Telekom: Mobilfunkausbau an 747 Standorten

Die Telekom hat in den vergangenen fünf Wochen nach eigenen Angaben den Mobilfunk an 747 Standorten ausgebaut. 12.500 5G-Antennen funken jetzt im Netz des Anbieters auf der 3,6-GHz-Frequenz. Zudem habe man rund 97 % der Bevölkerung inzwischen mit 5G versorgt.

Wie immer: Diese Angaben sagen natürlich nichts über die abgedeckte Fläche aus. So ist das eben so eine Sache, wenn man vielleicht in den eigenen vier Wänden besten 5G-Empfang vorweisen kann, sobald man aber zur Arbeit pendelt, bleibt vielleicht nur noch Edge übrig. 102 neue Standorte wurden überdies in den vergangenen fünf Wochen für die Telekom gebaut, so das Unternehmen selbst. An 645 bestehenden Standorten wurde die Mobilfunk-Kapazität erhöht.

An 105 dieser Standorte wurde erstmals 5G in Betrieb genommen. Da geht es also voran. Die Haushaltsabdeckung bei 4G liegt im Übrigen bereits bei über 99 Prozent. Auch da sieht es aber bei der Fläche vermutlich etwas anders aus.

Wer wissen möchte, ob er vom Ausbau profitiert hat, kann auf www.telekom.de/netzausbau seine Mobilfunk-Versorgung prüfen. Ihr habt aber natürlich nur etwas davon, wenn ihr auch einen Vertrag bei der Telekom gebucht habt.

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Xiaomi bringt 2025 angeblich ein Smartphone ohne Tasten

Das Xiaomi 14 Ultra wird am 25.02.2024 vorgestellt.

Das Xiaomi 14 Ultra

Xiaomi wird 2025 laut aktuellen Gerüchten angeblich ein Smartphone auf den Markt bringen, das komplett ohne Buttons auskommen soll. Ein recht ähnliches Konzept hatte vor einigen Jahren bereits der chinesische Anbieter Meizu präsentiert. Das sogenannte Meizu Zero kam allerdings nie auf den Markt, sondern blieb lediglich ein Konzept.

Das soll bei dem geplanten Gerät von Xiaomi angeblich anders laufen. Dieses Modell mit dem Codenamen „Zhuque“ soll obendrein eine Under-Display-Kamera verwenden, um so eine Vorderseite ohne jegliche Aussparungen zu erreichen, die nahezu komplett vom Bildschirm abgedeckt ist. Offen ist noch, wie genau die Bedienung gelöst sein wird, wenn Buttons fehlen. Möglich wären z. B. druckempfindliche Ecken oder ein Fokus auf die Gestensteuerung bzw. Sprachbefehle.

Als SoC soll am Ende der kommende Qualcomm Snapdragon 8 Gen 4 (SM8775) fungieren. Noch befindet sich dieses Smartphone ohne Tasten aber noch in einem frühen Stadium, sodass es wenige, technische Details gibt. Mal sehen, ob wirklich etwas daraus wird oder das Ganze vielleicht doch eher im Sande verläuft.

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Honor Magic V3: Internationaler Launch am 5. September 2024 zur IFA

Honor hatte das Foldable Magic V3 bereits im Juli 2024 vorgestellt. Zunächst ist es allerdings nur in China veröffentlicht worden. Inzwischen gibt es auch offizielle Angaben zum internationalen Launch, welcher für die IFA 2024 in Berlin eingeplant ist. Parallel hat der Hersteller bestätigt, dass man KI-Funktionen einbinden werde, welche über die Google Cloud laufen.

Das Honor Magic V3 setzt dabei auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 als SoC und kommt mit einem Akku mit 5.150 mAh daher, der kabelgebunden mit 66 Watt geladen werden kann – kabellos sind es dann 50 Watt. Als Betriebssystem dient ab Werk Android 14 mit der Oberfläche MagicOS 8.0.1. Die Hauptkamera hat mit 50 (Weitwinkel, OIS) 50 (Periskop-Telephoto, OIS) 40 (Ultra-Weitwinkel) Megapixeln einiges zu bieten.

Für die Frontkamera sind 20 Megapixel drin. Das äußere OLED-Display des Honor Magic V3 kommt auf 6,43 Zoll Diagonale, löst mit 2.376 x 1.060 Pixeln auf und nutzt 120 Hz Bildwiederholrate. Der innere, ausklappbare LTPO-AMOLED-Screen erreicht 7,92 Zoll bei 2.516 x 2.344 Pixeln und abermals 120 Hz Bildwiederholrate. Beide Bildschirme unterstützen auch Doby Vision.

Dank der Anbindung an die Google-KI-Suite soll das Smartphone Funktionen wie das KI-Radiergummi, für Fotos, Echtzeit-Übersetzungen für Notizen und Face-to-Face-Übersetzungen mitbringen. Weitere Einzelheiten zur internationalen Version des Honor Magic V3 werden wir dann spätestens auf der IFA 2024 erfahren.

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Frequenzauktion 2019: Vergaberegeln der 5G-Auktion waren rechtswidrig

08.12.2018 Darmstadt Mina Rees Str. 1 Aufbau 5G Antennen durch Ericsson

Am 26. August 2024 hat das Verwaltungsgericht Köln die von der Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur am 26. November 2018 festgelegten Vergabe- und Auktionsregeln für die 2019 stattgefundene Auktion von 5G-fähigen Frequenzen in den 2 GHz- und 3,6 GHz-Bereichen für rechtswidrig erklärt.

Das Gericht ordnete an, dass die Bundesnetzagentur eine neue Entscheidung treffen muss. Sprich: Die damals festgelegten Spielregeln sollen nicht rechtmäßig festgelegt worden sein. Geklagt hatten die Mobilfunkanbieter Freenet und EWE Tel.

Da gab es schon schwere Vorwürfe: Sie begründeten ihre Klagen mit schwerwiegenden Verfahrens- und Abwägungsfehlern der Präsidentenkammerentscheidung. Das Verfahren sei insbesondere durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unter Leitung des damaligen Bundesministers Scheuer in rechtswidriger Weise beeinflusst worden.

Dies ergebe sich aus den Verwaltungsvorgängen des BMVI, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz sowie des Bundeskanzleramts, die die Klägerinnen nach erfolgreichen verwaltungsgerichtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Berlin auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes erhalten hatten.

Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Für Mobilfunkkunden wird sich vermutlich nichts ändern, die damals getroffene Vergabeentscheidung wird man nicht rückgängig machen können. Das komplette Urteil gibt es hier.

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.mem: Neues Telekom-KI-Tool fasst Highlights aus WhatsApp-Gruppenchats in Videos zusammen

In Kooperation mit der Agentur Saatchi & Saatchi hat die Telekom das KI-gestützte Tool „.mem“ entwickelt. Dieses Tool ermöglicht es den Nutzern von WhatsApp, ihre Audioaufnahmen, Videos, Emojis, Bilder und Textnachrichten in Videoerinnerungen umzuwandeln. „.mem“ zeichnet sich durch einen KI-basierten Mechanismus aus, der es erlaubt, aus Gruppenchats eine „Story“ zu generieren, die auf Interaktionen und Reaktionen innerhalb dieser Chats aufbaut. Im Gegensatz zu herkömmlichen Erinnerungsdiensten, die hauptsächlich persönliche Fotos verwenden, bildet „.mem“ das gemeinsame Erlebnis aus unterschiedlichen Blickwinkeln ab.

Um das Tool zu nutzen, wird „.mem“ mit der Telefonnummer 49 151 17739410 als Kontakt hinzugefügt und anschließend in die WhatsApp-Gruppe eingeladen. Bilder, Videos und Kommentare werden wie gewohnt im Chat geteilt. Wenn „.mem“ eine Erinnerung erstellen soll, geben die Nutzer „Erstelle unser @mem“ ein und die KI kreiert in etwa 20 Minuten ein Video, das in sozialen Netzwerken geteilt werden kann. Nur die Guppen-Chat-Teilnehmer können das Video sehen und teilen. Weitere Infos gibt es hier. Letzten Endes ist das Ganze auch eine Werbeaktion für die Telekom, über die man junge Menschen erreichen möchte, eine Demo zeigt dieser YouTube-Short.

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