Philips Evnia: AmbiScape kommt auf die Monitore

Felix hatte ja schon eine neue Funktion für Smart-TVs der Marke Philips aufgegriffen: AmbiScape. AmbiScape dient der Erweiterung des Ambilight-Effekts in den Raum mit der Hilfe von smarten Matter-Leuchtmitteln.  Jetzt übernimmt MMD, der Anbieter steckt hinter den Monitoren der Marke Philips, die Technik auch in jenen Bereich.

AmbiScape für Monitore mit Ambiglow funktioniert im Grunde so wie die Variante für Smart-TVs mit Ambilight. Das Feature synchronisiert die Farben und die Helligkeit des aktuellen Spielgeschehens, das ihr auf dem Monitor seht, mit Matter-kompatiblen Lampen und Leuchtmitteln. Der Monitor wird auf diese Weise Teil des gesamten Raumkonzepts. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr einen unterstützten Monitor und entsprechend zu Matter kompatible Leuchtmittel verwendet.

AmbiScape lässt sich über das Philips Evnia Precision Center konfigurieren. Dort könnt ihr Intensität, Verhalten und Raumaufteilung anpassen. AmbiScape lässt sich laut dem Hersteller mit den meisten netzwerkfähigen Beleuchtungssystemen integrieren und ist für Evnia-Monitore, die mit dem Precision Center kompatibel sind, ohne zusätzliche Kosten erhältlich.

Die AmbiScape-Funktionalität steht allen Nutzern ab sofort kostenlos zur Verfügung, die einen Evnia-Monitor besitzen und das Precision Center in mindestens der Version 1.9 installiert haben. Das aktualisierte Precision Center steht ab sofort zum Download bereit.

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Home Assistant 2026.5: Viele Neuerungen im nächsten Release

Home Assistant 2026.5 erscheint in ein paar Tagen. Dennoch haben wir schon einmal einen Blick in die Beta geworfen, damit ihr wisst, was auf euch zukommt.

Man macht unter anderem einen großen Schritt in Richtung Nostalgie und funktionalem Mehrwert gleichermaßen. Nachdem zuletzt Infrarot als fester Bestandteil eingezogen ist, folgt nun die Funktechnologie (RF). Damit lassen sich Geräte einbinden, die bisher oft außen vor blieben, weil sie weder WLAN noch moderne Standards wie Zigbee oder Matter sprechen.

Das betrifft eine Menge Hardware im Haushalt. Denkt an motorisierte Jalousien, Markisen, Garagentore oder die klassischen Funksteckdosen aus dem Baumarkt. Auch Deckenventilatoren und einfache Türklingeln funken oft stur auf ihren eigenen Frequenzen vor sich hin. Bisher brauchte man dafür meist Bastellösungen oder spezielle Gateways. Jetzt ist die Funkkommunikation nativ in Home Assistant verankert.

Die neue Plattform funktioniert wie die Infrarot-Integration. Ein Sender dient als Brücke. Zum Start werden zwei Wege unterstützt. Wer gerne bastelt, greift zu ESPHome. Ein ESP32 mit einem CC1101-Modul für etwa 10 € deckt die gängigen Frequenzen von 315, 433, 868 und 915 MHz ab. Wer eine fertige Lösung bevorzugt, kann den Broadlink RM4 Pro nutzen, der allerdings auf das 433-MHz-Band beschränkt ist.

Funktionierende Geräte müssen nicht ersetzt werden, nur weil sie kein WLAN haben. Ein einfacher Funk-Proxy macht die alte Jalousie smart und spart Elektroschrott. Passend dazu arbeitet Nabu Casa am Project Blast, einem Gerät, das Infrarot und Funk in einem Gehäuse vereint.

Neben Funk gibt es Neuigkeiten für serielle Schnittstellen. Dank eines neuen Proxys in ESPHome können Geräte mit RS-232 oder P1-Anschluss über das Netzwerk eingebunden werden. Der Stromzähler im Keller oder der alte AV-Receiver im Heimkino müssen also nicht mehr physisch neben dem Home Assistant Server stehen. Die Verwaltung der seriellen Ports wurde dafür komplett modernisiert und auf einen neuen Treiber namens serialx umgestellt, der auch in der Benutzeroberfläche für eine bessere Übersicht sorgt.

Bei den Dashboards hat sich ebenfalls einiges getan. Ein neues Wartungs-Dashboard kümmert sich automatisch um den Batteriestand aller Geräte im Haus. Es gruppiert die Einheiten nach Räumen und zeigt sofort an, wo der Saft knapp wird. Das Sicherheits-Dashboard erhält eine Seitenleiste für Aktivitäten, die ein Live-Protokoll von Kameras, Schlössern und Sensoren anzeigt.

Für Bastler gibt es eine neue Verknüpfungskarte. Damit lassen sich Schnellzugriffe auf andere Ansichten, URLs oder Scripte erstellen. Auch die Kachelkarten für Mediaplayer wurden aufgebohrt. Sie erlauben jetzt die Auswahl von Quellen und Klangmodi direkt auf der Karte. Die Tastenbelegung der Wiedergabesteuerung lässt sich zudem individuell sortieren.

Die Wettervorhersage zieht nun direkt in die Wetter-Kachel ein. Eine stündliche Temperaturkurve oder eine Tagesübersicht mit farbigen Balken für Min- und Max-Werte machen zusätzliche Popups oft überflüssig. Auch Regenmengen werden direkt visualisiert.

Zuletzt gibt es Verbesserungen bei den Automatisierungen. Ein oft geäußerter Wunsch war die Berücksichtigung von Zeiträumen. Jetzt lassen sich Bedingungen wie „wenn die Tür seit 10 Minuten offen steht“ oder „wenn 15 Minuten keine Bewegung war“ direkt im Editor einstellen, ohne mit YAML-Code hantieren zu müssen. Neue Auslöser für Mediaplayer, Timer und Türklingeln runden das Update ab. Wer Home Assistant nutzt, sollte also mal wieder einen Blick in die Einstellungen werfen.

Und sicherlich ein Highlight für Netzwerker: UniFi Protect wird zur Alarmzentrale: Es erhält ein Alarmbedienfeld, UniFi PoE Sirenen / UniFi SuperLink Sirenen und Schalter für das neue UniFi SuperLink Relay, ein Gerät mit einer Reichweite von bis zu 2 km über LoRa . Allerdings: Alle diese neuen Funktionen erfordern UniFi Protect 7.1 oder höher.

Wie gesagt, bald erscheint die Finalversion. Wer sich jetzt schon durch alle Neuerungen ackern will, der kann hier nachlesen.

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Nachfolger mit Matter: Sonoff bringt das NSPanel Pro Gen 2

Sonoff bringt mit dem NSPanel Pro Gen 2 eine neue Steuerungszentrale für das Smart Home an den Start, das derzeit im Vorverkauf für 116,92 Euro erhältlich ist. Das Panel im Typ-86-Format verfügt über ein integriertes 2-Kanal-Relais, womit klassische Wandschalter direkt ersetzt werden können, ohne dass neue Kabel gezogen werden müssen.

Unter der Haube stecken 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flash Speicher, was genug Platz für Drittanbieter-Apps bietet. Nutzer können Anwendungen direkt über F-Droid installieren, um das Gerät beispielsweise als fest verbautes Display für Home Assistant zu verwenden, ganz ohne Root.

Für die Funkverbindung sind Dualband-WLAN und ein Zigbee-3.0-Gateway auf Basis des EFR32MG24 Chips von Silicon Labs an Bord. Dank der Funktion als Matter-Bridge lassen sich die verbundenen Zigbee-Geräte in Systeme von Apple, Google oder Amazon einbinden. Das Display erwacht per Annäherungssensor automatisch aus dem Stand-by und zwei Mikrofone kümmern sich um die Sprachbefehle.

Die Vorbestellungsphase läuft bis zum 11. Juni, wobei der Versand der Hardware bis zum 15. Juni erfolgen soll. Wer neben dem Panel noch andere Artikel bestellt, sollte diese separat ordern, da Sonoff die gesamte Lieferung erst verschickt, wenn das Panel vorrätig ist.

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TÜV Rheinland bringt neues Zertifikat für Mähroboter an den Start




Wer sich einen Mähroboter in den Garten stellt, will meistens nicht nur Freizeit gewinnen, sondern auch einen ordentlichen Rasen sehen. Bisher konzentrierten sich Prüfsiegel oft auf die reine Sicherheit oder technische Basics. Der TÜV Rheinland legt jetzt mit dem Standard Lawn Care nach, der explizit die Rasenschonung unter die Lupe nimmt. Hersteller können ihre Geräte nun darauf testen lassen, wie pfleglich die Messer und Räder mit dem Grünzeug umgehen, während sie ihre Bahnen ziehen.

Die Prüfer schauen sich dabei nicht nur den Standardbetrieb an, sondern simulieren eine Nutzung über einen ganzen Monat. Dabei fließen die Mähleistung bei unterschiedlicher Grasdichte, die Schnittqualität und das Verhalten bei Steigungen in die Bewertung ein. Auch das Fahren in alle Richtungen sowie das Manövrieren in verwinkelten Gärten stehen auf dem Prüfstand, um zu sehen, ob der Roboter den Boden eher aufwühlt oder sauber hinterlässt. Neben der Hardware wird auch das Bedienkonzept mitsamt App und Wartung bewertet.

Die erste Zertifizierung nach diesem neuen Standard wurde im April 2026 in China vergeben. Laut TÜV Rheinland reagiert man damit auf die steigenden Ansprüche der Kunden, denen ein effizienter Schnitt allein nicht mehr reicht. Das Zertifikat ergänzt das bereits existierende Q-mark und soll Käufern mehr Transparenz bieten, damit der teure Helfer das heimische Grün nicht unnötig stresst. Am Ende geht es schlicht um die Frage, ob das Gerät den Rasen langfristig gesund hält oder nur plattfährt. Wer also beim Kauf auf solche Details Wert legt, bekommt nun einen weiteren Anhaltspunkt an die Hand.

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IKEA Dirigera: Heftige Preiserhöhung für den Smart-Home-Hub




IKEA schraubt an der Preisschraube für seine Smart-Home-Zentrale Dirigera. In Deutschland kletterte der Preis für den Hub von 59,99 Euro auf nun 74,99 Euro. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass dieser Trend kein Einzelfall ist. Auch in anderen Ländern habe ich eine deutliche Anpassung beobachtet. Als Grund für diese Entwicklung könnten gestiegene Kosten für Hardwarekomponenten wie Arbeitsspeicher und Flash-Speicher vermutet werden. Diese Bauteile sind aktuell aufgrund der hohen Nachfrage im Bereich der Rechenzentren für künstliche Intelligenz teurer geworden, was nun offenbar direkt beim Endkunden ankommt. Wer mit dem Gedanken spielt, sein System zu erweitern oder auf den neuen Hub umzusteigen, sollte die Preisentwicklung im Auge behalten.

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