OpenAI bringt GPT-5-Intelligenz in Echtzeit-Sprachmodelle

OpenAI hat mit GPT-Realtime-2 ein neues Sprachmodell vorgestellt, das über die API verfügbar ist. Was das Modell von seinen Vorgängern unterscheidet, ist die Tatsache, dass es erstmals GPT-5-Niveau beim Denken und Schlussfolgern in Echtzeit-Sprachinteraktionen mitbringt. Das klingt erstmal technisch trocken, ist aber eigentlich ein ziemlich großer Schritt für alle, die Sprachagenten entwickeln.

Bisher sind Sprachassistenten oft eher reaktiv – man stellt eine Frage, bekommt eine Antwort. Mit GPT-Realtime-2 sollen Sprachagenten komplexere Aufgaben direkt im Gesprächsverlauf lösen können, also wirklich mitdenken, während das Gespräch läuft, nicht nur auf vorgefertigte Muster zurückgreifen.

Zusammen mit GPT-Realtime-2 hat OpenAI zudem zwei weitere Modelle veröffentlicht: GPT-Realtime-Translate für Echtzeit-Übersetzung und GPT-Realtime-Whisper für Audio-Transkription. Alle drei sind als Streaming-Modelle über die API abrufbar.

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Idealo Ads: Preisvergleich mit Werbeanzeigen




Die Preisvergleichsplattform Idealo mischt ab sofort im Bereich Retail Media mit und führt unter dem Namen Idealo Ads ein neues Vermarktungsmodell ein. Das Unternehmen bezeichnet diesen Ansatz als Decision Media. Ziel ist es, Kunden genau in dem Moment abzugreifen, in dem sie verschiedene Optionen vergleichen und die finale Kaufentscheidung noch nicht feststeht. Kurzform: Idealo erlaubt es, dass Hersteller nun für das Auftauchen im Preisvergleich latzen.

Das Angebot umfasst verschiedene Anzeigenformate innerhalb der Webseite und der App. Dazu gehören Platzierungen auf der Startseite sowie leistungsbasierte Formate wie Sponsored Products oder Sponsored Offers in den Suchergebnissen und Kategorien. Diese Werbeeinblendungen sind laut Anbieter kontextbasiert integriert und als gesponserte Inhalte markiert.

An der eigentlichen Sortierung innerhalb des Preisvergleichs ändert sich nichts, da die organischen Ergebnisse von der Werbung getrennt bleiben. Momentan startet das System als betreuter Dienst für ausgewählte Partner in Deutschland. Für den Sommer plant Idealo die Einführung einer Self-Service-Plattform, über die dann alle Händler und Marken ihre Kampagnen selbstständig steuern können, auch in anderen europäischen Ländern.

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EU: VPN-Dienste als Jugendschutz-Schlupfloch im Visier

Foto von Privecstasy auf Unsplash

Wer von euch nutzt ein VPN? Wahrscheinlich die meisten, sei es für das Homeoffice, um Geoblocking zu umgehen oder einfach für ein bisschen mehr Privatsphäre. Doch genau diese Tools rücken gerade massiv in den Fokus der EU-Regulierungsbehörden. EinBriefing des Europäischen Parlaments (EPRS) zeigt: Das „Katz-und-Maus-Spiel“ zwischen Jugendschutz und VPN-Anbietern könnte bald in eine neue, deutlich strengere Runde gehen.

Der Hintergrund ist eigentlich ein guter: Der Schutz von Kindern im Netz. Immer mehr Länder führen strenge Alterskontrollen für bestimmte Inhalte ein, insbesondere für Pornografie, aber auch für Social-Media-Plattformen. Die Folge? Sobald ein solches Gesetz in Kraft tritt, schießen die Downloadzahlen von VPN-Apps durch die Decke. In UK stiegen die Downloads bei einigen Anbietern innerhalb eines Monats um satte 1.800 %. Für die Politik ist das ein Dorn im Auge: VPNs werden hier als „Loophole“ (Schlupfloch) gesehen, das die mühsam errichteten Jugendschutzschranken einfach aushebelt.

Aus dem Papier des Parlaments kann man herauslesen, dass man VPN-Dienste nicht mehr einfach gewähren lassen will. Hier ein paar Punkte, die auf uns zukommen könnten:

  • Altersverifikation für VPN-Anbieter: Es gibt Bestrebungen, VPN-Dienste dazu zu verpflichten, selbst das Alter ihrer Nutzer zu prüfen. Wer einen VPN nutzen will, müsste dann erst nachweisen, dass er volljährig ist.
  • Verschärfung des Cybersecurity Acts: Die EU überlegt, im Rahmen der Überarbeitung von Cybersicherheits-Gesetzen spezifische Kriterien für den Kinderschutz einzuführen. Das könnte bedeuten, dass VPN-Dienste „regulatorisch strenger unter die Lupe genommen werden“.
  • Digitale Volljährigkeit: Es wird über eine EU-weit einheitliche digitale Volljährigkeit (diskutiert werden 16 Jahre) für Social Media nachgedacht. VPNs stünden dann in der Pflicht, sicherzustellen, dass Minderjährige diese Grenze nicht mittels Verschlüsselung umgehen.

Natürlich regt sich Widerstand. Datenschützer schlagen bereits seit langem Alarm. Das Kernargument: Wenn ich mich bei einem VPN-Anbieter ausweisen muss, ist der größte Vorteil, die Anonymität, dahin. Ein VPN, das genau weiß, wer ich bin, widerspricht dem Grundgedanken der Privatsphäre.

Auf der anderen Seite stehen Kinderschützer, die argumentieren, dass der ungehinderte Zugang zu schädlichen Inhalten durch VPNs die nationalen Gesetze zur Makulatur macht.

Das Thema ist extrem zweischneidig. Kinderschutz ist wichtig, keine Frage. Aber VPN-Dienste zu regulieren oder gar eine Ausweispflicht einzuführen, rüttelt an den Grundfesten der Internetfreiheit. Wenn VPN-Provider anfangen müssen, Nutzerdaten zu sammeln, um das Alter zu verifizieren, schaffen wir neue Datentöpfe, die garantiert Begehrlichkeiten wecken, da wette ich meinen….ihr wisst schon.

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Superlist: KI-Agenten lassen sich jetzt per MCP-Server anbinden

Die Task-Management-App Superlist unterstützt ab sofort das MCP (Model Context Protocol). Hierbei handelt es sich um eine offene und standardisierte Schnittstelle, um LLMs bzw. KI-Agenten zu verbinden. Ab sofort kann Superlist per MCP-Server auch von Claude oder ChatGPT bedient werden. Sämtliche KI-Tools mit MCP-Unterstützung lassen sich nutzen, etwa auch Raycast. Die KI-Assistenten haben sowohl lesenden Zugriff als auch schreibenden und können auch die To-do-Liste direkt aktualisieren.

Denkbar sind Anwendungsszenarien, wie das Durchsuchen von Besprechungsaufzeichnungen, das Priorisieren der heutigen Aufgaben oder auch Aufräumarbeiten auf den Projektlisten. Der KI-Agent kann so zum Assistenten werden, der zudem Vorschläge macht, was als Nächstes zu erledigen ist.

Die Einrichtungsprozedur ist binnen weniger Schritte erledigt. Superlist beschreibt die Prozedur für Claude sowie ChatGPT ausführlich an dieser Stelle und gibt auch einige Beispielprompts.

Ein Upgrade hat zudem die Sprach-zu-Aufgabe-Funktion Talk erhalten. Andere Sprachen werden jetzt automatisch erkannt und verarbeitet. Man muss die Eingabesprache nicht mehr manuell umstellen. Talk zeigt jetzt beim Erstellen der Aufgabe genau, was es verstanden hat. So kann man bestätigen oder auch Fehler vor dem Hinzufügen zur Liste korrigieren.

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DeepL streicht Stellen: KI-Spezialist baut radikal um




Der Kölner Übersetzungsexperte DeepL geht einen harten Schritt und trennt sich von etwa 250 Mitarbeitern. Gründer Jarek Kutylowski hat die Entscheidung heute öffentlich gemacht und sieht darin eine notwendige strukturelle Anpassung, um im aktuellen KI-Wettlauf ganz vorne zu bleiben. Laut seiner Aussage ist dieser Einschnitt die schwierigste Entscheidung seiner bisherigen Laufbahn, aber er hält das aktuelle Modell des Unternehmens für nicht mehr zeitgemäß, wenn man als globaler Marktführer bestehen will.

Kutylowski argumentiert, dass KI die Arbeitswelt massiv verändert und Unternehmen heute anders aufgebaut sein müssen als noch vor ein paar Jahren. Er will weg von klassischen Hierarchien und großen Teams, die sich gegenseitig ausbremsen. Das Ziel ist eine Organisation, in der künstliche Intelligenz tief in alle Abläufe integriert ist, damit kleinere Gruppen deutlich mehr bewirken können. Er selbst wechselt in den Gründermodus und leitet eine Taskforce, die Produkte und Kundenansprache komplett neu denkt.

Gleichzeitig investiert DeepL in neue Bereiche und übernimmt das Team von Mixhalo, die auf Audio-Streaming spezialisiert sind. Damit soll vor allem die Entwicklung der Echtzeit-Sprachübersetzung beschleunigt werden. Passend dazu eröffnet DeepL ein neues Büro in San Francisco, um auf dem wichtigen US-Markt präsenter zu sein. Für die verbleibende Belegschaft bedeutet der Umbau ebenfalls eine Umstellung, da Aufgabenbereiche breiter werden und die Spezialisierung zugunsten einer unternehmerischen Denkweise in den Hintergrund rückt. DeepL will agieren, bevor der Markt das Unternehmen dazu zwingt.

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