Amazon investiert zusätzliche 4 Mrd. US-Dollar in Anthropic

Amazon investiert zusätzliche 4 Mrd. US-Dollar in das US-KI-Unternehmen Anthropic, einen direkten Konkurrenten von OpenAI. Anthropic wird zudem die Amazon Web Services (AWS) als wichtigsten Trainings-Partner für seine KI-Modelle einbinden. So will man die Chips der Reihe AWS Trainium für seine größten Modelle verwenden.

Damit investieren Amazon und Anthropic ihre strategische Partnerschaft, die sie bereits im letzten September bestätigt hatten. Amazon nutzt etwa die KI-Modelle der Reihe Claude, während Anthropic neben Trainium- auch auf Inferentia-Chips von Amazon als Hardware setzt. AWS-Kunden können die KI-Modelle von Anthropic zudem als Erste mit der Hilfe ihrer eigenen Daten einem Feintuning unterziehen. Dieser Vorteil wird exklusiv noch für eine Weile AWS-Kunden zugutekommen, welche die Claude-KI-Modelle einsetzen.

Amazon setzt Claude auch im Rahmen von Amazon Bedrock ein, einer umfassenden Plattform zur Erstellung generativer KI-Lösungen. Letzten Endes zeigt die engere Partnerschaft, dass Amazon sich da mit Anthropic sicherlich auch gegen die Konkurrenten absichern will. Microsoft etwa rückt ja immer näher mit OpenAI zusammen.

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Samsung stellt verbessertes KI-Modell Gauss2 vor

Samsung hat auf der Samsung Developer Conference 2024 in Südkorea sein verbessertes KI-Modell Gauss2 vorgestellt. Es handelt sich um die zweite Generation des hauseigenen KI-Modells. Das neue Modell trumpft laut dem Hersteller jetzt mit verbesserter Performance und Effizienz im Vergleich zum Vorgänger sowie mit erweiterten Anwendungsmöglichkeiten auf.

Samsung Gauss2 ist der direkte Nachfolger des im vergangenen Jahr vorgestellten generativen KI-Modells. Es bietet laut Samsung eine verbesserte Performance und Effizienz bei der Verarbeitung großer Datenmengen an Code, Bildern und Sprache. Samsung Gauss2 ist in drei verschiedenen Ausführungen verfügbar, je nach Anforderungsprofil: Compact, Balanced und Supreme.

Wie man es anhand des Namens erahnen sollte: Das Compact-Modell ist darauf ausgelegt, effizient zu arbeiten. Dabei kann es lokal verwendet werden, also mit Berechnungen direkt auf dem jeweiligen Gerät. Das Balanced-Modell soll, wie der Name es verspricht, Performance, Geschwindigkeit und Effizienz ausbalancieren. Das Supreme-Modell bietet die insgesamt stärkste Performance.

Samsung Gauss2 wird je nach Ausführung zwischen neun und 14 Sprachen sowie verschiedene Programmiersprachen unterstützen. Ein eigener Tokenizer sorge laut dem Anbieter zudem für die nötige Effizienz bei den unterstützten Sprachen. Seit des Updates zu Samsung Gauss2 wird das KI-Modell auch in den Business-Units der Device-eXperience-Division und in internationalen Forschungseinrichtungen verwendet.

Samsung wird Gauss2 in Zukunft auch intern nutzen, um im Unternehmen die Effizienz und Produktivität zu steigern.

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WSL-Neuerungen für November und RHEL

Das Windows Subsystem for Linux (WSL) erhält einige Neuerungen, die besonders für Enterprise-Anwender interessant sind. Die wichtigste Neuerung ist, die Einführung einer neuen tar-basierten Architektur für WSL-Distributionen. Der Vorteil davon ist, dass kein Windows-Code mehr benötigt wird. Distros können über die wsl-distribution.conf steuern, wie WSL-Benutzer anlegt werden und viele weitere Optionen. Distributionen können jetzt außerdem auch direkt auf externen Laufwerken installiert werden. Die alte Architektur basierte noch auf APPX, welches weiterhin unterstützt wird. Neue Benutzer erhalten zusätzlich eine überarbeitete Einführung, die zentrale WSL-Funktionen erklärt.

Ebenfalls angekündigt hat Microsoft, dass Red Hat Enterprise Linux (RHEL) offizieller WSL-Distributionspartner wird. Damit ist es in Zukunft möglich, RHEL direkt über wsl-commands zu installieren. RHEL ist im professionellen Umfeld weit verbreitet, besonders für Entwicklung oder Simulation. Da im gleichen Umfeld oft auch viel Windows eingesetzt wird, könnte dies zusammen mit der Entra-ID-Unterstützung sowie den Intune Compliance Checks beide Welten verbinden. Ich bin gespannt, wie sich WSL weiter entwickelt, bisher habe ich noch keinen wirklichen Nutzen für Privatanwender gefunden. Wofür benutzt ihr WSL?

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Raycast erweitert Browser-Support und optimiert Notiz-Funktionen

Raycast, die von uns oft genannte Produktivitätssoftware, hat ein Update erhalten. Die Version 1.86.0 bringt mehrere Neuerungen und Verbesserungen, wobei die Safari-Unterstützung der Browser-Extension im Mittelpunkt steht. Nach der Einführung der Browser-Erweiterung für Chromium-basierte Browser Anfang des Jahres folgt nun die Integration in Apples Safari. Die Erweiterung bietet Safari-Nutzern den gleichen Funktionsumfang wie die Chromium-Version, einschließlich der KI-Anbindung und API-Funktionalität.

Im Bereich der Notizfunktionen führt Raycast neue Exportmöglichkeiten ein. Nutzer können jetzt Notizen oder ausgewählte Textpassagen in verschiedenen Formaten kopieren – als Markdown, HTML oder einfacher Text. Eine neue Exportfunktion ermöglicht das direkte Teilen von Notizen mit anderen Anwendungen wie Apple Notizen oder iMessage.

Die Benutzerfreundlichkeit wurde laut der Entwickler durch mehrere Detailverbesserungen erhöht. Das Verhalten der Escape-Taste lässt sich nun individuell konfigurieren – Nutzer können wählen, ob das Fenster geschlossen oder der Fokus aufgehoben werden soll. Die Navigation wurde durch die Einführung einer Verlaufspeicherung verbessert, die auch nach einem Neustart von Raycast erhalten bleibt.

Weitere Optimierungen betreffen die Benutzeroberfläche. Ein neuer Umschalter zwischen Zeichen- und Wortzählung wurde in die Notiz-Fußzeile integriert. Die Tastenkombination Option-Command-Komma dient nun zum Umschalten der Formatierungsleiste. Die Menüleistenschaltflächen wurden vergrößert und die Aktionsleiste für Notizen neu strukturiert.

Das Update behebt auch verschiedene Fehler, darunter Probleme mit der Zwischenablage-Historie und der KI-Chat-Funktion. Die Suchfunktion für Menüeinträge wurde um ein fehlendes Tastatur-Symbol ergänzt.

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Kreativsoftware zum Sparpreis: Serif startet Black-Friday-Aktion

Screenshot

Der Softwarehersteller Serif hat seine traditionelle Black-Friday-Aktion gestartet und gewährt Preisnachlässe auf sein gesamtes Produktportfolio. Die Rabattaktion umfasst die komplette Affinity Creative Suite mit den Programmen Affinity Designer 2, Affinity Photo 2 und Affinity Publisher 2.

Die Einzellizenzen für Mac und Windows sind während der Aktion für 37,49 Euro erhältlich. Nutzer von iPads können die mobilen Versionen der Programme für 9,99 Euro erwerben.

Besonders interessant ist das Angebot der universellen Affinity-Lizenz. Diese beinhaltet alle drei Programme der Creative Suite und ermöglicht die Nutzung auf sämtlichen unterstützten Plattformen – Mac, Windows und iPad. Der Preis dieser Komplettlizenz wurde von 179,99 Euro auf 89,99 Euro reduziert.

Die Rabattaktion erstreckt sich nicht nur auf die Hauptprogramme, sondern schließt auch sämtliche Erweiterungen ein. Dazu gehören Pinselpakete für digitales Zeichnen und Malen, Overlays für fotografische Effekte sowie vorgefertigte Templates für verschiedene Gestaltungsprojekte.

Ein wichtiger Aspekt der Serif-Produkte ist das Lizenzmodell. Die Software wird als Einmalkauf angeboten, es fallen keine Abo-Gebühren an. Nach dem Kauf können die Programme zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Die aktuelle Version 2 der Affinity-Programme wurde Ende 2022 veröffentlicht und bietet professionelle Werkzeuge für Bildbearbeitung, Grafikdesign und Layout.

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