Google enthüllt Pixel 9, Pixel 9 Pro und Pixel Pro 9 XL

Google hat seine neue Familie von Smartphones, die Pixel 9-Serie, vorgestellt. Diese umfasst dieses Jahr drei Modelle: das Google Pixel 9, das Pixel 9 Pro und das größere Pixel 9 Pro XL.

Das Pixel 9 und das Pixel 9 Pro werden über 6,3-Zoll-Displays verfügen, allerdings bekommt das Pro-Modell ein helleres Display von bis zu 3.000 Nits, im Vergleich zu den 2.700 Nits des Standard-Pixel 9. Beide Telefone haben eine 50 MP Hauptkamera und eine 48 MP Ultraweitwinkelkamera auf der Rückseite, während das Pixel 9 Pro zusätzlich eine 48 MP Telefotokamera bietet. Das Pixel 9 Pro XL hat ein größeres 6,8-Zoll-Display, aber dieselben drei Rückkameras wie das kleinere Pixel 9 Pro.

Alle drei Smartphones werden mit Googles neuem hauseigenen Tensor G4-Prozessor ausgestattet sein. Dazu heißt es in Googles offiziellem Blogpost:“Der Tensor G4 wurde in Zusammenarbeit mit Google DeepMind entwickelt und ist optimiert, um unsere fortschrittlichsten KI-Modelle auszuführen. Es wird der erste Prozessor sein, der Gemini Nano mit Multimodalität ausführt – dies hilft Ihrem Telefon, Text, Bilder und Audio zu verstehen.“ Somit ist auch das neueste Pixel-Smartphone von Google für die unterschiedlichen KI-Funktionen der Android-Plattform optimiert.

Interessanterweise werden die Smartphones nicht wie ursprünglich erwartet mit der kommenden und neuesten Android 15-Version ausgeliefert, sondern sie werden bereits mit Android 14 auf den Markt kommen. Wie auch die Copilot PCs werden die neuesten Features somit erst im Laufe des Jahres ausgerollt werden.

Der Google Store hat Vorbestellungen für die neuen Pixel gestartet, wobei die Preise in Deutschland bei 899 € für das Pixel 9, bei 1.099 € für das Pixel 9 Pro und bei 1.199 € für das Pixel 9 Pro XL beginnen. Die Auslieferungen starten am 22. August für das Pixel 9 und Pixel 9 Pro und am 4. September für das Pixel 9 Pro XL. Google kündigte heute auch das neue Pixel 9 Pro Fold-Smartphone an, dessen Preis bei 1.899 € für die 256GB-Version beginnt.

Spezifikation Google Pixel 9 Google Pixel 9 Pro Google Pixel 9 Pro XL
Display 6,3″ OLED, 1080×2400 6,3″ LTPO OLED, 1280×2856 6,8″ LTPO OLED, 1344 x 2992
Prozessor Google Tensor G4 Google Tensor G4 Google Tensor G4
RAM 8GB 16GB 16GB
Speicher 128GB/256GB 256GB/512GB/1TB 256GB/512GB/1TB
Kameras 50 MP 48 MP, 10 MP Frontkamera 50 MP 48 MP 48 MP, 42 MP Frontkamera 50MP 48MP 48 MP, 42 MP Frontkamera
Akku 4600mAh 4600mAh 5060mAh
Betriebssystem Android 14 Android 14 Android 14
Updates 7 Jahre 7 Jahre 7 Jahre

Xbox Game Bar erhält Compact Mode für Windows-Handhelds

Microsoft hat gestern mit dem Rollout des neuen Kompaktmodus für die Xbox Game Bar begonnen, welche das in Windows 10- und Windows 11-integrierte Xbox-Overlay nun auch an die modernen Windows-Handhelds anpasst. Dies könnte den Beginn einer Entwicklung darstellen, wie Windows 11 tatsächlich besser optimiert werden könnte für diese neuen Formfaktoren.

Dieser Kompaktodus vereinfacht die Darstellung der Xbox Game Bar, indem das Interface ähnlicher wird zu traditionellen Spielekonsolen. Das Interface wurde vereinfacht, sodass gleichzeitig nur noch ein einzelnes Fenster angezeigt wird und Nutzer können über die Navigationsleiste darüber zwischen den einzelnen Punkten in der App navigieren. Die Hauptansicht zeigt laufende Spiele, kürzlich gespielte Spiele und installierte Apps wie Xbox, Steam, EA oder Ubisoft Connect. Nutzer könbnen die Xbox-LB- und RB-Bumper-Tasten nutzen, um zwischen den Widgets wechseln, um Community-Funktionen, Performance-Daten und andere Funktionen der Xbox Game Bar anzuzeigen.

Es ist erfreulich zu sehen, dass Microsoft nun erste Elemente seiner Windows-Plattform wieder an die Bedienung mit Controller optimiert. Dies weckt natürlich Spekulationen darüber, dass der Konzern bald ein eigenes Handheld-Gerät unter der Xbox-Marke planen könnte. Hierfür wird es allerdings deutlich mehr brauchen als eine kompakte Spieleleiste, sondern tatsächlich ein komplett dafür optimiertes Interface. Windows 8 böte sich doch da an?

Neue Sticky Notes (Preview) App erntet Kritik von Nutzern

Microsoft hat Anfang des Jahres überraschend die neue Sticky Notes (Preview) App angekündigt, welche als Ersatz für die bisher gut funktionierende Anwendung auf UWP-Basis angedacht ist. Sie wird unter Windows 11 vollautomatisch und ungefragt installiert, allerdings neben der bisherigen App und nicht als Ersatz. Somit haben Nutzer direkt zwei Apps installiert, womit bereits der erste Kritikpunkt an Microsofts Umsetzung thematisiert wäre.

Die neue App ist eng mit OneNote integriert und sie basiert laut Microsoft erfreulicherweise nicht auf Web-Technologien, weist allerdings einige ungewöhnliche Fehler auf für ein natives Windows-Programm. Zuerst zum Positiven: Sie kommt mit zwei neuen Funktionen daher sowie mit einem etwas modernisiertem Interface, das abgerundete Ecken und Buttons beinhaltet. Die App bietet neuerdings die Möglichkeit, neue Notizen mit Quellen zu erstellen, welche automatisch Inhalte aus dem Web einbetten und auch eine Funktion für Screenshot-basierte Kurznotizen.

Trotz der neuen Features hat die App bislang jedoch nur gemischte Kritiken von Nutzern erhalten. Im Deutschen ist der Knopf zum Hinzufügen einer Notiz beispielsweise falsch aus dem Englischen übersetzt als „Hinweis“, andererseits öffnen Kontextmenüs gelegentlich erst nach dem dritten Versuch und das Scrollen überrascht mit einer ruckelnden Performance, was mangels Smooth-Scrolling-Unterstützung ebenfalls noch einen unfertigen Eindruck hinterlässt.

Zudem haben einige Nutzer Probleme mit der Synchronisation ihrer Notizen gemeldet. In seltenen Fällen werden die bestehenden Notizen in der neuen App nicht angezeigt und die Synchronisation über andere Apps oder Plattformen funktioniert nicht korrekt. Einige Nutzer melden, dass ihre gesamten Notizen dadurch verloren gegangen seien. Microsoft ist sich der Scroll-Probleme bewusst, hat aber die Berichte über Synchronisationsprobleme noch nicht offiziell bestätigt. Die neue Sticky Notes (Preview) bleibt optional und Nutzer können weiterhin die alte Version verwenden.

Bing Wallpaper-App wechselt Wallpaper und Standardbrowser

Microsofts Suchmaschine Bing ist dafür bekannt, täglich mit schönen Hintergrundbildern geziert zu sein. Die mit Windows Phone einst eingeführte und in Windows 11 weitergeführte Windows Spotlight-Funktionalität am Desktop sowie nun auch die Bing Wallpaper-App ermöglichen es Nutzern, die schönen, täglich wechselnden Bildchen auch als Windows-Desktophintergrund zu genießen.

Dabei stellt Microsoft den Nutzern dieses Programms bereits seit einiger Zeit regelmäßige Stolpersteine in den Weg, namens Microsoft Edge und Bing als Suchmaschine. Während viele Nutzer die abwechslungsreichen Bildchen aus der Natur gerne sehen möchten, verwendet die Mehrheit nur ungern die damit verbundene Suchmaschine. Darum bedient sich Microsoft zahlreicher fragwürdiger Tricks, um Nutzer zum Wechsel zu drangsalieren. Schon bei der Installation setzt der Wizard zwei Häkchen automatisch, um Bing zur Suchmaschine und Edge zum Standardbrowser festzulegen.

Wie nun Reddit-Nutzer bemerkt haben, missbraucht das Microsoft-Programm auch die Benachrichtigungsfunktion des Betriebssystems, um Nutzer zum Wechsel des Standardbrowsers sowie der Suchmaschine zu drängen. Dabei benutzt der Konzern die verwirrende Formulierung „Empfohlene Einstellungen“, wie auch an zahlreichen Stellen in seinem System selbst, um Nutzer zum Klicken des falschen Knopfs zu verleiten. Dies ist mittlerweile die neue Norm, wie Microsoft für seine Produkte wirbt.

iPhone SE 4 könnte leistungsfähiger sein als das iPhone 15

Das iPhone SE ist Apples günstigere Serie an Smartphones, welche meist mit die Hardware eines der Vorgänger mit den neuesten Features der Apple-Plattform und dementsprechend neuen Chips daherkommen. Dies soll das iPhone einer preisbewussteren Zielgruppe zugänglich machen, womit der Konzern  hauptsächlich versuchen wird, mehr Kunden für seinen Apple Intelligence KI-Dienst zu gewinnen.

Die Gerüchteküche rund um das iPhone SE 4 brodelt bereits, obwohl das iPhone 16 noch gar nicht vorgestellt wurde. Im Herbst will Apple sein nächstes Flaggschiff präsentieren, das aber erneut eher ein Refresh mit größeren Displays sein wird als eine Neuerfindung des Rads. Mit deutlich größeren Veränderungen darf aber erst im Frühjahr 2025 das günstigere iPhone SE rechnen, das aktuell in seiner dritten Generation weiterhin das veraltete Design des iPhone 8 nutzt samt Fingerabdruckscanner und für heutige Verhältnisse gigantischen Displayrahmen. Es wird erwartet, dass das neue Modell nicht nur mit einem OLED-Display ausgestattet sein wird, sondern auch dank modernerer CPUs die neuen Apple Intelligence-Funktionen unterstützen wird. Diese sind im aktuellen iPhone-Lineup nur den Pro-Modellen vorbehalten, womit das SE in der 4. Generation glatt leistungsfähiger sein könnte als das aktuelle iPhone 15.

Unklar ist noch, welches Design der Konzern für das neue iPhone SE verwenden möchte. Bislang nutzte der Konzern traditionell das Gehäuse eines älteren, längst überholten Vorgängers und integrierte darin lediglich die neueren CPUs. Vorstellbar ist, dass Apple künftig das Gehäuse des iPhone 11 oder eventuell des iPhone 14 nutzen könnte. Spekulationen besagen, dass es nur eine Hauptkamera geben wird mit dem 48-Megapixel-Sensor aus dem iPhone 15.

Demnach wird es wohl ein 6,1-Zoll OLED-Display geben, Face ID sowie den nun regulatorisch notwendigen USB-C-Anschluss. Laut Bloomberg soll das Gehäuse aus 7000er Aluminium mit Glasfront und -rückseite bestehen. All das möchte der Konzern seinen Kunden für einen Verkaufspreis von unter 500 Dollar anbieten, sofern die aktuellsten Branchenberichte stimmen.


Quelle: Gurman Bloomberg

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