Twitter: 32 Millionen Account-Daten im Umlauf, sollen nicht von Twitter direkt stammen

twitter artikel logoDie Account-Daten von 32 Millionen Twitter-Nutzern sollen gestohlen worden sein, das behauptet LeakedSource. Allerdings ist völlig unklar, von wann die Daten stammen, wie sie gesammelt wurden und ob sie überhaupt echt sind. Denn Twitter geht aktuell noch davon aus, dass sie nicht von Twitter direkt stammen. Twitters Sicherheitschef Michael Coates erklärte dies nach einer Untersuchung der Daten. Nichtsdestotrotz wird Twitter mit LeakedSource zusammenarbeiten, um die Daten zu erlangen und die Nutzer zu schützen.

Möglich wäre auch, dass es sich um alte Daten handelt, denn in letzter Zeit tauchen vermehrt Logins aus älteren Hacks auf, so zum Beispiel auch hunderte Millionen MySpace-Accounts. Hinzu kommt, dass viele der Logindaten russischer Abstammung sind, LeakedSource nimmt daher an, dass die Daten über Browser-Malware gesammelt wurden.

Wie auch immer die Daten in Umlauf kamen, Grund zur Panik gibt es aktuell nicht wirklich. Allerdings kann es auch nicht schaden, wenn man sein Passwort regelmäßig ändert, 2-Faktor-Authentifizierung nutzt und vor allem nicht für jeden Dienst dasselbe Passwort verwendet. Bei den Daten aus diesem Set sind E-Mail-Adressen, Nutzernamen und Passwörter im Klartext enthalten (was wiederum auch darauf schließen lässt, dass Twitter nicht direkt angezapft wurde).

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BitTorrent Live: Inhalte per P2P konsumieren

„Neues“ aus dem Hause BitTorrent. Dort hat man mit BitTorrent Live eine Streaming-Plattform für Videos und Live-Events final aus der Taufe gehoben. Sicherlich für keinen unserer Leser überraschend: das Ganze setzt auf Peer-to-Peer-Technologie. Hier dürfte es sicherlich so sein, dass die bestmögliche Qualität gewährleistet ist, wenn viele Teilnehmer zuschauen und gleichzeitig das Gesehene mit verteilen. Falls euch BitTorrent Live was sagt: Live wird schon seit 2013 in offener Beta betrieben, allerdings mit mäßigem Erfolg – zumindest kommt mir dies so vor. Videos aus den Bereichen Nachrichten, Sport, Musik, Tech und Jugendkultur will man dort mit einigen Partnern live und linear präsentieren.

 

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Erst einmal soll der Spaß in dieser Woche auf dem Apple TV starten, gefolgt von OS X, Android und iOS im Juni. Zu den freien Kanälen sollen sich später noch Premium-Programme gesellen. Geeignet sein soll der Spaß auch für große Zuschauermengen, man spricht von Latenzzeiten von unter 10 Sekunden. Technische Details und die Starter-Kanäle findet man hier.

 

Gesundheits-Apps sind gefährlich – warnt Studie

Gesundheits-Apps sind gefährlich - warnt Studie

Eine Studie im Auftrag der Bundesregierung warnt vor „möglichen Gefahren“ von Gesundheits-Apps. „Qualitativ hochwertige Gesundheits-Apps, die valide Informationen bieten sowie ihre Zweckbestimmung verlässlich und sicher erfüllen, sind eher die Ausnahme als die Regel“, heißt es in dem noch unveröffentlichten Papier, aus dem das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zitiert.

eue Anwendungen könnten die Nutzer „verwirren, fehlinformieren oder in falscher Sicherheit wiegen“. Probleme sehen die Experten auch beim Datenschutz. Derzeit gebe es keine „valide Orientierungshilfe“ zur Vertrauenswürdigkeit von Apps, heißt es in der Studie, die die Medizinische Hochschule Hannover und des Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik erstellt haben.

Dabei könnten mobile Technologien die Versorgungsqualität sogar steigern. Angesichts der Ergebnisse will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der die Studie gefördert hatte, die Unternehmen in die Pflicht nehmen. „Ich erwarte, dass die App-Hersteller ihrer Verantwortung nachkommen und Selbstverpflichtungen zu Qualität und Datenschutz eingehen“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“. „Wir brauchen sichere europäische Standards“, sagte Gröhe.

In Deutschland will er App-Hersteller, Kassen, Ärzte, Datenschützer und IT-Experten zu einem Fachdialog einladen – um „gemeinsam Standards zu entwickeln, an denen sich gute, vertrauenswürdige Apps messen lassen müssen“.

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BavariaPlex: Neues Google Entwicklungszentrum in München #VIDEO

Google Entwicklungszentrum München

Silicon-Valley-Web-Krösus goes Bavaria – entsteht in München nach und nach eine Art „Bavariaplex“? Google eröffnet heute ein neues Entwicklungszentrum in München. Langfristig sollen dort Hunderte neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Im ersten Schritt ziehen die derzeit rund 400 Beschäftigten vom bisherigen Standort in der Münchner Innenstadt in das neue Zentrum ein.

Die Google-Zentrale, genannt „Googleplex“ liegt im im nordkalifornischen Mountain View.

Geplant ist der Standort für bis zu 800 Beschäftigte. Google-Programmierer in München waren bislang unter anderem an der Entwicklung des Webbrowsers Chrome beteiligt.

Google Entwicklungszentrum München: Entwicklung von Google-Diensten

Außerdem entstand in der bayerischen Landeshauptstadt das „Google Dashboard“, mit dem die Anwender ihre Privatsphäre- und Datenschutz-Einstellungen quer über alle Google-Dienste hinweg kontrollieren können.

Weitere Standorte von Google in Deutschland sind Berlin und Hamburg. Sein größtes europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum mit rund 1600 Stellen hat Google in Zürich in der Nähe der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) eingerichtet.


+ Links: google.com/about/careers/locations/munich/

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Kabel Deutschland Streaming Proxy nun Open Source

Erinnert ihr euch noch an den Kabel Deutschland Streaming Proxy? Für mich als Kunden von Kabel Deutschland – jetzt Vodafone – eine tolle Sache. Eine Software, die es am Rechner möglich macht, die nicht verschlüsselten Sender von Kabel Deutschland im VLC Media Player zu betrachten – egal, auf welcher Plattform ich mich befinde. Denn zwar gibt es für die iOS-Plattform eine App, die mir das Schauen der Sender erlaubt, aber die gibt es eben nicht für Android und den Rest der Betriebssystemwelt. Die Einrichtung ist in wenigen Minuten erledigt, sodass ihr schnell schauen könnt.

 

kdproxy

Nun aber die kurze Nachricht, die aber sicherlich nur für Entwickler interessant ist und nicht für Anwender, wie ich einer bin.  Der Code ist nun Open Source, kann also von Interessieren eingesehen und bearbeitet werden. Geschrieben ist das Ganze in GO, wer plattformunabhängig kompilieren will, sollte Version 1.5 von GO einsetzen. Die Ankündigung nebst Information findet ihr hier. Und für alle anderen, die den Kabel Deutschland Streaming Proxy noch nicht kannten: lohnt wirklich, nutze ich mal gerne auf die Schnelle.

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