PowerToys 0.85.0 mit neuem Dienstprogramm New+

Mit den PowerToys haben Windows-Nutzer eine echte Must-have-Werkzeugsammlung zur Verfügung. Mit Version 0.85.0 der PowerToys fließen nun weitere Verbesserungen ein. Das neue Dienstprogramm New ermöglicht das Festlegen eines personalisierten Vorlagensatzes zum schnellen Erstellen von Dateien und Ordnern aus einem Kontextmenü des Datei-Explorers.

Um ein neues Element in einem Ordner zu erstellen, klickt mit der rechten Maustaste auf den Ordner, um das Kontextmenü zu öffnen. Wählt dort die Option „Neu “ und dann die Vorlage aus, nach der ihr gesucht habt. Um eine neue Vorlage zu erstellen, klickt man mit der rechten Maustaste auf den Ordner. Dadurch öffnet sich ein Kontextmenü, in dem man die Option „Neu “ auswählen kann.

Von dort aus wählt man „Vorlagen öffnen“, um auf den Ordner „Vorlagen“ zuzugreifen. In diesem Ordner hat man die Freiheit, Objekte nach eigenen Bedürfnissen hinzuzufügen, zu bearbeiten oder umzubenennen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Objekte, die man hier hinzufügt, im „Neu “-Menü in sortierter Reihenfolge angezeigt werden, wobei Ordner immer zuerst erscheinen. Dies ermöglicht es, die Vorlagen zu finden und auszuwählen.

Sicherlich auch nicht ganz unwichtig: die Entwickler haben zahlreiche Qualitätskorrekturen für Arbeitsbereiche vorgenommen, die die Anzahl der unterstützten Anwendungen verbessern.

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Windows 11, Version 24H2: ISO-Download und bootfähiges Installationsmedium erstellen

Windows 11, Version 24H2, geht in die Verteilung. Das Update kommt mit zahlreichen Neuerungen daher, die wir in diesem Beitrag beschrieben haben. Bei größeren Updates kann es sich für den Bastler und „Familien-Admin“ lohnen, eine aktuelle ISO-Datei zur Seite zur legen. Deshalb der kleine Hinweis auf die Seite für den „Windows 11 Download“ der sicher für viele Nutzer hilfreich ist, die sich gerne ihre Software für „ihren“ Werkzeugkasten zurechtlegen.

Auf der offiziellen Microsoft-Seite können Nutzer beispielsweise die Windows-11-ISO herunterladen, das kann ganz praktisch sein, wenn man mal flott installieren möchte. Diese Option ist laut Microsoft für Benutzer vorgesehen, die ein startbares Installationsmedium (USB-Speicherstick, DVD) oder eine virtuelle Maschine (.ISO-Datei) zur Installation von Windows 11 erstellen möchten. Bei diesem Download handelt es sich um ein ISO-Image mit mehreren Versionen. Zur Installation der entsprechenden Version ist der Product Key erforderlich. Über die Seite kann man aber auch direkt ein bootbares Windows-11-Installationsmedium erstellen. Alternativ verweise ich auch gerne auf Zusatz-Werkzeuge wie Rufus oder Ventoy, die auch einen prima Job machen.

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Windows 11: Version 24H2 geht in die Verteilung

Microsoft hat einen ganzen Schwung von Neuerungen vorgestellt – darunter befindet sich auch das Herbst-Update für Windows 11 – namentlich Windows 11 2024 Update (Version 24H2). Das große Paket enthält zahlreiche neue Funktionen, wobei diese vereinzelt schon in früheren Updates als Einzelfunktion einflossen.

Eine der Neuerungen ist der verbesserte Energiesparmodus, der speziell für PCs ohne Batterien entwickelt wurde, um den Stromverbrauch zu senken. Im Bereich der Energieeinstellungen wurden weitere Anpassungsmöglichkeiten hinzugefügt. Nutzer können jetzt die Funktionen des Power-Buttons konfigurieren und sogar eine spezifische Zeit einstellen, zu der der PC in den Ruhezustand versetzt wird. Diese Anpassungen sind Teil des neuen Einstellungsmenüs unter „Strom und Batterie“.

Eine weitere Erweiterung ist die Unterstützung von Wi-Fi 7, die höhere Geschwindigkeiten und geringere Latenzzeiten als die vorherigen Standards verspricht, mit potenziellen Übertragungsraten von über 40 Gbps. Diese Funktion setzt jedoch einen kompatiblen Wi-Fi-7-Adapter und entsprechende Hardware voraus.

Im Datei-Explorer wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Nutzer können jetzt neben ZIP- auch 7Zip- und TAR-Archive erstellen. Microsoft hat zudem die Bereiche für kürzlich genutzte, favorisierte und geteilte Dateien in einem neuen, tabbasierten Bereich zusammengefasst, was den Wechsel zwischen diesen erleichtert. Das Kontextmenü im Explorer wurde um Beschriftungen für die am häufigsten genutzten Aktionen wie Kopieren, Einfügen und Ausschneiden ergänzt.

Die Schnelleinstellungen auf der Taskleiste wurden verbessert und bieten nun eine Seitenansicht, durch die Nutzer schnell durch alle verfügbaren Aktionen blättern können. Eine Neuerung ist auch der Split-Toggle für VPN, der es erlaubt, die VPN-Verbindung mit einem Klick zu aktivieren oder zu deaktivieren. Zudem öffnet sich das Panel jetzt schneller nach einem Neustart.

Für die Pros unter euch hat Microsoft eine spezielle Seite ins Leben gerufen, die über Details für Admins aufklärt.

Microsoft verfolgt einen gestaffelten Ansatz bei der Einführung des Updates für 2024, basierend darauf, wann die Daten zeigen, dass ein Gerät bereit ist und eine ausgezeichnete Nutzungserfahrung bieten wird. Das Unternehmen beginnt mit geeigneten Geräten, die Windows 11, Version 22H2 und 23H22 ausführen und bei denen die Nutzer sich dafür entschieden haben, zu den Ersten zu gehören, die neue Verbesserungen erleben. Nutzer, die zu den ersten gehören wollen, die neue Funktionen erleben, können dies einstellen, indem sie in die Einstellungen gehen, zu Windows Update navigieren und „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktivieren.

Sollte festgestellt werden, dass ein Gerät möglicherweise ein Problem aufweist, wie beispielsweise eine Anwendungskompatibilitätsstörung, könnte eine Sicherheitssperre eingerichtet und das Update nicht angeboten werden, bis das Problem behoben ist. Mit der Zeit wird das Update 2024 auf immer mehr Geräte ausgeweitet, abhängig von der Hardware-Eignung, Zuverlässigkeitsmetriken und anderen Faktoren, die die Update-Erfahrung beeinflussen.

Anwender können es auch über das Microsoft 365 Admin Center, den Software Download Service (über den Installationsassistenten, das Media Creation Tool oder ISO) und Visual Studio-Abonnements herunterladen.

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Windows 11 und PCs mit Copilot+: Diese Funktionen nahen

Microsoft hat neue Funktionen für PCs mit Copilot vorgestellt. Diese Funktionn sollen dann auf entsprechenden Rechnern mit Windows 11 von Partnern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Samsung sowie natürlich auf Microsoft eigenen Surface-Modellen zur Verfügung stehen. Inbegriffen sind PCs mit Chips von AMD, Intel und auch Qualcomm. Im ersten Schritt erreichen die neuen Features aber nur Windows Insider, denn der breitere Rollout beginnt erst im November 2024.

Auch die umstrittene Recall-Funktion soll dabei zurückkehren. Laut Microsoft habe man jedoch Anpassungen vorgenommen. Beispielweise werden Snapshots nur gespeichert, wenn ihr ein Opt-in durchführt. Zudem könnt ihr Recall über Windows Hello entsperren bzw. sperren. Ein neuer Filter soll zusätzlich sensible Daten ausblenden – z. B. Kreditkarteninformationen. Für ARM-basierte Rechner mit Windows 11 startet Recall im Oktober – nur für Windows Insider. Auf x86-PCs geht es im November 2024 für Insider los.

Neu wäre da auch die Preview zur Funktion „Click to Do“. Dieses Feature reicht euch ein Overlay mit Schnellaktionen. Das kann z. B. die visuelle Suche über Bing beinhalten, die Entfernung von Objekten via Photos oder das Freistellen über Paint. Auch bei Texten kann Hilfe nahen, etwa in Form von Zusammenfassungen oder dem direkten Öffnen einer URL. Click to Do bietet euch je nach Kontext passende Schnellaktionen an und kann auf jedem Screen an PCs mit Copilot aufgerufen werden.

Verbesserte Windows-Suche und mehr

Dann wären da noch Verbesserungen für die Windows-Suche. Zum Beispiel könnt ihr allgemeinere Suchbegriffe wie „Grillparty“ einsetzen und solltet dennoch etwa passende Fotos oder Videos aufstöbern, egal wie die Dateinamen lauten. Das funktioniert auch dann, wenn ihr offline seid. Diese verbesserte Suche kommt zuerst in den Dateiexplorer und soll später auch in der Windows-Suche und den Settings Einzug halten.

Ebenfalls neu, Super-Auflösung für Fotos.  Im Grunde nutzt man hier eine Form des KI-Upscalings, um Bilder aufzubessern. Darüber könnt ihr die Bildauflösung um bis zu das Achtfache erhöhen. In Paint wird es zudem eine generative Fülloption geben, über die ihr also etwa den Hintergrund um ein Objekt herum noch erweitern könnt. Generatives Löschen hingegen erlaubt es parallel, unerwünschte Objekte aus Bildern zu entfernen.

Microsoft weist auch darauf hin, dass ab sofort die Verteilung des Windows-11-Updates 24H2 beginnt. Enthalten sind neue Features, um etwa an Notebooks den Akku zu schonen, wenn das Gerät mit dem Netzstrom verbunden ist oder über Bluetooth LE Audio Hörhilfen besser zu unterstützen. Ebenfalls ist Windows 11 nun endlich zu Wi-Fi 7 kompatibel. Weitere Optimierungen beziehen sich etwa auf die Taskbar, den File Explorer und mehr – viel Spaß!

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Microsofts Marktverhalten unter besonderer Missbrauchskontrolle in Deutschland

Microsoft Gebäude

Microsoft muss sich auch in Deutschland stärker beäugen lassen. Das Bundeskartellamt hat die Microsoft Corporation als ein Unternehmen identifiziert, das aufgrund seiner überragenden Bedeutung den Markt übergreifend dominiert. Das trifft u. a. auch Meta, Amazon und Google zu. Aufgrund dieser Einstufung unterliegt Microsoft nebst seinen Tochtergesellschaften der speziellen Missbrauchskontrolle gemäß § 19a des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Diese Regelung erlaubt es dem Bundeskartellamt, gegen Unternehmen, die eine derartige Marktmacht besitzen, bei Vorliegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen einzuschreiten.

Mit Windows dominiert Microsoft den Markt der PC-Betriebssysteme schon seit langem. Auch in den Bereichen der Server-Betriebssysteme (Windows Server) und der Produktivitätssoftware (Office-Produkte, Microsoft 365) nimmt das Unternehmen führende Marktstellungen ein. Ursprünglich auf eine PC- und Server-Infrastruktur ausgerichtet, verlagert sich Microsofts Schwerpunkt in den letzten Jahren verstärkt auf Cloud-Dienste, wobei Azure zusammen mit Amazon Web Services (AWS) eine Spitzenposition einnimmt.

Durch Übernahmen, eigene Entwicklungen und die Erweiterung seiner Kernprodukte um neue Funktionen hat Microsoft sein Portfolio stetig erweitert. Die Einbindung von Angeboten Dritter steigert die Attraktivität seines grundsätzlich offenen Systems weiter, und durch die Bündelung komplementärer Angebote behält das Unternehmen einen deutlichen Vorteil gegenüber Konkurrenten, die nur in einzelnen Segmenten aktiv sind. Die technische Integration seiner Produkte verstärkt diesen Effekt, so die Bundesnetzagentur. Die will übrigens noch einen Fallbericht zu ihrer Entscheidung veröffentlichen.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die vielen Produkte von Microsoft sind in Unternehmen, Behörden und Privathaushalten allgegenwärtig und nicht wegzudenken. Historischer Ausgangspunkt des Unternehmens ist das Betriebssystem Windows, mit dem Microsoft seit vielen Jahren eine beherrschende Stellung einnimmt. Dazu kommen die Office-Anwendungen und weitere vielfältig miteinander verbundene Software-Angebote. Das Ökosystem Microsoft ist heute verwobener und stärker als je zuvor, denn über alle Bereiche wölben sich zunehmend Cloud und Künstliche Intelligenz, Schlüsseltechnologien, in denen Microsoft durch eigene Entwicklungen und durch Kooperationen seine starke Position untermauert hat.“

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