Update zur Sicherheits- und Datenschutzarchitektur für Microsoft Recall

Microsoft hatte im Juni mit „Recall“ eine neue Suchfunktion für Windows vorgestellt, die den Nutzern helfen soll, Informationen auf ihren PCs einfacher zu finden. Durch den Einsatz von KI werden regelmäßig Screenshots des Bildschirms erstellt, aus denen ein durchsuchbares Verzeichnis erstellt wird. Nutzer können so beispielsweise eine Reise-Webseite wiederentdecken, ohne sich an den genauen Namen zu erinnern, indem sie nach visuellen Elementen wie „Palmen“ oder „Strand“ suchen.

Die Funktion wird auf den neuen „Copilot PC“-Geräten implementiert, einer neuen Kategorie von PCs, die speziell für die Nutzung von KI-Funktionen entwickelt wurde. Diese Kooperation mit verschiedenen Herstellern zielt darauf ab, die Interaktion mit KI zu vereinfachen und zu verbessern.

Allerdings wurden bereits kritische Stimmen laut, die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes äußerten. Experten warnten vor potenziellen Sicherheitslücken, die es Angreifern ermöglichen könnten, auf die gespeicherten Screenshots zuzugreifen. Um diesen Bedenken entgegenzuwirken, kündigte Microsoft an, Maßnahmen zur Verbesserung des Datenschutzes zu ergreifen. Dazu gehört, dass keine Screenshots von sensiblen Daten wie Passwörtern, Kreditkarteninformationen oder gesundheitlichen und finanziellen Angaben erfasst werden. Ebenso:

  • Das private Surfen in unterstützten Browsern wird nie gespeichert.
  • Benutzer können bestimmte Apps oder Websites herausfiltern, die in unterstützten Browsern angezeigt werden.
  • Benutzer können steuern, wie lange Recall-Inhalte aufbewahrt werden und wie viel Speicherplatz den Snapshots zugewiesen wird.
  • Die Filterung vertraulicher Inhalte ist standardmäßig aktiviert und reduziert die Speicherung von Passwörtern, Personalausweisnummern und Kreditkartennummern in Recall. Dieselbe Bibliothek ist auch die Basis für Microsofts Informationsschutzprodukt Purview , das in Unternehmen weltweit eingesetzt wird.
  • Sie haben etwas gefunden, das Sie nicht speichern wollten? Sie können einen Zeitraum, sämtliche Inhalte einer App oder Website oder alle in der Recall-Suche gefundenen Elemente löschen.
  • Über ein Symbol in der Taskleiste erfahren Sie, wann Snapshots gespeichert werden, und können das Speichern von Snapshots ganz einfach und schnell unterbrechen.

Zudem werde „Recall“ nicht mehr standardmäßig aktiviert, sondern muss manuell eingeschaltet werden. David Weston, Vizepräsident für Unternehmens- und Betriebssystemsicherheit bei Microsoft erwähnte zudem, dass sich der Dienst nun doch auch komplett deinstallieren lassen soll, wenn die Nutzer es so wünschen.

Recall ist eine Opt-in-Funktion. Während der Einrichtung von Copilot -PCs wird Benutzern klar angezeigt, ob sie das Speichern von Snapshots mit Recall aktivieren möchten. Wenn ein Benutzer die Funktion nicht proaktiv aktiviert, wird sie deaktiviert und es werden keine Snapshots erstellt oder gespeichert. Benutzer können Recall auch vollständig entfernen, indem sie die Einstellungen für optionale Funktionen in Windows verwenden.

Vertrauliche Daten werden in Recall immer verschlüsselt und die Schlüssel sind geschützt.


Snapshots und alle zugehörigen Informationen in der Vektordatenbank sind immer verschlüsselt. Die Verschlüsselungsschlüssel sind über das Trusted Platform Module (TPM) geschützt, an die Windows Hello Enhanced Sign-in Security-Identität eines Benutzers gebunden und können nur von Vorgängen innerhalb einer sicheren Umgebung verwendet werden, die als Virtualization-based Security Enclave (VBS Enclave ) bezeichnet wird. Dies bedeutet, dass andere Benutzer nicht auf diese Schlüssel zugreifen und diese Informationen somit nicht entschlüsseln können.

Die Frage bleibt, ob die von Microsoft angekündigten Maßnahmen ausreichen, um die Datenschutzbedenken auszuräumen.

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iTunes: Version 12.13.3 für Windows veröffentlicht

Ist von euch jemand mit iTunes unterwegs? Dann dürfte euch interessieren, dass Apple erneut ein Sicherheitsupdate für die Software unter Windows veröffentlicht hat, das mit Versionsnummer 12.13.3 daherkommt.

Laut Apple behebt das Update ein Problem, mit dem ein lokaler Angreifer seine eigenen Rechte erweitern könnte. Die korrespondierende Sicherheitslücke dazu trägt die ID CVE-2024-44193.

Im Februar dieses Jahres hat Apple die iTunes-App in eigenständige Apps für Apple Music, Apple TV und eine App für Apple-Geräte auf Windows aufgeteilt. Dies ähnelt der Umstrukturierung von iTunes auf macOS. Daher ist iTunes für Windows jetzt hauptsächlich als App zur Verwaltung von Podcasts und Hörbüchern bekannt – oder bei vielen Nutzern bereits im Papierkorb gelandet.

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Windows 11: Optionales Update KB5043145 wird verteilt

Microsoft hat heute das optionale September-Update KB5043145 für Windows 11 in den Versionen 23H2 und 22H2 veröffentlicht. Dieses Update bringt einige neue Funktionen, die mit dem Patch-Dienstag im nächsten Monat eingeführt werden. Zudem gibt es Verbesserungen im Kontomanager im Startmenü, bei den Mediensteuerungen auf dem Sperrbildschirm und weiteren Bereichen. Sicherheitspatches folgen erst später.

Gradualer Rollout, diese Funktionen sind möglicherweise nicht für alle Benutzer verfügbar, da sie schrittweise eingeführt werden.??:

[Taskleiste] Neu! Anwender können jetzt lokale Dateien direkt aus den Suchergebnissen im Suchfeld der Taskleiste teilen.
[Einstellungen] Neu! Die Seite für die Einstellungen zur Übermittlungsoptimierung entspricht jetzt dem Design von Windows 11. Gehe zu Einstellungen > Windows Update > Erweiterte Optionen > Übermittlungsoptimierung.
[Windows Teilen] Neu! Dieses Update entfernt das Suchfeld aus dem Windows Teilen-Fenster.
[Lockscreen] Neu! Mediensteuerungen werden jetzt in der unteren Mitte des Lockscreens angezeigt, wenn Medien abgespielt werden.
[Startmenü] Neu! Die Option „Abmelden“ befindet sich jetzt im Kontomanager, wenn Nutzer das Startmenü öffnen. Um zu einem anderen Benutzer zu wechseln, wählt die Punkte (…). Eine Liste anderer Benutzer wird angezeigt, um den Wechsel zu erleichtern.

Normaler Rollout


[Microsoft Edge] Fehler behoben: Manchmal reagiert er nicht, wenn Nutzer den IE-Modus verwenden.

[Windows Identitätsschutz] Benutzer müssen ihre Anmeldeinformationen nicht mehr als einmal für Outlook oder eine andere verschlüsselte E-Mail-App eingeben. Ein Benutzer wird nur einmal nach seiner PIN gefragt.
[Copilot Pro-Abonnement] Neu! Nutzer können jetzt ihr Copilot Pro-Abonnement in den Einstellungen verwalten. Meldet euch beim Microsoft-Konto an und geht zu Einstellungen > Konten.
[Task-Manager] Fehler behoben: Er reagiert nicht, wenn Nutzer von einem Hochkontrast-Thema zu einem normalen Thema wechseln.

Das Update sollte zu finden sein, wenn ihr proaktiv danach sucht.

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Raycast: Produktivitäts-Werkzeug landet auf Windows und iOS

Die Produktivitäts-App Raycast ist unseren Lesern sicher ein Begriff. Bislang ist sie nur für macOS zu haben. Wer das Tool noch nicht kennt, sei kurz ins Boot geholt: Raycast ist ein Produktivitätstool für den Mac, das es Nutzern ermöglicht, mittels Tastenkombinationen (oder per Klick in die Oberfläche) schnell auf Anwendungen, Dateien, Skripte und andere Ressourcen zuzugreifen und sie zu verwalten. Es bietet eine Vielzahl von Funktionen wie:

– Schneller Zugriff auf Anwendungen und Dateien


– Integration mit diversen Drittanbieter-Tools und -Diensten


– Unterstützung für benutzerdefinierte Skripte und Automatisierungen


– Ein Command-Line-Interface für das Ausführen von Befehlen

Raycast zielt darauf ab, die Effizienz und Arbeitsabläufe der Nutzer zu verbessern, indem es häufige Aufgaben und Aktionen beschleunigt und vereinfacht. Raycast setze ich quasi von Anfang an ein, es hat bei mir zahlreiche andere Programme ersetzen können. Ich konnte den Fenstermanager, das Werkzeug für die Zwischenablage, den Programmstarter, Spotlight und x andere Tools abschaffen und nutze nur Raycast. Absolutes Must-have für mich.

Im Laufe der Jahre ist die Nachfrage nach einer Windows-Version erheblich gewachsen, so die Entwickler. Man hat bekannt gegeben, dass Raycast 2025 für Windows verfügbar sein wird. Eine Warteliste ist bereits verfügbar. Das wird für Windows-Nutzer sicherlich eine der Killer-Apps und ich freue mich, dass Raycast da dann zu finden sein wird. Auch eine iOS-App soll es geben, auch hierfür gibt es eine Warteliste. Mal schauen, wie es da weitergeht, manche Funktionen sind hinter einer Paywall versteckt, aber wenn es 1:1 wie auf dem Mac ist, wird es auch extrem gut kostenlos unter Windows nutzbar sein. Allerdings: Man hat weitere Investorengelder eingesackt (30 Mio. Dollar) und die wollen irgendwann auch mal Renditen sehen….

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Windows 10: September-Update KB5043131 wird verteilt

Microsoft hat bekannt gegeben, dass das optionale, nicht sicherheitsrelevante September-Update für Windows 10, Version 22H2, verteilt wird. Ihr findet es, wenn ihr proaktiv nach Updates sucht. Konkret handelt es sich um das Update, welches unter KB5043131 gelistet ist. Diese Aktualisierung verschiebt euer Profilbild im Startmenü an verschiedene Positionen. Es gibt auch eine neue Hintergrundfarbe für das linke Menüfeld. Diese Farbänderung lässt die Elemente im Bereich deutlicher hervortreten. Diese Änderung könnte nicht für alle Benutzer verfügbar sein, da sie schrittweise eingeführt wird, so Microsoft. Ebenso hat man einen Schwung an Fehlern behoben.

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