Immer wieder sonntags KW 32: Disney+ geht ab September 2024 gegen Sharing vor

Zunächst wünsche ich allen Frühaufstehern einen guten Morgen und auch allen anderen, die später in diesen Beitrag hereinlesen, noch einen schönen Sonntag! Wie in jeder Woche, so werfe ich an dieser Stelle gemeinsam mit euch einen Blick zurück auf einige beachtenswerte News der letzten Tage. Ebenfalls findet ihr am Ende eine Übersicht über die 10 meistgelesenen Posts der (fast) verstrichenen Woche.

Unschön für User von 1Password: Unter macOS hatte die Software ein Sicherheitsproblem. Jenes würde es theoretisch ermöglichen, dass Dritte Zugriff auf die Daten des Anwenders erhalten. Voraussetzung dafür ist aber, dass Angreifer lokal eine Schadsoftware installieren. Es gibt keine Berichte von Nutzern, dass Schaden entstanden ist. Aus Sicherheitsgründen solltet ihr aber auf Version 8.10.36 aktualisieren. Ab jener ist der Fehler korrigiert worden.

Probleme hat auch der Nova Launcher, auch wenn diese nichts mit Security zu tun haben. Offenbar arbeitet nur noch ein einzelner Vollzeit-Entwickler an der Anwendung. Wie da die Zukunft aussehen soll? Allen Unkenrufen zum Trotz ganz normal. Eine ungewisse Zukunft hat vielleicht die Sony PlayStation VR2. Für das VR-Headset ist diese Woche ja endlich der PC-Adapter erschienen. Bedauerlicherweise fehlen allerdings am Rechner die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des PS VR2 – etwa HDR-Unterstützung, die adaptiven Trigger oder auch das haptische Feedback (bis auf Vibration) und das Eye-Tracking.

Disney geht bald gegen das Sharing vor – und das sind unsere Tests vom letzten Wochenende

Härtere Zeiten kommen dabei auf Abonnenten von Disney zu. In den USA hat der Streaming-Anbieter wieder eine Preiserhöhung angekündigt. Auch in Europa dürfte es wohl noch im Jahresverlauf wieder so weit sein. Obendrein wird man ab September 2024 jetzt endgültig gegen das Sharing vorgehen. So will man Trittbrettfahrer aussperren, die ein Konto über einen Haushalt hinaus mitbenutzen. Stattdessen will man, genau wie Netflix, kostenpflichtige Zusatzmitgliedschaften offerieren.

TikTok muss hingegen sein Lite-Belohnungsprogramm innerhalb der EU dauerhaft einstellen. Das gab es allerdings in Deutschland ohnehin nicht. Da erhielten Nutzer geringfügige, monetäre Belohnungen, je länger sie mit der Lite-App der Kurzvideoplattform interagierten.

Am letzten Wochenende wiederum konntet ihr im Blog einige Tests lesen. Olli etwa hat sich den Kopfhörer Dyson OnTrac angehört – nichts für kleine Geldbeutel, so wie man es auch vom Hersteller gewohnt ist. Um bei Kopfhörern zu bleiben: Auch die TWS-Kopfhörer Jabra Elite 8 Active Gen 2 hörte er sich genauer an. Ich habe das zum Anlass genommen und das frische Active-Modell einmal mit dem Flaggschiff, den Jabra Elite 10 Gen 2, verglichen.

Das war es aber noch nicht in Sachen Audio: Auch den Lautsprecher Fender x Teufel Rockster Air 2 hat Olli sich noch gegeben. Bei Caschy verrichtete hingegen der Nelko P21, ein Etikettendrucker für den Alltag, seinen Dienst. Schließlich durfte ich noch über die neue Edition für Magic: The Gathering, „Bloomburrow“, berichten.

Auch am heutigen Morgen wünsche ich wie immer allen Lesern im Namen des Teams einen angenehmen Restsonntag und für morgen einen guten Start in die Woche! Caschy, Benny, Olli, Felix, Mike und ich freuen uns, wenn ihr weiter ins Blog hereinschaut und auch bei Lust und Laune gerne einen Kommentar hinterlasst. Jetzt folgen zum Schluss die zehn meistgelesenen Posts der letzten Woche.

Nova Launcher: Die Lage ist angespannt


Postbank-App mit neuen Funktionen


Apple iOS 17.6.1 und iPadOS 17.6.1 veröffentlicht: Das steckt im Update


Chromecast: Produktion eingestellt, Rest wird abverkauft


Home Assistant: Das steckt in Release 2024.8


„Farscape – Verschollen im All“: Sci-Fi-Serie jetzt mit vollständiger deutscher Synchro


Google Pixel: Das steckt im August-Update


ROSSMANN kauft keinen Tesla mehr


Google Pixel: Aktualisierte Wetter-App im Anmarsch


Google Authenticator 7.0 mit Neuerungen veröffentlicht

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Outlook.com: Standardauthentifizierung ab dem 16. September nicht mehr möglich

Die kleine Erinnerung: Moderne Authentifizierungsmethoden, sprich: OAuth2, sind ab September erforderlich, um die Synchronisierung von Outlook-E-Mails in Nicht-Microsoft-E-Mail-Apps fortzusetzen. Viele Programme nutzen eine einfache Methode zur Anmeldung bei Servern und Diensten, die Standardauthentifizierung genannt wird. Dabei werden bei jeder Anfrage der Benutzername und das Kennwort gesendet.

Diese Daten werden oft auf dem Gerät des Benutzers gespeichert. Diese Methode ist auf den meisten Servern voreingestellt und leicht einzurichten. Obwohl sie lange Zeit üblich war, ist sie unsicher, weil Angreifer die Anmeldeinformationen leicht abfangen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass gestohlene Daten für andere Dienste verwendet werden. Viele Dienste haben deswegen schon vor längerer Zeit die modernen Anmeldungsmethoden eingeführt.

Inhaber eines Outlook.com-Kontos, das die Standardauthentifizierung aktiv verwendet, wurden über die Änderungen bereits Ende Juni informiert. Bis zum 16. September können Benutzer, die sich über die Standardauthentifizierung bei Outlook.com anmelden, in Outlook und anderen E-Mail-Anwendungen von Drittanbietern wiederholte Kennwortaufforderungen auftreten. Dies ist ein bekanntes Problem. Nach dem 16. September können Benutzer, die versuchen, ihre Microsoft-Konten über die Standardauthentifizierung zu verbinden, dies nicht mehr tun. Solltet ihr also auf alte Art und Weise euer Outlook.com-Konto eingebunden haben, dann denkt an die baldige Umstellung, Microsoft hat bereits eine Hilfeseite eingerichtet, die die Umstellung u. a. für Thunderbird, Outlook und Apple Mail erklärt.

Die folgenden Versionen von Outlook Desktop unterstützen die moderne Authentifizierung für Outlook.com nicht: Outlook 2007, Outlook 2010, Outlook 2013, Outlook 2016 MSI, Outlook 2019 LTSC. Jede Version von Outlook Desktop mit einer Version kleiner als 11601.10000 unterstützt die moderne Authentifizierung für Outlook.com nicht.

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Proton Pass: Identitätsmanagement und biometrische Authentifizierung am Desktop

Neues gibt es ab sofort für Nutzer des Passwortmanagers Proton Pass, nämlich Identitäten. Identitäten erleichtert Nutzern die plattformübergreifende Organisation und Sicherung ihrer persönlichen Daten, so die Entwickler. Sprich: Ihr könnt da unterschiedliche Identitäten verwalten, das geht über Zugangsdaten hinaus, man kann jegliche Daten festhalten.

Die Funktion steht der gesamten Proton-Pass-Community zur Verfügung und wird ab heute schrittweise eingeführt. Sie wird auf allen wichtigen Plattformen verfügbar sein. Im Rahmen dieser Einführung führt man in den Desktop-Apps auch biometrische Authentifizierung für diejenigen mit kostenpflichtigen Abos ein. Das gilt für alle Plattformen. Mobil war das ja schon gängig, nun eben auch am Desktop, beispielsweise mit Windows Hello. Die Ankündigung findet ihr hier.

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Custom New Tab URL: Anpassung der Neuer-Tab-Seite in Chrome

Solltet ihr zu den Menschen gehören, die irgendetwas mit ihrer Neuer-Tab-Seite unter Chrome anpassen wollen, dann sei euch die Erweiterung Custom New Tab URL ans Herz gelegt. Mit dieser Erweiterung können Anwender die Tab-Seite beeinflussen, um einen Link zu einer Seite oder sogar einen Pfad zu einer lokalen Datei zu speichern, der geladen wird, wenn ein neuer Tab erstellt wird. Die Erweiterung selbst schlägt einige bekannte Seiten im Netz vor, hat aber auch schon einige Unterseiten von Chrome parat, in die man direkt springen kann. Ob das für euch interessant ist, müsst ihr selbst wissen – man könnte beispielsweise ein lokale oder Cloud-Bookmark-Datei direkt anspringen, falls man aus irgendwelchen Gründen keine lokalen Browser-Lesezeichen nutzen möchte.

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FRITZ!OS: FRITZ!Box 5590 und 5530 Fiber mit neuer Labor-Software

Das Unternehmen AVM hat aktualisierte Labor-Software (FRITZ!OS 7.90-x) für zwei Modelle der FRITZ!Boxen veröffentlicht: die 5590 Fiber und die 5530 Fiber. Das Update kommt wie immer für bestehende Tester über die Einstellungen, kann aber auch manuell von der AVM-Seite heruntergeladen werden. Das übersichtliche Changelog sieht wie folgt aus:

Verbesserungen im FRITZ!OS 7.90-114970


WLAN:


Änderung Hinweistext bei Auswahl WLAN-Verschlüsselung „WPA2 WPA3“ entfernt


Verbesserungen im FRITZ!OS innerhalb FRITZ!Labor


Internet:


Behoben An PCP-Anschlüssen wurde der PCP-Portbereich nicht im Online-Monitor angezeigt

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