Music Assistant 2.9: Diese Neuerungen stecken drin

Während wir regelmäßig über die Smart-Home-Plattform Home Assistant bloggen, kommt die Open-Source-Plattform Music Assistant eher weniger oft zur Sprache. Music Assistant macht den Home Assistant zur Jukebox. Die benutzerdefinierte Integration erweitert den Home Assistant um einen Musikserver mit erweiterter Warteschlange, um lokale Dateien, Internetradio, Spotify- oder HA-Medienquellen an den Media Player zu streamen.

Hinter den Kulissen haben die Macher nun wieder einige Änderungen vorgenommen, die in Version 2.9 eingeflossen sind. So hält jetzt eine persönliche Discover-Seite Einzug, um Nutzern ein persönliches Hörerlebnis zu bieten. Die Discover-Seite soll erste Anlaufstelle für Empfehlungen nach dem eigenen Geschmack sein und neue Titel oder auch Alben hervorheben.

Die Benutzeroberfläche soll in den kommenden Versionen noch weiter feingeschliffen werden. Man arbeite hier mit UX- und Frontend-Experten sowie der Community zusammen.

Mit der neuen Funktion Audioanalyse hält ein Feature Einzug, um Audiodateien zu analysieren und darauf aufbauend neue Möglichkeiten zu schaffen. So ist eine Beat-Erkennung Bestandteil der Analyse, um Titel intelligent und zeitlich präzise zu überblenden und Übergänge nahtlos zu gestalten. Lokale Audiodateien können zudem auf ihre akustische Ähnlichkeit überprüft werden, womit Funktionen wie „Radio Mode“ und „Don’t Stop the Music“ erstmals für die lokale Bibliothek, sprich ohne Streaminganbieter, zur Verfügung stehen. Wer eine Sammlung an digitalisierten CDs hat, dem soll AcoustID helfen die Metadaten auf Vordermann zu bringen. Dank akustischem Fingerabdruck sollen hierbei die richtigen Tags gesetzt werden.

Das Protokoll Sendspin hat man bereits in Version 2.7 eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein offenes Protokoll fürs Streaming und zur Synchronisation. Es überträgt nicht nur Audio in hoher Qualität, sondern auch Album-Cover und Visualisierungen synchron an verschiedene Geräte. Aktuell funktioniert das experimentell bereits mit Google-Cast-Lautsprechern, eine Unterstützung für AirPlay ist geplant. Unter anderem in Clients auf Android, dem Desktop sowie ESPHome hat das Protokoll bereits Einzug gehalten. Sendspin erlaubt es ab Version 2.9 Titel auch visuell aufzubereiten. So können Cover und Titel-Informationen angezeigt werden, man kann den Music Assistant aber auch mit einer Hue Bridge verzahnen, um smarte Leuchtmittel zum Rhythmus der Musik zu synchronisieren. Eine entsprechende Rhythmus-Analyse hat man ja dank der neuen Tools ebenfalls vorliegen.

Im Kontextmenü kann man jetzt eigene Medien als Shortcut anheften. Das kann ein Song sein, ein Album oder auch eine Playlist kann man auf Kurzwahl legen.

Für die Playlist gibt es auch Neuigkeiten zu vermelden: Die smarten Playlists können durch benutzerdefinierte Regeln und Filter auf Basis der eigenen Bibliothek erstellt werden. Die Wiedergabeliste aktualisiert sich laufend automatisch. Auf dieser Basis können ausgehend von Titeln auch weitere passende Titel zur Stimmung, auch außerhalb der Bibliothek von Streaming-Anbietern, aufgenommen werden.

Es gibt zudem weitere Neuerungen. In Kurzform:

  • WiiM- und MSX-Bridge-Player werden nun als lokale Abspielgeräte unterstützt
  • Es lassen sich jetzt Lautstärkegrenzen pro Player festlegen: einen Mindest- und Höchstwert, damit die Musik nicht versehentlich zu laut oder zu leise wird.
  • Music Assistant kann mit einem neuen MCP-Server jetzt auch mit einem LLM eurer Wahl kommunizieren.

Das nächste Release von Music Assistant soll in knapp drei Monaten erscheinen.

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Apple: Trailer zur zweiten Staffel von „Camp Snoopy“ ist da

Apple hat den Trailer zur zweiten Staffel von „Camp Snoopy“ veröffentlicht. Los geht es weltweit am Freitag, dem 26. Juni, auf Apple TV. Wer die Peanuts dort ohnehin verfolgt, bekommt also Nachschub mit Snoopy, den Beagle-Scouts, Charlie Brown und dem Rest der Truppe.

Inhaltlich bleibt das Ganze erwartbar freundlich und familientauglich. Camp Spring Lake, viel Natur, Wandern, Schwimmen, Sandburgen und natürlich kleine Abenteuer rund um Snoopy und die Vögel. Unter anderem geht es um die Suche nach einer besonderen Zaunkröte und die offenbar nicht ganz unwichtige Frage, ob Hotdogs oder Hamburger die bessere Wahl sind.

Produziert wird „Camp Snoopy“ für Apple TV von Peanuts und WildBrain, basierend auf den Comics von Charles M. Schulz. Dazu kommen weitere Peanuts-Termine. „Das ist Amerika, Charlie Brown“ startet am 3. Juli, „Die Charlie Brown und Snoopy Show“ am 10. Juli und das neue Special „Snoopy präsentiert: Zu Hause ist es am schönsten“ am 31. Juli. Apple TV bleibt zudem bis 2030 die exklusive Streaming-Heimat der Peanuts.

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GeForce NOW: NVIDIA startet Summer Sale und neue Spiele in der Cloud




NVIDIA drückt pünktlich zum Sommer auf den Preis bei seinem Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW. Wer mit dem Gedanken spielt, seine Spielebibliothek ohne teure Hardware in hoher Qualität zu streamen, kann ab sofort zuschlagen. Im Rahmen des Summer Sale gibt es auf die Mitgliedschaften einen Nachlass von 35 Prozent. Das macht sich besonders bei den langen Laufzeiten bemerkbar. Wer sich für zwölf Monate Ultimate entscheidet, zahlt 77 € weniger als üblich. Bei der Performance-Mitgliedschaft für ein Jahr liegt die Ersparnis immerhin bei 38,50 €.

Parallel zum Sale gibt es Neuigkeiten zum Spieleangebot. Guild Wars 3 landet direkt zum Start im Katalog. Wer bereits jetzt aktiv ist, kann sich in Guild Wars 2 und Guild Wars Reforged über zeitlich begrenzte Belohnungen freuen. Auch die wöchentlichen Neuzugänge sind wieder am Start. In dieser Woche kommen unter anderem NBA THE RUN, Witchspire und SpaceCraft frisch dazu. Zudem sind jetzt DOOM Eternal über den Epic Games Store sowie The Elder Scrolls Online via Xbox und Game Pass verfügbar. Abgerundet wird das Paket durch Duet Night Abyss, Farever und World of Tanks: HEAT.

  • NBA THE RUN (Neuerscheinung auf Steam, verfügbar am 9. Juni)
  • Witchspire (Neuerscheinung auf Steam, verfügbar am 10. Juni)
  • SpaceCraft (Neuerscheinung auf Steam, verfügbar am 11. Juni)
  • Duet Night Abyss (Launcher)
  • DOOM Eternal (Epic Games Store)
  • The Elder Scrolls Online (Xbox, verfügbar im Game Pass)
  • Farever (Steam)
  • World of Tanks: HEAT (Wargaming)

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YouTube Premium wird in Deutschland teurer

YouTube dreht wieder an der Preisschraube für den Premium-Dienst, aktuell trifft es die deutschen Nutzer Nutzer. In einer Mail an zahlende Kunden weist YouTube darauf hin, dass der Preis für die Premium-Abos steigt.

Das normale Einzelabo kostet monatlich 14,99 € ( 2 €), wobei Neukunden einen Probemonat für 0 € mitnehmen können. Wer sich direkt für ein ganzes Jahr bindet, zahlt 149,99 € und spart damit im Vergleich zur monatlichen Zahlweise immerhin etwas. Bei der Jahresvariante sollte man aber wissen, dass sich der Vertrag nicht automatisch verlängert.

Für Haushalte kostet das Familienabo nun  27,99 € im Monat ( 4 €), womit bis zu fünf weitere Personen ab 13 Jahren versorgt werden können. Studenten zahlen 8,99 € pro Monat ( 1.50 €).

Premium Lite kostet 7,99 € monatlich (ebenfalls 1,50 €). Die meisten Videos laufen damit zwar ohne Werbeunterbrechungen, im Hintergrund oder als Download, doch bei Musikinhalten und den Shorts sieht das anders aus. Auch bei der Suche kann gelegentlich noch Werbung auftauchen. YouTube Music ohne Werbeanzeigen ist in diesem kleineren Paket ebenfalls nicht enthalten.

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Insta360 Luna Ultra: Neue Gimbal-Kamera greift die DJI Osmo Pocket 4P an

Insta360 bringt mit der Luna Ultra eine neue Gimbal-Kamera als Flaggschiff auf den Markt. Angreifen will man damit ganz offensichtlich speziell die DJI Osmo Pocket 4P. Dafür hat man sich dann gar die Unterstützung der deutschen Kameraspezialisten Leica geholt, welche bei der Entwicklung unterstützt haben und ihr Branding hergeben.

Die Luna Ultra verwendet einen 1-Zoll-Sensor mit Leica-Summicron-Objektiv mit einer Blende von f/1.8 und setzt auf einen unterstützenden Telephotosensor mit einer Blende von f/2.0 und dreifachem optischen Zoom. 12x digitaler Zoom ist über die Cam ebenfalls möglich. Auch verbaut Insta360 ein abnehmbares 2-Zoll-Touchscreen-Display. Dieses kann als Controller oder Remote-Monitor herhalten. Noch bis zu 20 Meter von der eigentlichen Kamera entfernt könnt ihr so die Aufnahme steuern. Auch der Wechsel zwischen Porträt- und Landscape-Ausrichtung ist so möglich.

Die Insta360 Luna Ultra verwendet einen Akku mit 1.550 mAh, der für bis zu vier Stunden Betrieb ausreichen soll. Über den integrierten Gimbal ist die mechanische 3-Achsen-Stabilisation möglich. Objekte können via Deep Track 5.0 im Bild gehalten werden. Die Kamera kann mit bis zu 8K-Auflösung bei 30 fps aufzeichnen oder bei 4K mit bis zu 120 fps bzw. 240 fps für Zeitlupen-Videos. Fotos sind mit 37 Megapixeln (Ultra Photo) oder 200 Megapixeln für Panorama-Aufnahmen möglich.

Die Insta360 Luna Ultra ermöglicht auch die Aufnahme von Videos mit Dolby Vision und I-Log bei 10-bit-Farbtiefe. 47 GByte Speicherplatz sind in die Kamera integriert, erweiterbar via microSD um bis zu 1 TByte. Für den Ton sorgen vier integrierte Mikrofone. Als Schnittstellen sind Wi-Fi 6 und USB-C direkt an der Kamera sowie Wi-Fi 4 am abnehmbaren Display genannt.

Insta360 führt die neue Gimbal-Kamera Luna Ultra in Deutschland noch nicht auf seiner Website auf. In den USA kostet dieses Modell satte 769,99 US-Dollar und ist bereits erhältlich. Vermutlich wird eine Ankündigung für Europa bald folgen.

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