Roboter-Muli AlphaDog wird von Marines im Gelände erprobt (Videos)

Filed under: Roboter

Das Roboter-Lasttier LS3 aka AlphaDog von Boston Dynamics hatten wir ja hier schon ein paar mal erwähnt, jetzt wurde das von einem Verbrennungsmotor angetriebene Transportvehikel auf vier Beinen zum ersten mal vom US-Militär im Gelände erprobt, Fazit: bis dieses Gerät ernsthaft zum Einsatz kommt, dürfte es doch etwas dauern. Unter anderem lässt die Balance noch zu wünschen übrig, was das Beladen kniffelig macht, außerdem produziert der Motor ordentlich Hitze, die nicht vernünftig abgeleitet wird, zuletzt stellt sich der Roboter-Lastesel manchmal, etwa im tiefen Laub, noch arg ungeschickt an: Videos nach dem Break. Die Einbindung der Filmchen scheint etwas zäh, klappt aber nach einer Weile …

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Haar-Display setzt Licht in organische, pelzige Bewegungen um (Video)

Filed under: Forschung

Findige Japaner haben ein Display entwickelt, das aus einer beweglichen Haarstruktur besteht, wobei jede einzelne Halbleiter-Faser auf Lichtimpulse mit individuellen Bewegungen reagieren kann. Im Effekt kann das Hairlytop getaufte Gerät zum Beispiel Videos in organische Pelzbewegungsmuster umsetzen. Die Erfinder von der University of Electro-Communications Tokyo und der Firma Symphodia Phil, die ihr Gerät verwirrenderweise hartnäckig “Interface” nennen, stellen sich als potentielle Einsatzgebiete bewegte Teppiche oder Roboterfelle vor. Video nach dem Break.

via akihabaranews

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Kaspersky: USB-Sticks haben Internationale Raumstation mit Viren verseucht

Filed under: Standards

Der russische Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky hat erklärt, dass sich auf der Internationalen Raumstation Viren breit gemacht haben, die durch USB-Sticks eingeschleppt wurden. Mit weiteren Details geizte Kaspersky, lediglich zum Zeitraum des Virenbefalls äußerte er sich noch etwas genauer: der Vorfall soll sich vor Mai diesen Jahres zugetragen haben, als die Astronauten-Laptops, von denen “mehrere Dutzend” auf der Station im Einsatz sind, noch unter Windows XP liefen. Im Mai wurden dann sowohl die ISS-Kontrollsysteme als auch die Astronauten-Rechner auf Linux umgestellt.

via slashgear

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Kinsa: Smartes Thermometer für Quantified Self-Hypochonder

Filed under: Medizin

Kinsa ist ein Thermometer, das via Kopfhörerbuchse an das iPhone angeschlossen werden kann. Ganz in der Tradition des Quantified Self kann man nun seine Körpertemperatur speichern und über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Mit einer dazugehörigen App können zudem Krankheitssymptome eingegeben werden, um eine Diagnose zu vereinfachen. Außerdem zeigt die App an, wo in der Nähe Grippewellen oder andere Krankheiten grassieren. Solch ein Tool kann den Besuch beim Arzt auch in Zukunft nicht ersetzen. Klingt aber nach einer smarten Idee für Gegenden, die nicht so dicht medizinisch versorgt sind. Seht eine Präsentation von Kinsa vom NY Tech Meetup nach dem Break.

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Google: ART könnte Dalvik VM schon in der nächsten Android-Version ersetzen

andy-bugdroid-weltraum-weltall

Mit Android 4.4 KitKat hat Google heimlich, still und leise eine alternative virtuelle Ausführungsumgebung namens ART eingeführt, die in Zukunft die in die Jahre gekommene Dalvik VM ersetzen wird. Dass dies schon früher der Fall sein wird, als allgemein angenommen, bestätigt Mountain View nun in einem neuen Bericht. Bereits in der nächsten Android-Version könnte es soweit sein.

Android 4.4 KitKat, so versprach Google im Vorfeld der Veröffentlichung der aktuellen Android-Version, werde das Betriebssystem für jeden erfahrbar machen. Inzwischen ist klar, dass dieses Versprechen vor allem darauf abzielt, Android so zu optimieren, dass es auch auf schwächerer Hardware läuft — und zwar nicht nur durch reduzierten Speicherbedarf, sondern allem Anschein auch eine neue Ausführungsumgebung.


(YouTube-Direktlink)

Bislang setzt Android auf die Dalvik Virtual Machine, um Anwendungscode auszuführen. Diese ist im Gegensatz zur Java VM registerbasiert, verarbeitet Code also ähnlich wie moderne Prozessoren, was in einem Geschwindigkeitsvorteil resultiert. Dalvik wurde seit der Vorstellung von Android ständig weiterentwickelt und erweitert, 2010 beispielsweise um einen Just in Time-Compiler. Nun aber könnte die VM das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben: Android 4.4 KitKat enthält als experimentelles Feature die alternative Ausführungsumgebung ART (Android Runtime).

ART wurde entwickelt, um die Altlasten von Dalvik nicht weiter mit sich herumschleppen zu müssen, so Android-Entwickler Dave Burke gegenüber readwrite. Aufgrund seines Alters habe man Dalvik zuletzt nicht mehr aktiv weiterentwickelt, sondern nur noch angepasst und optimiert. ART dagegen betrachte man als eine Art Dalvik 2.0, gleichzeitig Neustart und Weiterentwicklung.

Im Grunde ist ART schon vollständig nutzbar und spürbar schneller als Dalvik, im nächsten Schritt müssen App- und Chipset-Entwickler die Kompatibilität ihrer Produkte mit der neuen Runtime optimieren. Zu diesem Zwecke wird ART in Android 4.4 als Alternative angeboten. Schon in der nächsten Android-Version, so orakelt Burke ohne sich festlegen zu wollen, könnte ART Dalvik dann vollständig ersetzen.

dalvik-art-runtime-option

Wer ein Nexus 5 oder ein anderes Gerät mit Android 4.4-ROM besitzt, kann sich selbst ein Bild von ART und seiner Leistung machen. Dazu müssen zunächst mit wiederholtem Tippen auf die Build-Nummer im Einstellungsmenü „Über das Telefon“ die Entwickleroptionen aktiviert werden. In diesen wird ART dann als alternative Runtime angeboten. Nach einem Neustart, bei dem alle Apps an die neue Umgebung angepasst werden, ist ART aktiv.

Mein Nexus 5 läuft nun schon seit 2 Tagen mit ART, ohne dass es zu Instabilität oder anderen Problemen kam. Im Gegenteil: Es fühlt sich an, als sei die Akkulaufzeit leicht gestiegen. Aber das könnte auch nur der Placebo-Effekt sein …

Wie einige Leser richtig bemerkt haben, scheint sich WhatsApp nicht mit ART zu vertragen. Wer den Messenger benutzt, sollte also vorerst bei Dalvik bleiben.

Quelle: readwrite via reddit

Weiterführende Artikel:

  • CyanogenMod 11: Arbeiten an Custom ROM auf Android 4.4 KitKat-Basis begonnen
  • Galaxy Nexus: Neue Treiber machen stabiles Custom ROM mit Android 4.4 KitKat möglich(er)
  • Android 4.4-Launcher: Zunächst Nexus 5-exklusiv, vorerst kein Release im Play Store


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