LG steigt ins Heimfitness-Geschäft ein

Unternehmen, die in der Pandemie geboomt haben, haben es unter Umständen heute nicht mehr so leicht. Eines dieser Beispiele ist Peloton, die gar nicht mal so günstige Sportgeräte mit Abos für die eigenen vier Wände anbieten.

Dass diese Sparte durchaus aber Potenzial hat, denkt man bei LG. Das Unternehmen und SM Entertainment (SM), ein Unterhaltungskonzern in Südkorea, haben Fitness Candy ins Leben gerufen, ein Joint Venture, das F.U.N – ein Akronym für First, Unique and New – Nutzererfahrungen in das schnell wachsende Heimfitness-Segment bringen wird.

LG und SM halten einen Anteil von 51 bzw. 49 Prozent an dem Unternehmen. Auch dort gibt’s Fitness-Trainer und -Inhalte; erst einmal allerdings im Heimatland der beiden Unternehmen. Das neu entstandene Unternehmen beabsichtigt, eine Reihe neuer Geräte einzuführen, die mit der App verbunden werden können und es den Nutzern ermöglichen, die Inhalte noch besser zu nutzen.

Eines davon ist ein Gerät, das durch eine KI-Kamera und der IoT-Plattform von LG die Bewegungen der Nutzer erkennen und verfolgen kann. Das Gerät wird drahtlos mit dem Fernseher des Nutzers verbunden und ermöglicht so eine Zwei-Wege-Kommunikation, was die ideale Voraussetzung für virtuelle Einzelcoachings und die Teilnahme an live gestreamten Trainingskursen schaffte, so LG. Gezeigt hat LG da aber noch nichts an Geräte, die Technologie als solche ist ja schon ein paar Jahre älter.

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IFA 2022: Ticketverkauf für Privatbesucher beginnt

Messen hatten es die letzten beiden Jahre schwer: Die meisten wurden abgesagt, fanden sie statt, wie etwa die IFA 202o, dann meistens digital oder unter erheblichen Einschränkungen. 2021 sollte die IFA dabei eigentlich nach ihrer süffisant betitelten „Special Edition“ aus dem Jahr 2020 wieder in altem Glanz erstrahlen – wurde dann aber ganz abgesagt. 2022 geht es wieder los – und der Ticketverkauf hat mittlerweile begonnen.

Dabei heben die Veranstalter hervor, dass man trotz der Inflation und steigender Kosten die Preise für Privatbesucher auf dem gleichen Level wie 2019 belassen habe. Wer also vom 2. bis 6. September 2022 auf der Messe in Berlin vorbeischauen möchte, zahlt für eine normale Tageskarte im reduzierten Vorverkauf 13 Euro. Ab dem 1. September erhöht sich der Preis auf 17,50 Euro. Schüler und Studenten können ermäßigte Tickets kaufen – für 9 Euro.

Nur im Vorverkauf gibt es außerdem „3 für 2“-Gruppentickets für 26 Euro. Auch zu haben sind Family Tickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder zum Preis von 36 Euro. Ihr findet eine Übersicht und die Bestellmöglichkeit direkt hier auf der Website der IFA. Auf der Messe werden zahlreiche internationale Hersteller und Marken ihre neuesten Produkte aus den Segmenten für Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte vorführen. Für Privatbesucher gibt es obendrein ein Rahmenprogramm mit Autogrammstunden mit TV-Stars, Spitzensportlern und Fußballern sowie Live-Koch – und Talkshows sowie Games- und E-Sports-Events. Auch Musik-Gigs sind mit von der Partie.

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Com4Gaming Argon: Gaming-Stuhl mit integrierter Kühlung ausprobiert

Egal ob im Büro oder im Home-Office, die meisten von euch werden höchstwahrscheinlich entweder ununterbrochen oder zumindest einen Teil der Arbeitszeit sitzend verbringen. Gerade deshalb sollte man darauf achten, dass man sich nicht unbedingt einen 0815-Schemel als Bürostuhl zulegt. Auswahl gibt es da zuhauf, die Preisspanne ist dabei gewissermaßen nach oben offen. André hat sich ein hochpreisiges Modell von Herman Miller – den Embody – zugelegt und ist damit sehr zufrieden. Den Test dazu könnt ihr bei uns nachlesen. Ich bin bisher mit einem Stuhl von IKEA unterwegs und bis dato eigentlich nicht unzufrieden. Da ich täglich Sport treibe, haben mich auch noch keine Rückenbeschwerden ereilt. Dennoch bekam ich nun die Chance, einen Blick auf den Gaming-Stuhl Argon von Com4Gaming zu werfen, der sich auch hervorragend als Bürostuhl eignet und mit einer speziellen Kühlung der Sitzfläche und Rückenlehne ausgestattet ist.

Com4Gaming gehört im Übrigen zu der deutschen Firma Mahle GmbH, die ein großer Autozulieferer ist.

Der Stuhl kommt zerlegt zu euch und muss erst zusammengebaut werden, was aber leicht von der Hand geht. Folgt ihr der leicht verständlichen Anleitung, ist das gute Stück innerhalb von 10 Minuten zusammengesetzt. Die Verarbeitung ist in Summe positiv, obwohl man hier und da kleinere Verarbeitungsmängel bei den Nähten feststellen kann, was aber kein Beinbruch ist. Als Bezugsmaterial wurde Kunstleder gewählt, das an Lehne und Sitzfläche perforiert ist.

Der Stuhl an sich besitzt die typische Gaming-Chair/Racing-Stuhl-Optik mit hohen Seitenwangen an Lehne und Sitzfläche. Diese sind relativ steil, lassen aber meiner Meinung nach zumindest an der Lehne auch genug Raum, um auch fülligere Personen fassen zu können. Lediglich die Sitzfläche könnte für gewichtigeres Gaming problematisch werden, die ist doch etwas schmal.

Die verbauten Armlehnen sind sogenannte 4D-Armlehnen, was einfach bedeutet, dass ihr diese in vier verschiedene Richtungen einstellen könnt. Dazu betätigt ihr jeweils immer einen Knopf und schiebt die Lehnen dann entweder vor oder zurück, hoch oder runter oder rotiert sie entsprechend. Eine Polsterung hat Com4Gaming hier nicht angebracht, sondern sich für einen weichen Kunststoff entschieden, der nicht zu weich, aber auch nicht zu fest ist. Das gefällt mir gut.

Am oberen Ende der Lehne hängt noch ein Nackenkissen, das ebenfalls mit Kunstleder bezogen ist. Wenn man sich zum ersten Mal zurücklehnt, ist das ein wenig kalt und ungemütlich im Nacken. Hätte man eventuell auch ein anderes Material nehmen können. Außerdem hängt das Kissen für mich (183 cm) permanent zu niedrig, es will auch nicht in der Position verharren, sodass immer etwas Justierung vonnöten ist.

Unterhalb des Stuhls befinden sich zwei verschiedene Hebel. Der eine reguliert die Sitzhöhe auf die von euch gewünschte Position. Der andere stellt die Wippmechanik fest oder lose. In der losen Position könnt ihr Hin und Her wippen und seid ziemlich frei in eurer Sitzposition. Ihr könnt aber jederzeit an der von euch gewünschten Stelle feststellen. Ein Rad unter dem Stuhl ermöglicht euch, den Widerstand der Wippmechanik einzustellen, sodass ihr euch mehr oder weniger zum Wippen anstrengen müsst.

Generell ist das Sitzen auf dem Argon angenehm, da auch die Polsterung nicht zu weich, sondern angenehm straff gewählt wurde. Verbesserungswürdig ist meiner Meinung nach die Lordosenstütze. Die ist mir zu stark eingestellt und kann leider nicht in Höhe und Stärke verstellt werden. Hier muss jeder für sich mal probieren, ob das stört oder nicht.

Kommen wir nun noch zur Klimatisierung, die der Stuhl mitbringt und die sich selbst reguliert. In Sitzfläche und Lehne verbirgt sich eine Lüftung, die per USB angetrieben wird. Ihr könnt entweder das lange mitgelieferte USB-Kabel nutzen und dieses in euren Schreibtisch stecken oder ihr macht es wie ich und versteckt im Reißverschluss unter der Sitzfläche eine Powerbank.

Bringt das was? Die richtig heißen Tage fehlten bisher in meinem Test und wirklich ins Schwitzen gekommen bin ich noch nicht. Ich habe testweise die Heizung direkt neben mir mal auf höchste Stufe gestellt und die Lüftung angestellt. Ich würde nicht sagen, dass euch die Kühlung das Schwitzen erspart, bin aber der Meinung, dass man schon merkt, dass Fläche und Lehne angenehm kühl sind. Wird sicher effektiver, wenn man luftiger angezogen ist und die Temperaturen entsprechend liegen. Gerade starke Schwitzer können profitieren. Die Lüftung ist auch dann zu hören, wenn der Laptop oder PC neben euch schon vor sich hin lüften. Ist aber nicht auf einem störenden Level, schon gar nicht mit Soundkulisse oder Headset.

Abschließend kann man dem Com4Gaming Argon ein gutes Zeugnis ausstellen. Der Stuhl bringt alle Features mit, die man erwarten kann. Lediglich die Lordosenstütze ist meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Auch preislich liegt man in einem noch erschwinglichen Segment, 431 Euro werden fällig. Sollte das interessant für euch sein, dann nutzt die Möglichkeit, den Stuhl zwei Wochen lang auszuprobieren. Danach gibt es zwei Jahre lang Garantie auf das gute Stück.

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OnePlus 10T: Angebliche Bilder des kommenden Smartphones

OnePlus plant ein weiteres Smartphone, das voraussichtlich als OnePlus 10T auf den Markt kommen wird. Denkbar ist auch noch eine Betitelung als OnePlus 10, erscheint aber unwahrscheinlicher. Bisher hat man da ja in unseren Breitengraden nur das OnePlus 10 Pro veröffentlicht – ein „normales“ OnePlus 10 sparte man sich generell. Im Ausland gibt es aber auch noch ein OnePlus 10R.

Zurück zum neuen Modell: Das OnePlus 10T zeigt sich auf durchgesickerten Bildern. Drei Kameras soll das Smartphone nutzen. Das zu sehende Kameramodul wirkt zwar optisch so, als beinhalte es vier Linsen, nur drei sollen aber de facto vorhanden sein. Schenkt man den Kollegen von OnSiteGo Glauben, dann basieren die Bilder allerdings auf einem frühen Prototyp, das finale Design könnte also noch leicht abweichen.

Das OnePlus 10T soll auf den Alert Slider leider verzichten und Power-Button sowie Lautstärkewippe an der rechten Seite unterbringen. Vorne wird wohl ein AMOLED-Display mit 6,7 Zoll Diagonale und FHD als Auflösung sitzen – mit 120 Hz Bildwiederholrate. Mittig finden wir die Frontkamera in einem Punch-Hole. Gerüchten zufolge löst sie mit 32 Megapixeln auf. Die rückseitige Cam soll im Übrigen 50 (Weitwinkel mit OIS) 16 (Ultra-Weitwinkel) 2 (Makro) Megapixel mitbringen.

Eigentlich sollte das OnePlus 10T mit dem MediaTek Dimensity 9000 erscheinen, angeblich habe OnePlus sich aber auf den letzten Drücker umentschieden und wolle nun den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 einspannen. Mal sehen, ob dies wirklich den Tatsachen entspricht. Als Betriebssystem wird ab Werk Android 12 mit OxygenOS 12 herhalten.

Behauptet wird auch, dass der Akku mit 4.800 mAh sich mit 150 Watt aufladen lasse. Unmöglich wäre dies nicht, denn die Technologie ist griffbereit: OnePlus gehört ja zum BBK-Konzern – genau wie realme. Und letztere bieten mit dem realme GT Neo 3 bereits ein Smartphone mit 150-Watt-Schnellladung an. Wireless Charging fehlt allerdings angeblich beim OnePlus 10T.

Preislich soll sich das OnePlus 10T wohl zwischen dem OnePlus 10R und dem OnePlus 10 Pro einordnen. Derzeit rechnet man damit, dass das mobile Endgerät im Juli 2022 starten könnte.

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Garmin Edge 1040: Fahrradcomputer erstmals mit Solar-Ladefunktion

Garmin präsentiert die Fahrradcomputer-Serie Edge 1040. Erstmals ist eine Solarladefunktion an Bord. Man setzt dafür auf die gleiche Solarladelinse, die von den fenix 7 bekannt ist. Bis zu 45 Stunden im GPS-Modus mit gekoppelten Sensoren und bis zu 100 Stunden im Batteriesparmodus können Radfahrende mit dem Edge 1040 Solar daher unterwegs sein.

Neu ist auch der Multifrequenz-Empfang (GPS, GLONASS und GALILEO) auf beiden Frequenzbändern. Garmin hat zudem die Benutzeroberfläche runderneuert. Ansehen könnt ihr die entsprechenden Inhalte auf einem Touch-Display mit 3,5 Zoll Diagonale. Hinzu kommt der Power Guide, der helfen soll, den optimalen Krafteinsatz für die Strecke und deren Höhenprofil zu finden. Die Stamina-Funktion verfolgt wiederum die Leistung beim Radtraining und zeigt in Echtzeit die persönliche Restenergie.

Unter den erfassten Metriken von Firstbeat Analytics sind VO2 max, Erholungszeit, Trainingsbelastung oder der Belastungsfokus. Ebenso lassen sich die Wärme- und Höhenakklimatisierung sowie der Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten. Ergänzend erhaltet ihr tägliche Trainingsvorschläge, die auf der aktuellen Trainingsbelastung und dem VO2 max basieren. Vor starken Anstiegen liefert die ClimbPro-Funktion Daten zu Steigung, Distanz und Höhenmetern. Im Anschluss kann die Leistung an den jeweiligen Anstiegen im Detail direkt auf dem Display oder in Garmin Connect eingesehen werden. Mountainbike-Metriken, einschließlich der Anzahl der Sprünge, der Sprungdistanz sowie von Hang Time, Grit und Flow, zeigen die Details bei Abfahrten auf.

Bei aktiver Navigation wird anhand von Trendline Popularity Routing navigiert und vor scharfen Kurven gewarnt. Dabei lassen sich die Routenführung und die Benachrichtigungen über das Verlassen der Route auch pausieren. Die Routenführung kann wieder aktiviert werden, um zur ursprünglichen Route oder zum Startpunkt zurückzukehren. Die vorinstallierte Trailforks-Karte bietet ergänzend Routen und Streckendetails aus mehr als 80 Ländern – inklusive Forksight-Modus, der bevorstehende Abzweigungen und die Position innerhalb des Wegenetzes markiert.

Zu den integrierten Sicherheits- und Tracking-Funktionen gehören die automatische Unfallerkennung, Assistenzfunktionen und Live- und GroupTrack, mit denen Angehörige die Position in Echtzeit verfolgen und die gesamte geplante Strecke einsehen können. Für zusätzliche Sicherheit während der Fahrt ist die Edge-1040-Serie mit der Varia-Produktlinie kompatibel, einschließlich des neuen Varia RCT715/716 mit Radarfunktion, Kamera und Rücklicht. Der Radcomputer kann auch mit inReach-Geräten verbunden werden, sodass Radfahrer mit einem aktiven inReach-Abonnement Nachrichten anzeigen und beantworten, Reisedaten teilen und im Notfall ein interaktives SOS auslösen können.

Wer von einem Vorgängermodell umsteigt, bekommt vorgefertigte, benutzerdefinierte Fahrprofile, die auf den früheren Edge-Einstellungen basieren. Garmin-Neulinge erhalten auf der Grundlage ihrer Sensoren und eingestellten Fahrtypen automatisch die beliebtesten Konfigurationen der Community als Voreinstellung. Nach der Einrichtung können alle Aktivitäts- sowie Profileinstellungen über Garmin Connect direkt vom Smartphone aus festgelegt und mit dem Edge 1040 in Echtzeit synchronisiert werden.

Der Edge 1040 (Solar) im Detail

UVP Edge 1040: 599,99 €; UVP Edge 1040 Solar: 749,99 €; Verfügbarkeit: ab sofort

  • GPS-Fahrradcomputer mit 3,5 Zoll-Touchscreen
  • Edge 1040 Solar – der erste Garmin GPS-Radcomputer mit Solartechnologie (Akkulaufzeit im GPS-Modus von bis zu 45 Stunden bei einer angenommenen kontinuierlichen Sonneneinstrahlung von 75.000 Lux am Tag)
  • Physiologische Messwerte und streckenspezifisches Leistungsmanagement mit Power Guide und Stamina
  • Navigationsfunktionen mit weltweiten Garmin Fahrradkarten sowie Trendline Popularity Karten-Overlay
  • Multi-Frequenz-Empfang globaler Satellitensysteme (GPS, GLONASS, GALILEO)
  • Konfiguration direkt am Edge oder über das Smartphone
  • Neue Bedienoberfläche
  • Connected Features wie Smart Notifications und Live sowie Group Track
  • Kompatibilität zu Varia-Radar für mehr Sicherheit beim Radfahren

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