#Brandneu – 7 neue Startups: DeepJudge, Boolee, Quouch, Guardio, CareMates, autarkize, Mioto

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: DeepJudge, Boolee, Quouch, Guardio, CareMates, autarkize und Mioto.

7 neue Startups: DeepJudge, Boolee, Quouch, Guardio, CareMates, autarkize, Mioto

Dienstag, 22. Oktober 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DeepJudge


Die Firma DeepJudge aus Zürich, 2021 von Yannic Kilcher, Kevin Roth und Paulina Grnarova ins Leben gerufen, bieten KI-gesteuerte juristische Recherchen. “Our Knowledge Search platform provides instant access to relevant content across document management systems, Microsoft 365, and more”, teilt das Team mit.

Boolee


Das Wiener Startup Boolee, von Jasmin Hadrany und Rick Warling gegründet, kümmert sich um die Auswertung von Unternehmensdaten. “With our intuitive big data analysis tool everyone can analyze and connect vasts amount of data with high accuracy, free from hallucinations”, heißt es in der Selbstbeschreibung. 

Quouch


Hinter Quouch aus Berlin, von Nora von Breitenbach an den Start gebracht, verbirgt sich ein Couchsurfing für queere Menschen und Frauen. “We are an alternative homestay platform for women and queer people that matches users based on their humour”, ist in der Selbstbeschrebung des jungen Unternehmens zu lesen.

Guardio


Guardio aus Rostock, von Marian Haescher, Florian Höpfner, Helmut Tödtmann und Frank Büttner aus der Taufe gehoben, hat sich Herzgesundheit auf die Fahnen geschrieben. Die App des Unternehmens “transformiert die Bewegungen des Herzens in den Goldstandard der Herzdiagnostik, das Elektrokardiogramm (EKG) – einfach durch Auflegen des Smartphones auf die Brust”. 

CareMates


Bei CareMates aus München handelt es sich um eine Software für Patientenaufnahmen in Pflegeeinrichtungen. “Ein digitaler Aufnahmebogen und unsere KI-gestützten Aufnahmedokumente senken den Aufwand auf nur eine Stunde pro Patient”, verspricht das Team um die Gründer Dylan Sean Gruner, Pablo Valencia und Sören Gunia.

autarkize


Die Firma autarkize aus Pfronten möchte “Unternehmen und ganzen Regionen” dabei helfen, “energie- und düngemittelautark” zu werden. “Gleichzeitig verlangsamen wir durch CO2-Entzug den Klimawandel und können ihn sogar umkehren”, teilt das von Michael Konder und Sophie Peter gegründete Unternehmen mit. 

Mioto


Das Berliner LegalTech Mioto entwickelt “maßgeschneiderte Lösungen, die von der Potenzialanalyse über die Implementierung bis hin zum täglichen Betrieb reichen”. Dabei verwandelt das Team der Gründer Aaron Rothmann, Finn Schädlich, Jasper Rittner und Philipp Heinze Daten von Kanzleien “in selbstlernende AI-Assistenten, die sich nahtlos in Word oder Outlook integrieren”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: Factor4Solutions, VRalive, Shiftup, AnimalsTag, Thymis

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Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: Factor4Solutions, VRalive, Shiftup, AnimalsTag und Thymis.

5 neue Startups: Factor4Solutions, VRalive, Shiftup, AnimalsTag, Thymis

Freitag, 18. Oktober 2024VonTeam

Hier bei deutsche-startups.de ist jetzt wieder Zeit für junge, frische Startups! Wir stellen an dieser Stelle Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr brandneue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Factor4Solutions


Factor4Solutions aus Berlin, von Stefan Petersen und Walther Hüls an den Start gebracht, hilft “eine Lücke in der Automatisierung von Kältezentralen zu schließen” und dabei 25 bis 75 Prozent des Energieeinsatzes zu sparen. Möglich wird dies durch eine Soft- und Hardwarekombination sowie “einen technologieoffenen, universellen, Know-how basierten Systemregler (KI)”.

VRalive


Das Braunschweiger Startup VRalive setzt auf die “Förderung der psychosozialen Gesundheit pflegebedürftiger SeniorInnen mithilfe von Virtual Reality”. Zum Konzept schreibt das Team der Gründer:innen Irina Shiyanov, David Zais, Matthias Hüttmann, Henry Bechthold und Adalbert Pakura: “Der Fokus liegt auf der Förderung sozialer Interaktion, des Wohlbefindens und der Teilhabe im stationären Setting.”

Shiftup


Hinter Shiftup aus Ubstadt-Weiher, von Florian Bonert ins Leben gerufen, verbirgt sich ein “digitales Beteiligungs- und Kommunikationstool für Energie- und Infrastrukturprojekte”. Das Team möchte dabei eine “digitale Kunden­kommunikation über alle Phasen des Projekts hinweg” ermöglichen.

AnimalsTag


AnimalsTag, in Dresden von Pierre Pivorius gegründet, möchte das Leben von “Vierbeinern noch sicherer und schöner” machen. “Dabei kombinieren wir individuelle, hochwertige Tags mit einer starken Plattform, die all die Daten über dein Tier hält, die du beim Tierarzt und im Alltag brauchst”, heißt es zu Idee.

Thymis


Die Paderborner Firma Thymis hat vor, sich als “Software-Suite zur Automatisierung und Organisation von IoT-Infrastruktur” zu etablieren. Mit dem von Konstantin Kost, Eli Kogan-Wang und Adrian Block aus der Taufe gehobenen Startup soll die “aufwändige und zeitintensive Einrichtung der IoT-Landschaft zum Kinderspiel” werden. 

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#Brandneu – 6 neue Startups: Pick’em, JustHealth, Blue Skies Minerals, Zenetics, Vortex Aerotec, Apheros

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Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: Pick’em, JustHealth, Blue Skies Minerals, Zenetics, Vortex Aerotec und Apheros.

6 neue Startups: Pick’em, JustHealth, Blue Skies Minerals, Zenetics, Vortex Aerotec, Apheros

Donnerstag, 17. Oktober 2024VonTeam

Hier bei deutsche-startups.de ist jetzt wieder Zeit für junge, frische Startups! Wir stellen an dieser Stelle Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr brandneue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Pick’em


Pick’em aus Berlin, von Max Schröpfer, Niklas Terrahe, Folkert Bowler und Joel Enayat ins Leben gerufen, setzt auf aromatisierte Zahnstocher, “die Kaugummis hinter sich lassen”. “Pick’em richtet sich vor allem an Gen Alpha und Gen Z, mit einem Fokus auf den Märkten in Großbritannien, den USA und Deutschland”, so das Team.

JustHealth


Bei JustHealth aus München dreht sich alles um die Krebsversorgung. Das Team der Gründer Oliver Ullrich und Maximilian Roederstein ermöglicht dabei eine “digital unterstützte, routinemäßige Patienten- und Patientinnenüberwachung und bietet gleichzeitig klinisch validierte digitale Unterstützung für Patient und Patientinnen”. 

Blue Skies Minerals


Das ClimateTech Blue Skies Minerals aus Berlin “verringert den ökologischen Fußabdruck des Bergbaubetriebs”, in dem abgeschiedenes Kohlendioxid in Bergbauabfällen gespeichert wird. “Minenbetreiber erhalten dadurch schneller Zulassungen für neue Standorte und sparen Geld beim Abfallmanagement”, versprechen die Gründer André Sobolewski und Silko Barth.

Zenetics


Die Münchener Firma Zenetics, von Michael Muckel an den Start gebracht, bietet eine “GenAI Development Platform”. Auf der Website heißt es dazu: “Zenetics comes with easy to use SDKs that can be integrated with minimal changes to your existing applications. This enables you to capture your first results in minutes instead of days for other similar solutions.”

Vortex Aerotec


Vortex Aerotec aus Weßling hat sich der “Middle Mile Drone Logistics” verschrieben. In der Selbstbeschreibung des von Cornelius Kauffmann, Jan Rudzki, Manuel Prinz und Paul Berthold gegründeten Startups heißt es: “Drones are fast, cost-effective, and autonomous. However, they often fail to become relevant for large-scale industrial applications due to technical and regulatory hurdles.”

Apheros


Das Startup Apheros aus Zürich, von Gaëlle Andreatta und Julia Carpenter aus der Taufe gehoben, entwickelt eine Metallschaumtechnologie zum Kühlen von Rechenzentren. “Apheros novel metal foams are redefining cooling solutions. Their ultra-high surface area, open porosity, and low density translate to unparalleled heat exchange”, heißt es zum Konzept. 

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#DealMonitor – Ororatech sammelt 25 Millionen ein – Parto erhält 2,5 Millionen – Nomos sammelt 2,1 Millionen ein

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#DealMonitor Ororatech sammelt 25 Millionen ein Parto erhält  2,5 Millionen Innok Robotics bekommt 2,17 Millionen Nomos sammelt 2,1 Millionen ein Zenesis streicht siebenstellige Summe ein Finanzspritze für Nenna AI

Ororatech sammelt 25 Millionen ein – Parto erhält 2,5 Millionen – Nomos sammelt 2,1 Millionen ein

Dienstag, 15. Oktober 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 15. Oktober werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ororatech


Der belgische Geldgeber Korys, hinter dem die Familie Colruyt (u.a. Einzelhandel) steckt, Bayern Kapital und European Circular Bioinvestment Fund (ECBF) investieren 25 Millionen Euro in Ororatech. Das Münchner Unternehmen, von Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann gegründet, positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. Edaphon, Findus Venture, Ananda Impact Ventures und Co. investierten zuletzt 15 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor bereits 5,8 Millionen Euro in OroraTech. “Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden vor allem für die Weiterentwicklung der OroraTech-Technologien sowie für die strategische Expansion in weitere Märkte genutzt werden”, teilt das Team mit. Mehr über OroraTech

Parto


Heal Capital, Motive Ventures und Business Angels wie Sebastian Johnston und Malte Rau investieren 2,5 Millionen Euro in Parto. Das FinTech aus Hamburg, von Ruuky-Gründer Jes Hennig, Christoph Roling und Thomas Heuck zunächst als Participayed gegründet möchte sich als “digitale All-in-one Zahlungslösung für Sozial- und Pflegeeinrichtungen” etablieren. Das Team schreibt zur Idee: “Partos Lösung entlastet Mitarbeitende und ermöglicht Menschen in Betreuung finanzielle Unabhängigkeit.”

Innok Robotics


  Das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto investiert 2,17 Millionen Euro in Innok Robotics. Die Firma aus Regenstauf, 2012 von Alwin Heerklotz gegründet, setzt auf “voll integrierte AMR-Systeme, die sowohl Software als auch Fahrzeug-Hardware sowie modernste 2D- und 3D-Sensorik auf Basis Künstlicher Intelligenz umfassen”. Prolimity Capital Partners und der Unternehmer Heinz Ferchau, Gründer von Ferchau Engineering, investierten zuletzt 5 Millionen Euro in das Innok Robotics. Mehr über Innok Robotics

Nomos


Speedinvest und Business Angels wie Eric Quidenus-Wahlforss, Henrik Langeland, Nicolas Benady und das Gründungsteam von Forto investieren 2,1 Millionen US-Dollar in Nomos. Das Berliner EnergyTech-Startup, von Nils Bitzer und Stefan Gerbes gegründet, bietet “Herstellern und Installateuren von Wärmepumpen und Solarprodukten eine Schnittstelle für dynamische Stromtarife an”. Mit dem frischen Kapital möchte das Team “sein Entwicklerteam ausbauen und das Produktangebot erweitern”.

Zenesis 


 TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, das Ingenieurbüro Hubert Beyer und Alinvestor Kampmann Group investieren eine siebenstellige Summe in Zenesis. Das Leipziger Startup, von Gilles Dostert, Gabor Süli und Sabrina Donatelli gegründet, hat sich das Thema Gebäudeplanung auf die Fahnen geschrieben. Zur Idee teilt das Team mit: “Zenesis ist die einzige Komplettlösung für die Automatisierung von Standardabläufen im Planungsprozess der technischen Gebäudeausrüstung.” Mehr über Zenesis

Nenna AI


Die Business Angels Christian Henschel, Jörg Ontrup, Andreas Nickel, Benjamin Minack und Jens Spyrka investieren eine ungenannte Summe in Nenna AI. Das KI-Startup aus Berlin, von Alexander Siebert, Max Flöttmann, Florian Spengler und Lars Moll gegründet, bietet Unternehmen “eine umfassende AI Enablement Plattform zur sicheren und datenschutzkonformen Nutzung von KI-Lösungen”. Mehr über Nenna AI

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Foto (oben): azrael74

#Interview – “In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein”

#Interview

Hinter Sirius aus Berlin verbirgt sich eine digitale Musikschule. “Unsere Nutzerzahlen wachsen im Monat durchschnittlich um die 15 % und haben einen Recurring Gross Merchandise Value (GMV)  im siebenstelligen Bereich”, sagt Gründerin Charlotte von Dryander.

“In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein”

Dienstag, 15. Oktober 2024VonAlexander Hüsing

Das Berliner Startup Sirius, 2020 von Charlotte von Dryander und Sebastian Riegelbauer gegründet, bietet virtuelle Räume speziell für den Online-Musikunterricht an. Das Jungunternehmen verspricht, optimale Klangqualität von Musikinstrumenten und Gesang bei der Übertragung bieten zu können. Market One Capital, Severin Zugmayer, Angel Invest, Lopo Champalimaud, Nicole Büttner sowie Marius Luther und Marius Jeuck, die Gründer von HeyJobs investieren 4 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Charlotte von Dryander einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Sirius

Wie würdest Du Deiner Großmutter Sirius erklären?


Sirius ist eine Musikschule, die Musikschüler:innen den Unterricht in Gesang, Klavier und Gitarre durch Musiklehrer:innen auf der ganzen Welt anbietet. Aus einem Pool von über 450 Musiklehrer:innen mit unterschiedlichen Unterrichtsprofilen sucht unser System die perfekte Lehrkraft für neue Schüler:innen aus. Der Unterricht findet online über unseren selbst entwickelten digitalen Musikraum statt, der optimal auf den Musikunterricht ausgerichtet ist. Er bietet u. a. exzellente Klangqualität, virtuelles Klavier, Stimmgerät und Metronom. Alle anfallenden administrativen Aufgaben werden ebenfalls digital über die Plattform abgewickelt, dazu zählen die Qualifizierung der Lehrkräfte, die Terminplanung, die Bezahlung und der Austausch von Unterrichtsmaterialien.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Während Covid-19 haben wir begonnen, den digitalen Musikraum für den Onlineunterricht zu entwickeln und diesen als SaaS-Lösung an Lehrkäfte und Musikschulen zu verkaufen. Dabei haben wir die aktuellen Lösungen für Musikbildung gut kennengelernt und schnell festgestellt, wie fragmentiert und ineffizient der Markt aufgrund geographischer Barrieren ist. In den Städten gibt es lange Wartezeiten an den Musikschulen. Gleichzeitig leben viele selbständige Musiker:innen am Existenzminimum und haben Schwierigkeiten, Schüler:innen zu finden. Mithilfe unserer Plattform schließen wir diese Lücke und machen hochwertigen Musikunterricht weltweit einfach zugänglich. Über Sirius kann jede:r ohne Wartezeit den perfekten Musiklehrer:in finden und Musiklehrer:innen haben mit uns die Möglichkeit, in bislang ungenutzter Zeit ein zusätzliches Einkommen zu generieren.

Wie hat sich Sirius seit der Gründung entwickelt?


Unsere Nutzerzahlen wachsen im Monat durchschnittlich um die 15 % und haben einen Recurring Gross Merchandise Value (GMV)  im siebenstelligen Bereich. Seit Beginn des Jahres hat sich die Teamgröße von 7 auf aktuell 13 Personen vergrößert. Ziel ist es, bis Ende des Jahres auf 18 Personen zu wachsen. 

Zuletzt konntet ihr Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Netzwerken ist ein wichtiger Bestandteil des Gründens. Durch Konferenzen, Events, aber auch unsere vorherigen Berufe haben wir früh ein Netzwerk von Unterstützer:innen für Sirius aufgebaut, die uns bei der Finanzierungsrunde sehr geholfen haben und uns relevanten Investor:innen vorgestellt haben. Das ist ein erster wichtiger Start. Sobald das Fundraising ins Laufen kommt, nimmt der Prozess eine Eigendynamik an. Durch erste Zusagen bekommt man in der Regel auch Intros zu weiteren spannenden Investor:innen. Unseren Lead Investor haben wir tatsächlich vor einem Jahr auf der FOMO Konferenz in Warschau kennengelernt. Somit war es für uns einfach, im Fundraising daran wieder anzuknüpfen. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Das ist schwer zu beantworten, denn wenn man ein Startup aufbaut, trifft man ständig viele Entscheidungen. Rückblickend waren nicht alle davon die richtigen und wir mussten hier und da nachjustieren. Noch schlimmer ist es aber, keine Entscheidungen zu treffen oder diese zu lange hinauszuzögern, denn das verlangsamt das ganze Unternehmen. Beispielsweise haben wir eine Zeit lang Webinare für Lehrer:innen angeboten, um unsere Software zu vermarkten. Das hat Ressourcen gebunden und uns vom Marktplatz abgelenkt. Es wäre besser gewesen, das früher einzustellen und sich darauf zu konzentrieren, die Musikschule aufzubauen. Aber mir hat diese Erfahrung noch einmal bewusst gemacht, wie wichtig gerade in einem kleinen Team ist, immer richtig zu priorisieren. Allgemein schaue ich nach einem Fehler immer sehr schnell wieder nach vorne und sehe auf das Positive, das Learning in jeder Sache.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Sebastian und ich sind beide ökonomisch denkende, bodenständige Gründer:innen. Daher haben wir immer darauf geachtet, Sirius sehr effizient aufzubauen. Das zwingt uns dazu, kreativ zu werden und unkonventionelle Wege zu finden, um zu wachsen. In Anbetracht des aktuellen Sentiments im Markt war das extrem wichtig für uns und hat uns geholfen, diese Finanzierungsrunde zu raisen. Gleichzeitig haben wir eine große Vision und Motivation: Mit Sirius wollen wir den Musikunterricht revolutionieren und die größte Musikschule der Welt aufbauen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer;innen mit auf den Weg?


Da fallen mir zwei Themen ein, die ich mir auch immer wieder vor Augen führe: Erstens, sich regelmäßig die Frage zu stellen, was die wesentlichen Herausforderungen sind, auf die wir uns fokussieren müssen. Aus meiner Sicht ist das eine der Kernkompetenzen für Gründer:innen, um erfolgreich zu sein. Zweitens sollten sich Gründer:innen Personen/Mentor:innen suchen, die erfahrener sind als man selbst, und ihnen helfen, schneller ans Ziel zu kommen. Schließlich muss man nicht jeden Fehler wiederholen. Dieser Austausch erspart somit Zeit und Ressourcen. 

Wo steht Sirius einem Jahr?


In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein. 

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Foto (oben): Sirius

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