Mozilla rückt Sicherheitslücken mit KI auf den Pelz

Da lege ich gerne noch einmal nach. Gestern ist ja der Firefox 150 erschienen. Viele Lücken wurden da geschlossen. Mozilla nutzt seit Februar verstärkt KI-Modelle von Anthropic, um den Browser nach Schwachstellen zu durchforsten.

Nachdem die Zusammenarbeit mit Opus 4,6 bereits 22 Lücken in Firefox 148 schloss, legt die neue Version 150 die Messlatte deutlich höher. Durch den Einsatz einer frühen Version von Claude Mythos Preview wurden 271 Sicherheitslücken identifiziert und behoben.

Bisher war die Suche nach Fehlern im Quellcode oft mühsame Handarbeit für Spezialisten oder Aufgabe von automatisierten Tools wie Fuzzing, die aber nicht jeden Winkel der Software erreichen. Die neuen Modelle können den Code nun ähnlich wie ein menschlicher Experte analysieren, arbeiten dabei aber wesentlich schneller. Das Team bei Mozilla musste die Prioritäten komplett verschieben, um die Flut an Funden abzuarbeiten.

Mozilla sieht darin eine echte Chance, den Kampf gegen Zero-Day-Lücken dauerhaft zu gewinnen, da die Anzahl der Fehler im modular aufgebauten Code am Ende doch endlich ist.

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Thunderbird 150 veröffentlicht: Diese Neuerungen sind an Bord

Firefox 150 ist da und was folgt logischerweise? Richtig. Thunderbird 150 kann geladen werden. Wer den Mail-Client nutzt, bekommt nun einige Funktionen spendiert, die den Alltag erleichtern sollen. In den Einstellungen lassen sich die zuletzt genutzten Ziele jetzt alphabetisch sortieren und das Erscheinungsbild ist durch eine frei wählbare Akzentfarbe anpassbar. Ein neuer Account-Hub begrüßt Nutzer beim ersten Start, um die Einrichtung zu beschleunigen.

Thunderbird unterstützt jetzt das Erstellen unaufdringlicher OpenPGP-Signaturen. Zudem klappt die Suche im Nachrichtentext jetzt auch bei verschlüsselten Inhalten via OpenPGP oder S/MIME. Wer viel mit Kontakten arbeitet, kann Adressbuchkarten direkt als vCard in die Zwischenablage kopieren. Der integrierte PDF-Betrachter erlaubt es zudem, Seiten innerhalb eines Dokuments neu zu sortieren.

An der Bedienung wurde ebenfalls gefeilt. Die Monats- und Mehrwochenansicht im Kalender reagiert jetzt auf Wischgesten bei Touchscreens. Unter Linux ändert sich die ID für die Flatpak-Beta auf eine Kleinschreibung. Die Liste der Fehlerbehebungen ist lang. Die Entwickler haben u. a. Abstürze beim Erstellen von Ordnern beseitigt und Probleme mit doppelten Konten in der Übersicht gelöst. Auch die Darstellung von Anhängen und das Scrollen in langen E-Mails funktionieren wieder zuverlässig.

Nutzer von Microsoft Exchange dürften sich über behobene Speicherlecks und stabilere Authentifizierungen freuen. Auch bei POP3 gab es einen Fix, da der Mailabruf zuvor gelegentlich bis zum Neustart hängenblieb. In diesem Sinne, fröhliches Aktualisieren und Mailen!

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Firefox bringt „Shake to Summarize“ nach Deutschland




Mozilla hat ein neues Spielzeug für den Firefox-Browser auf dem iPhone veröffentlicht. Die Funktion nennt sich „Shake to Summarize“ und landet nach dem Start in den USA nun auch hierzulande. Wer eine Webseite offen hat und das Smartphone schüttelt, bekommt eine kurze Zusammenfassung des Inhalts kredenzt. Das Ganze funktioniert je nach Thema unterschiedlich, sodass Rezepte eher Schritt für Schritt erklärt werden, während bei Sportnachrichten die Ergebnisse im Vordergrund stehen. Android-Nutzer müssen noch etwas warten, da die Veröffentlichung für das Google-Betriebssystem erst im Laufe des Jahres geplant ist.

Technisch löst Mozilla das Ganze zweigleisig. Wer ein aktuelles Gerät wie das iPhone 15 Pro mit mindestens iOS 26 besitzt, lässt die Apple Intelligence lokal auf der Hardware schuften. Bei älteren Modellen wandern die Daten verschlüsselt auf die Server von Mozilla, wo eine Cloud-KI die Rechenarbeit übernimmt. Das soll den Akku schonen und trotzdem schnelle Ergebnisse liefern.

Parallel dazu spendiert Mozilla dem Firefox mit der Version 150 weitere Neuerungen. Es gibt jetzt zentrale Einstellungen für KI-Funktionen, mit denen sich diese Werkzeuge bei Bedarf komplett abschalten oder einzeln verwalten lassen.

Für Android-Nutzer ist zudem ein VPN direkt in den Browser gewandert, das monatlich 50 GB Datenvolumen bietet. Wer viele Tabs offen hat, kann diese nun in Gruppen sortieren, was für mehr Ordnung auf dem kleinen Display sorgt. Mit der Zeit erkennt der Browser Muster und schlägt von sich aus sinnvolle Gruppierungen vor. Am Ende geht es Mozilla darum, den mobilen Browser wieder konkurrenzfähiger zu machen, da das Smartphone für viele eben der primäre Zugang zum Netz ist. Und ja, da haben die noch einiges aufzuholen.

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Firefox 150 ist da: Das ist neu




Firefox 150 ist da und Mozilla liefert zum runden Jubiläum ein ordentliches Paket ab. Wer viel mit Tabs hantiert, bekommt mit der verbesserten Split-View-Funktion mehr Komfort. Ein Rechtsklick auf einen Link genügt nun, um diesen direkt in der geteilten Ansicht neben dem aktuellen Tab zu öffnen.

Wer Ordnung halten will, kann beim Erstellen der Ansicht offene Tabs durchsuchen oder die Positionen der Seiten über das Kontextmenü tauschen. Praktisch für alle, die oft Links verschicken: Mehrere markierte Tabs lassen sich jetzt in einem Rutsch kopieren. Firefox packt dabei direkt den Seitentitel und die URL zusammen, was beim Einfügen in andere Programme deutlich sauberer aussieht.

Und sonst so? Der integrierte PDF-Editor kann jetzt mehr als nur Textmarker spielen. Nutzer können Seiten innerhalb eines Dokuments verschieben, kopieren, löschen oder exportieren. In Hinblick auf die Sicherheit zieht Mozilla die Zügel an und weitet den Schutz für das lokale Netzwerk auf alle Anwender aus. Webseiten müssen nun um Erlaubnis fragen, bevor sie versuchen, Verbindungen zu Geräten oder Apps im eigenen Heimnetzwerk aufzubauen. Wer Texte übersetzen möchte, findet unter about:translations nun eine lokale Lösung für Echtzeit-Übersetzungen, die sich auch per Schnellsuche über die Adressleiste aufrufen lässt:

Für Linux-Nutzer gibt es mit Version 150 die Unterstützung für die GTK-Emoji-Auswahl und ein offizielles RPM-Paket. Windows-Nutzer, die Firefox über den Microsoft Store beziehen, können nun Web-Apps nutzen. Das neue Profil-Management steht jetzt allen Anwendern zur Verfügung und erlaubt unter Windows auch einfache Backups der Browser-Profile in eine Datei.

Wer die automatische Gruppierung von Tabs per Drag-and-Drop störend findet, kann diese Funktion übrigens in den Einstellungen unter Tabs deaktivieren. Unter der Haube behebt das Update auch diverse Sicherheitslücken und Darstellungsfehler bei Emojis unter macOS. In diesem Sinne, fröhliches Surfen!

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Mozilla Thunderbolt: Neuer Open-Source-KI-Client für Unternehmen veröffentlicht

Mozilla bringt mit Thunderbolt – der Name könnte für Verwechslungen sorgen –  ein neues Werkzeug für Unternehmen an den Start. Hinter dem Projekt steht die MZLA Technologies Corporation, eine Tochter der Mozilla Foundation. Es handelt sich um einen Open-Source-KI-Client, der sich vor allem an Organisationen richtet, die Wert auf Datenhoheit und Unabhängigkeit von großen Anbietern legen. Das System lässt sich selbst hosten und vollständig in die eigene Infrastruktur integrieren.

Die Basis bildet eine Zusammenarbeit mit deepset aus Berlin, die das Haystack-Framework beisteuern. Dadurch lässt sich Thunderbolt nicht nur als einfache Chat-Oberfläche nutzen, sondern tief mit internen Datenquellen und automatisierten Arbeitsläufen verknüpfen, so die Webseite. Unternehmen können dabei frei wählen, welche Sprachmodelle sie einsetzen, egal ob kommerzielle Angebote oder lokale Open-Source-Lösungen.

Der Funktionsumfang deckt die tägliche Arbeit ab. Nutzer können recherchieren, Berichte automatisieren oder tägliche Zusammenfassungen erstellen lassen. Durch die Unterstützung des Model Context Protocols und des Agent Client Protocols binden Administratoren eigene Werkzeuge und Datenbanken direkt an. Der Zugriff erfolgt über native Apps für Windows, macOS, Linux sowie iOS und Android. Sicherheit wird durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und lokale Zugriffskontrollen großgeschrieben.

Die Preisgestaltung für Firmenkunden richtet sich nach dem Aufwand für Support und Anpassung. Der Quellcode ist bereits auf GitHub einsehbar, während der Zugang zur Software derzeit noch über eine Warteliste auf der offiziellen Webseite läuft. Mal schauen, wie sich das entwickelt und ob man langfristig am Ball bleiben kann, der Wettbewerb ist sehr hart.

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