Google Meet: Bald könnt ihr wohl auch in der mobilen App Notizen mit Gemini anfertigen

Google hat in der Webversion von Meet bereits eine Funktion eingeführt, die es erlaubt, über den KI-Assistenten Gemini Notizen anzufertigen. Darüber lassen sich dann wichtige Inhalte aus Meetings schnell zusammenfassen. Offenbar bereitet Google jetzt aber auch schon die Einführung für die mobilen Apps vor. Zumindest deutet sich das im Code von Gmail an.

Jedenfalls haben das die Kollegen von Android Authority entdeckt. Da offizielle Ankündigungen von Google noch fehlen, solltet ihr aber noch nicht zu euphorisch werden. So kann es durchaus noch eine Weile dauern, bis Google die Notizen über Gemini dann auch für die App aktiviert. Allerdings ist es natürlich gut zu wissen, dass offenbar schon eifrig daran gearbeitet wird.

Gemini kann euch dann automatisch die wichtigsten Inhalte aus einem Meeting danach als Text zusammenfassen. Auch ein komplettes Transkript kann die KI anlegen. Alle Meeting-Teilnehmer können die entsprechenden Dokumente dann via Drive abrufen. Wermutstropfen: Das Ganze funktioniert aktuell nur in englischer Sprache, also nicht für deutschsprachige Meetings.

Zu bedenken ist aber, dass die KI-Notizen nicht unfehlbar sind. Da kann es schon passieren, dass wichtige Aspekte untergehen oder durch Hintergrundgeräusche und bei fachlichen Themen auch falsche Angaben entstehen. Am Ende sollte man das alles also schon nochmal manuell kontrollieren. Diese Notizen-Funktion von Gemini für Google Meet steht zudem nur Workspace-Kunden mit Gemini Enterprise, Gemini Education Premium oder der Erweiterung AI Meetings & Messaging zur Verfügung

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Jabra ClearSpeech: KI-Lösung zur Verbesserung der Sprachqualität vorgestellt

Jabra hat ja leider das Segment für TWS-Kopfhörer aufgegeben. Das finde ich persönlich sehr schade, habe ich mir die Modelle des Unternehmens doch immer gerne angehört und sehr geschätzt. Dennoch gibt es jetzt mal wieder die Gelegenheit, über den dänischen Anbieter zu berichten. So hat man mit ClearSpeech eine neue KI-Lösung angekündigt, welche allerdings für den Geschäftskunden-Bereich gedacht ist.

Am Ende handelt es sich hier um eine fortgeschrittene Form der Geräuschunterdrückung für Telefonate, die laut dem Hersteller bei geschäftlichen Gesprächen die Klangqualität verbessern soll. ClearSpeech ist ein Teil der übergeordneten Suite Jabra Engage AI. Das heißt, wer da bereits Bestandskunde ist, erhält ClearSpeech ohne weitere Mehrkosten als Teil seiner Dienstleistungen.

Laut Jabra sei ClearSpeech gerade für Mitarbeiter in Contact Centern ideal. Dort sind auf den Punkt gebrachte Kundengespräche wichtig für Lösungen und das Image der jeweiligen Unternehmen. Doch die Anrufer melden sich oft aus lauten Umgebungen oder mit eher bescheidenen Mikrofonen. Genau da setzt ClearSpeech an und kann die Sprachqualität der anderen Seite verbessern und Hintergrundgeräusche erkennen und herausfiltern. Die Mitarbeiter im Contact Center verstehen ihr Gegenüber dadurch akustisch besser und können besser auf das Gesagte eingehen.

Hintergrundgeräusche beeinträchtigen laut Jabra oft Kundengespräche

Schenkt man Jabra Glauben, dann beeinträchtigen Hintergrundgeräusche rund 76 % der Kundengespräche. Das kann auf beiden Seiten Frust erzeugen, Gespräche verlängern und auch für Missverständnisse sorgen. Hingegen könne eine verbesserte Audioqualität die Bearbeitungszeit um mehr als 30 % verkürzen, so Jabra. Denn es gebe weniger Nachfragen und Wiederholungen in den Gesprächen. Obendrein beeinträchtigen laute Telefonate laut Jabra auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter, weil die kognitive Belastung zunehme.

Klingt durchaus einleuchtend, aber wie gut natürlich ClearSpeech da nun im Vergleich mit anderen Lösungen funktioniert, muss sich dann in der Praxis herausstellen. Jabra ClearSpeech ist ab sofort weltweit verfügbar und mit jedem Jabra-Headset kompatibel. Nutzer der Engage 40 und Engage 50 II können ClearSpeech direkt über die Hardware bedienen. Wie schon erwähnt: ClearSpeech ist Teil von Engage AI und steht Abonnenten ohne Mehrkosten zur Verfügung.

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Unity streicht Pläne für umstrittene Runtime-Gebühr gänzlich

Unity ist eine Engine, die vor allem für Indie-Games bislang gerne eingesetzt worden ist. Allerdings sorgte man im letzten Jahr für einen regelrechten Shitstorm, als man die Einführung einer sogenannten Runtime-Gebühr ankündigte. So wollte man Entwickler ernsthaft für die Anzahl der Installationen ihrer Titel durch Spieler zur Kasse bitten. Das sollte sogar rückwirkend für bereit veröffentlichte Games gelten. Nach einiger Entrüstung durch die Community folgte ein Teil-Rückzieher. Jetzt hat man das neue Modell dann sogar komplett begraben.

Greifen sollte der sogenannte „Unity Runtime Fee“ eigentlich ab 1. Januar 2024. Wer Unity Personal oder Unity Plus nutzt, sollte 20 US-Cent pro Installation zahlen, nachdem 200.000 US-Dollar an Einnahmen und mindestens 200.000 Lifetime-Installationen zusammengekommen wären. Abonnenten von Unity Pro sollten 15 US-Cent pro Installation zahlen, nachdem 1 Mio. US-Dollar an Einnahmen und insgesamt 1 Mio. Lifetime-Installationen erreicht worden wären.

After deep consultation with our community, customers, and partners, we’ve made the decision to cancel the Runtime Fee for our games customers, effective immediately.

Learn more: https://t.co/ezvfc6SaPS pic.twitter.com/7JwNruN5Qf

— Unity for Games (@unitygames) September 12, 2024

Wiederum sollten Abonnenten von Unity Enterprise 12,5 US-Cent pro Installation blechen. Um es noch komplizierter zu machen, sollten für Pro- und Enterprise-Kunden die Gebühren schrittweise sinken, nachdem sie 100.000, 500.000 und 1 Mio. Installationen erreicht hätten. Unity behauptete, so würden nur Entwickler zur Kasse gebeten, die ohnehin gut verdienen würden. Wie erwähnt: Später passte man die Pläne etwas an – jetzt hat man sich komplett vom Gedanken verabschiedet.

Unity erhöht die Abo-Preise

Allerdings hat man bei Unity Preiserhöhungen und andere Anpassungen der Abos angekündigt. Ein Vorteil für kleinere Entwickler, die Unity Personal verwenden: Dieser Tarif bleibt kostenlos. Zudem verdoppelt man hier die maximal erwirtschaftbaren Einnahmen von 100.000 auf 200.000 US-Dollar im Jahr. Ab 1. Januar 2024 wird allerdings das Abo für Unity Pro um 8 % verteuert. Es kostet dann 2.200 US-Dollar pro Seat.

Unity Enterprise wird sogar um 25 % teurer und ist Voraussetzung für Kunden, die mehr als 25 Mio. US-Dollar im Jahr einnehmen. Immerhin treffen die Mehrkosten hier aber nun wirklich größere Publisher und Entwickler.

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Adobe Firefly Video Model vorgestellt: Generative KI für Videos

Aktuell kommt künstliche Intelligenz vor allem zur Generierung von Texten und Bildern zum Einsatz. In Sachen Video hat OpenAI zwar bereits sein Modell Sora vorgestellt, breit eingesetzt wird dieses aber noch nicht. Adobe kommt nun ebenfalls mit seinem neuen Firefly Video Model um die Ecke. Dabei hat man natürlich direkt einige eindrucksvolle Beispiele parat.

Das Video-Modell von Adobe soll dann am Ende etwa in Premiere Pro zur Verfügung stehen. Noch im Jahresverlauf will man mit der Einführung im Rahmen einer Beta beginnen. Über das Adobe Firefly Video Model könnt ihr z. B. mit generativer KI vorhandene Clips ergänzen, Objekte und neue Szenen generieren oder auch ganze Videos erstellen lassen. Laut Adobe habe man die KI nur mit Daten trainiert, an denen man auch die Rechte habe. Deswegen könne das per generativer KI erstellte Material bedenkenlos kommerziell verwertet werden.

Wer das neue Video-Modell verwenden möchte, kann sich bereits auf einer Warteliste eintragen. Laut Adobe helfe das neue Firefly Video Model dabei, mehr Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen. Denn in einer Zeit, in der immer mehr Videos in sozialen Netzwerken veröffentlicht würden, steigen die Anforderungen. Über das Video-Modell können dabei nicht nur Prompts eingesetzt, sondern auch die Kamera ausgerichtet werden, um das gewünschte Material zu erhalten. Auch Referenzbilder können dabei eingesetzt werden.

Adobe sieht vielfältige Einsatzmöglichkeiten für generative Video-KI

Als klassisches Beispiel nennt Adobe, dass ein Establishing-Shot bei der Produktion eines Videos vergessen worden sein. Das sind grundlegende Aufnahmen, die z. B. eine Stadt oder eine Landschaft zeigen, um für den Zuschauer klarzustellen, wo das weitere Geschehen angesiedelt ist. Gerade dergleichen sei die Spezialität von Firefly.

Auch neue Videoeffekte sollen sich so generieren lassen, wollt ihr etwa in einen Realfilm-Clip eine Animation einfügen.

Klingt in der Tat alles sehr beeindruckend und könnte tatsächlich beim Schnitt von Videos eine Menge Arbeit sparen. Mal sehen, wann Adobe das Firefly Video Model auf die Menschheit loslässt.

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Google Wallet: Bald kann man den Reisepass hinterlegen (nur USA)

Im Google Wallet könnt ihr Eintritts- und Fahrkarten sowie natürlich z. B. Kredit- und Debitkarten zum Bezahlen hinterlegen. In den USA lassen sich teilweise auch schon andere Dokumente im digitalen Wallet hinterlegen. Bald soll dort nun im Rahmen einer Beta eine weitere Option hinzustoßen: nämlich das Hinterlegen des Reisepasses im Google Wallet.

In den Vereinigten Staaten soll es dann auch an Flughäfen an einigen Checkpoints möglich werden, den digital hinterlegten Reisepass zu nutzen. Allerdings wird das nur bei Inlandsflügen funktionieren. Damit der Reisepass hinterlegt werden kann, müssen US-Anwender den Sicherheitschip auf der Rückseite ihres Reisepasses scannen und auch ein Selfie-Video zur Verifizierung ihrer Identität hochladen. Innerhalb weniger Minuten soll der Reisepass dann im Wallet hinterlegt sein.

In Zukunft will Google die digitalen IDs für weitere Zwecke nutzbar machen – z. B. auch für Account-Wiederherstellungen, Identitätsprüfungen oder auch beim Mieten von Fahrzeugen. Da das Ganze sich aber noch in einem frühen Stadium befindet, kann der digitale Reisepass im Google Wallet nicht das physische Dokument ersetzen. Letzteres muss weiter mitgeführt werden. Die Reisepässe werden natürlich verschlüsselt gespeichert und können nur nach Eingabe einer PIN, über einen Passcode oder Fingerabdruckscan aufgerufen werden.

Das Google Wallet erhält auch weitere, neue Funktionen. Beispielsweise soll es bald möglich sein, in den USA Echtzeitinformationen zu Zugverbindungen im Google Wallet zu sehen. Dann wird etwa sichtbar, wenn ein Zug ausfällt oder sich verspätet. Auch sollen Benachrichtigungen bei Änderungen eingehen, also wenn z. B. bei einem Flug euer Boardingpass betroffen ist und sich euer Sitzplatz verschiebt.

In einigen US-Bundesstaaten kann man auch schon seinen Führerschein im Google Wallet hinterlegen. In Deutschland hatte der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer da ja Pläne für ein dediziertes ID-Wallet, das aber krachend aufgrund mangelhafter Sicherheit scheiterte.

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