Deutschland-App geplant, Bund setzt auf zentrale Behörden-App mit KI

Foto von engin akyurt auf Unsplash

Die Zettelwirtschaft beim Amt nervt viele, das ist kein Geheimnis. Laut einem Bericht des Handelsblatts soll die Bundesregierung nun Schub geben und eine zentrale Behörden-App auf den Weg bringen, Arbeitstitel Deutschland-App. Ziel: Bürger sollen künftig Standardkram wie Termine vereinbaren, Kindergeld beantragen, die Adresse ändern oder sogar eine Firmengründung direkt über eine App anstoßen können.

Für die Entwicklung hat sich der Bund laut internen Dokumenten zwei alte Bekannte ins Boot geholt, SAP kümmert sich um die Software, die Telekom-Tochter T-Systems stellt die Infrastruktur. Spannend wird das Thema KI, vorgesehen sind sogenannte lernende KI-Agenten, die Nutzer durch die einzelnen Schritte führen und Vorgänge im Hintergrund automatisieren sollen.

Ein erster Prototyp der Deutschland-App, bzw. der Plattform soll noch im April fertig sein, danach ist ein Testlauf in einigen Städten und bei der Bundesagentur für Arbeit geplant. Wie breit dieser Test ausfällt und welche Funktionen dort schon drinstecken, geht aus dem Bericht noch nicht klar hervor. Da bin ich echt mal gespannt…

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Netzausbau-Update: Telekom und O2 mit neuen Zahlen

Die Netzbetreiber haben ihre Ausbau-Statistiken für das erste Quartal 2026 aktualisiert. Während die Telekom das Festnetz (Glasfaser) in der News priorisiert, liegt der Fokus bei O2 Telefónica derzeit auf der Mobilfunk-Infrastruktur.

Im Februar hat die Telekom rund 80.000 neue Glasfaseranschlüsse bereitgestellt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Haushalte und Unternehmen mit Zugang zu Tarifen von bis zu 2.000 Mbit/s auf 12,8 Millionen. Kein Aprilscherz.

Der Bestand bei den Breitband-Geschwindigkeiten im Überblick:

  • Mindestens 100 Mbit/s: Verfügbar für 37 Millionen Haushalte.
  • Mindestens 250 Mbit/s: Verfügbar für 32 Millionen Haushalte.

Interessant ist die Analyse des Datenverkehrs: Im Download dominieren Streaming-Dienste (MagentaTV, YouTube, Netflix), während im Upload primär Cloud-Dienste (AWS, Google Cloud, iCloud) sowie Microsoft Teams für Traffic sorgen.

O2 meldet für den Jahresstart rund 2.000 abgeschlossene Ausbauprojekte. Das Unternehmen hat die Anzahl der neu errichteten Funkmasten im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf:

  • Flächendeckung: Schließung von Funklöchern an Autobahnen und Schienenwegen.
  • 5G-Verfügbarkeit: Die Netzabdeckung liegt nun bei rund 99 % der Bevölkerung.
  • Infrastruktur-Tests: In Frankfurt werden 5G-Kleinzellen in Straßenleuchten integriert, um die lokale Kapazität zu erhöhen.

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Kindle Scribe und Kindle Scribe Colorsoft: Neue Hardware angekündigt

Amazon schickt ab dem 8. April eine neue Generation des Kindle Scribe an den Start, dazu kommt mit dem Kindle Scribe Colorsoft das erste Modell mit Farbdisplay. Gedacht sind beide Geräte für Leute, die viel lesen und Notizen festhalten.

Der klassische Kindle Scribe wurde an mehreren Stellen überarbeitet. Das Gerät ist jetzt 5,4 mm dünn und rund 400 g schwer, das 11-Zoll-Panel entspricht in den Proportionen eher einem Blatt Papier und spiegelt laut Amazon nicht. Die neue Generation soll ungefähr 40 Prozent schneller reagieren, was beim Schreiben und Blättern helfen soll.

Im Inneren stecken ein neuer Quad-Core-Chip und mehr RAM, dazu kommt eine überarbeitete Oxid-Display-Technik. Das Frontlicht nutzt nun mehr, dichter platzierte LEDs, die Ausleuchtung soll gleichmäßiger sein, die Ränder konnten dadurch schmaler werden. Die Displayoberfläche wurde leicht angeraut, damit der Stift mehr Widerstand hat, das Ziel ist ein Schreibgefühl nah am Notizblock. Die Parallaxe, also der Abstand zwischen Stiftspitze und „Tinte“, soll kaum noch auffallen.

Der Kindle Scribe Colorsoft setzt beim Gehäuse auf das gleiche Design, bringt aber ein farbiges Panel mit. Amazon setzt hier auf eine eigene Colorsoft-Technologie mit Farbfilter und Lichtleiter, dazu Nitrid-LEDs für die Beleuchtung. Damit will man sanfte Farben bieten, Texte und Zeichnungen sollen trotzdem scharf bleiben. Eine neue Rendering-Engine kümmert sich um Farbdarstellung und Stift-Latenz. Auch der Colorsoft ist logischerweise als Lesegerät mit Schreibfunktion gedacht, nicht als Tablet-Ersatz, ablenkende Apps oder Benachrichtigungen gibt es nicht, die Akkulaufzeit wird mit „Wochen“ angegeben.

Softwareseitig hat Amazon bei beiden Modellen einiges an Produktivität nachgeschoben. Der Startbildschirm zeigt Bücher, Dokumente und Notizbücher, die zuletzt geöffnet oder hinzugefügt wurden, Schnellnotizen dienen als schneller Zettelersatz. Nett für den Alltag ist die Anbindung an Google Drive und Microsoft OneDrive, PDFs und andere Dokumente lassen sich so einfacher importieren und mit Anmerkungen wieder exportieren. Notizen können zudem direkt zu OneNote wandern, wahlweise als umgewandelter Text oder als eingebettetes Bild. Neu ist auch eine KI-gestützte Suche im Notizbuch, die per normaler Sprache nach Einträgen sucht und eine Zusammenfassung anbietet, bei Bedarf mit Rückfragen. Für Skizzen stehen mehrere Stift- und Textmarkerfarben bereit, dazu gibt es ein Schattierungswerkzeug. Inhalte lassen sich in gemeinsamen Ordnern bündeln, egal ob Buch, Dokument oder Notiz.

Preislich geht es beim neuen Kindle Scribe ab satten 519,99 Euro los, der Kindle Scribe Colorsoft startet bei 649,99 Euro. Beide Modelle kommen mit einem Premium-Eingabestift, der magnetisch am Gerät hält und keine eigene Stromversorgung braucht. Wer viel mit PDFs, Manuskripten oder Mitschriften arbeitet und lieber auf E-Ink starrt als auf LCD, dürfte die Geräte im Blick behalten. Ab 8. April stehen sie dann offiziell im Handel.

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Honor 600 Lite: Neues Mittelklasse-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera

Mit dem Honor 600 Lite kommt ein neues Mittelklasse-Smartphone auf den Markt. Das neue Modell bietet unter anderem ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium und einen überdurchschnittlichen Akku mit 6.520 mAh. Ebenfalls an Bord ist ein zeitgemäßes AMOLED-Display mit 6,6 Zoll Diagonale, 1.5K-Auflösung, 120 Hz Bildwiederholrate und 3840-Hz-PWM-Dimmung.

Als Chip des Honor 600 Lite dient der Dimensity 7100 Elite. Ihm stehen je nach gewählter Ausführung des Honor 600 Lite 8 bzw. 12 GByte RAM und 128 bzw. 256 GByte Speicherplatz zur Seite. Das Smartphone ist dabei laut Hersteller 7,34 mm dick und wiegt rund 180 g. Es soll bis zu einer Höhe von 1,8 m sturzfest sein. Laut Honor sei es damit das einzige Smartphone mit Metallrahmen in seiner Klasse, das die SGS Premium Performance Certification für Drop & Crush Resistance bestanden hat.

Die Dual-Hauptkamera des Honor 600 Lite bietet euch 108 (Weitwinkel) 5 (Ultra-Weitwinkel) Megapixel an. Vorn sitzt eine Selfie-Kamera mit 16 Megapixeln. Als Betriebssystem des Smartphones dient ab Werk Android 16 mit dem Überzug MagicOS 10. Zur weiteren Ausstattung gehören z. B. Stereo-Lautsprecher, Schutz vor Staub und Wasser nach IP66 und Schnittstellen wie USB-C, Wi-Fi 5, Bluetooth 6.0, 4G, 5G, NFC, eSIM, GPS und Co.

Das Honor 600 Lite ist in drei Farboptionen erhältlich: Sprout Green, Velvet Grey und Velvet Black. Der Verkaufsstart erfolgt am 01. April 2026 in Deutschland und Österreich über die offizielle Website des Herstellers. Preislich geht es ab 399,90 Euro los.

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Telegram: Mit diesen neuen (KI-) Funktionen im April-Update

Telegram spendiert seiner gleichnamigen Messaging-App im monatlichen Rhythmus neue Updates. Zahlreiche Neuerungen bringt das Update in diesem Monat mit. Im April gibt es neben neuen KI-Funktionen mehr Einstellungsmöglichkeiten für Umfragen und Unterstützung für bewegte Live-Fotos.

Bei einer der neuen Funktionen handelt es sich um einen KI-Editor. Dieser erlaubt es, einen verfassten Text wahlweise zu übersetzen, dessen Stil umzuwandeln oder ihn zu korrigieren. Man setzt da, wie bei anderen KI-Funktionen, abermals auf das Cocoon-Netzwerk, welches vollständige Privatsphäre gewährleisten soll, da Anfragen in einer vertraulichen Umgebung verarbeitet werden und auf Basis von Open-Source-Modellen betrieben wird.

Beim Verfassen der Nachricht kann man den Editor über das AI-Symbol über dem Senden-Pfeil abrufen. Hierzu bedarf es mehr als drei Zeilen Text. Der Texteditor bietet verschiedene Stile wie „Formal“, „Short“, „Tribal“, „Corp“, „Zen“, „Biblical“ und „Viking“ auf deren Basis ein Text-Input verändert werden kann, um die Kommunikation förmlicher, effizienter oder gar witziger zu gestalten.

Auf Wunsch kann ein Text aber auch nur in eine andere Sprache übersetzt werden oder man kann Telegram bitten, (Grammatik)-Fehler auszumerzen. Die Emojify-Funktion versieht den Text zudem mit passenden Emojis.

Ein umfangreiches Update mit zahlreichen Neuerungen erhält die Umfragefunktion. Hier ist es jetzt möglich, die Antwortmöglichkeiten mit einer Beschreibung als Kontext, Medien oder Orten zu versehen. Nutzer haben zudem die Möglichkeit, in laufenden Umfragen neue Optionen vorzuschlagen.

Neben jeder Option zeigt Telegram an, wer dafür gestimmt hat. Man kann die erneute Stimmabgabe für festgelegte Ergebnisse unterbinden und die Antwortmöglichkeiten auf Wunsch für jeden Nutzer mischen sowie Zeitlimits für Umfragen festlegen. Zudem ist es möglich, die Ergebnisse bis zum Ablauf der Zeit zu verbergen oder Ergebnisse anzuzeigen, ohne dass der Ersteller selbst abstimmen muss.

Die neuen Umfrageeinstellungen erlauben auch neue Arten von Quizzen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, die Stimme zu ändern oder aber mehrere richtige Antworten festzulegen. Für erstellte Umfragen mit sichtbaren Stimmen gibt es bei neuen Antworten jetzt jedes Mal eine Benachrichtigung. Vergangene und laufende Umfragen erhalten zudem einen eigenen Reiter in den Profilen von Gruppen und Kanälen, damit man keine laufende Umfrage oder deren Ergebnisse verpasst.

Telegram unterstützt jetzt neu und nativ bewegte Fotos. Sowohl die Live Fotos von iOS, als auch die Motion Fotos von Android lassen sich versenden und (auf Wunsch) mit Endlosschleife in der Telegram-App einsehen.

Beim Versenden eines Live-Fotos kann man zwischen drei Stilen wählen: Live“, „Loop“ und „Bounce“. Bei „Live“ wird das Foto beim Öffnen einmal abgespielt, bei „Loop“ läuft es kontinuierlich ab, während bei „Bounce“ das Foto in einer Endlosschleife vorwärts und rückwärts abgespielt wird. Das Live-Foto kann über einen Button in der Ecke des Medien-Editors aktiviert werden.

Eine weitere Neuerung betrifft die Telegram-Bot-API. Hier können jetzt auch Bots andere Bots erstellen und verwalten. Dies erlaubt, etwa per OpenClaw, das Entwickeln und Starten eines Bots – ganz ohne Programmierkenntnisse.

iOS-Nutzer erhalten nun einen integrierten Dokumentenscanner. Hier lassen sich Dokumente direkt per Smartphone-Kamera scannen sowie mehrere Bilder zu einer Datei zusammenfassen. Der integrierte Scanner entfernt den Hintergrund, schneidet das Bild passend zu und konvertiert das erfasste Dokument am Ende in ein PDF. Man kann manuelle Anpassungen, wie Filter, Drehungen sowie Änderungen des Randes, vornehmen.

Telegram erlaubt als offene Plattform unabhängigen Entwicklern das Erstellen einer eigenen Telegram-Version. Auf den Profilen von Nutzern, die solche Apps verwenden, wird jetzt eine neue Sicherheitswarnung angezeigt, die andere Nutzer darauf hinweist, dass an sie gesendete Nachrichten möglicherweise weniger sicher sind.

Wie üblich der Hinweis, dass ihr auf Telegram auch einen eigenen Blog-Feed sowie einen Gruppenchat zum Plaudern mit gleichgesinnten Blog-Nutzern findet.

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