Thunderbird 150.0.1: Kleines Sicherheitsupdate veröffentlicht

Die Entwickler hinter dem quelloffenen Mail-Client Thunderbird haben ein neues Update auf die Version 150.0.1 ins Netz geschoben. Große Neuerungen sucht man bei diesem Versionssprung vergeblich, stattdessen stehen Stabilität und Sicherheit im Fokus. Ein Fehler beim Verarbeiten von Nachrichten-Headern konnte die Anwendung unter Umständen zum Absturz bringen, was mit diesem Patch nun behoben ist. Zusätzlich flossen diverse Sicherheitskorrekturen in den Code ein. Das Update steht für Windows ab Version 10, macOS ab 10.15 und aktuelle Linux-Distributionen mit GTK 3.14 zur Verfügung. Wer den Donnervogel nutzt, sollte die Aktualisierung zeitnah über die integrierte Update-Funktion anstoßen oder das Paket direkt von der Projektseite laden, damit wieder alles sauber läuft.

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Firefox 150.0.1: Kleines Update behebt Ladeprobleme und Darstellungsfehler

Mozilla schiebt aktuell den Firefox in Version 150.0.1 raus. Wer mit der Sicherheitssoftware von Bitdefender unterwegs ist, dürfte sich über den Patch freuen, da Facebook und andere Webseiten zuvor oft den Dienst verweigerten. Das Problem ist nun Geschichte. Auch beim Thema Geodaten hat der Browser nachgebessert. Wer die Standortabfrage einmal ablehnt, wird bei einem erneuten Versuch nicht mehr mit doppelten Systemdialogen genervt. Nutzer von Tab-Gruppen finden ebenfalls eine Korrektur vor, da sich Tabs nun wieder wie gewohnt in ältere, gespeicherte Gruppen einsortieren lassen.

Optisch gab es zuletzt wohl etwas Schluckauf bei Dropdown-Menüs, die sich teilweise komplett ausklappten, was Mozilla mit diesem Build korrigiert hat. Wer auf dem Mac oder unter Windows gerne per Geste zoomt, sieht jetzt auch wieder alle Rahmen und Linien an den Elementen, die vorher teilweise verschwanden. Wie üblich fließen diverse Sicherheitsfixes in die Verteilung ein, um den Browser gegen aktuelle Lücken abzusichern.

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Firefox Relay: 50 Masken für E-Mails kostenlos




Mozilla schraubt weiter an Firefox Relay, um die Privatsphäre im Netz zu verbessern. Der Dienst setzt darauf, die echte E-Mail-Adresse hinter Masken zu verstecken, damit das Postfach sauber bleibt und Tracker keine Chance haben. In der kostenlosen Basisvariante lassen sich jetzt 50 solcher Masken erstellen, wobei eine Browser-Erweiterung die Handhabung im Alltag erleichtert und Tracker direkt aus den Nachrichten fischt. Das Ganze lässt sich auch nutzen, ohne dass man den Firefox nutzt. Bisher waren es 10 solcher Aliase, jetzt sind es eben 50.

Wer mehr benötigt, greift zum Premium-Modell für 0,99 Euro im Monat bei jährlicher Zahlungsweise. Dort gibt es dann unbegrenzt viele Masken, eine eigene Relay-Domain und die Möglichkeit, anonym auf eingegangene Mails zu antworten sowie lästige Werbe-Mails komplett zu blockieren. Die FAQ findet sich hier.

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Thunderbird Pro: Fokus auf Thundermail und erste Einladungen im Anmarsch

Die Entwickler hinter Thunderbird Pro haben ein Update zum aktuellen Stand der Dinge veröffentlicht. Wer die Entwicklung verfolgt, weiß, dass eigentlich ein Trio aus Thundermail, Appointment und Send den Start markieren sollte. Das Team hat aber die Rückmeldungen der Nutzer ausgewertet und schraubt nun an der Priorisierung. Die Community hat wohl am meisten Bock auf den E-Mail-Dienst Thundermail, weshalb die Ressourcen nun primär dort hineinfließen. Die anderen Dienste sind nicht vom Tisch, rutschen in der Zeitplanung aber ein Stück nach hinten.

Für die Warteliste gibt es da Neuigkeiten. Schon im nächsten Monat sollen die ersten Einladungen für die Early-Bird-Beta rausgehen. Wer also frühzeitig einen Blick auf den neuen Mail-Dienst werfen möchte, sollte sein Postfach im Auge behalten. Technisch konzentriert sich das Team momentan darauf, die Einrichtung so simpel wie möglich zu gestalten. Ein neuer Verbindungsaufbau ist in Arbeit, der unter anderem auf QR-Codes setzt, um den Account ohne großes Gefummel in den Client zu bringen. Auch das Thema Webmail ist auf der Liste nach oben geklettert, damit man schneller eine nutzbare Oberfläche im Browser parat hat.

Unter der Haube wurde ebenfalls gewerkelt. Die Infrastruktur nutzt nun eine aktualisierte Version von Stalwart, was vor allem die Spam-Erkennung verbessern und die Systemstabilität erhöhen soll. Bei den anderen Baustellen wie Appointment gab es Verbesserungen bei der Verarbeitung von Kalenderaufgaben. Das Tool Send hat optische Anpassungen erhalten, damit es besser in das Gesamtbild von Thunderbird Pro passt, während im Hintergrund Sicherheitsaspekte und die langfristige Infrastruktur geprüft werden.

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Thunderbird Mobile: So geht es weiter




Hinter den Kulissen von Thunderbird Mobile hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Das Team hat die Prioritäten neu sortiert und eine Roadmap für das laufende Jahr festgezurrt, die eine Mischung aus Fehlerbehebungen und neuen Funktionen bietet.

Bei der Android-App liegt der Fokus momentan auf der Modernisierung des Unterbaus. Der Quelltext ist in die Jahre gekommen, weshalb die Entwickler die Architektur umkrempeln, um künftig schneller voranzukommen und Fehlerquellen zu minimieren. Konkret stehen Verbesserungen an der Nachrichtenliste und der Anzeige von E-Mails sowie eine einfachere Einrichtung des Kontos auf dem Plan.

Ein dickes Brett bohrt das Team derzeit bei den Benachrichtigungen. Da Google die Regeln für Hintergrundprozesse verschärft hat, funktionieren Push-Meldungen nicht mehr zuverlässig. Das Problem bei einem Mail-Client wie Thunderbird ist, dass kein eigener Server im Hintergrund läuft. Deshalb muss die App die Anbieter in Intervallen abfragen, was zulasten des Akkus gehen kann. Das Team sucht hier nach einer Lösung, um trotz der neuen Systemvorgaben zeitnah über neue Mails zu informieren.

In der iOS-Welt geht es ebenfalls voran. Die grundlegenden Arbeiten an den Protokollen wie IMAP und SMTP sind weitgehend abgeschlossen. Jetzt geht es an die Verwaltung der Kontodaten und die Autorisierung. Das Team bekommt bald Verstärkung durch neue Entwickler, was das Tempo erhöhen dürfte.

Auf der Agenda stehen für dieses Jahr noch die Benutzeroberfläche inklusive Konteneinrichtung, Nachrichtensuche und das Verfassen von E-Mails. Auch Themen wie OAuth und Verschlüsselung werden abgearbeitet. Das Ziel bleibt unverändert: Bis Ende des Jahres soll die iOS-Version von Thunderbird startklar sein.

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