Microsoft bringt Xbox Cloud Gaming auf Fire TV Stick 4K

Microsoft hat sich mit Amazon zusammengetan, um seinen Xbox Cloud Gaming-Dienst auf ausgewählte Fire TV-Geräte zu bringen. Ab nächsten Monat wird die Xbox-App im Fire TV Store verfügbar sein, womit Xbox Game Pass Ultimate-Abonnenten Zugriff erhalten auf über hundert Cloud-fähige Xbox-Spiele.

Die Partnerschaft zwischen Microsoft und Amazon macht Xbox-Konsolenspiele zugänglich für Besitzer von einigen Amazon Fire TV-Geräten, genaugenommen dem Fire TV Stick 4K und Fire TV Stick 4K Max. Microsoft empfiehlt hierfür eine 5 GHz Wi-Fi-Verbindung und es wird die Nutzung von Xbox Controllern, darunter auch dem Xbox Adaptive Controller sowie Sonys DualSense oder DualShock 4 Controller unterstützt.

Microsoft expandiert also die Verfügbarkeit seines Cloud-Gaming-Dienstes und scheint dafür als bestes Mittel Partnerschaften mit Herstellern von TV-Geräten sowie „Streaming-Sticks“ ausgewählt zu haben. Seine eigene Streaming-Konsole hatte Microsoft bereits vor einiger Zeit eingestellt, allerdings ist die Xbox-App auch bereits auf Samsungs TV-Geräten verfügbar.


Quelle: Microsoft

Eigener Server oder Cloud?

Ohne Datenverarbeitung kommt kein Betrieb mehr aus. Damit mehrere Kollegen auf die einzelnen digitalen Informationen zugreifen können, besitzen die Unternehmen Netzwerke. Die Daten liegen auf Servern, die teilweise ganze Räume füllen. Eine Alternative bietet die Auslagerung dieser Rechentechnik.

Eine relativ neue Technologie

Dass mehrere Computer miteinander kommunizieren, ist schon lange verbreitet. Echte Server für den PC-Markt entwickelten sich jedoch erst am Ende des letzten Jahrtausends. Den ersten Windows NT 3,1 Server stellte Microsoft der Öffentlichkeit im Jahr 1993 vor. Er revolutionierte die Computernetze in den Büros der Republik. Im kommenden Jahr kommt die 14. Version als Windows Server 2025 auf den Markt. Erst Einblicke gewährte Microsoft allen Interessierten schon.

Server existierten schon vor dieser Zeit. So richtete Tim Berners-Lee am CERN 1990 einen NeXT Computer als wichtigen Knoten für das World Wide Web ein. Als das Internet 1993 die öffentliche Freigabe erhielt, waren 500 Server angeschlossen, ein Jahr später waren es schon 10.000. Das Internet nahm eine rasante Entwicklung. Die Idee, Daten zentral zu speichern und darauf durch mehrere Personen zuzugreifen, war jedoch nicht nur für das Internet interessant.

Vom Computerraum zur Cloud

Server sind Rechner, die Daten und Programme anderen PCs zur Verfügung stellen. Dies erfolgt über lokale Netzwerke (LAN) oder Ferndatennetze (WAN), etwa das Internet. Letzteres ermöglicht den heute häufig genutzten Cloud-Service. Interessant ist das Hosting besonders für kleine und mittlere Unternehmen oder zu privaten Zwecken. Es entstehen gleich mehrere Vorteile.

Zunächst entfallen die hohen Anschaffungskosten für die erforderliche Hardware. Interessant ist die Cloud ferner für Nutzer, deren Bedarf an Ressourcen schwankt. Wenn ein Unternehmen stark expandiert, kann es bei einem Hosting-Dienstleister schnell eine zusätzliche Kapazität hinzukaufen. Es entfällt die kostspielige Installation und Integration neuer Hardware-Komponenten im eigenen Haus. Außergewöhnliche Zugriffe aus dem Internet infolge einer Promotionsaktion lassen sich auf diese Weise ebenfalls schnell und zuverlässig absichern. Nach dem Ende der Verkaufsoffensive können die Kapazitäten wieder abbestellt werden.

Auch Gamer profitieren von der Cloud

Damit sorgt ein virtueller Server für ein hohes Maß an Flexibilität. Dies kann sich auch für private Zwecke nützlich sein, um etwa ein Multiplayer-Game zu spielen. Obwohl die meisten Spielehersteller eigene Online-Plattformen anbieten, nutzen viele Gamer lieber private Server. Wer mit Gleichgesinnten auch der ganzen Welt spielen möchte, ist mit externen Angeboten am besten bedient. Sie kosten nicht viel und bieten eine hervorragende Performance für das Spielen. Spezialisierte Anbieter stellen zudem die optimale Konfiguration für das jeweilige Spiel an. Bei guten Hosting-Diensten finden die Nutzer die beste Umgebung für mehr als 150 verschiedene Games.

Weitere Vorteile der Cloud

Hosting bedeutet nichts anderes, als sich bei einem externen Anbieter IT-Ressourcen zu mieten. Es entstehen laufende Kosten, die gut kalkulierbar sind. Diese würden auch bei einem eigenen Server anfallen, etwa für Systemerweiterungen oder für den Austausch eines defekten Teils der Hardware. Zudem muss sich in der Firma niemand um die Sicherheitsupdates für die Software kümmern.

Datenschutz

Unternehmen müssen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einhalten. Zu den wichtigen Punkten gehört der Standort des Servers. Um die Richtlinien zu erfüllen, müssen die Firmen ihre Daten in der EU speichern. Die Datenverarbeitung außerhalb der Staatengemeinschaft ist nicht regelkonform. Hier ist jedes Unternehmen seinen Kunden gegenüber zur Einhaltung der DSGVO verpflichtet. Ein Verstoß hat empfindliche Strafen zur Folge.

Start Menu Styler: Das beste alternative Startmenü für Windows 11

Windhawk ist eine bekannte Sammlung an Open Source-Modifikationen für Windows, mit der wir bereits in der Vergangenheit unter Windows 11 die Windows 10-Taskleiste samt Labels und Entgruppierung wiederherzustellen. Seit einiger Zeit bietet Windhawk auch den Start Menu Styler als Erweiterung an, womit das offizielle Startmenü von Windows 11 modifiziert werden kann.

Im Gegensatz zu anderen Startmenü-Alternativen ersetzt Windhawks Start Menu Styler nicht einfach das Windows 11 Startmenü durch ein anderes Programm. Stattdessen wird das XAML-basierte Layout des bestehenden Windows 11-Startmenüs bearbeitet und Optionen wahlweise hinzugefügt oder entfernt.

Was kann der Start Menu Styler?

Mit dem Tool lassen sich sämtliche Aspekte des Layouts des bestehenden Startmenüs von Windows 11 verändern: Der Bereich mit den angehefteten Apps lässt sich beliebig vergrößern, der Empfohlen-Bereich kann entfernt werden und die App-Liste kann auch direkt ins Startmenü verlegt werden. Die Knöpfe fürs Ein/Aus-Menü lassen sich verschieben, aber auch die Suchleiste und das Account-Bildchen lässt sich auf Wunsch komplett entfernen.

Start Menu Styler: Vorteile gegenüber anderen Programmen

Im Vergleich zu anderen Startmenü-Alternativen modifiziert der Start Menu Styler „nur“ das Layout des bestehenden Startmenüs in Windows 11 und ersetzt es nicht durch ein anderes Programm. Traditionelle Startmenü-Alternativen können teils sehr schwerwiegende Probleme verursachen, da sie das offizielle, mit dem Windows Explorer verknüpfte Startmenü vollständig durch ein anderes Programm ersetzen. Sofern es also Veränderungen am Explorer gibt oder das alternative Startmenü nicht starten kann, sind dadurch schwerwiegende Probleme für die Benutzer zu erwarten. In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass diese Programme zu schwarzen Bildschirmen nach dem Start und ähnlichen Problemen führten.

Der Start Menu Styler von Windhawk verändert lediglich das Layout des bestehenden Startmenüs von Windows 11. Dadurch wird die Stabilität, die man vom klassischen Startmenü erwartet, vollständig beibehalten, während man dennoch das Design einigermaßen verbessern kann. Das Resultat ist, dass der Start Menu Styler eine deutlich bessere Kompatibilität und Geschwindigkeit erreicht als andere Startmenü-Alternativen.

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Windows Recall verschoben: Microsoft rudert zurück

Windows Recall hat hauptsächlich aufgrund der sehr unbedachten Implementierung für außerordentlich viel Kritik von Sicherheitsforschern und der Windows-Community geerntet. Nun rudert der Konzern zurück.

Microsoft hat angekündigt, dass das umstrittene Recall-Feature nicht wie ursprünglich geplant am 18. Juni mit den neuen Copilot PCs veröffentlicht wird. Stattdessen wird es zunächst als Preview-Version im Windows Insider Programm erscheinen. Dieser Schritt folgt auf zahlreiche Beschwerden über die rudimentäre und unsichere Implementierung der Recall-Funktion.

Microsoft hat hierzu bereits Besserung gelobt und kündigte an, dass die Recall-Daten auf der Festplatte künftig verschlüsselt sein werden, Windows Hello erforderlich machen werden und vor der Nutzung der Recall-App eine biometrische Authentifizierung notwendig sein wird. Nachdem Microsoft dies allerdings nicht von Beginn an vor hatte, dürfte es also einige Zeit dauern, bis das Feature auch so implementiert wurde, wie das die Öffentlichkeit und Nutzerbasis erwarten würde.

Dementsprechend dürfte die Entscheidung, Recall zurückzuziehen, einerseits Zugeständnis an die Forderungen nach mehr Sicherheit zu sein, allerdings auch schlichtweg notwendig sein, da es Microsoft wohl nicht mehr schafft, Recall bis zum Release der Copilot PCs zu patchen. Microsoft betont nun, dass die Sicherheit der Nutzer oberste Priorität hat und dass das Unternehmen zusätzliches Feedback einholen möchte, bevor das Feature allen Copilot PC-Nutzern zur Verfügung gestellt wird.

Die Verzögerung bedeutet aber auch, dass die Copilot PCs ohne ihr wichtigstes Verkaufsargument auf den Markt kommen werden. Windows Recall war als Schlüsselfunktion gedacht, die den Kauf eines neuen ARM-basierten Copilot PCs hätte rechtfertigen sollen. Laut Microsoft benötigt das Feature eine NPU mit mindestens 40 TOPS an Leistung, die zum Start am 18. Juni nur die neuen Copilot PCs bieten. Nun kommen die neuen ARM-PCs ohne Recall, worüber sich ein großer Teil der Nutzerbasis durchaus freuen dürfte.

Microsofts Recall-Kehrtwende im Detail

Bericht: MediaTek möchte ins PC-Geschäft einsteigen

Laut eines aktuellen Berichts von Reuters will MediaTek künftig im PC-Markt mitmischen. Der Konzern hatte dies bereits vor einigen Jahren selbst offiziell angekündigt, allerdings hat sich das ARM-Segment bis 2024 offenbar nicht genug bewegt.

2021 fielen noch große Worte im Zuge des Executive Summit von MediaTek in Kalifornien, sah man damals sogar noch Apple als Vorbild für die eigenen, kommenden Bemühungen im ARM-PC-Bereich. Getan hat sich seitdem allerdings nichts, bis auf einige Gerüchte, wonach man gemeinsam mit Nvidia an neuen Chips arbeite. Nun berichtet Reuters, dass 2025 wohl das große Jahr der „anderen“ ARM-PCs sei.

Demnach ende im nächsten Jahr die durch Microsoft versicherte Qualcomm-Exklusivität unter Windows on ARM. Diese Exklusivitätsvereinarung ist allerdings bislang nie offiziell von den Unternehmen kommuniziert worden. Zudem gab es in der Vergangenheit mehrfach Gerüchte und Berichte, dass diese Exklusivität schon in den vergangenen Jahren hätte enden sollen. Erst dann könnten angeblich andere Hersteller sich im ARM-basierten Rennen um die Gunst der Kunden im PC-Markt bewerben.

An dem 2021 genannten Vorbild Apple wird man sich bei MediaTek jedoch nicht orientieren: Die ersten Geräte mit MediaTek-SoCs sollen noch Ende 2024 vorgestellt werden und auf vorgefertigten Designs von ARM Inc. basieren. Im Gegensatz zu Qualcomms aktuellen Snapdragon X- und Apples Silicon-SoCs wird man von MediaTek somit wohl keine eigenen Chipdesigns sehen. MediaTek könnte aber das Segment auch mit günstigeren Chips bedienen, womit auch mehr leistbare Laptops und Tablets auf ARM-Basis mit Windows möglich sein werden.


Quelle: reuters

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