Dieser Dienst scannt eure Playlisten auf KI-Musik




Wer Musik streamt, stolpert immer öfter über Tracks, die nicht im Studio, sondern automatisiert am Rechner durch Algorithmen einer KI entstanden sind. Deezer bietet nun ein Werkzeug an, mit dem jeder seine Playlists bei verschiedenen Anbietern unter die Lupe nehmen kann. Der neue KI-Musikdetektor funktioniert im Browser und unterstützt zwanzig verschiedene Plattformen. Das Tool steht in 27 Sprachen bereit und soll Licht ins Dunkel bringen, wie viel künstlich erzeugter Inhalt sich bereits in der eigenen Sammlung angesammelt hat.

Hintergrund der Aktion ist eine Umfrage, nach der die große Mehrheit der Hörer eine klare Kennzeichnung solcher Lieder fordert. Laut Deezer landen täglich fast 75.000 neue KI-Songs im System, was mehr als 44 Prozent aller täglichen Uploads ausmacht. Wer von einem anderen Dienst zu Deezer wechselt, hat oft schon bei fast jedem zweiten Titel in der Liste eine Beteiligung von KI. Der Anbieter selbst markiert solche Inhalte bereits seit dem letzten Jahr und nimmt sie aus den Empfehlungen heraus, damit sie den Auszahlungspool für echte Künstler nicht belasten.

Die Nutzung ist simpel. Man steuert die Webseite des Detektors an, verknüpft sein Konto beim jeweiligen Streaming-Dienst und lässt den Scan laufen. Am Ende spuckt das Portal aus, welche Tracks von der Technologie als künstlich eingestuft wurden. Ob man die KI-Musik am Ende behält oder löscht, bleibt jedem selbst überlassen, aber die Zahlen sind durchaus ein Augenöffner für den aktuellen Stand der Branche. Muss man mal testen, kann mir vorstellen, dass es da auch einige false positives hagelt.

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WM 2026: MagentaTV zeigt alle Spiele in Dolby Vision und Dolby Atmos




Die Telekom macht zur Weltmeisterschaft technisch ordentlich Meter. Wer das Turnier 2026 über MagentaTV verfolgt, bekommt alle 104 Partien in Dolby Vision und Dolby Atmos geliefert. Das ist in dieser Form vermutlich eine Premiere für den deutschen Markt, da bisher kein Anbieter ein solches Sport-Event mit dieser Kombination aus dynamischem HDR und immersivem Sound gestemmt hat.

Dolby Vision nutzt im Gegensatz zu herkömmlichem HDR dynamische Metadaten. Das bedeutet, dass Helligkeit und Kontrast für jedes einzelne Bild angepasst werden. Gerade bei schnellen Kameraschwenks oder schwierigen Lichtverhältnissen in den Stadien soll das für ein sauberes Bild sorgen. Parallel dazu soll Dolby Atmos den Stadionton direkt ins Wohnzimmer holen. Durch die räumliche Platzierung von Geräuschen wirkt die Atmosphäre deutlich echter, als man es vom klassischen Stereo gewohnt ist.

Um die Technik nutzen zu können, braucht es allerdings die passende Hardware. Vorausgesetzt werden entweder die MagentaTV One Box oder der MagentaTV Stick der zweiten Generation. Dazu kommen natürlich die entsprechenden Endgeräte wie ein Fernseher mit Dolby Vision und eine Soundbar oder Anlage für Dolby Atmos. In den Einstellungen des Receivers muss zudem die Auflösung auf UHD und das Audioformat auf Dolby Audio gestellt werden. Auch ohne 4K-Equipment verspricht der Anbieter die Übertragung mit 50 Vollbildern pro Sekunde.

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Paramount+ startet Animationsserie Among Us in Deutschland

Wer das Jahr 2020 nicht unter einem Stein verbracht hat, kam an dem Hype um Among Us kaum vorbei. Das Spiel von Innersloth war ein echtes Phänomen mit zeitweise einer halben Milliarde aktiver Nutzer im Monat. Jetzt landet die offizielle Umsetzung als Animationsserie ohne große Vorankündigung bei Paramount . Im Rahmen des Summer Game Fest in Los Angeles sickerte durch, dass alle zehn Episoden ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Streamen bereitstehen.

Die Handlung bleibt dem Spielprinzip treu. Eine Truppe bunter Crewmitglieder schippert auf einem Frachter durchs All und muss einen Verräter entlarven, bevor dieser die gesamte Mannschaft ausschaltet. Owen Dennis zeichnet für das Projekt verantwortlich, während die Animationen aus dem Studio Titmouse stammen. Innersloth selbst ist ebenfalls an der Produktion beteiligt, um den Kern der Vorlage beizubehalten.

Besonders beim Sprecherensemble greift Paramount tief in die Tasche, was uns hierzulande wenig bringt. Prominente Namen wie Elijah Wood, Ashley Johnson, Dan Stevens oder Patton Oswalt leihen den Figuren im Original ihre Stimmen.

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Doctor Who: BBC legt die Science-Fiction-Serie vorerst auf Eis

Die BBC legt die seit Jahrzehnten laufende Science-Fiction-Serie „Doctor Who“ vorerst auf Eis. Nach dem Auslaufen der Partnerschaft mit Disney hatte man Ende 2025 noch mitgeteilt, dass man an einer Fortsetzung arbeite bzw. 2026 ein Weihnachtsspecial veröffentlichen wolle. Showrunner Russell T. Davies sollte jenes wieder federführend stemmen. Doch diese Pläne hat man verworfen.

Fans von „Doctor Who“ überrascht das vermutlich kaum. Die letzten Staffeln und Specials kamen bei alteingesessenen Fans mehr schlecht als recht an und erreichten auch keine neuen Zielgruppen. Das hat man auch bei der BBC zur Kenntnis genommen und kündigt daher offenbar die Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen Russel T. Davies auf. Stattdessen sucht man in Großbritannien jetzt nach einem neuen Produktionspartner.

Weiterhin erklärt man, dass man die Lücke nicht mit einem Weihnachtsspecial füllen wolle, sondern lieber nach einem langfristigen Weg für die Serie suche. Da dürfte es einiges zu tun geben, denn zuletzt lief es da wohl hinter den Kulissen reichlich chaotisch ab. Jetzt dürfte es erst einmal eine ganze Weile dauern, bis Fans von „Doctor Who“ auf neue Folgen der Hauptserie hoffen können. Zwischenzeitlich soll es allerdings eine Animationsserie geben – die richtet sich jedoch an Vorschulkinder.

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Sony zieht den Stecker: Aus für Streamingdienste bei älteren Geräten




Besitzer älterer Hardware von Sony müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Der Hersteller hat angekündigt, die Netzwerkdienste für eine ganze Reihe von Audio- und Videoprodukten zum 17. November 2026 einzustellen. Das bedeutet, dass der Zugriff auf Streaming-Apps und Online-Funktionen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich ist. Auch bereits heruntergeladene Dienste verschwinden vermutlich von der Bildfläche. Einen Tag später, am 18. November 2026, fliegen dann auch die entsprechenden Icons aus den Menüs der betroffenen Geräte.

Die Liste der Dienste ist lang und umfasst bekannte Namen wie Netflix, Amazon Prime Video, Spotify und Google Cast. Auch Pandora, Slacker Radio und Vudu sind betroffen. Wer eines der Geräte noch im täglichen Einsatz hat, schaut also bald in die Röhre, sofern man auf die integrierten smarten Funktionen angewiesen ist.

Getroffen hat es diverse Produktkategorien. Bei den Audio-Systemen sind unter anderem die Modelle CMT-MX700NI, HAP-S1, HAP-Z1ES sowie MAP-S1 und NAC-SV10 dabei. Eine ordentliche Ladung AV-Receiver steht ebenfalls auf der Abschussliste, darunter die STR-DA-Serie von 1800 bis 5800ES sowie die STR-DN-Reihe von DN1020 bis DN1080 und der STR-ZA810ES.

Auch bei den Abspielgeräten wird ausgemistet. Zahlreiche Blu-ray Player der BDP-Serie wie der BDP-S370 oder der BDP-S780 verlieren ihre Online-Anbindung. Das gilt ebenso für Heimkinosysteme der BDV-Reihe, Media Player wie den FMP-X10 oder SMP-N100 und diverse Soundbars, etwa die HT-ST5000 oder HT-XT3. Sogar kabellose Lautsprecher der SA-NS- und SRS-X7-Serie sind betroffen.

Das ist der klassische Lauf der Dinge bei Technik, die auf externe Server angewiesen ist. Wer die Hardware weiter nutzen möchte, wird um eine externe Lösung wie einen Streaming-Stick wohl nicht herumkommen. Da nicht jedes Modell in jeder Region verkauft wurde, kann der Ärger je nach Standort variieren. Am Ende bleibt ein Haufen Elektroschrott im smarten Sinne, während die reine Hardware-Funktion als Verstärker oder Player meist erhalten bleibt.

Audio and Micro Component Systems

  • CMT-MX700NI
  • HAP-S1
  • HAP-Z1ES
  • MAP-S1
  • NAC-SV10

AV Receivers

  • STR-DA1800
  • STR-DA2800ES
  • STR-DA3700ES
  • STR-DA5700ES
  • STR-DA5800ES
  • STR-DN1020
  • STR-DN1030
  • STR-DN1040
  • STR-DN1050
  • STR-DN1060
  • STR-DN1070
  • STR-DN1080
  • STR-DN840
  • STR-DN850
  • STR-DN860
  • STR-ZA810ES

Blu-ray Disc™ Players

  • BDP-BX18
  • BDP-BX37
  • BDP-BX38
  • BDP-BX57
  • BDP-N460
  • BDP-S185
  • BDP-S270
  • BDP-S280
  • BDP-S370
  • BDP-S380
  • BDP-S390
  • BDP-S470
  • BDP-S480
  • BDP-S570
  • BDP-S580
  • BDP-S770
  • BDP-S780

Blu-ray Disc™ Home Theater Systems

  • BDV-E280
  • BDV-E370
  • BDV-E470
  • BDV-E570
  • BDV-E580
  • BDV-E770W
  • BDV-E780W
  • BDV-E870
  • BDV-E880
  • BDV-F7
  • BDV-HZ970
  • BDV-IZ1000W
  • BDV-L600
  • BDV-T28
  • BDV-T57
  • BDV-T58

Media Players

  • FMP-X10
  • SMP-N100
  • SMP-N200

Soundbars

  • HT-CT790
  • HT-CT800
  • HT-NT3
  • HT-NT5
  • HT-RT5
  • HT-ST5000
  • HT-ST9
  • HT-XT2
  • HT-XT3

Wireless speakers

  • SA-NS310
  • SA-NS410
  • SA-NS500
  • SA-NS510
  • SRS-X7

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