AltStore PAL in der EU fortan kostenlos

Wir hatten damals ja über Delta berichtet. Der Delta-Emulator gehört sicherlich zu den beliebtesten Emulatoren, seitdem das Ganze in irgendeiner Form auf iOS und iPadOS möglich ist. Europäische Konten müssen dafür den Sideload des AltStore PAL in Kauf nehmen und eine kleine Gebühr zahlen (ich meine, ich hatte 1,79 Euro / Jahr bezahlt).

Danach ist es dann möglich, den Spielspaß zu beginnen. Was der Emulator so abspielen kann? Sofern euch die entsprechenden Titel vorliegen, gibt es die Möglichkeit, folgendes zu beackern: Nintendo Entertainment System, Super Nintendo Entertainment System, Nintendo 64, Game Boy (Color), Game Boy Advance und Nintendo DS.

Nun aber die gute Nachricht. Laut der Entwickler hat man eine sehr große Spende von Epic Games bekommen. In dieser Folge machen man den AltStore PAL fortan kostenlos zugänglich. Zahlende Kunden werden in den nächsten Tagen automatisch gekündigt. Tjoa – gute Sache, sage ich da mal, zumindest, wenn man Delta nutzen möchte.

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„Fallout London“: Mod-Entwickler wollen ein eigenes Studio gründen

Über die Mod „Fallout London“ für das Spiel „Fallout 4“ hatte Caschy ja schon berichtet. Diese ist bei GOG.com offenbar extrem erfolgreich. So hat der Leiter des verantwortlichen Teams von Freiwilligen, Dean Carter, angekündigt, dass aus dem losen Verbund namens Team Folon ein echtes Entwicklerstudio werden solle.

Das Ziel ist es also, ein neues Indie-Studio zu etablieren. Parallel will man „Fallout London“, das recht verbuggt erschienen ist, noch mit Updates versorgen. Dabei will man sowohl der technischen Probleme Herr werden als auch neue Inhalte hinzufügen – etwa ein neues, alternatives Ende. Voraussichtlich werde man all das bis zum Jahresende vollbringen und die Mod danach so belassen, wie sie ist.

Während den Jahren der Entwicklung hatte Bethesda selbst im Übrigen Teile des Entwicklerteams bereits „abgeworben“. So ergibt es Sinn, dass verbliebene Entwickler jetzt ein eigenes Studio gründen wollen. Denn „Fallout London“ wurde für eine Mod mit einem enormen Grad an Professionalität gestemmt.

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Valve: Betriebssystem des Steam Deck wird auf Asus ROG Ally laufen

Valve hatte vor langer Zeit die Vision, die sogenannten Steam Machine in jeden Haushalt zu bringen und damit sein eigenes SteamOS, welches auf Linux basiert, breit zu streuen. Heraus kam das erfolgreiche Handheld Steam Deck, das mit relativ wenig Hardware auch herausfordernde Spiele mobil macht. Man hatte vor langer Zeit bereits Pläne, mit dem SteamOS auch andere Handhelds zu unterstützen. Dieses Vorhaben scheint man demnächst in die Tat umsetzen zu wollen.

„Der Hinweis zu den ROG Ally-Tasten bezieht sich auf die Unterstützung von Geräten von Drittanbietern für SteamOS. Das Team arbeitet weiterhin daran, Unterstützung für zusätzliche Handhelds auf SteamOS hinzuzufügen.“

Der Designer Lawrence Yang von Valve bestätigte gegenüber The Verge, dass man gerade dabei ist, Vorbereitungen in SteamOS zu treffen, um auch andere Handhelds zu unterstützen. Das ROG Ally befindet sich beispielsweise bereits in den Release Notes:

Input


Fixed an issue where DualShock 4 and DualSense controllers would sometimes not function properly on their first connection

Added support for the ASUS ROG Raikiri Pro controller

Added support for the Machenike G5 Pro controller

Fixed calibration on some third-party DualShock 4 controllers

Added support for the Steam Deck motion sensors to the built-in non-Steam kernel driver

Added support for extra ROG Ally keys

Man sei jedoch noch nicht so weit, dass SteamOS bereits lauffähig ist. Für Besitzer eines Steam Deck vielleicht interessant, das Thema Dual Boot mit Windows ist noch nicht aus dem Rennen:

Was Windows betrifft, bereiten wir die Bereitstellung der verbleibenden Windows-Treiber für Steam Deck OLED vor (Sie haben vielleicht gesehen, dass wir Firmware für den Bluetooth-Treiber vorbereiten). Es gibt kein Update zum Zeitplan für die Dual-Boot-Unterstützung – es hat immer noch Priorität, aber wir konnten es noch nicht schaffen.

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Game Bar für Windows erhält einen neuen Kompakt-Modus

Microsoft bietet euch unter Windows eine sogenannte Game Bar an. Nutze ich selbst nie und finde sie ziemlich sinnfrei – mag aber bei anderen Spielern anders aussehen. Jedenfalls hat man jener Leiste einen neuen Kompakt-Modus spendiert. Der zielt natürlich primär auf die Verwendung an PC-Gaming-Handhelds ab.

Im kompakten Modus wird die Bedienung vereinfacht, damit ihr schnell auf Unterbereiche und Widgets zugreifen könnt. Über einen Controller könnt ihr dann zwischen den einzelnen Widgets über die LB- und RB-Tasten wechseln. Im Home-Bereich seht ihr eine Übersicht über aktuell oder kürzlich laufende Spiele und könnt dort auch zum Desktop zurückkehren, indem ihr einen Titel beendet.




Bedauerlicherweise steht der neue Kompakt-Modus für die Game Bar zunächst nur Xbox Insidern zur Verfügung. Denn das Ganze ist Teil von Verbesserungen für die Xbox-App. Verwendet ihr letztere am PC bzw. nutzt ihr die Game Bar? Oder geht es euch wie mir und ihr lasst davon die Finger?

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Steam untersagt Verlinkungen in Spielebeschreibungen

Valve ändert ab September einige Regeln für Store Pages bei seiner Plattform Steam. Auf den entsprechenden Produktseiten konnen die Entwickler freilich ihre Titel beschreiben und so potenziellen Käufern Anreize liefern. Inzwischen habe man aber bemerkt, dass viele Entwickler dort Links platzieren, welche Kunden laut Valve oft davon abhalten, sich sinnvoll über ein Spiel zu informieren. Daher werden jene externen Links bald untersagt.

Meine Vermutung: Valve argumentiert zwar mit einer Verbesserung des Benutzererlebnisses, auch dürfte es der Plattform aber darum gehen, die User direkt bei Steam zu halten. Wäre ja undenkbar, dass die Nutzer über den Link eines Entwicklers zu dessen Website wandern, um sich über das jeweilige Spiel zu belesen und es am Ende vielleicht über einen anderen Store-Link bei z. B. GOG.com oder dem Epic Games Store erwerben.

Jedenfalls untersagt Valve externe und interne Verlinkungen, auch zu sozialen Netzwerken, durch die Entwickler bald in folgenden Bereichen:

  • Über das Spiel
  • Kurzbeschreibung
  • Special Announcements
  • Awards

Es dürfen zudem auch keine Bilder eingebunden werden, die an Steam-Buttons aus der Oberfläche erinnern – das gilt auch für Animationen. Obendrein über die genannten Bereiche auch keine internen Verlinkungen zu anderen Spielen vorgenommen werden. Die Entwickler dürfen darüber also auch nicht ihre anderen Spiele bei Steam verlinken, weil das laut Valve von der eigentlichen Spielebeschreibung ablenke.

Anfang September 2024 wird Valve ein entsprechendes Update verteilen, das automatisch URLs aus den entsprechenden Bereichen entfernt.

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