OnePlus plant offenbar ein Gaming-Handheld

OnePlus schien zuletzt in die Krise geraten zu sein. Hinter den Kulissen sind wohl mehrere, geplante Geräte eingestampft worden. Nun will sich der Hersteller aber mehreren Quellen zufolge in einen neuen Bereich vorwagen: Gaming-Handhelds. Obiges Bild stammt vom chinesischen Leaker Digital Chat Station und soll das entsprechende Gerät zeigen. Auch einige Eckdaten sind schon offengelegt worden.

Auf dem Bild sehen wir ein Gaming-Handheld mit passenden Schultertasten, rückwärtigen Kameras mit LED-Blitz und auffälligen Grip-Überzügen in der Farbe Lila. Um ein Smartphone dürfte es sich bei dem zu sehenden Gerät nicht handeln, denn dafür wirkt es zu dick. Andere Quellen sagen dem Handheld ein Display mit 8 Zoll Diagonale und einen Chip der Reihe MediaTek Dimensity nach.

OnePlus selbst schweigt noch, sodass offen ist, ob der Hersteller wirklich in den Markt für Gaming-Handhelds einsteigt. Das wäre eine gewagte Nummer, gerade in der aktuellen Speicherkrise.

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Insta360 Snap vorgestellt: Magnetischer Bildschirm für Selfie-Aufnahmen mit der Hauptkamera

Smartphone-Kameras haben sich in den vergangenen Jahren stark verbessert. Vor allem mit den größeren Kameras auf der Rückseite lassen sich da durchaus ansehnliche Fotos mit heutigen Smartphones schießen. Die Selfie-Kameras auf der Front können da nicht mithalten. Nur diverse Foldables erlauben es, die Hauptkameras für Selfies einzusetzen – ohne blind abzudrücken. Hier setzt Insta360 mit seiner Neuvorstellung Insta360 Snap an. Hierbei handelt es sich um ein magnetisches Selfie-Display, um die Hauptkamera für Selfies oder Vlogs einsetzen zu können.

Beim Insta360 Snap handelt es sich um einen kompakten, magnetischen Monitor mit 7,3 Millimetern Dicke, der auf der Rückseite des Smartphones seinen Platz findet. MagSafe oder auch Qi2 bieten in diversen Smartphones bereits eine magnetische Rückseite an, die man sich hier zunutze macht. Neben einer verbesserten Hauptkamera profitiert man auch von Mehrfach-Kamera-Setups. So kann man etwa auch auf eine Weitwinkel-Linse für Aufnahmen zurückgreifen. Der Bildschirm liefert eine Echtzeit-Vorschau des Kamerabilds, sodass man wie gewohnt – und ohne Spiegel oder andere Hilfsmittel – Selfies aufnehmen kann.

Das Ganze sei, so Insta360, Plug-and-Play. Man setzt auf eine USB-C-Verbindung zwischen Display und Smartphone. Damit entfallen Punkte wie Pairing oder Aufladen und man könne mit einer niedrigen Latenz von 30 ms punkten. Der rückseitig angebrachte Bildschirm spiegelt nicht nur das Smartphone, sondern verfügt über einen Touchscreen. Somit kann man auch von dieser Ansicht aus Kamera-Einstellungen anpassen, Linsen wechseln oder den Bildausschnitt feinjustieren. Funktionell soll das Ganze nicht nur mit der nativen Kamera-App des Smartphones funktionieren, sondern auch in sämtlichen führenden Kamera- und Bearbeitungs-Apps.

Die integrierte Schutzabdeckung des Bildschirms lässt sich bei Verwendung auf die Smartphone-Front klappen, um dort versehentliche Eingaben zu verhindern.

Es gibt zwei Modelle des Magnet-Bildschirms. Ein Modell bietet auch ein optionales, integriertes Ringlicht, welches man mit dem Make-Up-Anbieter Amiro entwickelt hat. Dieses bietet eine einstellbare Farbtemperatur (drei Stufen) sowie Helligkeit (fünf Stufen), um Nutzer gleichmäßig auszuleuchten.

Ab sofort ist die Insta360 Snap im Handel erhältlich. Während der bloße Selfie-Bildschirm mit 85,99 Euro zu Buche schlägt, kostet das Modell mit integrierter Beleuchtung 95,99 Euro.

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Sony stellt True RGB vor: RGB Mini LED soll die Konkurrenz ausstechen

Sony hatte schon im Frühjahr 2025 als erster Hersteller eine neue TV-Generation mit RGB Mini LED angedeutet. Bei der Veröffentlichung tatsächlicher Fernsehgeräte kamen den Japanern dann aber Rivalen wie Hisense, LG oder auch Samsung zuvor. Dabei kommen unterschiedliche Bezeichnungen zum Einsatz, etwa sprechen sowohl LG als auch Samsung von „Micro RGB“. Inzwischen hat auch Sony mehr Details zu seinem eigenen Dreh verraten. Erste TV-Modelle wird man als „True RGB“ vermarkten.

Diese Bezeichnung hatte sich auch schon Ende 2025 in der Gerüchteküche abgezeichnet. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn Sony gibt an, dass man nie das Ziel gehabt habe, als erster Anbieter mit RGB Mini LED auf den Markt zu drängen. Vielmehr sei es das Ziel, die beste Version der Technik zu bieten. So sieht man sich mit True RGB der Konkurrenz deutlich überlegen. Etwa spielt man da auf Probleme mit Crosstalk, also einer ungenauen Farbdarstellung, bei den RGB-Mini-LED-TVs von Rivalen an. Sony will da mit seinen kommenden Ausführungen mehr Präzision bieten.

Als Erklärung: RGB Mini LED oder auch True RGB steht mitnichten für eine völlig neue Display-Technologie. Es stecken weiterhin LCD-Fernseher dahinter. RGB Mini LED ist lediglich eine filigranere Art der Hintergrundbeleuchtung. Technisch bleibt OLED allerdings im Gesamtbild dank besserer Schwarz- und Kontrastwerte und höherer Bewegungsschärfe überlegen. Denn auch Fernseher mit RGB Mini LED erben alle Stärken und Schwächen der traditionellen LCD-Technik.

Beispielsweise erreicht RGB Mini LED eher in der Theorie eine sehr hohe Farbraumabdeckung, während das im Alltag nur unter Idealbedingungen der Fall ist. Auch beim Gaming bleiben die bekannten Nachteile, weil die Hintergrundbeleuchtung zugunsten niedriger Reaktionszeiten vereinfacht angesteuert werden muss.

Sony schweigt noch zu Details der ersten True-RGB-TVs

Sony hat zwar mehr Details zu True RGB verraten und rühmt sich eben, die Hintergrundbeleuchtung präziser ansteuern zu können als die Konkurrenz, schweigt aber noch zu konkreten TV-Modellen, Erscheinungszeiträumen oder gar Preisen. In Aussicht gestellt, hat man Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 Nits für seine ersten Fernseher – bei geringerem Strombedarf als bei Rivalen.

Auch Sony betont dabei, dass es nicht darum gehe, mit True RGB die OLED-TVs auszustechen. Vielmehr wolle man eine Alternative für helle Räume bieten, die zudem günstigere Ausführungen mit sehr großen Bilddiagonalen erlaube.

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Synology BeeStation: Neue Version im Anflug




Synology schiebt bald mit der neuen BeeStation, Modellnummer BST151-4T, eine überarbeitete Version der bisherigen BeeStation BST150-4T nach. Optisch und beim Grundkonzept bleibt alles beim Alten, die Kiste ist weiter als einfacher Daten-Hub für zuhause und kleine Büros gedacht. Unter der Haube tut sich aber an ein paar Stellen etwas.

Der wichtigste Punkt ist der Arbeitsspeicher. Die erste BeeStation kam mit 1 GB DDR4 daher, bei der neuen sind es jetzt 2 GB DDR4. Klingt auf dem Papier unspektakulär, nimmt dem System aber sicher spürbar den Stress. Die Oberfläche von BeeStation OS reagiert vermutlich flotter.

Bei der Festplatte wird Synology nun konkreter. Statt einer anonymen 4-TB-Platte nennt der Hersteller für die BST151-4T explizit die HAT3300-4T aus der eigenen Plus Serie. Das ist eine NAS-HDD, die für Dauerbetrieb, also 24/7-Szenarien, freigegeben ist.

Der Prozessor bleibt unverändert, weiter arbeitet ein Realtek RTD1619B mit vier Kernen und 1,7 GHz. An der reinen Rechenleistung ändert sich damit nichts, die Mehrleistung entsteht fast komplett durch den verdoppelten RAM.

Genaue Termine und ein Preis sind noch nicht bekannt, feststeht aber, dass man auch mit der kommenden BeeStation Cloud-Backups extern anbieten möchte, entsprechende Acronis-Pakete (Cyber Protect) konnten wir neulich erst auf den Servern des Unternehmens ausmachen.

Hardware-Spezifikationen
Kapazität 4 TB
Prozessor Realtek RTD1619-B
Arbeitsspeicher 2 GB DDR4
Abmessungen (H x B x T) 148,0 × 62,6 × 196,3mm
Gewicht 820g
LAN-Port 1 × 1GbE RJ-45
Externe Ports
  • 1 x USB-A 3.2 Gen 1 port
  • 1 x USB-C 3.2 Gen 1 port

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Kindle Shop: Aus für alte Modelle, Amazon kappt den Support

Amazon räumt im Kindle-Regal auf. Wer noch einen richtig alten Reader nutzt, bekommt ab dem 20. Mai 2026 ein Problem, denn dann endet der Support für Kindle-Geräte, die 2012 oder früher auf den Markt kamen. Betroffen sind die allerersten Generationen, konkret Kindle der 1. und 2. Generation, Kindle DX und DX Graphite, Kindle Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch, Kindle 5 sowie der erste Kindle Paperwhite.

Wichtig ist, was danach noch geht und was nicht. Auf den Geräten vorhandene Bücher bleiben lesbar, der Reader verwandelt sich also nicht schlagartig in Elektronikschrott. Neue Inhalte lassen sich aber nicht mehr kaufen, ausleihen oder herunterladen. Das gilt auch für bereits gekaufte E-Books, die noch nicht lokal auf dem Gerät liegen, die lassen sich ab dem Stichtag nicht mehr nachladen – außer auf andere Kindle-Geräte natürlich.

Kritisch wird es, wenn an den Einstellungen gespielt wird. Wer den alten Kindle nach dem 20. Mai 2026 abmeldet oder auf Werkseinstellungen zurücksetzt, bekommt ihn nicht mehr in ein Amazon-Konto eingebucht. Ohne erneute Registrierung ist der Reader praktisch tot, genutzt werden kann er dann gar nicht mehr. Wer das Gerät noch verwenden möchte, sollte also jede Art von Reset nach dem Datum vermeiden.

Amazon versucht, den Abschied etwas abzufedern und verteilt einen Rabattcode an Betroffene für neue Modelle. Über jenen gibt es 20 % Nachlass auf ausgewählte Kindle-Geräte, der Code soll bis zum 20. Juni 2026 gültig sein.

Wer nicht direkt neue Hardware kaufen möchte, kann seine Bücher weiterhin über die kostenlosen Kindle-Apps auf Android, iOS, Mac und PC lesen, dazu kommt Kindle für Web im Browser.

Betroffene Geräte:

  • Kindle: Kindle (1. Generation, 2007), Kindle DX und DX Graphite (2009 und 2010), Kindle Keyboard (2010), Kindle 4 (2011), Kindle Touch (2011), Kindle 5 (2012), und Kindle Paperwhite (1. Generation, 2012).
  • Kindle Fire Tablets: Kindle Fire (1. Generation, 2011), Kindle Fire (2. Generation, 2012), Kindle Fire HD 7 (2012), Kindle Fire HD 8.9 (2012).

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