#DealMonitor – Trimble zahlt 1,88 Milliarden für Transporeon – sennder sammelt 60 Millionen ein – Fashion Cloud bekommt 25 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um sennder, Fashion Cloud, repath, Trimble, Transporeon, growney, Papydo, Chiengora, pure&spice und Pfeffer & Frost. Zudem sammelt Speedinvest 500 Millionen ein.

Trimble zahlt 1,88 Milliarden für Transporeon – sennder sammelt 60 Millionen ein – Fashion Cloud bekommt 25 Millionen

Dienstag, 13. Dezember 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Transporeon


Das amerikanische Industrietechnologie-Unternehmen Trimble übernimmt vom Finanzinvestor Hg das Ulmer Unternehmen Transporeon, das eine Transportmanagement-Plattform anbietet. Der Kaufpreis beträgt 1,88 Milliarden Euro. “The all-cash purchase price of €1.88 billion is expected to be funded through a combination of cash on hand and new indebtedness. In connection with the acquisition, Trimble has obtained €1.88 billion in committed financing, subject to customary conditions”, heißt es in der Presseaussendung.  Hg hatte Transporeon vor drei Jahren von TPG gekauft, wohl für rund 700 Millionen, und seither mit Zukäufen ausgebaut. Zuletzt etwa übernahm Transporeon das Berliner Startup Tracks. Transporeon, 2000 gegründet,  vernetzt Logistikfirmen, Lieferanten, Verlader und Einzelhändler. Das Unternehmen beschäftigt 1.400 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 123 Millionen Euro (Vorjahr: 99 Millionen). “Transporeon is a scaled, high-growth software platform expected to generate approximately €190 million of revenue in 2023 on a full-year basis, representing approximately 25% growth year-over-year”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Transporeon

growney


Der bankenunabhängige Vermögensverwalter Lloyd Fonds übernimmt die Mehrheit (75 %) an growney. Der Berliner Robo-Advisor, der 2014 von Gerald Klein gegründet wurde, möchte “mithilfe neuer Technologien und mit einem brillanten Konzept aus der Wirtschaftsforschung Geldanlagen schaffen, die einfacher, günstiger und rentabler sind” als Banken. “Das innovative Finanzhaus aus Hamburg hält jetzt mit 75 % die qualifizierte Mehrheit an der growney GmbH, hat seinen bisherigen Anteil in Höhe von 17,75 % durch die Übernahme von weiteren Anteilen und eine Barkapitalerhöhung in Höhe von 2 Millionen Euro deutlich erhöht”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über growney

INVESTMENTS

sennder


Die Altinvestoren investieren weitere 60 Millionen Euro in sennder – siehe Handelsblatt. “Der erste Teil der Finanzierungsrunde, das sogenannte First Closing, sei vor wenigen Tagen abgeschlossen worden”, heißt es im Bericht. Die Bewertung “könnte auf 2 Milliarden Euro steigen und damit auf das Doppelte im Vergleich zur letzten Runde im Juni 2021, als die Frachtvermittlungsplattform bei Investoren 80 Millionen Dollar einsammelte”. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 350 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Das Unternehmen erwirtschaftete 2019 ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. Mehr über sennder

Fashion Cloud


Verdane und Altinvestoren wie Heartland investieren 25 Millionen Euro in Fashion Cloud. Das Hamburger Startup, 2015 von Martin Brücher, Florian Klemt und René Schnellen gegründet, positioniert sich als B2B-Lösung für die Wholesale-Branche. “Fashion Cloud bietet Lösungen rund um digitale Order und Content-Austausch. Als Plattform verbindet das Unternehmen Marken mit Händlern und schafft eine zentrale Lösung für die Wholesale Community”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Nach eigenen Angaben arbeiten mittlerweile mehr als 20.000 Händler und 600 Marken mit Fashion Cloud zusammen. Brightfolk, die private Holdinggesellschaft von Anders Holch Povlsen, und weitere Investoren investierten 2018 bereits eine  zweistellige Millionensumme in Fashion Cloud. Mehr über Fashion Cloud

repath


Das Investor:innen-Netzwerk better ventures (Lin-Gong Deutschmann, Paul Schwarzenholz, Thomas Gottheil, Stefan und Anne Lemcke (Ankerkraut) sowie Henner Schwarz), Auxxo Female Catalyst Fund, Nucleus Capital, Wenvest Capital, Michala Rudorfer und Sebastian Mertes, Mike Simon, Joachim Schreiner, Alexander Brühl und Thomas Glatte investieren 1,2 Millionen Euro in Repath. Das Hamburger ClimateTech Repath, von Julius Pröll, Liza Altena, Sebastian Bartels und Dr. Thomas Remke gegründet, möchte Unternehmen helfen, mit Klimarisiken umzugehen. In eigener Sache schreibt die Jungfirma: “We use the results of the latest and high-resolution climate model calculations and provide you with analyses of terabytes of data processed in our platform.” Mehr über Repath

VENTURE CAPITAL

Speedinvest


Der Wiener Frühphasen-Investor Speedinvest sammelt 500 Millionen neues Kapital ein. “Davon werden 300 Millionen Euro über den vierten Flaggschiff-Fonds Speedinvest 4 in innovative neue Pre-Seed- und Seed-Tech-Start-ups investiert, während das restliche Kapital für ausgewählte Folgeinvestitionen in bestehende Speedinvest-Portfoliounternehmen reserviert ist”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Geldgebern gehören unter anderem New Enterprise Associates (NEA), der Europäische Investitionsfonds (EIF), Bpifrance*, Raiffeisen Gruppe, die Erste Bank und KfW. Mehr über Speedinvest

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Papydo


Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Beauty-Löwin Judith Williams investieren im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 100.000 Euro in Papydo und sichern sich dabei 12,5 % am Unternehmen. Das Startup aus München, das von Melusine Bliesener und Katharina Lehmkuhl gegründet wurde, setzt auf kompostierbares Geschenkpapier aus Wiesengras.

Chiengora


Beauty-Löwin Judith Williams investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 200.000 Euro in Chiengoraund und sichert sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin, von Ann Cathrin Schönrock gegründet, setzt auf Kleidung aus Hundewolle. Ursprünglich wollte die Gründerin 200.000 Euro für 10 % der Firmenanteile einsammeln.

pure&spice


Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 150.000 Euro in pure&spice (in Show noch als purespice unterwegs) und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Altenberge, von Janik Prasuhn, Holger Schönenberg und Michael Pelster gegründet, setzt auf flüssige Gewürzextrakte auf Öl-Basis.

Pfeffer & Frost


Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 200.000 Euro in Pfeffer & Frost und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Nürnberg, von Johannes Prein, Elisabeth Prein und Jannik Zinkl gegründet, setzt auf Elisenlebkuchen.

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Foto (oben): azrael74

#Podcast – Insider #135: sennder – SPV – riskmethods – Frequenz – prefix.dev – uify – Rouvia – Workist

#Podcast

Es ist wieder Insider-Podcast-Tag: In der neuen Ausgabe mit Sven Schmidt geht es insbesondere um sennder, Timocom, SPV, die derzeitige Marktlage, riskmethods, Frequenz, prefix.dev, uify, Rouvia und Workist.

Insider #135: sennder – SPV – riskmethods – Frequenz – prefix.dev – uify – Rouvia – Workist

Montag, 19. September 2022VonTeam

In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #135 – Die Themen

sennder sucht derzeit Venture Debt (200 Millionen) #EXKLUSIV


Timocom: Ein echter Hidden Champion #ANALYSE


Ein Investor und das SPV-Problem #EXKLUSIV


VCs erwarten sehr schwieriges Jahr 2023 #ANALYSE


riskmethods-Exit brachte 250 Millionen #EXKLUSIV


SET Ventures investiert in Frequenz #EXKLUSIV


Costanoa Ventures, 468 Capital und Co. investieren prefix.dev #EXKLUSIV


Cherry Ventures, Visionaries Club und Co. investieren in uify #EXKLUSIV


Dynamo Ventures, Cavalry Ventures und Co. investieren in Rouvia #EXKLUSIV


Earlybird investiert in Workist #EXKLUSIV

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Die heutige Ausgabe wird präsentiert von Instaffo. Wenn ihr in eurem Unternehmen offene Stellen im Tech, Sales oder Marketing Bereich endlich mit Top Talenten besetzen wollt, dann ist die Recruiting-Plattform Instaffo definitiv spannend für euch. Über 600 Unternehmen wie PayFit, RTL, Amazon oder Hello Fresh stellen darüber ein. Besonders an Instaffo ist, dass sie über die Plattform einen der besten und größten Talentpools in Deutschland mit monatlich über 2.000 Neuanmeldungen speziell im Tech, Marketing und Sales aufgebaut haben. Durch das Matching, den persönlichen Support und den Plattformchat ist Instaffo ideal für Start- oder Scale Ups, die zwar schnell Talente suchen, selbst aber wenig HR Ressourcen haben! Und jetzt kommt’s: Instaffo ist so konfident, dass sie für euch die passenden Mitarbeitenden finden: Sie bieten für alle Insider-Hörer:innen an, die Plattform 6 Monate kostenlos zu testen. Sofern ihr in einer der größeren deutschen Städte sitzt, oder Remote-Optionen bietet. Alle Infos dazu findet ihr direkt unter instaffo.com/ds.

#GrownupsToWatch – 5 Dinge über das Logistik-Unicorn sennder, die jeder wissen sollte

#GrownupsToWatch

sennder ist heiß, so richtig heiß! Das Berliner Logistik-Startup, 2015 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 350 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Baillie Gifford, Hedosophia und Accel. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

5 Dinge über das Logistik-Unicorn sennder, die jeder wissen sollte

Donnerstag, 27. Januar 2022VonAlexander Hüsing

Das Berliner Unicorn sennder ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Investoren wie Baillie Gifford, Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania investierten in den vergangenen Jahren bereits 350 Millionen US-Dollar in die Jungfirma, die 2015 gegründet wurde. Die Bewertung von sennder lag bei der letzten Investmentrunde im Sommer 2021 bei stattlichen 1,1 Milliarden Dollar. Hier 5 megaspannende Fakten über das Logistik-Startup sennder.

Ursprung

Das Berliner Logistik-Startup sennder wurde 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet. Damals beschrieben wir das Startup als “Mitfahrgelegenheit für Gegenstände – ob Fahrrad, Snowboard oder einfach nur ein Koffer”.  “Der Fokus liegt auf der Mitnahme von sperriger, unhandlicher und fragiler Fracht. Im kommenden Jahr wird das Modell auf kleinere Lieferungen und Pakete ausgeweitet”, verkündeten die Gründer zum Start.

Status quo

Intzwischen kümmert sich sennder um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. “Dies sorgt sowohl bei Spediteuren als auch bei gewerblichen Verladern für mehr Transparenz und Effizienz. sennder setzt sich dafür ein, die Logistikbranche fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen; durch die Nutzung von Daten zur Optimierung der Routeneffizienz reduziert sennder die Umweltbelastung durch den Straßengüterverkehr und senkt gleichzeitig Transportkosten”, heißt es vom Unternehmen. sennder erbringt dabei unter anderem Transportdienstleistungen für zahlreiche DAX30-Unternehmen. Das Unternehmen sieht sich insgesamt “optimal positioniert, um kleinere und mittlere Speditionsunternehmen mit etablierten Verladern zu verbinden und ihnen Zugang zu FTL-Ladungen zu verschaffen”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache.

Übernahmen

Zuletzt sorgte das Grownup auch mit Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni 2020 fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September 2020 übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. Im Mai 2021 übernahm sennder zudem das niederländische Frachtunternehmen Cars&Cargo.

Investoren

Zu den Investoren von sennder gehören bekannte Geldgeber wie Baillie Gifford Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A Ventures, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird Venture Capital und Perpetual sowie die Flixbus-Gründer. Baillie Gifford und Co. investierten zuletzt – im Sommer 2021 – 80 Millionen US-Dollar in sennder. Im Januar 2021 investierten Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania 160 Millionen US-Dollar in sennder. 2017 stieg Scania Growth Capital, der Corporate-Fund des bekannten schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, bei sennder ein. 2019 pumpten Lakestar, Accel, Next47, H14, HV Capital, Project A Ventures und Scania Growth Capital 70 Millionen Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von sennder stammt aus dem Jahre 2019. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von sennder bis Ende 2019 rund 12,9 Millionen. Damals wirkten durchschnittlich 132 Mitarbeiter:innen, nach 59 im Vorjahr, für sennder. Ende 2021 wirkten bereits 900 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

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Foto (oben): sennder

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