Thunderbird für Android 17.0: Avatare, Drucken und Foldable-Support




Ein weiteres Update für den Mail-Client auf Android ist erschienen. Die Entwickler haben Thunderbird für Android in Version 17.0 veröffentlicht und wieder an diversen Stellschrauben gedreht. Wer die App nutzt, bekommt nun die Möglichkeit, Account-Avatare anzupassen. Diese Avatare tauchen jetzt auch in den Benachrichtigungen für neue Nachrichten auf, sodass man schneller erkennt, welches Konto gerade Post empfangen hat.

Besitzer von Foldables bekommen eine neue Split-Screen-Unterstützung, die den verfügbaren Platz auf Foldables besser ausnutzen soll. Ebenfalls neu hinzugekommen ist die Funktion, E-Mails direkt aus der App heraus zu drucken. Im Bereich des „Unified Folder“ hilft ein neuer Indikator dabei, Nachrichten dem entsprechenden Konto schneller zuzuordnen.

Natürlich wurde auch unter der Haube aufgeräumt. Probleme mit der Darstellung auf Edge-to-Edge-Screens während der Einrichtung wurden behoben. Auch das Verhalten beim Tippen in Empfängerfelder war wohl nicht immer zuverlässig und wurde korrigiert. Ein Fehler, der beim Drehen des Geräts Text im Empfängerfeld verdoppelte, gehört der Vergangenheit an.

Zudem wurden Fehler beim Kopieren von Links beseitigt, bei denen CSS-Code fälschlicherweise mitgenommen wurde. Einstellungen wie das Einfärben von Kontaktbildern oder generelle Optionen bleiben nun auch nach einem Neustart oder Export/Import korrekt gespeichert, so die Entwickler. Das Update steht über die üblichen Kanäle bereit, zuerst bei Github, dann im Play Store von Google. Und na klar: Parallel wurde K-9 Mail auf den gleichen Stand gehievt.

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Einblick in die Technik: Darum setzt Firefox bei Shake to Summarize auf Mistral




Seit einiger Zeit gibt es im Firefox für iOS die Funktion Shake to Summarize. Wer das Smartphone schüttelt, erhält eine kurze Zusammenfassung der aktuell geöffneten Webseite. Die Funktion kam bei Nutzern angeblich gut an und Mozilla hat nun einen Blick unter die Haube gewährt, wie die Auswahl des passenden KI-Modells ablief. Technisch gesehen wird der Webseiteninhalt abgegriffen, an ein LLM gesendet und das Ergebnis zurückgespielt. Da der Markt an Modellen riesig ist und sich fast wöchentlich ändert, musste Mozilla abwägen, welche Lösung für den Endanwender tatsächlich nützlich ist. Reine Benchmark-Zahlen reichten da wohl nicht aus.

Entscheidend waren Qualität, Geschwindigkeit, Kosten und der Open-Source-Faktor. Da das Feature für Nutzer kostenlos ist, trägt Mozilla die Kosten für die Rechenleistung. In der engeren Auswahl standen Mistral Nemo, Mistral Small, Jamba 1.5 mini, Gemini Flash 2.0 und Llama 4 Maverick. Zur Bewertung der Qualität wurde GPT-4o als Juror eingesetzt, um Kohärenz, Konsistenz und Relevanz der Zusammenfassungen zu prüfen. Hierbei zeigten Gemini 2.0 Flash, Llama 4 Maverick und Mistral Small die besten Ergebnisse. Da die Qualität bei Texten mit mehr als 5000 Token spürbar nachließ, werden längere Seiten generell nicht zusammengefasst.

Bei der Geschwindigkeit lagen Mistral Small und Gemini vorn. Ein wichtiger Punkt waren die Betriebskosten auf der Vertex-AI-Plattform. Mistral Small schlägt mit 0,10 Dollar (ca. 0,09 Euro) pro Million Input-Token zu Buche. Im Vergleich dazu liegen Llama 4 Maverick bei 0,35 Dollar (ca. 0,31 Euro) und Gemini 2.5 Flash bei 0,30 Dollar (ca. 0,27 Euro). Da Mistral Small hier deutlich günstiger ist und zudem über offene Gewichtungen verfügt, fiel die Wahl am Ende auf dieses Modell. Es bietet eine gute Balance aus Leistung, Preis und dem bei Mozilla wichtigen Open-Source-Ansatz. Die gemachten Erfahrungen sollen auch in künftige Projekte wie das kommende Smart Window einfließen.

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Firefox auf Windows 7 und 8: Verlängerte Gnadenfrist angekündigt

Nutzer von Windows 7, 8 und 8.1 erhalten eine Gnadenfrist für ihren Browser. Firefox 115 stellt auf diesen Plattformen die letzte unterstützte Version dar und Anwender wurden bereits auf den ESR-Zweig umgestellt. Der ursprünglich für Februar 2026 angesetzte Stichtag für…

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Thunderbird 148.0.1: Kleines Update behebt LDAP-Problem




Kurzinfo für die Nutzer von Thunderbird. Die Entwickler des Open-Source-Mail-Clients haben ein kleines Update nachgeschoben. Wer von euch Thunderbird in Version 148.0 einsetzt, bekommt ab sofort Version 148.0.1 angeboten. Das Update ist überschaubar, aber für einige sicher wichtig.

Es handelt sich im Grunde um einen einzigen Fix, der mit diesem Release verteilt wird. In der vorangegangenen Version 148.0 hatte sich ein Fehler eingeschlichen, der dazu führte, dass LDAP mit Passwort nicht mehr funktionierte. Solltet ihr also Probleme in Firmennetzwerken oder ähnlichen Umgebungen gehabt haben, wo LDAP zum Einsatz kommt, dürfte das mit dem Update auf Version 148.0.1 der Vergangenheit angehören.

An den Systemvoraussetzungen hat sich nichts geändert, man benötigt weiterhin Windows 10 oder neuer, macOS 10.15 oder höher sowie Linux mit GTK 3.14 oder neuer. Das Update sollte bereits über die integrierte Aktualisierungsfunktion im Client oder direkt auf der Webseite zum Download bereitstehen.

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Firefox 148.0.2: Mozilla bessert nach

Ein kurzes Update für die Nutzer des Browsers mit dem Fuchs: Mozilla hat heute die Version 148.0.2 von Firefox veröffentlicht und schiebt damit ein paar Fehlerkorrekturen nach. Wer sich gewundert hat, warum Suchanfragen im Startseiten-Suchfeld plötzlich in die Adressleiste sprangen, obwohl das eigentlich deaktiviert war, findet nun Abhilfe. Auch Web-Editoren, die plötzlich Fettdruck oder Kursivschrift verweigerten, sollten wieder wie gewohnt funktionieren.

Des Weiteren wurde ein Problem behoben, durch das YouTube-Videos trotz Blockade automatisch abspielten, was vor allem Nutzer von Screenreadern betraf. Auch bei der Darstellung zentrierter Elemente gab es wohl Schluckauf, diese rutschten beim Laden fälschlicherweise nach links. Leere Vorschläge beim Tab-Wechsel in der Adressleiste gehören nun ebenfalls der Vergangenheit an.

Für Windows-Nutzer mit NVIDIA-Grafikkarten ist zudem interessant, dass die Videoqualität bei aktiviertem „Video Super Resolution“ nicht mehr leiden sollte. Wie üblich sind auch Sicherheitslücken geschlossen worden, weshalb das Update zeitnah eingespielt werden sollte. Das Update steht ab sofort über die interne Aktualisierungsfunktion bereit.

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