#Interview – “In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kann Bootstrapping die sichere Wahl sein”

Bereits 2006 hievten Michael Hollauf und Till Vollmer das Online-Mindmapping-Tool MindMeister ins Netz. Im Laufe der Jahre kamen die cloudbasierte Aufgabenverwaltungs-Software MeisterTask und der Dokumentendienst MeisterNote hinzu. Heute sind alle Dienste unter der Dachmarke Meister gebündelt. Der Growth-Investor Verdane, der in der Vergangenheit auf Momox, Hornetsecurity und smava setzte, investierte im Sommer 52 Millionen US-Dollar in Meister. Zuvor war das Wiener Unternehmen komplett gebootstrappt.

“Wir haben einfach enormes Potenzial im Markt erkannt und beschlossen, unsere Marktposition noch schneller und aggressiver auszubauen – denn nicht zuletzt aufgrund der beschleunigten Digitalisierung seit der Pandemie ist die Nachfrage nach Produktivitäts- und Kollaborations-Tools in Unternehmen und Bildungseinrichtungen enorm und nachhaltig gestiegen. Es ist ein gemeinsames Ziel von Meister und unserem Investor Verdane, Meister zu einem großen europäischen Herausforderer der US-Unternehmen zu etablieren”, sagt Gründer Hollauf.

150 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Meister. Das Unternehmen unterhält Büros in Wien, München, Berlin und Seattle und erwirtschaftet “einen zweistelligen Millionenumsatz in sogenanntem ARR – Annual Recurring Revenue”. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Meister-Macher Hollauf außerdem über Bootstrapping-Spirit, Unsicherheit und Pub-Quiz-Abende.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Meister erklären?


Ich würde wohl so etwas sagen wie: “Wir machen Computerprogramme, damit Leute besser zusammenarbeiten können – auch wenn sie nicht im gleichen Büro sitzen. Sie können damit gemeinsam Ideen entwickeln, daraus dann Aufgaben ableiten und sie den verschiedenen Teammitgliedern zuweisen. Teams werden damit schneller und erreichen ihre Ziele leichter. Und das Ganze ist schön farbig gestaltet und einfach zu bedienen.”

War dies von Anfang an euer Konzept?


Wir hatten nie einen Pivot, ganz im Gegenteil: In unserem monatlichen Onboarding neuer Mitarbeiter:innen zeige ich immer eine Folie aus dem Jahr 2008, auf der wir schon genau die drei Produkte präsentierten, die wir nun auch in der Meister Suite haben. Kleine Anpassungen gab es bei den Produktnamen, aber die Konzepte sind dieselben geblieben.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?


Als klassisches SaaS-Unternehmen finanzieren wir uns über die Software-Abonnements unserer Kundinnen und Kunden, die monatlich oder jährlich für die Nutzung der Tools zahlen. Wir verwenden jedoch für all unsere Produkte das Freemium-Modell, sodass unsere Tools mit limitierter Funktionalität auch kostenlos verwendet werden können.

Wie ist überhaupt die Idee zu Meister entstanden?


Die Idee kam meinem Mitgründer Till und mir als wir in unserer damaligen Firma MindManager verwendeten, was zu der Zeit das einzige ernstzunehmende Mindmapping-Tool auf dem Markt war. MindManager musste man allerdings lokal installieren und die Lizenzen dafür waren teuer, was es schwer machte, Mindmaps mit Kund:innen und Geschäftspartner:innen zu teilen. Zur selben Zeit übernahm Google ein Tool namens Writely – das, was später einmal Google Docs werden sollte. Till und ich fanden das Konzept der Echtzeit-Zusammenarbeit an Dokumenten genial und erkannten schnell, dass diese Funktion auch für das visuelle Mindmap-Format eine riesige Bereicherung wäre. Und genau das haben wir dann mit MindMeister zur Realität gemacht.

Wie hat sich Meister seit der Gründung entwickelt?


Unsere Gründung liegt ja schon eine Weile zurück – mehr als 15 Jahre. Am Anfang sind wir langsam gewachsen und waren lange Zeit ein recht kleines Team, was den Vorteil hatte, dass unsere Overhead-Kosten gering und unsere Arbeit extrem agil war. Till und mir war es immer wichtig, dass wir nachhaltig wirtschaften, um nicht wie viele andere Startups nach dem initialen Boom plötzlich wieder alle Teammitglieder entlassen zu müssen, wenn die Umsätze nicht passen. Vor einigen Jahren haben wir aber dann aggressiver in unser Wachstum investiert und vor allem seit dem Investment Mitte 2021 wachsen wir recht schnell – mittlerweile sind wir über 150 Leute aus 42 Ländern, haben Büros in Wien, München, Berlin und Seattle und machen mit fast 30 Millionen registrierter Benutzer:innen einen zweistelligen Millionenumsatz in sogenanntem ARR – Annual Recurring Revenue – und wurden jüngst mit dem RemoteTech Award ausgezeichnet. Also es läuft.

Bis zum Sommer 2021 habt ihr auf Investorengelder verzichtet. Warum setzt ihr nun nach so vielen Jahren doch auf Investorengelder?


Wir haben einfach enormes Potenzial im Markt erkannt und beschlossen, unsere Marktposition noch schneller und aggressiver auszubauen – denn nicht zuletzt aufgrund der beschleunigten Digitalisierung seit der Pandemie ist die Nachfrage nach Produktivitäts- und Kollaborations-Tools in Unternehmen und Bildungseinrichtungen enorm und nachhaltig gestiegen. Es ist ein gemeinsames Ziel von Meister und unserem Investor Verdane, Meister zu einem großen europäischen Herausforderer der US-Unternehmen zu etablieren, die derzeit den SaaS-Markt für Produktivität dominieren.

Wie war der Start ohne fremdes Geld – was geht recht einfach, was ist als Bootstrapping-Startup recht schwierig?


Unser Start war 2007, seitdem hat sich sicher einiges am Markt verändert. Rückblickend würde ich sagen, dass der Bootstrapping-Spirit doch ein anderer ist. Als Gründer:in hat man mehr das Gefühl, mit ein paar Gleichgesinnten etwas richtig Cooles zu bauen – ohne zu großem Druck von außen. Jeder Euro ist viel wert, weil es ja das eigene Geld ist. Darum denkt man auch über jede Ausgabe lange nach und fokussiert stark. Das hat natürlich auch Nachteile: Du bewegst dich langsamer, sparst vielleicht anfangs etwas mehr beim Hiring, und hast natürlich auch viel weniger Marketing-Budget als die vorhandene und ggf. besser finanzierte Konkurrenz.

Gab es denn viele Dinge, die Du einfach nicht umsetzen konntest, weil das Geld fehlte?


Nein, dass wir Dinge gar nicht umsetzen konnten, ist uns nicht passiert. Aber einige Dinge wurden eben doch langsamer und weniger professionell in Angriff genommen, als wir vielleicht gewollt hätten. Zu einem ESOP, also einem Employee Stock Option Plan oder Mitarbeiterbeteiligungsplan, haben wir uns allerdings erst nach dem Investment durchgerungen.

Was rätst du anderen Gründer:innen, die sich für Bootstrapping entscheiden?


Ich würde raten, die Konkurrenz genau im Auge zu behalten. Denn wenn das eigene Startup keinen messerscharfen USP hat bzw. das Produkt nicht um Klassen besser ist als das der Mitbewerber:innen, dann spielt das vorhandene Geld sehr wohl eine Rolle. Denn in einem Markt, an dem externe Investitionen ein Unternehmen rasant nach vorne katapultieren und Marktanteile bedeuten, macht das Geld eben doch einen Unterschied. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, die – nach Meinung vieler Expert:innen sowie auch meiner eigenen – vor uns liegen, kann Bootstrapping allerdings die sichere und bessere Wahl sein. So können Startups unabhängiger von der nächsten Finanzierungsrunde arbeiten und behalten bei gutem Wirtschaften den längeren Atem.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Der wahrscheinlich größte Fehler, den wir gemacht haben, war die Macht von Google zu unterschätzen. In unserem ersten Tool – MindMeister – boten wir Nutzer:innen die Möglichkeit, ihre Maps zu veröffentlichen und auf ihren eigenen Websites und Blogs einzubetten. Google bewarb damals die Möglichkeit, Backlinks in diese Embed-Codes einzufügen, was wir natürlich getan haben, denn in Sachen SEO waren Backlinks extrem wertvoll. Das hat super funktioniert, bis Google im März 2014 plötzlich entschied, dass es diese Art von Backlinks doch nicht mehr mochte, und wir durch ein Penalty von Platz eins in den Suchresultaten auf Seite zwei oder drei rutschten. Plötzlich waren wir für Interessent:innen praktisch nicht mehr auffindbar, was zu Umsatzeinbußen in Millionenhöhe führte. Es kostete uns Monate an manueller Arbeit, alle Backlinks zu entfernen, und etliche weitere Monate, um uns wieder an die Spitze der Suchresultate zu arbeiten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Ich glaube, in Sachen Unternehmenskultur haben wir unsere Sache immer recht gut gemacht. Meister hat lange wie eine große Familie funktioniert, man mochte sich gegenseitig sehr und hat auch Zeit außerhalb der Arbeit gern miteinander verbracht, und wir hatten – und haben immer noch – eine der niedrigsten Fluktuationsraten bei Mitarbeitenden im Markt. Diese Metapher einer Familie ist einerseits nicht ewig haltbar und nicht für alle positiv besetzt, darum sehen wir uns mittlerweile lieber als ein tolles Sportsteam, wo jeder sein Bestes gibt, um neue Rekorde aufzustellen und den Pokal zu gewinnen. Wir haben auch immer darauf geachtet, dass unsere Büros nicht nur modern und funktional sind, sondern ein Ort, an dem wir uns wirklich wohlfühlen und gerne Zeit verbringen – in Zeiten von Covid ist das natürlich etwas in den Hintergrund getreten. Auch auf Teambuilding legen wir großen Wert und veranstalten etliche Events pro Jahr – von mehrtägigen “Hackfests”, unserer unternehmensweiten Workation, über gemeinsame Pub-Quiz-Abende bis zu Grillfesten im Garten unseres Wiener Büros.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Da gibt es viele – aber am ehesten Folgendes: Umgebt Euch mit den richtigen Leuten. Angefangen von Euren Mitgründer:innen, wo die Chemie unbedingt stimmen muss, um auch schwere und stressreiche Zeiten gut zu überstehen. Bei Till und mir tut sie das Gott sei Dank. Über die ersten Key Employees und Entwickler:innen, bis später dann zur ersten Führungsriege: Denn nur die Menschen machen den wirklichen Unterschied.

Wo steht Meister in einem Jahr?


In einem Jahr sind wir über 200 Leute, haben die Büros in Berlin, München und Seattle ausgebaut, vielleicht noch weitere in Städten wie Hamburg oder London eröffnet, haben einen oder zwei Remote Development Hubs in Ost- oder Südeuropa eröffnet, und sind allgemein in puncto Prozesse und Strukturen noch viel besser aufgestellt für das kommende Wachstum und die Übernahme der Weltherrschaft.

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Foto (oben): Meister

#StartupTicker – +++ Solarisbank – Liqid – Meister – Dopavision – SimplyDelivery – N26 – HomeToGo – Startup-Beirat 

Im #StartupTicker geben wir einmal in der Woche einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

wajve


Mit wajve setzen Bastian Krautwald und David Meyer, die beiden Gründer des erfolgreichen Unternehmens DeineStudienfinanzierung, nun auf eine Finanzapp, die sich an die Generation Z richtet. Das neue Smartphone-Bank soll dabei “Banking, Beratung und Bildung in einer App bündeln”.

RobCo


Das Münchner Startup RobCo, das einen modularen Industrieroboter anbietet, wurde 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen.

Field 33


Field 33, von Sebastian Wohlrapp gegründet wurde, möchte Unternehmen insbesondere dabei unterstützen, “die immer komplexer werdenden Wechselwirkungen von strategischen Zielen und externen Einflussfaktoren zu verbinden und so besser managen zu können”.

Brandneu


In den vergangenen Tagen haben wir zudem folgende Startups vorgestellt: prio.one, Kamido, seedtrace, deskbird, Avotac, Revotion, fandli, Catch Talents, Valyria, Ritzi, PeekUp und Grundriss in Lebensgröße. Mehr im Startup-Radar

INVESTMENTS

Solarisbank


 Decisive Capital Management und die Altinvestoren investieren nach unseren Informationen 160 Millionen Euro in die solarisBank. Das junge Banking as a Service-FinTech steigt dabei – wie erwartet – zum Unicorn auf. Die Post-Money-Bewertung liegt bei 1,36 Milliarden Euro. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Liqid


 Der  Finanzdienstleister LGT investiert gemeinsam mit einigen Altinvestoren 88 Million Euro in den Berliner Vermögensverwalter Liqid. Die verkündete Investmentrunde enthält allerdings auch eine Secondary-Komponente. Alt-Investoren verkaufen somit Anteile an LGT. “Mit Abschluss der Finanzierungsrunde Serie-D wird die LGT neben Toscafund der größte Investor von Liqidsein. Mehr über Liqid

Kaia Health


Ein nicht genannter “führender Wachstumsfonds” sowie die Altinvestoren investieren kürzlich 65 Millionen Euro in das Münchner Health-Startup Kaia Health. Bei dem nicht genannten Investor handelt es sich nach unseren Informationen um Geldgeber Hedosophia, den sehr stille Geldgeber rund um Michael Bloomberg und Ian Osborne. Hedosophia investierte in der Vergangenheit in Unternehmen wie N26, Raisin, Bitpanda, Scalable Capital, sennder, Billie und flaschenpost.de. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Meister


Der Growth-Investor Verdane, der in der Vergangenheit auf Momox, Hornetsecurity und smava setzte, investiert 52 Millionen US-Dollar in Meister. Das bisher gebootstrappte Software-Unternehmen, das 2006 von Michael Hollauf und Till Vollmer gegründet wurde, steckt hinter dem bekannten Online-Mindmapping-Tool MindMeister, der cloudbasierten Aufgabenverwaltungs-Software MeisterTask und dem Dokumentendienst MeisterNote. Mehr im Deal-Monitor

Dopavision


 Seventure Partners, Novartis Pharmaceuticals und Altinvestoren wie Boehringer Ingelheim Venture investieren 12 Millionen Euro in das E-Health-Startup Dopavision. Das Unternehmen entwickelt eine digitale Therapie für Myopie, also Kurzsichtigkeit, bei Kindern und Jugendlichen. Das 2017 gegründete Startup wurde von Hamed Bahmani und Stefan Zundel gegründet. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Weiterentwicklung der digitalen Therapie” fließen. Dopavision sammelte bisher rund 14,7 Millionen ein.

SimplyDelivery


Der junge Essener Kapitalgeber Cusp Capital, hervorgegangen aus Tengelmann Ventures, investiert gemeinsam mit Fortino 10 Millionen Euro in SimplyDelivery. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Das bisher gebootstrappte Berliner Unternehmen positioniert sich als “Managementsystem für Lieferdienste und Restaurants”. Das Unternehmen, das 2014 von Björn Wisnewski, Ronny Rohland und André Wenzel gegründet wurde, beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter:innen.

Aware


Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures und der June Fund investieren nach unseren Informationen rund 4 Millionen Euro in Aware. Die Bewertung liegt bei 14 Millionen Euro (Pre-Money). Das Berliner Startup. das von den beiden EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung einer mobilen App zur Auswertung von Gesundheitsdaten (einschließlich aber nicht beschränkt auf Blutwerte) und zur Erforschung chronischer Krankheiten”. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

BetterTogether


Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen zudem auch 1,5 Millionen Euro in BetterTogether. Die Bewertung liegt bei 7 Millionen Euro (Pre-Money). Das Berliner Startup. das vom EyeEm-Gründer Lorenz Aschoff und Keatz-Gründer Dimitrio Ploutarchos gegründet wurde, entwickelt derzeit eine Software im Segment “Gesundheit sowie der Persönlichkeitsentwicklung”. Konkret geht es um Paartherapien. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

climatiq


 Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen zudem noch rund 1 Million in climatiq. Das junge Unternehmen, das von Hessam Yosef Lavi, Philipp von Bieberstein und Isis T. Baulig gegründet wurde, setzt auf eine Software zur Verwaltung, Erfassung und zum Ausgleich der CO2-Bilanz. Auf der Website heißt es: “A complete data toolkit to guide your company’s journey to net-zero”. International setzt Patch auf ein vergleichbares Konzept. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ostrom


Der junge Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem unter anderem Ex-Rocket Internet-Macher Alexander Kudlich steckt, investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Angel-Investoren wie Philipp Klöckner in Ostrom. Das Startup, das von Matthias Martensen und Karl Villanueva gegründet wurde, tritt an, um den “Strommarkt zu revolutionieren: Weg von Ineffizienz, Intransparenz, und teuren und unübersichtlichen Tarifen zu dem fairsten Stromanbieter auf dem Markt”.  Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Denario


468 Capital investiert nach unseren Informationen zudem gemeinsam mit Mato Peric und Presight Capital, also Ribopharma-Gründer Christian Angermayer, in Denario. Das Berliner Startup, das von Philipp A. Pohlmann und Charalambos Christofi gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung von Software und software-basierten Plattformen zur technischen Unterstützung der Erbringung von Finanzdienstleistungen durch Dritte”. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Atlas Metrics


Global Founders Capital (GFC), der Investmentableger von Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit einigen Angel-Investoren wie Charles Songhurs in Atlas Metrics. Das Startup, das von Wladimir Nikoluk, der in der Vergangenheit schon ImmerLearn ins Leben gerufen hat, gegründet wurde, setzt auf eine Software zur “Erfassung, Verwaltung und Berichterstattung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten (ESG)”. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Mistho


 Flash Ventures, der noch junge Pre-Seed-Geldgeber aus dem Hause Rocket Internet, investiert in Mistho. Das Startup aus Berlin, das von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, kümmert sich um den “Aufbau und den Vertrieb von Technologie, die den Zugriff auf und die Nutzung von Gehaltsdaten sowie anderer persönlicher Daten ermöglicht”. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

INVESTMENTSUCHE

N26


Die Berliner Neobank N26 sucht abermals Kapital, wohl mehrere 100 Millionen Dollar, und peilt dabei eine Bewertung in Höhe von bis 11 Milliarden Dollar (Decacorn-Status) an – siehe Bloomberg. Die N26-Investoren – darunter Valar Ventures, der singapurische Staatsfonds GIC und der New Yorker Risikokapitalgeber Insight Venture Partners-  investierten zuletzt 100 Millionen US-Dollar in das Grownup. Insgesamt flossen schon mehr als 800 Millionen Dollar in das FinTech. Die Bewertung von N26 lag zuletzt bei 3,5 Milliarden Dollar. Mehr über N26

STOCK MARKET

HomeToGo


Der Berliner Ferienhausvermittler HomeToGo geht – wie erwartet – per SPAC (Special Purpose Acquisition Company) an die Börse. Bei der Übernahme durch die Mantelfirma Lakestar SPAC I, hinter der insbesondere der bekannte Investor Klaus Hommels steckt, wird das Startup mit 861 Millionen Euro bewertet. “Zusätzlich zu den 275 Millionen Euro des Lakestar SPAC I Treuhandkontos haben sich Investoren, darunter auf Tech-Investitionen spezialisierte Family-Offices und europäische Tech-Unternehmer einschließlich eines signifikanten Investments von Klaus Hommels, mit 75 Millionen Euro bei einem Preis von 10,00 Euro pro Aktie im Rahmen einer privaten Investition in Form von Stammaktien in öffentliches Eigenkapital (PIPE) verpflichtet”, teilen die Unternehmen zum IPO mit. Mehr über HomeToGo

VENTURE CAPITAL

Bayern Kapital 


 Die bayerische Staatsregierung legt den ScaleUp-Fonds Bayern auf, der von Bayern Kapital verwaltet wird. “Der neue Fonds soll ambitionierte Technologieunternehmen aus Bayern in besonders kapitalintensiven Expansionsphasen als Co-Investmentpartner privater Investoren bei der Realisierung großer Finanzierungsrunden unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Im ScaleUp-Fonds Bayern-Topf sind 200 Millionen Euro.

SZENE

Startup-Beirat


Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft (bjdw) fordert in einem Positionspapier zum Thema “Börsengänge Deutscher Startups” quasi die Einschränkung der Pressefreiheit in Deutschland. Der Beirat verweist nun darauf, dass das Papier “eine vorläufige Arbeitsversion” sei. Mehr über den Startup-Beirat-Skandal

PODCAST

Insider #107


 In der aktuellen Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt geht es um Solarisbank, Revolut, incident.io, Kaia Health, SimplyDelivery, Aware, BetterTogether, climatiq, Ostrom, Zenstrom, Denario, Atlas Metrics und Mistho.

Interview #30


In unserem Interview-Podcast ist diesmal André Christ, Gründer von LeanIX, zu Gast. Themen: Der Wandel vom gebootstrappten Unternehmen zur Venture-Capital-finanzierten Firma, Internationalisierung, Übernahmen als Wachstumshebel, Wachstumsmärkte, Milliardenbewertungen und der Standort Bonn.

Tipp: Alle unsere Artikel der vergangenen Tage findet ihr in unser täglichen News-Übersicht

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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