#DealMonitor – Ororatech sammelt 25 Millionen ein – Parto erhält 2,5 Millionen – Nomos sammelt 2,1 Millionen ein

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#DealMonitor Ororatech sammelt 25 Millionen ein Parto erhält  2,5 Millionen Innok Robotics bekommt 2,17 Millionen Nomos sammelt 2,1 Millionen ein Zenesis streicht siebenstellige Summe ein Finanzspritze für Nenna AI

Ororatech sammelt 25 Millionen ein – Parto erhält 2,5 Millionen – Nomos sammelt 2,1 Millionen ein

Dienstag, 15. Oktober 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 15. Oktober werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ororatech


Der belgische Geldgeber Korys, hinter dem die Familie Colruyt (u.a. Einzelhandel) steckt, Bayern Kapital und European Circular Bioinvestment Fund (ECBF) investieren 25 Millionen Euro in Ororatech. Das Münchner Unternehmen, von Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann gegründet, positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. Edaphon, Findus Venture, Ananda Impact Ventures und Co. investierten zuletzt 15 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor bereits 5,8 Millionen Euro in OroraTech. “Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden vor allem für die Weiterentwicklung der OroraTech-Technologien sowie für die strategische Expansion in weitere Märkte genutzt werden”, teilt das Team mit. Mehr über OroraTech

Parto


Heal Capital, Motive Ventures und Business Angels wie Sebastian Johnston und Malte Rau investieren 2,5 Millionen Euro in Parto. Das FinTech aus Hamburg, von Ruuky-Gründer Jes Hennig, Christoph Roling und Thomas Heuck zunächst als Participayed gegründet möchte sich als “digitale All-in-one Zahlungslösung für Sozial- und Pflegeeinrichtungen” etablieren. Das Team schreibt zur Idee: “Partos Lösung entlastet Mitarbeitende und ermöglicht Menschen in Betreuung finanzielle Unabhängigkeit.”

Innok Robotics


  Das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto investiert 2,17 Millionen Euro in Innok Robotics. Die Firma aus Regenstauf, 2012 von Alwin Heerklotz gegründet, setzt auf “voll integrierte AMR-Systeme, die sowohl Software als auch Fahrzeug-Hardware sowie modernste 2D- und 3D-Sensorik auf Basis Künstlicher Intelligenz umfassen”. Prolimity Capital Partners und der Unternehmer Heinz Ferchau, Gründer von Ferchau Engineering, investierten zuletzt 5 Millionen Euro in das Innok Robotics. Mehr über Innok Robotics

Nomos


Speedinvest und Business Angels wie Eric Quidenus-Wahlforss, Henrik Langeland, Nicolas Benady und das Gründungsteam von Forto investieren 2,1 Millionen US-Dollar in Nomos. Das Berliner EnergyTech-Startup, von Nils Bitzer und Stefan Gerbes gegründet, bietet “Herstellern und Installateuren von Wärmepumpen und Solarprodukten eine Schnittstelle für dynamische Stromtarife an”. Mit dem frischen Kapital möchte das Team “sein Entwicklerteam ausbauen und das Produktangebot erweitern”.

Zenesis 


 TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, das Ingenieurbüro Hubert Beyer und Alinvestor Kampmann Group investieren eine siebenstellige Summe in Zenesis. Das Leipziger Startup, von Gilles Dostert, Gabor Süli und Sabrina Donatelli gegründet, hat sich das Thema Gebäudeplanung auf die Fahnen geschrieben. Zur Idee teilt das Team mit: “Zenesis ist die einzige Komplettlösung für die Automatisierung von Standardabläufen im Planungsprozess der technischen Gebäudeausrüstung.” Mehr über Zenesis

Nenna AI


Die Business Angels Christian Henschel, Jörg Ontrup, Andreas Nickel, Benjamin Minack und Jens Spyrka investieren eine ungenannte Summe in Nenna AI. Das KI-Startup aus Berlin, von Alexander Siebert, Max Flöttmann, Florian Spengler und Lars Moll gegründet, bietet Unternehmen “eine umfassende AI Enablement Plattform zur sicheren und datenschutzkonformen Nutzung von KI-Lösungen”. Mehr über Nenna AI

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#Gastbeitrag – So treiben Startups das neue Space Race an

Das Weltall ist wieder en vogue. Das zeigen nicht nur die großen Geschichten von neuen Mondmissionen und herabfallendem Weltraumschrott am Himmel: Der Geotech-, NewSpace- und SpaceTech-Bereich ist auch ein Schauplatz für die deutsche Startup-Landschaft. Wo findet das neue Space Race statt und wie sieht der Markt dafür aus?

New Space: Das neue Wettrennen ins All

Schon seit dem Start von Sputnik I in 1957 sind Satelliten das wichtigste Mittel, mit dem der Mensch seine Fühler in den Kosmos ausstreckt. Doch ein Satellitenstart ist schon lange kein bahnbrechendes und kostspieliges Unterfangen mehr. Die Kosten für einen Start sind um 80 bis 90 Prozent gefallen und das spiegelt sich in der Menge wider: Im Zeitraum von 1993 bis 2020 sind 2.000 Satelliten von der Erde gestartet. Im Jahr 2023 allein waren es 3.000 Starts.

Ein Beispiel für effektive Kostensenkung von Weltraumstarts zeigt SpaceX, welches einem erfolgreichen Start ihrer Starship-Rakete Stück für Stück näher kommt. Verglichen mit seinem Vorgänger kann Starship die Kosten per Kilogramm Ladung, um ein 50-faches reduzieren und somit Anwendungsfälle ermöglichen, die bis dahin nicht kosteneffektiv waren.

Und auch unsere Augen und Ohren ins All sind offener denn je. Neben optischen Bildern gewinnen Radar, Radiofrequenz und hyperspektrale Technologien an Bedeutung, was zu einer vielfältigen Datenerfassung und neuen Anwendungsfällen führt – vor allem in wechselseitiger Kombination. Und auch künstliche Intelligenz und Machine Learning spielen eine entscheidende Rolle beim aktuellen Space Race, um der wachsenden Datenmengen Herr zu werden. Analysen, die zuvor bis zu sieben Jahre dauerten, können dank dieser Technologien nun in knapp zwei Minuten durchgeführt werden.

Anwendungsfälle: Von der Theorie zur Praxis

Gerade Laien sind sich häufig nicht sicher, wo genau der praktische Nutzen von Weltraumtechnologie liegt. Hilfreich ist da der Blick aus Satelitenperspektive in ca. 2.000 Kilometer, wo die meisten von unseren künstlichen Begleitern kreisen. Diese können Infrastruktur, Agrarwirtschaft, und natürlich seit langem schon militärisch relevante Ziele überwachen.

So nutzt die Deutsche Bahn zum Beispiel Satellitenbilder des Berliner Startups LiveEO. Vom Weltall aus lässt sich der Zustand von hunderten Kilometern Bahngleisen im Blick behalten. So kann die Bahn aus der Ferne frühzeitig Schäden oder Störungen ermitteln. Auch die Landwirtschaft kann durch Satellitendaten effizienter und nachhaltiger werden, zum Beispiel durch intelligente Überwachung von Anbauflächen oder Ernteschätzungen. In einer McKinsey-Studie machen bereits 29 % der Ackerbauern und 45 % der Spezialkulturen anbauenden Landwirte Gebrauch von Satellitendaten oder haben es vor.

Der Space-Tech-Markt: Eine Landschaft im Wandel

Der Markt für Erdbeobachtung (Earth Observation, EO) wird von Forschern auf einen Wert zwischen 9 und 17 Milliarden Euro im Jahr 2022 geschätzt. Prognosen deuten auf ein jährliches Wachstum von über 10% in den kommenden Jahren hin, mit dem Potenzial, dass der EO-Markt bis 2027 bis zu 31 Milliarden Euro erreichen könnte.

Fortschritte in der Satellitentechnologie und KI-Analytik sind die hauptsächlichen Motoren dieses Wachstums. Die Wertschöpfungskette lässt sich in drei Phasen beschreiben: 

  • Die erste besteht aus Satellitenmissionen und beinhaltet den Start und die operativen Tätigkeiten. Ein klassisches Beispiel sind die Aktivitäten von SpaceX, welches nahezu 90 % der Satellitenstarts in 2022 verantwortete. 
  • Die zweite Phase ist die Datenakquise, bei der hochauflösendes Bildmaterial, Infrarotdaten und andere geospatiale Informationen gesammelt, an die Erde geschickt und gespeichert werden – zum Beispiel durch Unternehmen wie Capella Space, ICEYE oder Umbra
  • Diese Daten sind es, die in der dritten Phase, der Analytik, zum Einsatz kommen. Mithilfe von Machine Learning und KI werden aus den Rohdaten Erkenntnisse gewonnen. Die Analytik besitzt den größten Marktanteil in der Erdbeobachtung und besitzt zugleich das größte Wachstumspotenzial. Auf die Analytik von Weltraumdaten haben sich unter anderem LiveEO, cervest oder Earth AI spezialisiert.

Erst im Februar hat GP Bullhound eine Finanzierungsrunde in Höhe von 29 Millionen US-Dollar für das Unternehmen LeoLabs angeführt, welches eine KI-gestützte Software-Infrastruktur für Weltraumaktivitäten entwickelt. Mit einem eigenen globalen Netzwerk aus Bodenradaren und Analysefähigkeiten liefert LeoLabs umfangreiche Datenmengen zur Erdumlaufbahn. So hilft das Unternehmen, das Risiko für Kollisionen auf ein Minimum zu reduzieren. Die über 7.000 Satelliten von LeoLabs beobachteten Satelliten können in der Low Orbit Visualization in Echtzeit erkundet werden.

KI in der Zukunft der Erdbeobachtung

Der KI-Boom befeuert auch den New Space Sektor: Grundlagenmodelle (Foundation Models), basierend auf großen Bildmodellen (LVMs) setzen neue Potenziale bei der Datenauswertung frei. Beobachter versprechen sich besonders viel von der Verbindung von Erdbeobachtungsdaten mit großen Sprachmodellen (LLMs) oder multimodalen Sprach-Bild-Modellen. 

Unternehmen wie BeZero kombinieren Erdbeobachtungsdaten mit lokalen Klimadaten, machen Zusammenhänge sichtbar und helfen beispielsweise bei der Bewertung von Klimakompensationsprojekten. Belastbare Klimaschutzmaßnahmen, die diese Bezeichnung verdienen, lassen sich nur mit einer klaren Datenlage, wie sie die Fernerkundung per Satellit bietet, planen und überwachen.

Fazit

Die Anzahl der Satelliten, die ins All geschossen werden, wir weiter rapide zunehmen, vor allem, sobald Starship marktreif ist. So werden auch immer mehr Unternehmen im Weltraumsektor tätig sein und an wirtschaftlicher Relevanz gewinnen. Parallel werden die Produkte und Dienstleistungen, die Satelliten nutzen, immer leistungsfähiger werden. Selbst, wenn die sichtbaren Auswirkungen im Alltag noch gering scheinen: Wir befinden uns mitten in einer neuen Ära der Raumfahrt.

TippNewSpace-Startups, die alle auf der Agenda haben sollten

Über den Autor


Martin Rezaie ist DACH-Geschäftsführer von GP Bullhound.

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#StartupTicker – +++ Helsing +++ ESOP +++ Scale-up-Playbook +++ Pleitewelle +++ SpaceTech +++ Crosslend +++

#StartupTicker

#StartupTicker Helsing steigt zum Unicorn auf Deutschland gilt plötzlich als ESOP-Paradies  Scale-up-Playbook: So zieht ihr Investor:innen das Geld aus der Tasche Großes Startup-Sterben in Österreich Wie Startups zum Mond wollen So steht es um Crosslend

    Helsing     ESOP     Scale-up-Playbook     Pleitewelle     SpaceTech     Crosslend

Freitag, 15. September 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 15. September).

#STARTUPTICKER

Helsing 


Ein neues Einhorn! Das junge Münchner KI-Startup Helsing, 2021 gegründet, sammelt in einer neuen Investmentrunde über 200 Millionen Euro ein und steigt dabei rund 30 Monate nach der Gründung zum Unicorn auf. Die Bewertung liegt bei 1,7 Milliarden Euro. General Catalyst, die Saab Gruppe und laut Handelsblatt auch La Famiglia investieren 209 Millionen Euro in das DefenseTech-Unternehmen, dass auf “entscheidende KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich” setzt. Die Jungfirma selbst nennt sich “KI-Verteidigungsunternehmen”.  General Catalyst hält nun knapp 9,4 % an Helsing. Mehr über Helsing

ESOP


ESOP-Paradies Deutschland!Der bekannte Venture-Capital-Geber Index Ventures sieht Deutschland nach der kürzlichen Veröffentlichung des Gesetzentwurfs für das Zukunftsfinanzierungsgesetz in Sachen Mitarbeiterbeteiligung auf den Weg nach ganz oben. Sollte das Gesetz ohne wesentliche Änderungen in Kraft treten, werde Deutschland seine erreichte Punktzahl im vc-eigenen Rewarding-Talent-Ranking “mehr als verdoppeln und damit von seiner langjährigen Position als Schlusslicht zu den USA aufschließen”. Die Verbesserung sei vor allem auf die Lösung der Dry-Income-Problematik zurückzuführen –  durch die Verlegung der Besteuerung der Anteile auf den Zeitpunkt des Verkaufs, teilt der Investor mit. Das Ranking basiert auf sechs Faktoren – darunter Anwendungsbereich, Ausübungspreis, Behandlung von Minderheitsgesellschaftern und die steuerliche Behandlung. Mehr über Mitarbeiterbeteiligungen

Scale-up-Playbook


Ein Leitfaden für aufstrebende Unternehmen! Der bekannte europäische Risikokapitalgeber XAnge liefert in brandneuen Playbook “The Series B Blueprint: A Guide for Early-Stage Founders” spannende Hilfestellungen, wie Gründerinnen und Gründer ihr Unternehmen “in Bezug auf Führung, Datenmanagement, Team- und Organisationsstruktur aufstellen müssen, um zukünftig noch an die großen Gelder zu kommen”. Das Team hinter dem Scale-up-Playbook – darunter Valerie Bures (XAnge), Cyril Bertrand (XAnge) und Nina Mayer (Earlybird) – untersuchte und analysierte für das Playbook mehr als 250 Startups. 

Pleitewelle


Startup-Sterben in Österreich! In den vergangenen Monaten sind so viele deutsche Startups wie seit Jahren nicht mehr gescheitert. Und auch in Österreich zeigt sich die aktuelle Krise derzeit von ihrer ganz unangenehmen Seite. Alleine in den vergangenen rund acht Wochen sind bei unseren Nachbarn Startups wie Pixofarm (AI-gestützte Smartphone-Lösung für Obstbauern), xamoom (Location-Service), Talto (Employer-Branding-Plattform), Die Schlaue Box (Lern-Tool für Kinder), Teachis (Software für Lehrer:innen), Skilltree (HR-Software), Trality (Krypto-Dienst), Hitbox (Live-Streaming), Aisemo (Vernetzung von Maschinenpark), Midnightdeal (Travel) und goUrban (Shared-Mobility-Dienst) gescheitert. Der Schaden für das aufblühende Ökosystem ist enorm, auch wenn die ganz großen (und millionenschweren) Pleiten bisher ausgeblieben sind. Mehr in unserer Offline-Rubrik

#LESENSWERT

SpaceTech


“Wie deutsche Start-ups zum Mond wollen. Der Erdtrabant weckt wieder große Fantasien. Fernab von Utopien entsteht schon jetzt ein florierendes Geschäft – das deutsche Start-ups wie Neurospace von Irene Selvanathan nicht verpassen wollen.” Mehr beim Manager Magazin

Crosslend


“Momentan geht ja alle naslang irgendwo in Deutschland ein Fintech pleite. Spektakulär indes sind die wenigsten dieser Fälle. Meist handelt es sich um eher schwachbrünstige Player, für die es dann halt irgendwann nicht mehr reicht. Deutlich anders allerdings liegen Dinge bei einem Fall, den Finanz-Szene am Mittwoch entdeckt hat.” Mehr bei Finanz-Szene

#DEALMONITOR

Investments & Exits


  Tilta sammelt 30 Millionen Fremdkapital ein viboo bekommt 1,5 Millionen Funke steigt bei iamstudent ein Preventio und PipePredict fusionieren Event Inc kauft Honest. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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#DealMonitor – Gitpod sammelt 25 Millionen ein – Constellr bekommt 10 Millionen – Funke übernimmt Edition F

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Gitpod, Constellr, Centrifuge, nextx, coachbetter, Edition F, Spotted, Actico und Fact.

Gitpod sammelt 25 Millionen ein – Constellr bekommt 10 Millionen – Funke übernimmt Edition F

Donnerstag, 3. November 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 3. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gitpod


 General Catalyst, Pebblebed, MongoDB Ventures, GTMfund, GitHub-Gründer Tom Preston-Werner, Tobi Lütke, Olivier Pomel und Kent Beck investieren 25 Millionen US-Dollar in Gitpod. Mit dem Kieler Startup, 2020 von Sven Efftinge, Moritz Eysholdt und Jan Köhnlein gegründet, können Entwickler ihre Projekte zügig umsetzen. Gitpod bietet seinen Nutzer:innen eine einsatzbereite Entwicklungsumgebung im Browser – und zwar auf Knopfdruck. “The Series A allows Gitpod to accelerate innovation for its open platform that automates the provisioning of ready-to-code, secure and collaborative workspaces for all professional software teams”, heißt es in der Presseaussendung. General Catalyst und Co. investieren 2021 bereits 13 Millionen US-Dollar in das Startup. Crane Venture Partners, Speedinvest und Vertex Ventures US investieren zuvor 3 Millionen US-Dollar in Gitpod. Mehr über Gitpod

Constellr


Lakestar, VSquared Ventures, FTTF, IQT, Amathaon Capital, Natural Ventures, EIT Food, OHB Venture Capital, Next Humanity und Seraphim investieren 10 Millionen US-Dollar in Constellr. Das SpaceTech aus Freiburg, 2020 von Max Gulde, Christian Mittermaier und Marius Bierdel gegründet, entwickelt ein “skalierbares System zur Überwachung des Wasserbedarfs pro Parzelle im Agar-Sektor”. Dabei setzt die Jungfirma auf Mikrosatelliten in Kühlschrank-Größe. “Mit dem frischen Kapital wird constellr die Anbauflächen der Welt umfassend kartieren, hochauflösende Temperaturdaten erstellen, Wasserstress-Symptome erkennen und so zum Aufbau eines nachhaltigen globalen Nahrungssystems beitragen”, heißt es in der Presseaussendung.

Centrifuge


Coinbase, BlockTower Capital, L1 Digital und Scytale Ventures investieren 4 Millionen US-Dollar in Centrifuge – siehe The Block. “The startup’s most recent publicly announced raise occurred in February of last year and secured $4.3 million from investors that included Galaxy Digital, IOSG Ventures and Rockaway Ventures. It also announced a $3 million strategic partnership with BlockTower in May”, heißt es im Bericht.  Beim Berliner Startup, 2017 von Lucas Vogelsang und Martin Quensel gegründet, dreht sich alles um das Trendthema Decentralized Finance (DeFi). Mehr über Centrifuge 

nextx


Der Berliner Geldgeber allygatr investiert in nextx. Das Startup aus Heidelberg, von Sebastian Stark, Dan Seiler, Daniel Defiebre und Panagiotis Germanakos gegründet, setzt auf Berufsorientierung mit Hilfe von Social Media. “Unternehmen ermöglichen auf unserer Plattform authentische Jobeinblicke und somit eine einzigartige Berufsorientierung – im Gegenzug erhalten sie die wertvolle und stark umkämpfte Aufmerksamkeit der Zielgruppe”, heißt es zum Konzept.

coachbetter


Der französische Fußballprofi Steven Nzonzi investiert in coachbetter. Das Startup aus Zürich, das 2018 von Patrick Patzig, Thomas Grimm, Simon Arpagaus und Stefan Steuble gegründet wurde, bezeichnet sich als “nutzerfreundlichste Planungs- und Team-Management App für Fussballtrainer”. Swiss Founders Fund (SFF), TheVentureCity (TVC) und der ehemalige Fussballprofi Remo Staubli investierten zuletzt bereits 1 Million US-Dollar in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Edition F


Die Funke Mediengruppe (WAZ. Der Westen und Heftig) steht nach unseren Informationen vor der Übernahmen des insolventen Medien-Startups Edition F. Das Berliner Unternehmen, 2014 von Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert gegründet, schlitterte aufgrund der “wirtschaftlichen Entwicklungen” im August in die Insolvenz. Im Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 157.133 Euro. Mehr über Edition F #EXKLUSIV

Spotted


Das Schweizer Unternehmen dua.com, das insbesondere albanische Singles vernetzt, übernimmt das Mannheimer Dating-Startup spotted, 2013 von Nik Myftari gegründet. Media Ventures,ein Ableger des Kölner Medienunternehmers Dirk Ströer, Wolfman Holdings und die Deutsche Balaton investierten 2015 rund 14,5 Millionen US-Dollar in spotted. Wobei der Deal vor allem aus einer “langfristige Media-Partnerschaft mit Media Ventures” und somit aus Plakatwerbung bestand. Mehr über spotted

Fact


Das Unternehmen Actico, das auf “Software zur digitalen Entscheidungsfindung” setzt, übernimmt das Düsseldorfer Unternehmen Fact, das auf “Lösungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen” setzt. “Actico erwirbt von den bisherigen Aktionären die Mehrheit an Fact. Beide Unternehmen agieren auch zukünftig eigenständig am Markt. Eine wichtige Botschaft in Richtung Kunden: Die bestehenden Geschäftsbeziehungen werden unverändert weitergeführt, die aktuellen Ansprechpartner bleiben vollständig erhalten”, heißt es in der Presseaussendung.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape, Gavel

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape und Gavel.

6 neue Startups: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape, Gavel

Donnerstag, 3. März 2022VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Yuri


Yuri aus Meckenbeuren, das von Maria Birlem, Mark Kugel und Christian Bruderrek gegründet wurde, kümmert sich um alles rund um das Thema Schwerelosigkeit. “yuri democratizes access to microgravity, e.g. to the International Space Station, by making it simpler, quicker and more affordable”, schreibt das Team zum Konzept. 

Dance Masterclass


Das EdTech Dance Masterclass, das vom Profi-Ballettänzer Caspar Hees gegründet wurde, positioniert sich als Streaming-Plattform für Tanzkurse. “Dance Masterclass is an online dance training platform that allows anyone to learn from the best dancers and choreographers in the world”, teilt das Startup mit.

CryptoStudio


Das Berliner Startup CryptoStudio, das von Shoepassion-Gründer Tim Keding gegründet wurde, positioniert sich als “ Vergleichs- und Wissensplattform” für den Krypto-Markt. “Wir sind davon überzeugt, dass Blockchain-Technologie allen zu mehr finanzieller Möglichkeit und Souveränität verhilft”, schreibt das Team.

Ceezer


Ceezer aus Berlin, das von Magnus Drewelies und Jan Oltmanns gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. 

Tape


Das Münchener Jungunternehmen Tape, das von Stefan Eschenbach, Leonhard Rottmeir, Benjamin Assadsolimani, Tim Schmidt gegründet wurde, bringt sich als “maßgeschneiderte Plattform für Arbeit und Kommunikation” in Stellung. Mit dem Tool können User.innen etwa an Drop-in-Audio-Räumen teilnehmen sowie Videokonferenzen und Chaträume erstellen.

Gavel


Das Berliner Startup Gavel, das von Florian Braeuer und Marvin Musialek gegründet wurde, setzt auf Pokémon, Magic, Yu-Gi-Oh! und Co. Die App bietet “wertvolle Sammelkarten und andere Collectibles und Sammlerstücke von Shops und privaten Besitzern”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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