#StartupsToWatch – 7 spannende Startups aus Köln, die derzeit abheben

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In der Domstadt Köln gibt es auch in der zuletzt schwierigen Investmentlage Startups, die große Investments einsammeln. Zu den spannenden Startups, Scaleups und Grownups aus Köln, die auf dem Sprung nach ganz oben sind, gehören epilot, mogenius und DeepSkill.

7 spannende Startups aus Köln, die derzeit abheben

Mittwoch, 24. Juli 2024VonTeam

In Köln lässt es sich gut leben, feiern und vor allem gründen. Trotz Krisenstimmung in der deutschen Startup-Szene konnten in den vergangenen Wochen und Monaten auch wieder einige spannende Kölner Startups, Scaleups und Grownups durch millionenschwere Investmentrunden oder umfangreiche Seed-Investitionen auf sich aufmerksam machen. Hier einige spannende Kölner Startups, Scaleups und Grownups, die auf dem Sprung nach ganz oben sind.

epilot


Das Kölner Startup epilot, 2017 von Michel Nicolai, Szilard Toth und Rolf Benken gegründet, hilft Energieversorgern und Netzbetreibern bei der Vermarktung ihrer Produkte. Expedition Growth Capital investierte zuletzt 10 Millionen Euro in das Unternehmen. In den vergangenen Jahren sammelte das Team bereits rund 7 Millionen ein. Zu den Anteilseignern des Unternehmen gehören insbesondere die Essener Beteiligungsfirma ATV Energie und das Energieversorgungsunternehmen badenova. Mehr über epilot

Vytal


Das Kölner GreenTech Vytal, 2019 von Tim Breker und Sven Witthöft gegründet, setzt auf eine “software-basierte Lösung für Mehrwegverpackungen”. Zielgruppe waren zunächst  Take-away- und Delivery-Dienste. Inzwischen setzt das Team verstärkt auf “Flughäfen, Einkaufs- und Stadtzentren, Messen, Festivals und andere Veranstaltungs- und Unterhaltungsorte”. Emerald Technology Ventures, Ventis sowie Altinvestoren wie Grazia Equity, Kiko Ventures und Rubio investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Vytal. Mehr über Vytal

mogenius


Das Kölner Startup mogenius, 2021 von Behrang Alavi, Benedikt Iltisberger, Herbert Möckel, Jan Lekspy und Gerrit Schumann gegründet, verspricht seinen Nutzer:innen ein “einfaches Setup und Management” der eigene Cloud-Infrastruktur. Conceptum, seed speed Ventures und Smart Infrastructure Ventures investierten zuletzt 2,5 Millionen in das Unternehmen. STS Ventures, Smart Infrastructure Ventures, Inovexus Ventures und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in mogenius. Mehr über mogenius

DeepSkill


Das Kölner EdTech-Unternehmen DeepSkill, 2020 von Miriam Mertens und Peter Goeke gegründet, kümmert sich um “emotionale Skills und ganzheitliche Personalentwicklung”. Angel-Investorinnen aus dem encourageventures-Netzwerk, Ex-Lufthansa-CHRO Bettina Volkens sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Kienbaum investierten zuletzt 1,5 Millionen Euro in DeepSkill. Mehr über DeepSkill

Jupus


Das Kölner LegalTech Jupus, von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet. möchte “als juristisches KI-Sekretariat” die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. High Tech Gründerfonds (HTGF), Combination VC, Business Angels und Altinvestoren wie Foodpanda-Gründer Felix Plog investierten zuletzt 1,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Jupus

Hellgrün


Beim Kölner FinTech Hellgrün, von Lucas Josten, Wenzel Gerstner und Roman Steigertahl gegründet, dreht sich alles um Investments in Solarenergie. “Wir kümmern uns um alles: von der Objektsuche, über die Planung und Installation mit erfahrenen Fachbetrieben bis hin zur Vermarktung des Stroms und Betrieb der Anlage”, teilt das Team mit. Angel Investoren wie Joan Dyckhoff-Schlieker, Hans-Peter Villis, Florian Meyer-Delpho, Philipp Waldstein, Moritz Waldstein und Tobias Schütt investieren zuletzt in die Jungfirma. Mehr über Hellgrün

W1NNAS


W1NNAS aus Köln, 2022 von Pablo Klüppelberg und Ben Decker gegründet, setzt auf Sports-Nutrition. “Our performance pouches are designed for the champions of today and tomorrow, providing powerful support with zero nicotine or tobacco”, teilt das Team mit. Business Angels wie Willy Umland, Thomas Sailer, Lucas Teuchner, Arndt Wippert, Johannes Meyer, Christian Zott, Florian Hoffmann und Stefan Bauer investierten zuletzt in W1NNAS. Mehr über W1NNAS

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#StartupsToWatch – 5 spannende PropTech-Startups, die mehr als einen Blick wert sind

#StartupsToWatch

Alles rund um Immobilien gehört weiter zu den angesagten Segmenten in der deutschen Startup-Szene. Zu den vielen (jungen und älteren) PropTech-Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind, gehören insbesondere ecoworks, einwert, Lisios, Novo und Predium.

5 spannende PropTech-Startups, die mehr als einen Blick wert sind

Montag, 22. Juli 2024VonTeam

Alles rund um Immobilien ist seit einigen Jahren ein großes Thema in Deutschland. PropTech gehört deswegen auch zu den Segmenten, die sich die viele Investorinnen und Investoren ganz genau ansehen – dies gilt insbesondere für B2B. Zu den vielen (jungen und älteren) PropTech-Startups, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten besonders aufgefallen sind, gehören ecoworks, einwert, Lisios, Novo und Predium.

5 spannende PropTech-Startups

ecoworks


ecoworks aus Berlin, das 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet wurde, setzt auf “modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft”. Der Berliner Klima-Investor World Fund, Haniel, Kompas VC und ISAI investierfen zuletzt 40 Millionen Euro in das Unternehmen. ALP.X Group, PropTech1 Ventures, Zacua Ventures, Blackhorn Ventures und Co. investierten zuvor bereits 22 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen in ecoworks. Mehr über ecoworks

einwert


Das Münchner PropTech einwert, 2022 von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet, positioniert sich als “Immobilien Value Management-Plattform”. “Durch die digitale Infrastruktur werden Bewertungen mühelos gemanagt und von Gutachtern auf der Plattform blitzschnell geliefert”, heißt es zum Konzept. Investoren wie Ventech, 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital sowie Business Angels investieren bereits rund 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über einwert

Lisios


Das Kölner Hardware-Startup Lisios, 2022 von Niklas Voigt und Patrick Franken gegründet, entwickelt ein Frühwarnsystem für Wasserschäden. “Wenn es einen Rohrbruch oder ein Leck im Leitungssystem gibt, dann erkennt es der WasserAlarm und alarmiert die Hausbesitzenden per App. So können teure Reparaturen durch unentdeckte Schäden vermieden werden”, erklärt Gründer Franken die Idee hinter Lisios. Mehr über Lisios

Novo


Das Berliner PropTech Novo, 2022 von Julia Wadehn und Mona Hornung gegründet, kümmert sich um die Reduzierung von Emissionen in Eigenheimen. “Mit Novo helfen wir dabei zu verstehen, wo ein Haus heute in seiner Energieeffizienz steht, und wie man es in eine bessere energetische Zukunft bringen kann – komplett digital. Dann ist der Weg frei für energetische Sanierung”, sagt Gründerin Hornung. Citizen Capital, 2bX, Antler und ungenannte Business Angels investierten zuletzt 1 Million Euro in das Unternehmen. Mehr über Novo

Predium


Predium
 aus München, 2021 von Jens Thumm, Mohamed Ali Razouane und Maximilian Körner gegründet, entwickelt eine “All-in-One Softwarelösung, die ESG-Bilanzen von Gebäuden ermittelt, Maßnahmen zur CO2-Reduktion vorschlägt und diese mit einer Investitionsrechnung hinterlegt”. “ESG ist ein Risikofaktor für den Immobilienwert. Häufig fehlt eine aktuelle CO2-Bilanz der Gebäude. Zeitgleich stellt sich die Frage, welche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten”, sagt Gründer Thumm. Mehr über Predium

Bonus: Comgy, Concular, Dao, Doozer, Gropyus, ImmoAssist, Memox, Novumstate, vilisto, Wohnsinn

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Foto (oben): Shutterstock

#StartupsToWatch – 9 millionenschwere Gründerinnen, die alle kennen sollten

Auch im Jahre 2024 sind Gründerinnen in der deutschen Startup-Szene weiter komplett in der Minderheit. Gerade einmal 21 % aller Startups wurden laut Startup-Monitor zuletzt von Frauen gegründet. Hinzu kommt weiter ein massiver Gender Funding Gap. Die vielfach männlich dominierten (nationalen und internationalen) Venture Capital-Geber investieren eindeutig sehr viel häufiger und vor allem mit viel höheren Summen in Startups, die von Gründern ins Leben gerufen worden sind.

Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2024 floss in Deutschland das meiste Geld in rein männliche Gründerteams. In den ersten sechs Monaten dieses Jahren zählten wir im deutschsprachigen Raum rund 100 zwei- oder dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 7 Milliarden Euro bewegt wurden. Die wenigsten dieser Startups wurden von Frauen ins Leben gerufen. Die großen Ausnahmen sind Infinite Roots, cylibPlanet A Foods, Ceezer, Dude Chem, BlueLayer, einwert und Kenbi. Diese Jungfirmen stellen wir an dieser Stelle noch einmal vor.

Infinite Roots


Das Hamburger BioTech-Startup Infinite Roots, 2018 von Mazen Rizk, Cathy Preißer und Thibault Godard in Berlin gegründet, züchtet eine Art Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Die Dr. Hans Riegel Holding (HRH), der Europäische Innovationsrat (EIC), die REWE Group und Betagro Ventures sowie Altinvestoren investierten zuletzt 58 Millionen US-Dollar in Infinite Roots, früher als Mushlabs bekannt. In den vergangenen Jahren sammelte das Unternehmen mehr als 10 Millionen US-Dollar ein. Mehr über Infinite Roots

cylib


cylib, 2022 in Aachen von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Gideon Schwich gegründet, kümmert sich um das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. World Fund, Porsche Ventures, der Venture-Arm des Sportwagenherstellers Porsche, Bosch Ventures, DeepTech & Climate Fonds, NRW.Venture sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures, Speedinvest und 10x Founders investierten zuletzt 55 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits rund 66 Millionen ein. Mehr über cylib

Planet A Foods


Das Food-Startup Planet A Foods aus Planegg bei München, 2021 von den Zwillingen Sara Marquart und Max Marquart gegründet, möchte eine “nachhaltige Alternative zu Kakao” etablieren. World Fund, Omnes Capital, Cherry Ventures, Mudcake, Nucleus Capital und TriplePoint Capital investierten zuletzt 15,4 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. “Das Team hat bereits einen Teil der Finanzierung für den Ausbau der Produktion in seinem Werk in Pilsen verwendet”, heiß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über Planet A Foods

Ceezer


Das Berliner ClimateTech Ceezer, 2021 von Magnus Drewelies, Hannes Nützmann und Carla Woydt gegründet, positioniert sich als “Plattform für globale Carbon Credits”. HV Capital, Norrsken VC, Picus Capital und Carbon Removal Partners investierten zuletzt 10,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Carbon Removal, Norrsken und Picus investierten zuvor bereits 4,2 Millionen in Ceezer. Das Startup wird “die Mittel nutzen, um seine Präsenz in den USA zu erweitern”. Mehr über Ceezer

Dude Chem


Das Berliner GreenTech Dude Chem, 2021 von Sonja Jost, Tino Mundt, Henriette Nowothnick und Mathis Han gegründet, positioniert sich als Virtual Manufacturing-Unternehmen, dass “pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) und Zwischenprodukte umweltfreundlich und kosteneffizient herstellt”. Vorwerk Ventures, b2venture, Frontline, Borski Fund, Auxxo Female Catalyst Fund und Push Ventures investierten zuletzt 6,5 Millionen Euro in Dude Chem. Mehr über Dude Chem

BlueLayer


Das Startup BlueLayer aus Berlin, 2022 vom Moonfare-Gründer Alexander Argyros, Vivian Bertseka und Gerardo Bonilla gegründet, möchte sich als “maßgeschneiderte Software für Entwickler von Kohlenstoff-Projekten” etablieren. “We empower the true change-makers on the ground driving carbon removal, protecting nature, and restoring ecosystems”, heißt es zum Konzept. Point Nine Capital und mehrere Business Angels investierten zuletzt 5,6 Millionen US-Dollar in BlueLayer. Mehr über BlueLayer

einwert


Das Münchner PropTech einwert, 2022 von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet, positioniert sich als “Immobilien Value Management-Plattform”. “Durch die digitale Infrastruktur werden Bewertungen mühelos gemanagt und von Gutachtern auf der Plattform blitzschnell geliefert”, heißt es zum Konzept. Ventech, 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital sowie Business Angels investierten zuletzt 4 Millionen Euro in einwert. Mehr über einwert

Kenbi


Das Berliner Pflege-Startup Kenbi, das von Clemens Raemy, Katrin Alberding und Bruno Pires in Düsseldorf gegründet wurde, digitalisiert die Pflegebranche. Dabei geht es um die Entlastung des Pflegepersonal durch Technologie – etwa durch die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben. SPFF Holding, Helsana HealthInvest und Achmea Innovation Fund investierten zuletzt im Rahmen einer Series-B-Investmentrunde eine ungenannte Summe in das Unternehmen. Mehr über Kenbi

Tipp: Wer sich für Startup-Investments in Deutschland interessiert, muss unseren #DealMonitor lesen.

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#StartupsToWatch – FemTech-Startups, die sich alle merken sollten

E-Health ist seit einigen Jahren ein Riesenthema in der deutschen Startup-Szene. Selbst im Krisenjahr 2023 flossen wieder einige Millionen in spannende, aufstrebende Health-Unternehmen aller Art. Nun wird es aber Zeit, dass das Thema FemTech, digitale Anwendungen, die sich auf die Bedürfnisse von Frauen fokussieren, endlich den Durchbruch erlebt. Die Zeit dafür ist längst reif. Das Ziel dabei sind eine bessere Versorgung, bessere Diagnosen und bessere Patientenergebnisse für Frauen sowie die Enttabuisierung von Themen wie Menstruation und Menopause.

“Wir sind gerade an einem wichtigen Wendepunkt und müssen unbedingt gerade jetzt dranbleiben: Das Thema Frauengesundheit muss weiter aufgearbeitet und enttabuisiert werden. Für alle Gründer:Innen in diesem Sektor gilt es, hartnäckig zu bleiben. Denn da draußen sind viele VCs, die genau diese Lösungen suchen. Die Zukunft der digitalen Gesundheit ist weiblich”, schrieb Hana Besbes, Investment Managerin bei Heal Capital, bereits im vergangenen Jahr. “Die Gesundheitsvorsorge für Frauen wird 2024 einen Wendepunkt erreichen, von dem nicht nur Frauen profitieren werden”, meint auch Amazon-CTO Werner Vogels.

Zu den Vorreitern im aufstrebenden FemTech-Segment gehört unter anderem das Berliner Startup Clue, 2013 von Ida Tin und Hans Raffauf gegründet. Das Unternehmen positioniert sich als Zyklus- und Fruchtbarkeits-App. Balderton Capital und Union Square Ventures investierten zuletzt weitere 7 Millionen Euro in Clue. Bis Ende 2021 flossen bereits rund 60 Millionen in die Jungfirma. 2021 erwirtschaftete Clue einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,2 Millionen (Vorjahr: 5,6 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Clue bis Ende 2021 schon rund 40 Millionen. Zum Umsatz im Jahre 2021 teilt das Unternehmen mit: “Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 76 % von 2,5 Millionen auf 4,3 Millionen gesteigert werden”. Zuletzt musste das Clue-Team leider auf die Bremse treten und trennte sich von 25 % der Belegschaft. Mit dem zuletzt aufgenommene Kapital soll nun sicherlich der Weg in die schwarzen Zahlen gelingen.

Dass das Segment durchaus schon spannend für Übernahmen ist, zeigte femfeel. Das Iserlohner Pharmaunternehmen Medice Health Family (Meditonsin, Medikinet, Velariq) übernahm das Münchner FemTech, das sich um “Frauengesundheit in den Wechseljahren” kümmert, Ende des vergangenen Jahres. “Digitale Gesundheitslösungen werden in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Hier sehen wir viel Wachstumspotenzial und freuen uns, mit dem Erwerb von femfeel einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht zu haben”, sagte Richard Ammer, geschäftsführender Gesellschafter von Medice, zur Übernahme. femfeel, 2020 von Marie Reger, Janna Kraft und Michaela Lehr gegründet, bietet in einer App einen 8-Wochen-Kurse, der auf bestimmte Beschwerden der Wechseljahre zugeschnitten ist.

Leider stand das Segment – wie der Rest der Startup-Szene auch – zuletzt extrem unter Druck. Das österreichische Femtech Carbomed Medical Solutions, das den Fruchtbarkeitstracker breathe ilo anbietet, schlitterte im Dezember in die Insolvenz. Eine angedachte Investmentrunde aufzustellen, gelang nicht. “Das Startup spürte die veränderten Bedingungen im Finanzierungsumfeld stark. ‘Dies führte zu einer zusätzlichen Belastung für das Unternehmen, das aufgrund seiner Ausrichtung im Bereich Medizintechnik und hardwarebasierter Produkte ohnehin bereits vor größeren Herausforderungen stand, als reine Software-Startups, Risikokapital aufzustellen’, erläuterte breathe ilo-Macher Wernhard Berger gegenüber Brutkasten.

Aber auch in Trendsegmenten, die eine große Zukunft vor sich haben, wird es immer wieder Pleiten, Pech und Pannen geben. Und auf der anderen Seite konnten junge Unternehmen wie Frieda zuletzt überzeugen. Das Berliner FemTech kümmert sich um “die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Frauen in der Menopause”. Der Longevity-Company Builder Maximon investierte zuletzt 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Und das Berliner FemTech inne entwickelt ein Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt. DSM Venturing, Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie Angel-Investor:innen investierten zuletzt 10 Millionen US-Dollar in inne.

FemTech-Startups, die alle kennen sollten

Apryl


Das Berliner FemTech Apryl (früher als Oviavo bekannt), von Jenny Saft und Tobias Kaufhold gegründet, setzte zunächst auf die Beratung rund um das Thema Social Freezing, ein Verfahren, das Frauen mit Kinderwunsch das Einfrieren ihrer Eizellen ermöglicht. Inzwischen kümmert sich die Jungfirma um B2B-Kunden und stellt Unternehmen eine Plattform rund um das Thema Kinderwunsch zur Verfügung. Breega, Atlantic Labs, Crista Galli Ventures und Co. investierten zuletzt 4,1 Millionen Euro in Apryl. Mehr über Apryl

Brea


Beim Berliner Startup Brea, von Sarah Jankowsky, Daniel Marschner und Jessica Biastoch gegründet, dreht sich alles um Brustkrebs-Versorgung. “Wir begleiten Brustkrebspatient*innen und deren Angehörige vor, während und nach der Therapie. Unsere Mission ist es, Patient*innen durch die Steigerung ihrer Gesundheitskompetenz, ihres Wohlbefindens sowie ihrer Lebensqualität zu mehr Selbstwirksamkeit zu verhelfen und sie in ihrem Alltag zu entlasten”, heißt es zum Konzept. Mehr über Brea

Dr. Vivien Karl


Das Berliner FemTech Dr. Vivien Karl, das von der Apothekerin Vivien Karl und Julia Huhnholz gegründet wurde, setzt auf eine Creme für Feuchtigkeitspflege gegen Vulvatrockenheit. Zielgruppe der D2C-Jungfirma sind Frauen in der Menopause. Das Team verkauft seine Produkte über den Webshop, aber auch über Apotheken, den Apothekengroßhandel und Plattformen wie Niche Beauty. DvH Ventures, Tina Müller, Mirko Caspar und better ventures investierten zuletzt 1,5 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Dr. Vivien Karl

Endo-App


Die Endo-App aus Chemnitz, die von der Ärztin Nadine Rohloff gegründet wurde, unterstützt Nutzerinnen beim Selbstmanagement und im Alltag mit der Krankheit Endometriose. Die App bietet dafür unter anderem ein “ausführliches und doch schnell ausfüllbares Symptomtagebuch”. Mehr über Endo-App

fembites


Das Berliner Startup fembites, das von Angelica Conraths und Jana Deckelmann gegründet wurde, entwickelt “studienbasiert auf den weiblichen Körper personalisierte Snack Supplements, die unterstützend auf die Regulierung der Hormontätigkeit wirken und dabei gut schmecken”. Mehr über fembites

Femna Health


Das Berliner FemTech Femna Health, 2016 von Maxie Matthiessen gegründet, kümmert sich um Frauengesundheit. Konkret bietet das Startup “einfachen Zugang zu ausführlicher Diagnostik, Aufklärung und persönlicher Beratung sowie integrativen therapeutischen Lösungen für Frauen – ganz einfach von Zuhause aus”. BACB Beteiligungsgesellschaft, Atreyu Investments, mehrere Business Angels sowie Altinvestor IBB Capital investieren zuletzt eine siebenstellige Summe in Femna Health. Mehr über Femna Helath

fenou


Das Berliner Startup fenou (früher als everyyin bekannt), das von der Biotechnologin Nina Schmidt und Ingrid Kreps gegründet wurde, setzt auf “pflanzliche Nahrungsergänzunsmittel”. Zielgruppe sind “Frauen, die ihren Hormonhaushalt nach dem Absetzen synthetischer Verhütungsmittel, auf natürliche Weise wieder in Balance bringen möchten”. Mehr über fenou

Fevana


Das Münchner FemTech Fevana, das von den Geschwistern Charlotte und Anton Irlen gegründet wurde, setzt auf spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Frauen. Konkret geht es darum, Frauen zu unterstützen, “ihren Hormonhaushalt zu regulieren”. Mehr über Fevana

Frieda


Das Berliner FemTech Frieda, von Valentina Ullrich und Kai Schulze-Wundling gegründet, kümmert sich um “die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Frauen in der Menopause”. Der Longevity-Company Builder Maximon investierte zuletzt 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Frieda

Hermone


Hinter dem Berliner FemTech Hermone, von Lucia Vilsecker und Philippa Zorn gegründet, verbirgt sich eine “Hormone Cycle Awareness App”. Das Unternehmen möchte “menstruierenden Personen helfen, ihren Zyklus besser zu verstehen und zu ihrer ganz persönlichen Superpower zu machen”. Mehr über Hermone

inne


Das Berliner FemTech inne, das von Eirini Rapti gegründet wurde, entwickelt ein Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt. “Mit dem inne-reader haben Frauen nicht nur eine neue Art der Fruchtbarkeitsbestimmung in der Hand, sondern auch ein eigenes Mini-Labor für Zuhause”, teilt das Unternehmen mit. DSM Venturing, Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie Angel-Investor:innen wie Taavet Hinrikus, Fiona Pathiraja und Rolf Schromgens investierten zuletzt 10 Millionen US-Dollar in inne. 
Mehr über inne

Keleya 


Das Berliner Startup Keleya, das 2017 von Victoria Engelhardt und Sarah Müggenburg gegründet wurde, positioniert sich als Fitness- und Ernährungscoach für werdende Mütter. Crista Galli Ventures sowie Altinvestoren wie Calm/Storm Ventures und SeedLink investierten zuletzt 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Keleya

Levy


Das Berliner Unternehmen Levy (früher als Leila bekannt), das von Theresa Vilsmaier, MD, Silvia Hecher und Caroline Mitterdorfer gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für ganzheitliche Kinderwunschmedizin”. Das Unternehmen möchte vor allem die “Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen automatisieren”. Atlantic Labs, Calm/Storm Ventures, Lea von Bidder, Jenny Saft, Hansi Hansmann und Marie-Sophie von Bibra investierten zuletzt 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Levy

myuterus


Das Koblenzer FemTech myuterus bietet eine Online-Verhütungsberatung für Frauen an. “Ein Team von Expertinnen unterstützt Frauen per Video oder Telefon bei der Suche nach dem passenden Verhütungsmittel”, teilt Gründerin Leonie Fries zum Konzept mit. Mehr über myuterus

nobodytoldme


Das Hamburger Startup nobodytoldme, das von der Ex-Google Managerin Susanne Liedtke gegründet wurde, hat es “sich zur Aufgabe gemacht hat, Frauen gut vorbereitet und sich selbst wertschätzend in und durch die Wechseljahre zu begleiten”. Mehr über nobodytoldme

nouxx


Das Berliner FemTech nouxx, von Jana-Christina Adam und Nadine Ebo gegründet, setzt auf eine “Menstrual Cycle Routine” und “drei zyklusbasierte Nährstoffkomplex-Pulver, die für hormonelle Balance, Fruchtbarkeit und den gewissen Glow während der Periode” sorgen sollen.

Ovum


Beim Berliner FemTech Ovum, von Felicia von Reden, Lynae Brayboy und Cristina Hickmann gegründet, dreht sich alles um Fruchtbarkeit. Das Team schreibt zum Konzept: “Ovom redefines how reproductive care is brought to patients by combining modern in-person care with advanced AI-based technology.”

pregfit


Das Hamburger Startup pregfit, 2018 von Peter “Piet” König gegründet, positioniert sich als Online-Fitnessstudio für Schwangere. Die Idee zu pregfit entstand, als Königs Frau Lena schwanger wurde. Der Bewegungs- und Sportwissenschaftler sowie Personal-Fitnesstrainer entwarf damals ein Fitness-Programm, das komplett den Bedürfnissen seiner schwangeren Frau entsprach. Nach diversen Tests und Studien entstand daraus letztendlich pregfit. Mehr über pregfit

prio.one


Die Hamburger Jungfirma prio.one, die von Jan Mehner, Claas Herbold und der Sängerin Vanessa Mai gegründet wurde, kümmert sich um die “gesundheitliche Versorgung” von Frauen. Auf der Website heißt es: “Lass dir deine Antibabypille und zukünftig weitere gynäkologische Arzneimittel sicher online verschreiben.” Mehr über prio.one

theblood


Das Berliner Startup theblood, von Isabelle Guenou und Miriam Santer gegründet, nutzt Menstruationsblut für einen nicht invasiven Bluttest. “Mit unseren Datensätzen erstellen wir einen individuellen Gesundheitsbericht nur für Dich. Auf diese Weise kannst du Deinen Körper und Deinen Zyklus noch besser kennenlernen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über theblood

trackle 


Das Bonner Startup trackle, 2015 von Katrin Reuter gegründet, entwickelt und vertreibt ein Wearable Device, das Frauen im Zyklustracking unterstützt. “Um größtmögliche Sicherheit zu bieten, setzt trackle auf gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse und misst neben der Körper-Kern-Temperatur auch weiteren Parameter zur Fruchtbarkeitsbestimmung”, heißt es zum Konzept. Mehr über trackle

Vyld


Das Berliner FemTech Vyld, von Ines Schiller und Melanie Schichan gegründet, setzt zum Start auf Tampons aus Meeresalgen-Extrakt. Das Team möchte darüber hinaus weitere  Produkte im Non-Food Bereich etablieren, die Algen als nachhaltigen Rohstoff enthalten.

XbyX


Das Berliner FemTech XbyX, 2019 von Monique Leonhardt und abnehmen.net-Gründerin Peggy Reichelt (früher auch Partnerin bei Econa) gegründet, setzt auf das Thema Wechseljahre. “Wir vermitteln Wissen und bieten pflanzliche, nicht-hormonelle Produkte, die mit unseren Expertinnen entwickelt wurden. Speziell für die Frau ab 40 – für hormonelle Balance, Menopause und gesundes Altern”, teilt das Team mit. Der Auxxo Female Catalyst Fund und Econa investierten bereits in XbyX. Mehr über XbyX

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#StartupsToWatch – Entrix – ein Energie-Software-Startup mit Unicorn-Unterstützung

#StartupsToWatch

Das Münchner Energie-Software-Startup Entrix ist unser Startup der Woche. Das Team entwickelt “KI-basierte Lösungen für die Vermarktung von Batteriespeichern. Insgesamt flossen bereits  8 Millionen in das Unternehmen. Zu den Investoren gehört auch das Unicorn Enpal.

Entrix – ein Energie-Software-Startup mit Unicorn-Unterstützung

Montag, 25. September 2023VonTeam

Jeden Tag entstehen überall im Lande neue Startups. Zudem sorgen Woche für Woche junge Unternehmen, die noch nicht jeder auf dem Schirm hat, für Schlagzeilen. Beides geht im großen Startup-Nachrichtenrauschen oftmals einfach unter. Einmal in der Woche küren wir deswegen ein Startup, das kürzlich, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen ist, bzw. spannende Spuren hinterlassen hat, zum Startup der Woche. Übrigens: Über neue Startups berichten wir immer zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter.

Unser Startup der Woche ist diesmal Entrix. Das Münchner Startup, 2021 von Steffen Schülzchen gegründet, entwickelt “KI-basierte Lösungen für die optimierte Vermarktung von Batteriespeichern. Dabei geht es um “Optimierungslösungen für große Batteriespeicher, für hybride Anlagen sowie virtuelle Kraftwerke (VPPs). “Entrix ist registrierter Energiehändler und agiert als Dienstleister für die Eigentümer der Energieanlagen. Dabei arbeitet Entrix eng mit renommierten Unternehmen zusammen. Somit sorgt Entrix dafür, dass die Energieanlagen der Kunden stets ihr volles Potential ausschöpfen können”, heißt es zum Konzept.

Das Hamburger Family Office Abacon Capital, Kraftwerk.ventures und Pelion Green Future (Alexander Samwer), mehrere Business Angels sowie das Berliner Unicorn Enpal investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Insgesamt flossen bereits  8 Millionen Euro in das Unternehmen, davon ein Großteil in der aktuellen Investmentrunde. “Damit haben wir Partner an Bord, die uns neben dem Kapital auch durch ein herausragendes Industrienetzwerk und tiefes Branchenwissen unterstützen. Das sind ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung unserer Lösung zur Vermarktung flexibler Energieanlagen”, sagt Gründer Schülzchen.

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, berichten wir einmal in der Woche über spannende neue Startups. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

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Foto (oben): Entrix

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