Selbstbau-AirTag umgeht Stalking-Schutz

Direkt zur Veröffentlichung der AirTags von Apple gab es die ersten Meldungen, dass die kleinen, durchaus nützlichen Dinger leider auch zweckentfremdet werden und damit unter anderem Menschen ohne ihr Wissen gestalkt wurden. Apple hat sich seinerzeit zum Stalking-Schutz geäußert, leider ist dieser wohl aber nicht ausreichend durchdacht worden. Denn wie unser Leser, der Sicherheitsforscher Fabian Bräunlein in einem sehr umfangreichen Beitrag mitteilt, werden inoffizielle Tracker, die sich klammheimlich im „Wo ist?“-Netzwerk von Apple anmelden, bislang nicht von Apples Erkennung berücksichtigt.

Bräunlein hat gemeinsam mit einem in Szenario involvierten „Opfer“ fünf Tage nachstellen können, dass ein AirTag-Imitat in der Lage war, den Standort der Person nachzuverfolgen, ohne dass das Opfer davon etwas mitbekommt, geschweige denn über sein iPhone darüber informiert wird. Laut Bräunlein will er Apple darauf aufmerksam machen, dass die bisherigen Schutzmaßnahmen neu durchdacht werden müssen, die Schutzfunktionen dürften nicht direkt auf den AirTags selbst stattfinden. Bei seiner Methode sendet der Klon des AirTags ganz einfach regelmäßig neue öffentliche Schlüssel aus, wirkt darum auch jedes Mal wie ein neuer AirTag und erzeugt so keinerlei Tracking-Warnung.

Das Ganze läuft auf einem ESP32. Das ist ein kleiner 32-Bit-Mikrocontroller der chinesischen Firma Espressif, der auch in zahlreichen IoT-Geräten arbeitet. Der läuft mit einer speziellen Firmware. Interessierte können den Quellcode des Projektes hier einsehen.

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Apple kauft Start-up AI Music

Apple und auch viele andere größere Unternehmen kaufen von Zeit zu Zeit kleinere Unternehmen – vor allem Start-ups – auf, um sich deren Know-how unter den Nagel zu reißen und im besten Fall in eigene Produkte zu integrieren.

Die neueste Eroberung des Konzerns aus Cupertino ist wohl AI Music. Das Unternehmen beschäftigt sich – wie der Name schon sagt – mit einer Technologie, die in der Lage ist, dynamische Soundtracks für den Anwender auf Basis dessen Interaktion zu erstellen. So kann beispielsweise euer ganz persönlicher Workout-Soundtrack entstehen, je nachdem wie sich euer Herzschlag verhält. Auch an eure Stimmung könnte sich die Musik automatisch anpassen.

Bestätigt ist die Übernahme aktuell noch nicht und die Informationen kommen an dieser Stelle wieder einmal von Mark Gurman (Bloomberg). Da die Webseite von AI Music aber nicht mehr funktioniert, liegt es nahe, dass das Gerücht stimmt. Apple könnte die Technologie beispielsweise in Fitness integrieren oder aber die Stories in der Fotos-App damit aufpeppen.

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Apples Mixed-Reality-Headset könnte sich bis 2023 verzögern

Ein Mixed-Reality-Headset von Apple steht bereits seit längerer Zeit im Raum. Nach derzeitiger Informationslage sollte das VR/AR-Headset noch in diesem Jahr debütieren. Mark Gurman von Bloomberg äußert sich nun dahingehend, dass sich das Headset mindestens um einige Monate verzögert und damit vielleicht auch erst 2023 in den Regalen landen könnte.

Apples Headset soll, so die Gerüchteküche, die virtuelle und erweiterte Realität miteinander kombinieren. Nach Gurmans Informationslage sollte das Headset bereits im Rahmen der WWDC in diesem Jahr vorgestellt werden. Entwicklungsprobleme würden es aber schwer machen, im Zeitplan zu bleiben. So habe man neben Problemen mit Überhitzung und der Kamera auch die Software noch nicht ausreichend im Griff. Eine Ankündigung könnte damit erst zum Jahresende erfolgen, ein Marktstart erst im kommenden Jahr. Apple lehnte hierzu natürlich sämtliche Formen einer Stellungnahme ab.

Im kommenden Jahr soll Apples Entwicklerkonferenz ohnehin ganz unter dem Stern von Virtual- und Augmented-Reality-App stehen. Den Grundstein für das Headset soll bereits iOS 16 legen. Heißt: Zumindest durch die neue Version des mobilen Betriebssystems könnten wir bereits im Sommer von ersten Aspekten des Headsets erfahren.

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Microsoft warnt macOS-User zum Update wegen Sicherheitslücke

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  • Microsoft warnt macOS-User zum Update wegen Sicherheitslücke

Microsoft weist aktuell Benutzer von macOS darauf hin, das aktuellste Update für das Betriebssystem zu installieren. Zuvor hatten die Redmonder nämlich eine Sicherheitslücke in Apples Transparency, Consent and Control-Technologie entdeckt und nach Behebung öffentlich darauf hingewiesen

Die sogenannte „powerdir“-Sicherheitslücke wurde von Microsoft entdeckt und an Apple gemeldet. Die Lücke ermöglichte es Angreifern, die TCC zu umgehen und ohne Wissen oder Bestätigung des Nutzers auf dessen Daten zuzugreifen. Die TCC wurde 2021 von Apple eingeführt, um Apps daran zu hindern, Daten von Nutzern ohne deren Wissen abzugreifen.

Microsoft hat diese Sicherheitslücke übrigens erst lange nach der Veröffentlichung eines Patches durch Apple an die Öffentlichkeit gebracht. Die Kalifornier haben den Fehler bereits am 13. Dezember 2021 behoben und Microsoft warnt nun macOS-Nutzer, schnellstmöglich Updates zu installieren, um vor der Lücke geschützt zu sein.


via mspu

macOS Monterey 12.2: Beta 2 veröffentlicht

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