Duolingo: Das sind die kommenden Neuerungen

Die App Duolingo muss ich vermutlich niemandem mehr erklären, man soll Sprachen lernen können – und auch Mathe und Musik sind mittlerweile an Bord. Nun hat man auf seiner Konferenz neue Innovationen für die App präsentiert, die wir einmal für euch zusammengefasst haben.

Videocall: KI-gestützte Videotelefonate mit Lilli

Das neue Feature „Videocall“ von Duolingo stellt laut des Unternehmens einen bedeutenden Fortschritt im Sprachenlernen dar. Dieses KI-gestützte Tool ermöglicht es Abonnenten von Duolingo Max, spontane und realistische Gespräche mit Lilli, einer der beliebtesten Figuren von Duolingo, zu führen.

Die Technologie simuliert natürliche Dialoge in einer persönlichen und interaktiven Übungsumgebung. Selbst Anfänger können sich entspannt mit Lilli unterhalten, da sie sich automatisch an das Niveau ihrer Gesprächspartner anpasst. Durch die Möglichkeit, in Echtzeit zu sprechen, stärkt die Videocall-Funktion das Selbstvertrauen, das für effektive Kommunikation in realen Situationen erforderlich ist – behauptet zumindest das Unternehmen. Der Videocall ist auf iOS im Abonnement Duolingo Max für die Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar.

Das Feature Adventures: Entdecken und Lernen in der Welt von Duolingo

Auf der Duocon hat Duolingo das neue Feature „Adventures“ präsentiert. Diese kleinen Abenteuer vertiefen das Eintauchen der Nutzer in die Welt von Duolingo. Mit „Adventures“ erleben die Nutzer erstmals dynamische Szenarien und Aktionen innerhalb des Duolingo-Universums und interagieren mit beliebten Charakteren wie Oscar und Lilli. Diese Abenteuer ermöglichen es den Lernenden, ihre Sprachkenntnisse in realistischen Kontexten anzuwenden, indem sie beispielsweise eine Passkontrolle durchlaufen oder einen Kaffee bestellen. Auf diese Weise wird das Erlernen von Sprachen sowohl zielgerichtet als auch unterhaltsam.

Neues im Musik-Kurs: Welthits und ein E-Piano

Auf der Duocon kündigte das Unternehmen eine Kooperation mit Loog, einem Hersteller tragbarer Musikinstrumente, an. Im Rahmen dieser Partnerschaft entwickeln sie ein spezielles, tragbares E-Piano für den Musikunterricht auf Duolingo. Dieses E-Piano, das über drei Oktaven verfügt, ermöglicht es Nutzern, die Musikmodule auf einer elektronischen Tastatur zu spielen.

Das Instrument wird zu einem Preis von 249 US-Dollar auf store.duolingo.com verfügbar sein. Zudem profitieren die Musikschüler auf Duolingo von einer weiteren Partnerschaft, diesmal mit Sony Music, die es ihnen erlaubt, zu weltbekannten Hits ihrer Lieblingskünstler zu üben.

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Google Maps und Google Earth mit Inhalts-Aktualisierungen

Ab dieser Woche führt Google verbesserte Satellitenbilder in seinen Produkten Maps und Earth ein, indem das Unternehmen das „Cloud Score AI“-Modell nutzt, das in der Lage ist, Wolken, Wolkenschatten, Dunst und Nebel zu erkennen und zu entfernen. Dabei bleiben Eis, Schnee, Schatten von Bergen und andere reale Wetterphänomene erhalten, so die Entwickler. Dies führe zu einem „helleren, lebendigeren Globus“ für eine klarere und genauere Ansicht unserer Erde. Das folgende Beispiel ist ein zusammengesetztes Bild mit Cloud Score , das die Toshka-Seen in Ägypten zeigt:

Neues gibt es auch in Street View innerhalb von Google Maps. Google selbst nennt es eine der größten Aktualisierungen, denn man bietet neue Bilder für rund 80 Länder. Oben erwähntes Google Earth bekommt auch neue Bilder, aber anders als gedacht: SO findet man zukünftig, sofern verfügbar, historische (Satelliten- und Luft-)Bilder, die bis zu 80 Jahre umfassen.

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O2 startet Aktion für Prepaid-Tarife: Neukunden erhalten doppeltes Datenvolumen

O2 hat eine neue Prepaid-Aktion angekündigt: Neukunden, die einen Prepaid-Tarif bei O2 buchen, erhalten temporär doppeltes Datenvolumen. Dies gilt ab dem 1. Oktober 2024 bei Aktivierung eines Prepaid-Tarifs der Kategorien S, M oder L. Obacht: Das doppelte Datenvolumen greift nicht dauerhaft, sondern nur für die ersten drei Abrechnungszeiträume.

Die Abrechnungszeiträume laufen jeweils vier Wochen. Die Prepaid-Tarife von O2 umfassen eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze, Internetflatrates und EU-Roaming im EU-Ausland. Hier einmal der Überblick:

  • O2 Prepaid S: 16 Gigabyte statt 8 Gigabyte für 9,99 Euro/4 Wochen
  • O2 Prepaid M: 30 Gigabyte statt 15 GB Gigabyte für 14,99 Euro/4 Wochen
  • O2 Prepaid L: 50 Gigabyte statt 25 Gigabyte für 19,99 Euro/4 Wochen

Die jeweilige SIM-Karte muss bis 26.11.2024 aktiviert werden. Könnt ihr ja einmal für euch abwägen, ob sich das Ganze vielleicht lohnt.

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Glasfaserausbau: Telekom erreicht 9 Mio. Anschlüsse

Die Telekom schreibt sich neue Erfolge beim Glasfaserausbau auf die Fahnen. Die Zahl der Haushalte mit buchbarem Glasfaser-Anschluss im Netz der Telekom sei im August 2024 demnach um 200.000 angestiegen. Jetzt können nach Angaben des Anbieters ca. 9,1 Millionen Haushalte einen Glasfaser-Tarif mit bis zu 1.000 Mbit/s im Netz der Telekom buchen. Über 36 Millionen Haushalte können im Telekom-Netz einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s buchen. Davon erhalten über 30 Millionen Haushalte sogar bis zu 250 Mbit/s.

Mit mittlerweile mehr als 770.000 Kilometern Länge betreibt die Telekom nach eigenen Angaben das größte Glasfasernetz Deutschlands. Seit einiger Zeit bietet die Telekom eigenständige Glasfaser-Tarife an. In den neuen Tarifen entspricht der Upload immer der Hälfte des Downloads. Beispielsweise sind im mittleren Tarif 600 Mbit/s im Download und 300 Mbit/s im Upload möglich.

Im August war YouTube wieder die meistgenutzte Anwendung im Festnetz der Telekom. Es folgten Netflix, Amazon Prime Video, Instagram und TikTok. Bei den Uploads springt iCloud von Platz 4 auf 1 und tauscht die Platzierung mit Googles APIs. Auf Platz 2 sitzen die Amazon Web Services. Platz 3 belegt Microsoft Teams. Platz 5 gehört Discord.

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Arc Browser: Nächste Version könnte kostenpflichtig sein

Bei Spotify findet sich ein Interview mit Josh Miller, Co-Founder von „The Browser Company“, die hinter dem bislang kostenlosen Arc Browser stehen. Ich schrieb schon einige Male über den Broweser und über die Tatsache, dass es Investoren und zahlreiche Angestellte gibt. Der Rubel muss also irgendwann rollen. Im Interview gestaltet es sich so, dass eine künftige Version des Browsers kostenpflichtige Elemente haben soll, die der Kunde dann im Abo bezahlen müsste. Aktuelle Bestandsfunktionen sollen aber wohl weiterhin kostenlos nutzbar sein. Grundsätzlich haben wohl wenige Schwierigkeiten damit, für eine gute, gern genutzte Software zu bezahlen. Ein Abo ist dann eine Sache – aber ein Abo für einen Browser? Da müsste der Mehrwert sicher immens sein. Ich bleibe bei meiner Meinung / Vermutung: Das wird nichts – obwohl man derzeit alle Betriebssysteme (bei Linux sind mir keine Pläne bekannt, was aber nichts heißen muss) unterstützen möchte.

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