender entweder merken, welches Icon zum ausgewählten Fenster springt oder Nutzer müssen mit dem Mauszeiger drüberfahren, um dies am Flyout zu erkennen. Es gibt allerdings in Windows 11 bereits praktische Tools, welche diese Funktionalität von Windows 10 zurückbringen. Diese Tweaks haben wir im oben eingebetteten Video bereits vorgestellt.


Quelle: Twitter

Hacker umgeht Android Sperrbildschirm – Google zahlt 70.000$ Belohnung

Der Sicherheitsforscher David Schütz hat eine schwerwiegende Lücke in Googles Smartphone-Betriebssystem Android gefunden. Diese erlaubt es Angreifern den Sperrbildschirm von Pixel-Smartphones trotz aktuellstem Patch vollständig zu umgehen. Google hat dazu bereits Kenntnis genommen und angekündigt, im kommenden Sicherheitspatch für November diese kritische Sicherheitslücke zu beheben. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass noch weitere Smartphones mit Android betroffen sind. Die Lücke macht deutlich, dass es durchaus wichtig ist, immer die aktuellsten Updates zu installieren.

Entdeckung und Funktionsweise

Das Ausnutzen der Lücke, welche Zugriff auf alle Inhalte des Geräts gewährt, ist sehr einfach und kann von jedem bewerkstelligt werden. Hierzu muss der Angreifer lediglich das Smartphone in den Händen halten und die SIM-Karte wechseln. Beim Wechsel wird er dazu aufgefordert, die PIN der neu eingelegten SIM-Karte einzugeben. Diese muss nun dreimal falsch eingegeben werden. Anschließend verlangt Android nach der Sim-PUK. Wird diese dann korrekt eingegeben, entsperrt sich das Gerät.

Die Sicherheitslücke betrifft die Android-Versionen 10, 11, 12 & 13 und wird durch den 07. November-Sicherheitspatch geschlossen.


Zurückzuführen ist die Lücke auf die Umgangsweise mit Sicherheitsebenen durch Android selbst. Dadurch wird der nächste Sicherheitsbildschirm im Stack, nämlich der Schlüsselwächter, gefolgt von dem Bildschirm, der sich als nächstes in der Warteschlange befindet, verworfen.

Gekennzeichnet wurde die Sicherheitslücke mit der eindeutigen CVE-ID: CVE-2022-20465. Bei der CVE-Bezeichnung handelt es sich um eine international anerkannte Bezeichnung für Sicherheitslücken und kritische IT-Infrastruktur-Fehlern mit großer Relevanz. Hierbei steht die erste Zahl für das Jahr und die letzte dient als eindeutige Zuordnung.


Der CVSS-Score gibt die Schwere der Sicherheitslücke an, hier kann ein Maximalwert von zehn erreicht werden.

Gefunden hat David Schütz die Lücke zufällig, als sich sein Pixel-Smartphone wegen mangelnder Akkukapazität ausschaltete. Da er die PIN nicht mehr wusste, griff er auf die PUK zurück, wodurch ihm die Lücke auffiel. Im Rahmen von Googles Bug Bounty Programm hat er den Fund gemeldet und bekam eine Belohnung von 70.000$ ausgezahlt.

Was kann ich tun?

Google hat bereits den 07. November-Sicherheitspatch für alle noch unterstützen Pixel-Smartphones veröffentlicht. Jedoch haben noch nicht alle Nutzer den Patch angeboten bekommen, da auch dieser in Wellen verteilt wird. Auch sollten Nutzer von Samsung, Oppo, Xiaomi und Co. regelmäßig nach Updates prüfen, da diese die Patches oft erst nach den hauseigenen Smartphones von Google erhalten. Ihr solltet also prüfen, ob euer Handy auf den neusten Stand ist und alle ausstehenden Updates dringlichst installieren.

Windows 11 22H2: Performance-Probleme bremsen Update-Rollout

Das Windows 11 22H2 Update hat einen neuen Bug, welcher das Update für weitere Geräte blockiert. Aufgrund von Performance-Problemen bei Spielen hat der Konzern das Update nun für weitere Geräte zurückgezogen.

Eine weitere Gruppe an Geräten bekommt momentan das Windows 11 22H2 Update nicht mehr angeboten: Wer auf seinem Rechner regelmäßig spielt, wird die Aktualisierung nun entweder nicht bekommen oder sollte selbst einige Zeit lang davon Abstand nehmen. Microsoft scheint mit dem Update unabsichtlich den GPU Performance Debugging Modus eingeschaltet zu haben und bestätigte bereits, dass man an einer Lösung arbeitet.

Dabei häufen sich die Berichte über eine verringerte Gaming-Performance mit Windows 11 22H2 schon seit Monaten: Noch vor dem Release hatten Windows Insider davor gewarnt, dass die Leistung in Games fürchterlich gewesen sei. Microsoft scheint das Feedback allerdings ignoriert zu haben. Der Konzern möchte den Fehler „in naher Zukunft“ beheben und empfiehlt Nutzern, die regelmäßig auf ihrem Computer spielen, das Update aktuell nicht zu installieren.

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