Synology DSM 7.2.2-72806 Update 2 veröffentlicht

Besitzer eines Synology NAS werden vermutlich zeitnah ein Update auf DSM 7.2.2-72806 Update 2 zum Download angeboten bekommen. Etwas skurril: die entsprechenden Update-Dateien liegen seit Mitte des Monats auf den Servern des Unternehmens, ein heute kurz veröffentlichtes Changelog wurde wieder entfernt. Das Unternehmen nannte in jenem Changelog lediglich kleinere Fehlerbehebungen. Mal schauen, was die Nutzer berichten, ich hatte nach dem Update 1 gehört, dass sich Nutzer wohl über höhere RAM- und CPU-Auslastung beschwerten. Vielleicht hat man da ja nachgearbeitet. Auch gibt es wieder kleine Paket-Updates, darunter für die Surveillance Station. Da hat man eine Schwachstelle behoben, die in Version 9.2.2-11575 oder höher nicht vorhanden ist.

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Nvidia stellt Fugatto vor: Generatives KI-Modell für Audio jeglicher Spielarten

Nvidia hat mit Fugatto ein neues KI-Modell vorgestellt, über das sich Audio generieren lässt. Dabei behauptet der Hersteller, das Ergebnis sei deutlich vielseitiger als bestehende Lösungen. Denn Fugatto kann etwa nicht nur Musik oder Stimmen generieren, sondern jede mögliche Kombination aus Musik, Stimmen oder auch Soundeffekten. Man vergleicht das Ergebnis mit einem „Schweizer Taschenmesser für Audio“.

Fugatto steht für „Foundational Generative Audio Transformer Opus 1“. Der Anwender gibt einen Text ein, daraufhin erzeugt das generative KI-Modell die gewünschten Klänge. Es können nicht nur vollkommen neue Audiodateien generiert, sondern auch bestehende modifiziert werden. Als Beispiel nennt Nvidia die Möglichkeit. z. B. aus einem Lied den Gesang oder ein bestimmtes Instrument zu entfernen. Auch ist es möglich, neue Sounds hinzuzufügen oder z. B. den Akzent oder die Emotion in einer Stimme zu beeinflussen.

Als Zielgruppe sieht man auch und vor allem Musiker. Diese könnten über Fugatto z. B. blitzschnell Songideen ausprobieren: Wie hört sich etwa die neue Demo zu einem Musikstück mit Klavier stattdessen mit Akustikgitarre an? Fugatto kann darauf blitzschnell die Antwort liefern. Wäre ein wenig Reverb auf dem Gesang nicht besser? Auch das lässt sich so ohne viel Gefummel schnell eruieren.

Nvidia sieht Fugatto auch als Werkzeug für etwa die Werbeindustrie

Ebenfalls könnte Fugatto für die Werbeindustrie ein mächtiges Werkzeug sein. Als Beispiel nennt Nvidia hier die Chance, Voiceover für Werbekampagnen mit verschiedenen Dialekten, Akzenten, Betonungen und Stimmungen erstellen und testen zu können. So ließen sich angepasste Audio-Spots für verschiedene Regionen und Kontexte in Sekundenschnelle erstellen. Auch Spieleentwickler könnten Fugatto nutzen, um z. B. für unterschiedliche Situationen in Spielen die passende Sprachausgabe parat zu halten. Selbst das Erstellen neuer Audiotracks in Echtzeit sei möglich.

Ebenfalls könne Fugatto Sounds erstellen, die in der Realität unmöglich seien – etwa ein miauendes Saxophon oder eine bellende Trompete. Fugatto kann dabei über die Technik „ComposableART“ Befehle und Aspekte verbinden, die während des Trainings noch separat stehen. Etwa könntet ihr in einem einzigen Prompt nach einem vorgelesenen Text mit trauriger Stimmung und französischem Akzent fragen. Ebenfalls kann das KI-Modell Sounds generieren, die sich mit zunehmender Wiedergabedauer entwickeln – z. B. ein sich nähernder und wieder entfernender Sturm.

So kann Fugatto auch Sounds erstellen, die das Modell nicht vorher für das Training in dieser Art und Weise vorgefunden hat. 2,5 Mrd. Parameter dienen dabei als Basis. Klingt schon recht beeindruckend, mal sehen, wie das Ganze in der Praxis angenommen wird.

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Proton: Diese Neuerungen für Mail, Kalender und Drive sind geplant

Die Proton AG aus der Schweiz, die hinter zahlreichen Diensten steht, hat eine Roadmap veröffentlicht, die zeigen soll, wie es mit den Produkten Proton Mail, Drive und Kalender weitergehen soll.

Für Proton Mail stehen mehrere praktische Verbesserungen auf dem Plan. Nutzer können sich auf die Integration von Desktop-Benachrichtigungen unter Windows freuen, ebenso wird sich Proton Mail als Standard-E-Mail-Anwendung nutzen lassen. Die Sprachunterstützung wird durch Finnisch und Hindi erweitert. Android-Nutzer erhalten neue Einstellungsmöglichkeiten zur automatischen Löschung von Spam und Papierkorb-Inhalten. Für iOS-Nutzer wird eine überarbeitete App mit verbesserter Performance und neuem Design entwickelt.

Der Proton Calendar erhält ebenfalls Aktualisierungen. Die Integration mit Proton Mail wird verstärkt, sodass Kalendereinladungen direkt in der Android-App verwaltet werden können. Die Event-Planung wird durch benutzerdefinierte Wiederholungsoptionen flexibler. iOS-Nutzer erhalten ein Widget für schnellen Kalenderzugriff. Neu hinzu kommt die Integration von Videokonferenzen. Für 2025 plant Proton weitere Funktionen wie Aufgabenverwaltung, Suchfunktion und einen Offline-Modus.

Proton Drive wird um mehrere Kollaborationsfunktionen erweitert. Nutzer können künftig verschlüsselte Dokumente und Ordner auch für Nicht-Proton-Nutzer freigeben. Die Zusammenarbeit in Proton Docs wird durch E-Mail-Benachrichtigungen, @Erwähnungen und neue Formatierungswerkzeuge vereinfacht.

Zur besseren Dateiorganisation werden neue Verschiebe- und Kopierfunktionen sowie eine Ordnerfarbkennzeichnung eingeführt. macOS-Nutzer profitieren laut Aussagen der Entwickler von Leistungsverbesserungen und schnellerer Synchronisation. Eine neue Albumfunktion ermöglicht die Organisation von Fotos sowohl in der Web- als auch in der mobilen Version.

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QNAP QTS 5.2.2: Veröffentlicht, zurückgezogen und neu veröffentlicht

QNAP, ein Hersteller von Netzwerkspeicherlösungen, veröffentlichte kürzlich das Update QTS 5.2.2.2950 build 20241114, musste jedoch schnell auf Nutzer-Feedback reagieren, als Probleme mit der Gerätefunktionalität gemeldet wurden. Die schnelle Reaktion des Unternehmens zeigt sich darin, dass das Update zunächst zurückgezogen, einer gründlichen Untersuchung unterzogen und innerhalb von 24 Stunden in einer stabilen Version neu veröffentlicht wurde.

Die interne Untersuchung von QNAP ergab, dass sich die Probleme auf bestimmte Modelle der TS-x53D und TS-x51 Serien beschränkten. Zu den betroffenen Geräten gehören die Modelle HS-453DX, TBS-453DX, TS-251D, S-253D, TS-653D, TS-453D, TS-453Dmini, TS-451D und TS-451D2. Alle anderen NAS-Modelle, die diese Version verwenden, arbeiten ohne Einschränkungen.

Für Nutzer der betroffenen Geräte bietet QNAP zwei Lösungswege an. Die erste Option ist ein Downgrade des Updates, wofür das Unternehmen detaillierte Anleitungen zur Verfügung stellt. Als zweite Möglichkeit steht der QNAP-Support bereit, um bei der Problemlösung zu unterstützen und die Datensicherheit sowie Gerätestabilität zu gewährleisten.

Der Downgrade-Prozess gestaltet sich dabei recht übersichtlich: Nutzer können die erforderliche Betriebssystem-Version im QNAP-Download-Center herunterladen. Anschließend erfolgt die Installation über die NAS-Weboberfläche. Dort navigiert man zum Kontrollzentrum, wählt den Bereich System und Firmware-Update aus und kann über die manuelle Installation die heruntergeladene Datei auswählen und das System aktualisieren.

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Plex: Neu gestaltete Streaming-App kann getestet werden

Wer sich für Streaming der eigenen Videos oder Musik interessiert, der hat sicher schon von Plex gehört. Das System setzt auf die Komponenten Server und Player. Dass es da einen großen Umbruch geben wird, darüber berichteten wir bereits.

Kurzform: Eine Open-API-Spezifikation für den Media Server soll Drittentwicklern die Entwicklung eigener Produkte ermöglichen. Nutzer können künftig eigene Metadatendateien basierend auf NFO-Dateien erstellen, und Entwickler können Metadaten-Agenten gemäß der Plex-API implementieren.

Neue Bibliothekstypen für Hörbücher und E-Books sowie die Nutzung von Fotos und Videos in anderen Apps sind vorgesehen. Außerdem ist ein umfassender Neuaufbau der Serververwaltung für 2025 geplant, der den Webclient ersetzt und eine erweiterbare Plattform bietet. Seit der Ankündigung ist auch bereits eine Foto-App veröffentlicht worden. Und nun geht es direkt weiter.

Die Entwickler kündigten ja eine grundlegende Überarbeitung der Benutzeroberfläche an, die jetzt, allerdings erst als Preview-Version für mobile Geräte, verfügbar wird. Die vollständige Veröffentlichung ist für Anfang 2025 geplant, gefolgt von TV-Plattformen in naher Zukunft. Die Neuentwicklung, die fast zwei Jahre in Anspruch nahm, vereint persönliche Mediensammlungen und On-Demand-Inhalte in einer übersichtlichen Benutzeroberfläche.

Die neue Navigation ermöglicht laut der Macher einen intuitiveren Zugang zu den verschiedenen Bereichen der Plattform. Versteckte Hamburger-Menüs gehören der Vergangenheit an, stattdessen wurde die Bedienung für die einhändige Smartphone-Nutzung optimiert. Persönliche Medienbibliotheken sind nun in einem eigenen Tab zusammengefasst. Nutzer können Bibliotheken als Favoriten markieren und erweiterte Funktionen leichter erreichen.

Aufgrund der hohen Nutzerzahlen erhält die Watchlist-Funktion einen prominenten Platz in der Hauptnavigation. Diese Funktion ermöglicht es, Inhalte plattformübergreifend zu finden und zur späteren Wiedergabe zu speichern. Das Nutzermenü wurde gestrafft und bietet nun zentralen Zugriff auf Profil, Wiedergabeverlauf, Freunde und verbundene Streaming-Dienste.

Die Überarbeitung setzt verstärkt auf großformatige Artwork-Darstellungen. Film- und Seriendetailseiten, Darsteller-Profile sowie Nutzerprofile profitieren von der erweiterten visuellen Gestaltung. Eine neue Funktion ist die Integration von Titel-Artwork für Filme und Serien.

Die Neugestaltung basiert auf einer vollständigen Neuentwicklung der Apps mit einem einheitlichen Programmcode für alle Plattformen. Diese Vereinheitlichung ersetzt die bisherige Strategie separater Codes für verschiedene Plattformen. Der neue Ansatz ermöglicht schnellere Entwicklungszyklen und eine konsistente Funktionalität über alle Geräte hinweg.

Die Preview-Version läuft parallel zur bestehenden App und ermöglicht es Nutzern, die neue Oberfläche ohne Risiko zu testen. Zu haben ist die neue Plex-App für iOS und Android, da müsst ihr bei Interesse einmal selbst schauen, ob ihr das testen wollt. Wie immer gilt: Es ist eine Beta und es können Fehler auftreten. Bei mir wurden beispielsweise keinerlei Poster angezeigt, Casting ist auch noch nicht implementiert und die nicht anpassbare Startseite ist auch nicht wirklich toll. Wer die Diskussionen rund um die neuen Apps verfolgen möchte, kann auch bei Plex ins Forum schauen.

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