Analysten prognostizieren Wachstum im PC-Markt dank KI-PCs und Windows 10-Support-Ende

Analysten prognostizieren aktuell ein erneutes Wachstum des PC-Sektors, was diesmal vor allem durch das Support-Ende von Windows 10 angetrieben wird. Canalys rechnet dabei mit einem Wachstum des US-PC-Markts um 5 Prozent im Jahr 2024 und um 8 Prozent im Jahr 2025.

Microsoft hat bereits begonnen, Nutzer über das nahende Support-Ende von Windows 10 zu informieren. Mit Vollbild-Popups unter Windows 10 lässt man Kunden schon jetzt wissen, dass im Oktober 2025 der Mainstream-Support für das 2015 vorgestellte „letzte Windows“ eingestellt wird. Zahlreiche Kunden können jedoch mangels erfüllter Systemanforderungen nicht einfach die neueste Version Windows 11 installieren. Windows 10-Nutzer mit älteren PCs haben offiziell zwei Möglichkeiten, wenn sie auch nach Support-Ende ein Windows-System nutzen möchten: Sie können einen neuen PC kaufen oder Microsoft für die geplante Windows 10 Supportverlängerung zahlen. Inoffiziell wird natürlich weiterhin die Möglichkeit bestehen, Windows 11 auf inkompatiblen PCs zu installieren.

Die Analysten von Canalys sehen als wahrscheinlichste Möglichkeit an, dass zahlreiche Kunden sich danach schlichtweg einen neuen PC kaufen werden. Diese Vorhersage ist angesichts bestehender Daten gar nicht so unwahrscheinlich. Schon beim Windows 7-Support-Ende als Microsoft seinen Kunden trotz des möglichen Upgrades auf Windows 10 noch Popups zum Support-Ende anzeigte, wuchs der PC-Markt infolgedessen etwas. Dies könnte sich wiederholen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass nun das Upgrade auf die neuere Systemversion nicht mehr möglich ist.

Sofern sich diese Prognose allerdings nicht erfüllt und Nutzer das ESU-Abonnement ablehnen, wird Microsoft jedoch vor einem Problem stehen. Wir haben dieses Thema in unserem Video zuletzt besprochen.


Quelle: Canalys

Patente enthüllen Microsofts aufgegebenes Surface Duo 3 Foldable

Bei Microsoft gibt es immer wieder interessante Projekte, die trotz ihres Potenzials nie das Licht der Welt erblicken. Wir hatten vor längerer Zeit sogar ein Video über diese Projekte gemacht, das ich euch am Ende dieses Absatzes nochmals eingebettet hab. Ein anderes Projekt, das ebenfalls noch viel Potenzial hatte, war Microsofts Surface Duo 3 Foldable, ein Gerät, das die Grenzen dessen, was ein Smartphone sein kann, neu definieren sollte. Ein nun ans Licht gekommenes Patent offenbart nun Microsofts ehrgeiziges Unterfangen, den Smartphone-Formfaktor neu zu definieren.

Das Surface Duo 3, einst als Nachfolger des Dual-Screen Surface Duo 2 gedacht, sollte ein neuartiges Foldable sein mit einem internen Klappdisplay und einem externen Cover-Bildschirm werden. Es hätte somit den Formfaktor von Samsungs Galaxy Fold-Smartphones übernommen, wie bereits in der Vergangenheit vermutet. Mit einem 180-Grad-Scharnier und einer Dreifach-Kameraanordnung auf der Rückseite, ähnlich der des iPhones, sowie einem neuen Seitenverhältnis wollte Microsoft eine höhere Relevanz im Smartphone-Markt erreichen.

Doch wie so oft bei Microsofts schnelllebigen Projekten wurden die Pläne geändert, und das Projekt „Neon“, wie es intern genannt wurde, fiel den Kürzungen zum Opfer, als Microsoft im Frühjahr 2023 beschloss, experimentelle Surface-Formfaktoren einzustellen. Die Vision eines magnetischen Kickstands, der sich je nach Ausrichtung des Telefons unterschiedlich anbringen ließ und ein Einschaltknopf, der das Smartphone aufklappen würde, blieben am Ende jedoch lediglich Ideen, eingefangen in den Skizzen des Patentantrags.

Satya Nadella hatte bereits sein Bereuen zum Ausdruck gebracht, dass man seine eigenen Smartphone-Bemühungen mit der Lumia-Serie eingestellt hat. Insbesondere in der heutigen Zeit der künstlichen Intelligenz ist der mobile Formfaktor wichtiger denn je, wo allerdings Microsoft heute überhaupt keine Relevanz mehr hat. Der Konzern hatte vor der Beendigung des Duo-Experiments bereits ein „Surface Phone“ auf Windows-Basis in Entwicklung, welches unter dem Namen Andromeda entwickelt worden war. Das Projekt wurde allerdings ebenfalls eingestellt, womit Microsofts Hoffnung, in der heutigen KI-betriebenen Tech-Welt relevant zu werden, immer schmäler wurde. Stattdessen dürfte Apple am meisten vom aktuellen KI-Trend profitieren mit seinem starken Smartphone-Ökosystem.


via WC

Forza Horizon 4: Verkauf wird am 15. Dezember 2024 beendet

Microsofts beliebtes Forza Horizon 4 Arcade-Rennspiel wird am 15. Dezember aus den digitalen Stores entfernt. Das Spiel wurde ursprünglich im Oktober 2018 für die Xbox One veröffentlicht und im November 2020 auch für die Xbox Series X|S-Konsolen optimiert. Auslaufende Lizenzen für Inhalte und Fahrzeuge markieren allerdings das Ende des Verkaufs über den Xbox Store. Für Besitzer bleibt das Game allerdings auch in der digitalen Variante weiterhin spielbar, jedoch werden Teile des Live-Inhalts bald nicht mehr verfügbar sein.

Auslaufende Lizenzvereinbarungen für Autos und Musik zwingen Entwickler Playground Games den beliebten Forza Horizon 4-Titel aus dem Verkauf zu nehmen. Die Lizenzen hatte man tatsächlich sogar verlängert, stehen doch die Forza Horizon-Games üblicherweise nur über begrenzte vier Jahre zum Verkauf.

Forza Horizon 4 hatte mit seiner großen Fahrzeugauswahl, dynamischen Wettersystem mit wechselnden Jahreszeiten und seiner generellen Aufmachung in einer beeindruckenden, in Groß Britannien basierenden Spielwelt zahlreiche Gamer begeistert. Mit einer Bewertung von 92 auf Metacritic war Forza Horizon 4 eines der bestbewerteten Spiele der Xbox One-Generation.

Die beiden DLCs “Fortune Island” und “Lego Speed Champions” sind bereits von Steam und dem Microsoft Store entfernt worden, sind aber noch über die Ultimate Edition des Spiels erhältlich. Die Steam-Version des Spiels ist derzeit um 80% reduziert, was das Spiel auf Platz 5 der meistverkauften Spiele führt. Die Ultimate Edition kann auf Steam aktuell sogar für 19,99 Euro erworben werden. Eine ähnliche Aktion wird am 14. Juli im Microsoft Store starten, wobei die Store-Version auch Xbox Play Anywhere unterstützt.

Wer Forza Horizon 4 über ein Xbox Game Pass-Abonnement gespielt und dafür DLC-Inhalte erworben hat, wird von Microsoft bald eine kostenlose Kopie des Spiels über das Xbox Message Center erhaten. Dieses Angebot gilt jedoch nur für Spieler mit einem aktiven Xbox Game Pass-Abonnement. Wer sich das Game sichern möchte, kann es aktuell über Steam recht günstig holen oder später wahlweise auch über den Microsoft Store.

Forza Horizon 4 auf Steam


Quelle: Forza.net

Microsoft zieht optionales KB5039302 Update für Windows 11 zurück

Microsoft hat kürzlich das optionale Windows 11 Update KB5039302 ausgerollt, welches eine Funktion von Windows 11 24H2 auf die ältere 23H2- und 22H2-Builds zurückportiert. Seit Veröffentlichung haben Nutzer allerdings Probleme mit dem Update festgestellt und der Konzern hat das Update inzwischen zurückgezogen.

KB5039302 bringt neue Funktionen von Windows 11 24H2 auf ältere Versionen des Systems. Nutzer mit Windows 11 Version 22H2 und 23H2 erhalten native Unterstützung für weitere Archivformate im Windows Explorer, den Copilot als PWA sowie kleinere Verbesserungen für den Task Manager. Bereits im Vorfeld warnte Microsoft, dass dieses Preview-Update einige unbehobene Bugs enthält, darunter ein Problem, das hohe CPU-Auslastung verursacht.

Nun scheinen Nutzer jedoch ein weiteres Problem mit KB5039302 entdeckt zu haben, das nach Installation zu einem Reboot-Loop führen kann. Dies scheint allerdings nur Nutzer zu betreffen, die Nested Virtualization verwenden. Microsoft hat das Problem bereits bestätigt und das Update zurückgezogen. Der Konzern erwähnte, dass das Problem nur spezielle Konfigurationen betrifft, nannte allerdings keine näheren Details. Das Unternehmen untersucht nun das Problem, um es in einem kommenden Patch zu beheben.

Betroffen sind hauptsächlich Nutzer von Windows 11 23H2 und 22H2, welche mit den Pro- und Enterprise-Editionen unterwegs sind. Home-Nutzer sind nicht betroffen, da diese Version nicht mit Hyper-V-Features ausgeliefert wird.

Microsoft „testet“ erneut Werbung in den Einstellungen

Nachdem Microsoft erst kürzlich ein Preview-Update wegen Problemen zurückgezogen hat, gibt es nun mit den Builds 22621.3810 und 22631.3810 neue weitere Preview-Updates für Windows 11 Nutzer. Diese bringen eine interessante „Empfehlung“ mit sich: Microsoft hat damit eine Werbeanzeige für den Game Pass in die Startseite der Einstellungs-App eingeschleust. Diese „Empfehlung“ erscheint für alle Nutzer, die bei der Geräteverwendung „Gaming“ ausgewählt haben.

Es scheint, als würde Microsoft die Grenzen ausloten, wie weit man mit Werbung gehen kann, bevor die Nutzer nicht Windows den Rücken kehren. Das Risiko ist tatsächlich sogar recht groß, nähert sich doch mit Oktober 2025 das Support-Ende von Windows 10. All diese Nutzer könnten mit einem veralteten System zurückgelassen werden, da viele PCs aufgrund der hohen Systemanforderungen von Windows 11 nicht mit dem neuesten System kompatibel sind.

Während Microsoft die Integration von Game Pass als cleveren Marketing-Schachzug sehen mag, so fragen sich andere, ob Microsoft nicht langsam den Bogen überspannt. Immerhin ist Windows 11 bereits mit einigen Anzeigen bestückt, und das Unternehmen sucht ständig nach neuen Monetarisierungswegen und freien Werbeflächen. Mittlerweile integriert der Konzern sogar Werbung ins Startmenü von Windows 11.

Es gibt allerdings bereits Wege, wie sich Windows 11 Nutzer dagegen wehren. Eine davon ist die wundervolle kleine App OFGB, welche sämtliche Werbe-Einstellungen des Betriebssystems automatisch deaktiviert. Wir haben die App zuletzt für euch ausprobiert und vorgestellt.

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