Box übernimmt das europäische KI-Startup Alphamoon

Box ist ein Unternehmen, das sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat. Für diese bietet man Cloud-Dienstleistungen und File-Sharing-Tools an. Jetzt hat das US-Unternehmen bestätigt, dass man das polnische KI-Startup Alphamoon übernimmt. Jenes wurde von der EU gefördert – und wandert nun in US-Hände. Das ist wohl der Lauf der Dinge.

Alphamoon ist jedenfalls eine KI-basierte Plattform für die Automatisierung von Dokumenten. Box übernimmt sowohl das Team von Alphamoon als auch die Technologie zur intelligenten Dokumentenverarbeitung, um nach eigenen Angaben die Leistungsfähigkeit der KI von Box bei der Automatisierung dokumentenbezogener Aufgaben und der Extraktion wertvoller Metadaten aus Geschäftsinhalten auszubauen.

Alphamoon ist ISO 27001 zertifiziert, verfolgt einen Privacy-by-Design-Ansatz und ist GDPR-konform. Die Technologie von Alphamoon kombiniert Large Language Models (LLMs) mit proprietärer OCR- und Dokumentenverarbeitungstechnologie. Darauf basierend, kann man Dokumente in großem Umfang strukturieren. Sobald Alphamoons Technologie vollständig in Box integriert ist, soll sie die Fähigkeiten der Box-KI-Plattform erweitern.

Box stellt seinen Kunden direkt Mehrwerte in Aussicht

Kunden verspricht Box Vorteile wie die automatische Extraktion von Metadaten aus Geschäftsdokumenten, sodass Benutzer die in Rechnungen, Bestellungen, Jahresabschlüssen, Verträgen, Leasingverträgen usw. gespeicherten Informationen direkt nutzen können. Auch sei etwa die Verwendung von Metadaten möglich, um z. B. fehlende Informationen in einem juristischen Vertrag zu erkennen und einen im Unternehmen tätigen Juristen direkt zu benachrichtigen, damit dieser den Vertrag vervollständigt.

Integration der extrahierten Informationen ist auch in externe Anwendungen wie Salesforce möglich. Somit können auch branchenspezifischer Prozesse profitieren, wie z. B. die Analyse von Finanzdokumenten in der Finanzdienstleistungsbranche.

Preise und Verfügbarkeit

Box wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt die Verfügbarkeit und Preise für die neuen intelligenten Dokumentenverarbeitungsfunktionen bekannt geben. Ihr versteht: Gratis wird man das Ganze nicht als Mehrwert anbieten, sondern direkt die Hand aufhalten.

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ChatGPT: Ab sofort zwei Bildgenerierungen pro Tag für Free-Nutzer

Nutzer des kostenlosen Kontos haben bei OpenAI die Möglichkeit, viele Vorteile von ChatGPT zu nutzen. Man muss sich nicht für alles in das Abo stürzen.

Das Unternehmen erweitert nun die kostenlose Nutzung dahingehend, dass zwei Bilder pro Tag über DALL-E 3 generiert werden können. Die Frage ist, ob man damit mehr Anwender hinter dem Ofen hervorholt, denn mit Flux, Bing und vielen anderen Produkten lassen sich wesentlich mehr (oder unbegrenzt viele) Bilder erstellen. Dennoch sicher eine willkommene Änderung, wenn man ohnehin hauptsächlich mit GPT unterwegs ist.

We’re rolling out the ability for ChatGPT Free users to create up to two images per day with DALL·E 3.

Just ask ChatGPT to create an image for a slide deck, personalize a card for a friend, or show you what something looks like. pic.twitter.com/3csFTscA5I

— OpenAI (@OpenAI) August 8, 2024

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1Password für macOS: Software hatte ein Sicherheitsproblem

1Password ist ein beliebtes Tool zur Passwortverwaltung und hat sich über die Jahre als zuverlässig erwiesen. Bei der Entwicklung von Software kann es jedoch passieren, dass Fehler eingebaut werden, die unerkannt bleiben. In einem auf Sicherheit bezogenen Post gibt das Unternehmen bekannt, dass die Mac-Version von 1Password mit einer Schwachstelle ausgestattet war (CVE-2024-42219).

Eben jene würde es theoretisch ermöglichen, auf dem Mac selbst einen Prozess laufen zu lassen, der die Kommunikation zwischen Prozessen aushebelt und Zugriff auf die Browser-Extension oder CLI von 1Password erhält. Damit hätte er Zugriff auf die Daten des Anwenders. Wie zuvor erwähnt: Voraussetzung dafür ist, dass ein Angreifer lokal eine Schadsoftware installiert. Es gibt keine Berichte von Nutzern, dass Schaden entstanden ist. Das Red Team von Robinhood hatte den Fehler an 1Password gemeldet.

Es wird daher empfohlen, mindestens Version 8.10.36 auf eurem Mac zu nutzen. Versionen davor besitzen den Fehler noch. Solltet ihr das Update noch nicht gemacht haben, holt das zügig nach.

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FRITZ!Box 4060: FRITZ!OS 7.90-114967 im Labor

Gestern veröffentlichte AVM neue Laborversionen von FRITZ!OS für die Modelle FRITZ!Box 7590 AX, 7590, 7530, 6690, 6670, 6660 und 6591 Cable. Heute folgt dann eins für die FRITZ!Box 4060. Das Update kommt wie immer für bestehende Tester über die Einstellungen, kann aber auch manuell von der AVM-Seite heruntergeladen werden. Konkret gibt es die Version 7.90-114967 für die 4060. Das Changelog sieht wie folgt aus:

Angebot

Angebot

Verbesserungen im FRITZ!OS 07.90-114967

Internet:

  • Änderung In VPN-Verbindungen über IPSec wird AES-192 als Verschlüsselungsalgorithmus in den Sicherheitsverbindungen (SA) der Phase 2 nicht mehr unterstützt

WLAN:

  • Behoben Repeater, die am Gastzugang angemeldet waren, wurden nicht als „WLAN-Gäste“ gekennzeichnet
  • Änderung Hinweistext bei Auswahl der WLAN-Verschlüsselung „WPA2 WPA3“ wurde entfernt

Verbesserungen im FRITZ!OS 07.90-114967 innerhalb FRITZ!Labor

Internet:

  • Behoben An PCP-Anschlüssen wurde der PCP-Portbereich nicht im Online-Monitor angezeigt
  • Behoben Heimnetzgeräte mit aktivierter Neighbor Solicitation (Nachbarsuche, abhängig vom Betriebssystem) konnten WireGuard®-IPv6-VPN-Verbindungen nicht nutzen
  • Behoben In bestimmten Szenarien wurden einem Heimnetzgerät unter Umständen 2 aktive ULAs (Unique Local Address, IPv6) zugewiesen
  • Behoben Nach Aktivierung von DNS over TLS (DoT) waren manuell konfigurierte DNS-Server ohne DoT nicht in den Verbindungsdetails zu sehen
  • Behoben Prüfung der Internetverbindung am Kabelanschluss war erfolgreich, obwohl die FRITZ!Box noch nicht über das Aktivierungsportal des Anbieters eingerichtet worden war (nur FRITZ!Box Cable)
  • Behoben Unter Umständen funktionierten bereits als „Firmeneinwahl“ eingerichtete IPSec-VPN-Verbindungen nicht (nur FRITZ!Box 6690 Cable, FRITZ!Box 6670 Cable, FRITZ!Box 6660 Cable, FRITZ!Box 6591 Cable)
  • Behoben Unter Umständen scheiterte die Aktualisierung von IP-Adressen an Konten des DynDNS-Anbieters „NO-IP“
  • Behoben Unter Umständen wurden VPN-Verbindungen nicht in der Mesh-Übersicht angezeigt

WLAN:

  • Behoben Auf der Seite „WLAN > Funkkanal > Belegung der WLAN-Funkkanäle“ fehlte die Kennzeichnung der mit Radar blockierten Kanäle
  • Behoben Beim Import der Einstellungen (Export der Daten einer FRITZ!Box mit nur einem 2,4-GHz-Band) auf eine Zielbox mit 2,4/5/6 GHz wurde keine SSID übernommen

System:

  • Behoben Der Push Service „WLAN-Gastzugang“ konnte auf Mesh Repeatern verändert werden, obwohl für diesen Push Service die Einstellungen des Mesh Masters übernommen werden

USB:

  • Behoben Die NAS-Funktion ließ sich nicht deaktivieren

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Telekom: Mehr als 1,2 Mio. Kunden haben einen reinen Glasfaseranschluss

Fast im Wochentakt hört man von der Telekom, wo und wie viel sie am Netz ausgebaut hat. Im Juli gab man bekannt, dass theoretisch 8,8 Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen können. Passend dazu sind ja auch die neuen Glasfaser-Tarife an den Start gegangen, die durchaus wettbewerbsfähig sind. Hätte ich hier bei uns mehr als den DSL-50-Klingeldraht der Telekom, ich wäre Kunde geworden. So bleibt es eben beim Kabelanschluss. Doch zurück zum Thema. Theoretisch können viele Glasfaser buchen, doch wie viele haben wirklich die Möglichkeit ergriffen? Aktuelle Zahlen geben nun Einblicke.

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Im zweiten Quartal 2024 kamen 113.000 Kunden mit einem reinen Glasfaseranschluss hinzu. Das Wachstumstempo stieg damit in den vergangenen Quartalen kontinuierlich. Die Gesamtzahl der Nutzer eines reinen Glasfaseranschlusses lag damit zu Ende Juni bei mehr als 1,2 Millionen. Die Quartalszahlen verraten auch: Bei den TV-Kunden gab es ein Plus von 114.000. Positiv wirkte sich hier unter anderem die Fußball-Europameisterschaft sowie das Ende des Nebenkostenprivilegs zum 1. Juli 2024 aus. Bei den Breitband-Neukunden belief sich der Zuwachs im Quartal auf 41.000.

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