Windows 11 Build 27686: Neue Sandbox und FAT32-Formatierung jetzt bis 2TB

Windows 11 Build 27686 ist seit gestern Abend online für Windows Insider im Canary Channel. Darin erhalten Nutzer einen ersten Einblick in die überarbeitete Windows Sandbox, die mit einer Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen aufwartet.

Der neue Windows Sandbox-Client ist die erste große Modernisierung der in Windows integrierten VM seit ihrer Einführung in Windows 10 Version 1903. Die erste Neuerung ist dabei wohl auch die größte Veränderung: Die Sandbox wird künftig über den Microsoft Store aktualisiert, was deutlich schnellere Updates unabhängig von der Systemversion und damit auch eine schneller fortschreitende Entwicklung verspricht. Zudem hat Microsoft die Sandbox bedeutend verbessert und bietet eine Umleitung der Zwischenablage, Audio-/Videoausgabesteuerung und eine Ordnerfreigabe mit dem Host-Betriebssystem. Diese Funktionen sind über ein intuitives neues Menü in der Titelleiste der App zugänglich und somit sehr einfach zu bedienen. Zudem bekommt die Sandbox eine Integration in die Kommandozeile, wo allerdings zum Start nur wenige Funktionen verfügbar sein werden. Die vorhandenen Befehle können über wsb.exe -help erfragt werden.

Microsoft will zudem in Build 27686 weitere Optimierungen für die Effizienz von mobilen Geräten vorgenommen haben, was laut Angaben des Unternehmens für bessere Laufzeiten sorgen soll. Microsoft hat keine näheren Erläuterungen zu den Optimierungen und Änderungen gegeben, aber man bittet Insider um Feedback zu den Laufzeiten.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, virtuelle Festplatten (VHD/VHDx) über die Einstellungen zu trennen. Mit der neuen „Trennen“-Schaltfläche unter Speicher > Datenträger & Volumes > [Laufwerksname] können Nutzer ihre virtuellen Laufwerke mit nur einem Klick abkoppeln. Diese Funktion vereinfacht die Verwaltung virtueller Umgebungen erheblich.

Für diejenigen, die mit großen Datenmengen arbeiten, ist die FAT32-Laufwerksformatierung über die Befehlszeile eine willkommene Neuerung. Jetzt können Disks bis zu einer Größe von 2 TB mit dem FAT32-Dateisystem formatiert werden, eine deutliche Steigerung gegenüber der vorherigen Grenze von 32 GB.

Natürlich kommt kein Build ohne seine Korrekturen aus, und Build 27686 macht da keine Ausnahme. Frühere Probleme mit Dev Drive, dem Sperrbildschirm, Windows-Sicherheit, Einstellungen und der Registrierung wurden behoben, was die Stabilität und Sicherheit des Betriebssystems erhöhen sollte. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieses Build auch bekannte Probleme aufweist, wie es bei jeder Vorabversion von Windows 11 zu erwarten ist.

Die Neuerungen in Windows 11 24H2

Apple öffnet NFC-Schnittstelle für iOS Entwickler auch außerhalb von Europa

Nach dem Inkrafttreten des Digital Markets Act in der EU hat Apple nun seine NFC-Plattform auf iOS für Drittanbieter-Entwickler geöffnet, um der neuen Gesetzeslage zu entsprechen. Diesen Schritt nimmt der Konzern nun auch in unterschiedlichen Regionen der Welt vor: Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von iOS 18.1 werden Entwickler in der Lage sein, kontaktlose NFC-Transaktionen innerhalb ihrer Apps durchzuführen. Bislang war die Nutzung von NFC unter iOS exklusiv für Apples eigenen Bezahldienst Apple Pay vorgesehen.

Die Öffnung für Drittanbieter ist ein großer Schritt für Apple, der jedoch klassischerweise mit weitreichenden Einschränkungen verbunden ist. Interessierte Entwickler müssen eine kommerzielle Vereinbarung mit Apple eingehen und die damit verbundenen Gebühren zahlen. Apple hat nicht bekannt gegeben, ob diese Gebühr einmalig oder pro Transaktion anfällt. Dies dürfte vor allem Entwickler von kleinen Open Source-Tools zur Smart Home-Steuerung von der Nutzung dieser Schnittstellen abbringen.

Die Umsetzung des DMA in der EU zwingt Apple dazu, diese Schnittstellen vollkommen kostenfrei anzubieten. Im Rest der Welt ist dies nicht der Fall, da Apple davon überzeugt ist, dass man für die Bereitstellung der Plattform und seiner Server eine Gebühr erheben darf.


Quelle: Apple

Microsoft setzt Vollbild-Upgrade-Erinnerungen für Windows 10-Nutzer aus

Microsoft hat offenbar beschlossen, die lästigen Vollbild-Upgrade-Erinnerungen für Windows 10-Nutzer vorerst zu pausieren. Diese Entscheidung folgt auf das Feedback zahlreicher Nutzer, die sich über die aufdringlichen Pop-ups beschwert hatten. Vor dem Support-Ende von Windows 10 im Jahr 2025 rührt Microsoft bereits die Werbetrommel und erinnert Nutzer, sofern möglich, an das Upgrade auf Windows 11 oder daran, sich einen neuen PC zu kaufen.

Die Vollbild-Pop-ups, die ursprünglich nach einem Neustart erschienen und die Vorteile eines Upgrades auf Windows 11 hervorhoben, sollten ab April 2024 an mehr Windows 10-Nutzer gerichtet werden. Microsoft hat jedoch kurz nach der Ankündigung einen Rückzieher gemacht und dies in einem offiziellen Support-Blogpost bestätigt. Der offizielle Grund dafür sei das negative Nutzerfeedback auf die Maßnahme.

Trotz der einstweiligen Pause der Upgrade-Erinnerungen ist das Ende von Windows 10 weiterhin in Sicht, welches Microsoft ja einst als die letzte Windows-Version reklamiert hatte. Nachdem Windows 11 die Systemanforderungen derart erhöht hat, dass zahlreiche Windows 10-PCs das Upgrade nicht ohne Tricks mitmachen können, wird Microsoft wohl gezwungen sein, diese Erinnerungen bald wieder einzublenden.

StatCounter-Daten zeigen, dass Windows 10 weiterhin auf über 64 % der Rechner weltweit installiert ist, während das neuere Windows 11 nach zweieinhalb Jahren kaum die 30%-Marke überschritten hat. Dies wirft die Frage auf, ob Microsoft nicht noch einige Jahre hätte warten sollen, bevor es Windows 10 einstellt. Nutzer und Geschäftskunden, die bewusst bei Windows 10 geblieben sind, fühlen sich im Vergleich zu Windows 11-Nutzern zurückgelassen.


Quelle: Microsoft

Warten oder gleich zuschlagen? Preisprognose verrät, wann das Pixel 9 am günstigsten sein wird

Google hat gestern seine lang erwarteten Pixel 9-Smartphones präsentiert und für viele Nutzer ist dies die erste wirklich interessante Pixel-Serie, wo der Suchmaschinengigant die vielen, kleinen Kinderkrankheiten seiner Vorgänger womöglich erstmals in den Griff bekommen hat. Dafür lässt sich der Konzern allerdings auch fürstlich bezahlen. Die Preisprognose hilft, den besten Zeitraum für den Kauf herauszufinden.

Das Einstiegsmodell der Flaggschiff-Serie, das Pixel 9, beginnt dieses Jahr bei einem Preis von 899 Euro. Damit ist das Gerät schon zum Start stolze 100 Euro teurer als der Vorgänger. Für das Pixel 9 Pro-Modell werden auch üppige 1.099 Euro fällig. Für diejenigen, die nach etwas Größerem suchen, gibt es auch die XL-Version des Pixel 9 Pro für 1.199 Euro zu haben.

Die Pixel 9-Serie präsentiert sich in einem schlanken Design, das nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch eine komfortable Handhabung verspricht. Die Rückseite aus seidenmattem Glas und die polierten Metallseiten sollen den Geräten ein hochwertiges Äußeres verleihen. Die Haupt- und Ultraweitwinkelkameras der Pixel 9-Serie haben ein bedeutendes Upgrade erfahren: Während das Pixel 8 noch eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera bot, wartet das Pixel 9 mit einer beeindruckenden 48-MP-Kamera auf. Dies sollte die Schärfe bei den Weitwinkelaufnahmen deutlich erhöhen und es endlich erlauben, auch etwas weiter entfernte Objekte zu zoomen. Die Frontkamera des Pixel 9 bietet nun einen Autofokus sowie eine deutlich höhere 42 Megapixel Auflösung für noch deutlich schärfere Selfies. Im Gerät selbst steckt der neue Google Tensor G4-Prozessor, der in Zusammenarbeit mit Google DeepMind entwickelt wurde. Er soll deutlich effizienter sein und für fortschrittliche KI-Modelle optimiert sein. Daneben gibt es 12 oder 16 GB RAM je nach Modell.

Pixel 9: Lohnt sich das Warten aufs Einsteiger-Modell?

Die Spezifikationen haben somit ein verdientes und notwendiges Refresh erhalten, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz in Form von Samsung oder dem iPhone. Die Preise wurden allerdings ebenfalls erhöht, was womöglich für viele Nutzer das Warten auf fallende Preise gar notwendig machen könnte. Die Kollegen vom idealo Magazin haben sich die Frage gestellt, ob sich das Warten lohnt und eine umfassende Preisprognose für die neue Pixel 9-Reihe erstellt.

Historische Daten deuten darauf hin, dass die Preise für High-End-Smartphones wie das Pixel 9 und Pixel 9 Pro in den ersten fünf Monaten nach der Veröffentlichung um etwa 23-24% fallen. Basierend auf diesen Daten sowie einer Analyse der Vorgänger schätzt idealo einen Preisverfall auf die UVP des Vorgängers nach nur zwei Monaten. Der beste Kaufzeitpunkt fürs Pixel 9 und Pixel 9 Pro dürfte allerdings bei diesen Smartphones schon 5 Monate nach Release sein.

Das Google Pixel 9 soll dann bereits für weniger als 700 Euro erhältlich sein, während das Google Pixel 9 Pro nach dieser Zeit für etwa 950 Euro angeboten werden dürfte. Laut Prognose wäre nach 5 Monaten eine Ersparnis von 24 Prozent möglich. Der Preisverfall dürfte sich danach allerdings für einige Zeit einpendeln und kurz stabil bleiben. Erst nach 10 Monaten, also wohl kurz vor der Ankündigung des Nachfolgers, sind dann wieder größere Rabatte zu erwarten.

Dies bedeutet, dass geduldige Käufer, die bis zum Ende des Jahres warten, möglicherweise erhebliche Einsparungen im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung erzielen können. Für diejenigen, die nicht unbedingt das Neueste vom Neuen benötigen, könnte der Kauf eines Vorgängermodells eine ebenso attraktive Option sein.


Quelle: idealo Magazin

Microsoft ersetzt kaputtes KB5034440/KB5034441 Update durch KB5042321/KB5042320

Im April hatte Microsoft ein problematisches Update unter den Bezeichnungen KB5034440 und KB5034441 für Windows 10 und Windows 11 ausgerollt, welche bei vielen Nutzern aufgrund des Fehlercodes “0x80070643 – ERROR_INSTALL_FAILURE“ nicht installiert werden konnten. Dieses Problem trat auf, da die Systeme nicht genügend Speicherplatz in ihrer Wiederherstellungspartition (WinRE) hatten.

Um das Problem zu beheben, mussten die Nutzer entweder manuell ihre Wiederherstellungspartition vergrößern oder ein PowerShell-Skript von Microsoft verwenden. Microsoft hatte zwar eine automatische Lösung des Problems versprochen, musste jedoch später einräumen, dass eine solche nicht verfügbar sein würde und ließ die Nutzer mit potenziell nicht-updatefähigen Systemen zurück.

Dies ändern auch die neuen KB5042321/KB5042320 Updates nicht, sondern sind im Grunde das Eingeständnis von Microsoft, dass spätere Updates oder eine manuelle Vergrößerung der WinRE-Partition nicht installiert werden können.

Die Updates waren ursprünglich veröffentlicht worden, um eine Sicherheitslücke im BitLocker Secure Boot zu schließen, die es Angreifern ermöglicht hätte, die BitLocker-Verschlüsselung zu umgehen, wenn sie physischen Zugang zu einem ungeschützten PC erlangen konnten.


Quelle: Microsoft

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies