Thunderbird 20.0 für Android: Thundermail-Anbindung und zahlreiche Fehlerbehebungen

Die Thunderbird-Macher haben Version 20.0 ihrer mobilen App veröffentlicht. Das Update bringt keine riesige Funktionsflut mit, liefert aber eine interessante Neuerung und räumt an einigen Ecken auf. Neu ist vor allem eine deutlich besser sichtbare Möglichkeit, das kommende Thundermail einzurichten und zu nutzen. Die entsprechende Funktion soll einfacher auffindbar sein und Nutzern den Einstieg erleichtern.

Daneben haben die Entwickler an mehreren Stellen nachgebessert. So werden Aktionen zur Konfiguration von Nachrichtenbenachrichtigungen nur noch oberhalb eines definierten Grenzwerts angezeigt. Auch diverse Fehler wurden behoben, die im Alltag durchaus störend sein konnten.

Unter anderem:


– Die Kontoübersicht blieb nach einem Kontowechsel teilweise geöffnet, obwohl automatisch der Posteingang ausgewählt werden sollte.


– Importierte Einstellungen konnten fälschlicherweise ein „XX“-Avatar-Monogramm anzeigen.


– Beim Drucken von E-Mails fehlten Nachrichtenkopfzeilen und es wurden nur minimale Seitenränder verwendet.


– Der Verfassen-Button funktionierte in der Tablet-Ansicht mit geteiltem Bildschirm nicht korrekt.


– Unterordner mit Akzentzeichen wurden am Ende der Liste statt nach lokaler Sortierreihenfolge einsortiert.


– Neue-Mail-Benachrichtigungen zeigten Kontaktbilder an, obwohl diese deaktiviert waren.


– Öffnete Nachrichten verwendeten weiterhin einen Fade-in-Effekt, obwohl Animationen abgeschaltet waren.


– Animationen beim Kontowechsel in der Seitenleiste liefen zu schnell ab.

Thunderbird 20.0 steht ab sofort bereit, APK-Nutzer bekommen es hier, Play-Store-Anwender müssen sich wie üblich noch kurz gedulden.

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Firefox: Kompakter Modus kehrt zurück

Mozilla bringt den kompakten Darstellungsmodus in euren Firefox zurück. Die Funktion taucht in der Nightly wieder auf und dürfte vor allem Nutzer freuen, die möglichst viel Platz für Webseiten statt für die Browser-Oberfläche haben möchten.

Der Kompaktmodus findet sich im Bereich Dichte des Fensters innerhalb der Erscheinungsbild-Einstellungen. Aktiviert ihr ihn, werden die Abstände rund um Symbolleisten-Schaltflächen und Menüeinträge reduziert. Das sorgt für eine etwas dichtere Oberfläche und schafft ein paar zusätzliche Pixel für den eigentlichen Inhalt.

Neu ist die Funktion an sich allerdings nicht. Firefox bot den kompakten Modus bereits in früheren Versionen an. Für Nutzer großer Monitore dürfte der Unterschied eher gering ausfallen. Auch Menschen mit schlechteren Augen werden da sicherlich nicht zuschlagen. Ich als Mittlerweile-Brillenträger empfinde das Menü beispielsweise auf einem 27er-Monitor fast als zu klein, sodass der Standard für mich angenehmer zu lesen ist. Auf kleineren Displays oder Notebooks kann die dichtere Darstellung aber durchaus praktisch sein.

Mozilla schiebt Firefox 152.0.1 nach




Mozilla hat heute ein schnelles Update für den Firefox-Browser veröffentlicht. Die Version 152.0.1 kümmert sich um zwei nervige Baustellen. Ein Punkt betrifft Besitzer von „Intel Raptor Lake“-Prozessoren. Hier kam es wohl regelmäßig zu Abstürzen, die nun durch einen Patch behoben wurden. Wer also Hardware dieser Generation nutzt, sollte das Update zügig einspielen, damit der Browser wieder stabil läuft.

Auch am Mac gab es ein Problem im Zusammenspiel mit dem Druckdialog des Systems. Wenn man dort explizit PDF-Optionen wie das Sichern als Datei gewählt hat, landete der Auftrag stattdessen direkt auf dem Drucker. Dieser Fehler gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Das Update steht ab sofort über die interne Aktualisierungsfunktion bereit oder kann direkt bei Mozilla geladen werden.

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Firefox-Roadmap: So geht es mit dem Browser weiter




Mozilla hat frische Pläne für Firefox veröffentlicht und bringt Funktionen, die bisher nur über Umwege oder Add-ons machbar waren. Konkrete Zeitpläne gibt es aber noch nicht, teilweise kann aber schon getestet werden. Ein Highlight für Bastler sind die anpassbaren Tastenkürzel. Damit lässt sich der Browser endlich ohne Zusatztools an den eigenen Workflow anpassen. Auch beim Thema PDF legt Mozilla nach. Nutzer können Dokumente künftig direkt im Browser teilen, zusammenfügen oder die Seitenreihenfolge ändern. Das spart den Griff zu externer Software.

Die beliebten Multi-Account Container ziehen fest in den Browser ein. Bisher mussten Anwender die Erweiterung manuell installieren, um privates Surfen und berufliche Aktivitäten strikt zu trennen. Das passiert bald nativ. Wer viel unterwegs ist, bekommt zudem das kostenlose VPN für Mobilgeräte spendiert.

In Sachen KI kommen zwei Neuerungen auf den Schirm. Quick Answers erlaubt Sprachfragen direkt im Browser, die von einer KI kurz und knackig beantwortet werden. Die Quellen liefert Firefox auf Wunsch direkt mit. Zudem steht das Smart Window bald ohne Warteliste zur Verfügung. Das Feature hilft dabei, Inhalte auf Webseiten zusammenzufassen oder Informationen zu vergleichen. Für Smartphone-Nutzer integriert Mozilla einen Power Saving Mode. Dieser erkennt Ressourcenfresser unter den offenen Tabs und drosselt deren Energiehunger automatisch, damit der Akku länger durchhält.

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Firefox 152 ist da und Mozilla hat an der Optik geschraubt




Mozilla bringt mit dem Firefox 152 etwas frischen Wind in den Browser. Wer die Einstellungen öffnet, sieht sofort ein neues Design. Die Entwickler haben die Menüs umgebaut und Gruppen logischer sortiert, damit man schneller findet, was man sucht. Ist zwar noch nicht das browserweite Redesign, aber mal schauen, was noch so folgt.

Was noch? Wer gerne Videos auf Instagram oder TikTok schaut, kann jetzt endlich die Lautstärke regeln oder das Video pausieren, indem man einfach rechts klickt. Die klassischen Steuerelemente im Kontextmenü überlagern nun die Player der Webseiten.

Im privaten Modus gibt es eine nützliche Hilfe, falls eine Seite wegen der Blocker nicht richtig lädt. Firefox schlägt beim Neuladen direkt vor, den Tracking-Schutz kurzzeitig auszuschalten, damit der Inhalt erscheint, während der Rest sicher bleibt. Praktisch ist auch die neue Stummschaltung über die Adressleiste. Wer dort Begriffe wie mute oder sssh eintippt, kann mit einem Klick alle Tabs im gesamten Browser gleichzeitig leise stellen.

Nutzer unter Windows und Linux können Links jetzt direkt über das Kontextmenü eines Tabs kopieren, ohne den Tab erst anklicken zu müssen. Das funktioniert sogar mit mehreren Tabs gleichzeitig über die Teilen-Funktion. Für die Toolbar gibt es zudem einen neuen Knopf zum Senden von Tabs an andere Geräte, den man sich über das Anpassen-Menü einfach hinziehen kann.

In den Firefox Labs steckt dieses Mal die Unterstützung für das Bildformat JPEG XL. Wer das modernere Format testen will, muss den Schalter in den Einstellungen manuell umlegen. Bei den Übersetzungen sind Baskisch und Galicisch dazu gekommen, während für viele Sprachen, darunter auch britisches Englisch, nun Wörterbücher direkt an Bord sind. Nun ja, brauchen wir vermutlich eher selten, woll?

Die Entwickler haben außerdem Fehler beim Kopieren und Einfügen auf  Seiten wie LinkedIn behoben. Unter macOS klappt das Ziehen von Bildern auf den Schreibtisch nun zuverlässiger. Wer mit mehreren Bildschirmen arbeitet, sieht das Über-Firefox-Fenster jetzt auf dem Monitor, auf dem man gerade aktiv ist. Beim Zoomen gibt es feinere Abstufungen und PDFs öffnen sich im Hintergrund, falls man die ursprüngliche Seite bereits verlassen hat. Wie üblich schließt das Update auch diverse Sicherheitslücken. In diesem Sinne, fröhliches Aktualisieren, sofern ihr noch mit dem Firefox am Start seid.

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