Apple: Neue Hardware Anfang November

Neues aus der Gerüchteküche. Bei Bloomberg will man wissen, wann die neuen Apple-Produkte auf den Markt kommen. Die neuen Produkte umfassen das Einstiegsmodell des 14-Zoll MacBook Pro mit M4, die leistungsstärkeren 14-Zoll und 16-Zoll MacBook Pros mit M4 Pro und M4 Max, den neuen iMac mit M4, den neu gestalteten Mac mini mit M4 und M4 Pro sowie ein neues iPad mini. Laut Mark Gurman, der die Infos in seinem Newsletter teilte, wird die Keynote irgendwann Ende Oktober stattfinden, gefolgt von einem möglichen Start der neuen Produkte am 1. November.

Gurman erwartet zudem, dass im ersten Halbjahr 2025 folgende Produkte auf den Markt kommen:

– Neue 11-Zoll und 13-Zoll iPad Air


– Neue Magic Keyboards für iPad Air


– 13-Zoll und 15-Zoll MacBook Air mit M4-Chip


Neues iPhone SE


– Aktualisierte AirTags

Er behauptet außerdem, dass neue Modelle des Mac Studio und Mac Pro in Entwicklung sind, die ebenfalls mit M4-Chips ausgestattet werden, aber später auf den Markt kommen. Der Mac Studio wird voraussichtlich Mitte des Jahres erhältlich sein, während der Mac Pro wahrscheinlich Ende des Jahres erscheint.

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Beelink GTi12 Ultra mit Intel Core i9-12900H mit Dockingstation ausprobiert – Ein kleines Kraftpaket

Mini-PCs haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Waren früher nur klobige Tower-PCs oder bestenfalls All-in-One-Systeme der Standard, so hat spätestens Apples Mac mini gezeigt, dass auch kleinere Kisten ordentlich Power liefern können. Doch nicht nur Apple mischt in diesem Segment mit – auch im Windows-Bereich gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Herstellern, die kompakte Kraftpakete anbieten. Einer davon ist Beelink, dessen GTi12 Ultra ich mir nun für eine Weile genauer anschauen konnte. Das Besondere: Für diesen und für den noch besseren GTi14 Ultra ist eine separate Dockingstation erhältlich, mit der ihr den kleinen Rechner mit einer Desktop-GPU aufrüsten könnt. In meinem Fall fiel die Wahl auf eine ASUS DUAL RTX 4070 OC 12G. Aber bleiben wir vorerst bei dem Rechner als solchem, denn der kann auch eigenständig betrieben werden.

Der GTi12 Ultra kommt mit einem Intel Core i9-12900H als Prozessor, 1 Terrabyte Speicherplatz und 32 GB DDR5-RAM. Als GPU steht die integrierte Intel Iris Xe zur Verfügung.

Design und Verarbeitung

In Sachen Design macht Beelink keine wilden Experimente. Der GTi12 Ultra präsentiert sich in einem äußerst kompakten Formfaktor mit Abmessungen von nur 158 x 158 x 56 mm. Das Gehäuse besteht aus hochwertig verarbeitetem Metall und macht einen robusten Eindruck. Die schlichte silberne Optik lässt den Mini-PC wenig auffallen. Der Powerbutton ist mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet, der auch mit Windows Hello kompatibel ist. Am Boden des Gerätes ist unter einer Gummiabdeckung der Anschluss für die Dockingstation versteckt.

Im Lieferumfang findet man neben dem PC selbst ein Netzteil, ein HDMI-Kabel und das Netzkabel. Eine VESA-Halterung gibt es bei diesem Modell (leider) nicht. Andere Modelle konnte man damit direkt an den Rücken eines Monitors befestigen und damit mehr Platz auf dem Schreibtisch schaffen.

Anschlüsse und Konnektivität

Der GTi12 Ultra trumpft mit einer Vielzahl von Anschlüssen auf. An der Vorderseite finden wir einen Powerbutton, einen USB-C und einen USB-A Port sowie einen Kopfhöreranschluss nebst einem SD-Kartenleser. Die Rückseite bietet einen neben einem Thunderbolt-4-Anschluss einen HDMI-Port, einen DisplayPort, vier weitere USB-A-Ports und sogar zwei 2,5 Gigabit Ethernet-Anschlüsse. Insgesamt ist die Ausstattung also üppig.

Für die kabellose Verbindung sorgen Wi-Fi 6 (AX200) und Bluetooth 5.2. Die verbaute NVMe SSD unterstützt PCIe 4.0, was für flotte Ladezeiten sorgt.

Leistung und Benchmarks

Auf dem Mini-PC ist Windows 11 Pro vorinstalliert und bereits aktiviert. Nach der Einrichtung wird schnell klar: Dieser kleine Zwerg hat es faustdick hinter den Ohren. Der Intel Core i9-12900H ist sicher nicht der Neueste, aber eigentlich für leistungsstarke Laptops konzipiert, verleiht dem GTi12 Ultra aber ordentlich Dampf. Im Alltag flutscht alles, sei es Office-Arbeit, Multitasking oder sogar anspruchsvollere Aufgaben wie Videobearbeitung.

Auch beim Gaming schlägt sich der Mini-PC wacker, wenn auch mit Einschränkungen. Die integrierte Intel Iris Xe Grafik ist zwar kein Ersatz für eine dedizierte Grafikkarte, reicht aber für ältere Titel (Rocket League, Fortnite etc.) oder weniger anspruchsvolle Spiele in mittleren Einstellungen aus. Für aktuelle AAA-Titel (siehe Screenshot Black Myth) sollte man die Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben.

Hier ein paar Benchmark-Ergebnisse:

3DMark Steel Nomad Light (Graphics Score): 1318

GeekBench Single Core: 2140

GeekBench Multi Core: 10885

GeekBench OpenCL Score: 16070

Sehr gut ist, wie gut Beelink die Kühlung im Griff hat. Beim normalen Arbeiten, Surfen oder Medienkonsum ist der GTi12 Ultra kaum wahrnehmbar. Selbst unter Last wird er zwar hörbar, bleibt aber auf einem angenehmen Niveau. Das ist besonders lobenswert, wenn man bedenkt, wie viel Leistung hier auf engem Raum untergebracht ist. Ein weiterer Pluspunkt des GTi12 Ultra ist seine Aufrüstbarkeit. RAM und SSD lassen sich relativ einfach tauschen oder erweitern. Das macht den Mini-PC zukunftssicher und erlaubt es, ihn an wachsende Anforderungen anzupassen. Womit wir auch direkt bei der Dockingstation wären.

Die Dockingstation benötigt einen separaten Stromanschluss (max. 600W), denn die Desktop-Grafikkarte will natürlich auch mit ordentlich Saft versorgt werden. Das kann bei einer hochwertigen Grafikkarte wie einer RTX 4090, die hier auch unterstützt wird, natürlich mal ordentlich viel werden. Doch die Station bringt nicht nur einen PCIe X16 Slot mit und die dazugehörigen zwei 8-Pin-Anschlüsse. Es gibt noch zwei USB-Anschlüsse und zwei Antennen für die Wi-Fi-Karte, die sich einbauen lässt. Schraubt man die Station auf, kann man standardmäßig eine PCIe-4 SSD einbauen. Die Wi-Fi-Karte kann man einbauen, opfert dann aber den SSD-Slot.

Der Einbau ist relativ schnell erklärt. Ihr zieht den Gummi-Schutz am Boden des GTi 12 Ultra ab und schiebt diesen dann auf den dazugehörigen Slot. Eine kleine Metallplatte inklusive Schrauben schützt dann davor, dass der Mini-PC herausrutschen kann. Nun wird noch die Grafikkarte eingesteckt, verkabelt und dann mit einer Metallhalterung fixiert. Denn sonst könnte die Karte relativ einfach wegbrechen. Das war es dann auch schon und ihr könnt loslegen. Was mir im Betrieb aufgefallen ist: Ihr müsst erst die Dockingstation anschalten und dann den Mini-PC, sonst erkennt der GTi 12 Ultra die Karte und Dockingstation nicht. Das ist meiner Meinung nach etwas umständlich. Der Mini-PC sollte angehen, wenn ich die Dockingstation anschalte. Hier gibt es aber wiederum keinen Fingerabdrucksensor. Das ist aus meiner Sicht ein Kritikpunkt.

Großer Vorteil des Setups ist die offene Kühlung, die auch gleichzeitig ein Nachteil ist. Die Karte bekommt zwar immer Frischluft, ist aber auch allem Staub, eventuell vorhandenen Katzen etc. ausgeliefert. Obendrein sollte man dann eben mit Gegenständen aufpassen, die in die Lüfter gelangen könnten. Der Schutz der Karte ist eben wenig gegeben.

Mit der 4070 wird aus dem kleinen Kasten ein fast vollwertiger Desktopersatz. EA FC25 lässt sich in den höchsten Einstellungen bei 1080p komplett flüssig mit fixierten 120 FPS spielen. Den Black Myth Wukong Benchmark habe ich auch mal laufen lassen und komme da ebenfalls auf sehr ansehnliche Ergebnisse (siehe Screenshot). Gerade Titel, die DLSS 3 unterstützen, sind dann ohnehin Spiele, die sehr gut laufen.

Fazit

Der Beelink GTi12 Ultra ist zweifellos ein gutes Stück Technik, vor allem wenn man ihn mit der Dockingstation und einer Grafikkarte kombiniert. Er packt die Leistung eines potenten Laptops in ein winziges Gehäuse und macht dabei eine ausgezeichnete Figur. Die Verarbeitung ist top, die Anschlussvielfalt üppig und die Performance für die meisten Anwendungsszenarien mehr als ausreichend.

Mit einem Preis von rund 750 Euro (je nach Konfiguration) ist der GTi12 Ultra sicherlich kein Schnäppchen. Allerdings muss man bedenken, dass man hier ein komplett einsatzbereites System bekommt, das im Hinblick auf Leistung und Kompaktheit seinesgleichen sucht.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen leistungsstarken Desktop-Ersatz, eine kompakte Workstation oder einen potenten HTPC zuzulegen, sollte den Beelink GTi12 Ultra definitiv auf dem Schirm haben. Er bietet eine gelungene Mischung aus Kompaktheit, Leistung und Flexibilität. Rechnet man die Dockingstation für rund 150 Euro und eine RTX 4070 für knapp 500 Euro hinzu, dann liegt man oberhalb dessen, was man sich ohnehin als Desktop-PC mit gleichwertigen / besseren Komponenten bauen kann. Wer Stück für Stück aufrüsten will und eine kompakte Lösung sucht, ist hiermit aber sicher gut aufgehoben.

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QNAP: QVR Recording Vault für Überwachungskameras vorgestellt

Der Hersteller für NAS-Lösungen QNAP hat mit QVR Recording Vault eine lizenzfreie Sicherungslösung für QVR-Überwachungssysteme vorgestellt. Die Softwarelösung sei für die Langzeitarchivierung von Videoaufzeichnungen gemacht. Es können mehrere Endpunkt-Überwachungsserver für den Zugriff und Abruf von Filmmaterial angebunden werden. Sprich vor allem bei verteilten Standorten soll das Bündeln zu einer zentralisierten Sicherungslösung Vorteile bieten. Die Sicherungsdateien in QVR Recording Vault enthalten Metadaten, die es Administratoren ermöglichen, Videomaterial direkt über die Client-Software auf Desktops oder mobilen Geräten zu durchsuchen, abzuspielen und zu überprüfen.

Durch die lizenzfreie Lösung gibt es keine Abo-Gebühren oder Beschränkungen bei der Anzahl der Server. Die Aufbewahrungsfristen lassen sich zudem flexibel anpassen. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Sicherungsbedingungen für jede Kamera dediziert anzupassen. Neben der maximalen Aufbewahrungsfrist kann man hier unter anderem auch die Sicherungskapazität einstellen. Außerdem lässt sich zwischen regelmäßigen Aufzeichnungen sowie Ereignisaufzeichnungen und dem Überschreiben von Videodateien wählen. Unterstützt werden zudem die Wiedergabe und Suche über einen Desktop-Client oder die Mobil-App.

Derzeit ist QVR Recording Vault noch im Beta-Stadium. Ihr könnt euch an dieser Stelle für das Beta-Testprogramm bewerben.

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Amazfit T-Rex 3 im Test: Outdoor-Smartwatch mit verbessertem Design

Amazfit hat Anfang des Monats mit der T-Rex 3 eine neue Outdoor-Smartwatch vorgestellt. Das Nachfolgemodell der T-Rex 2 ordnet sich unterhalb der T-Rex Ultra ein und kostet 299,90 Euro. Punkten soll das Wearable mit hoher Widerstandsfähigkeit und zahlreichen Fitness-Funktionen. Ich habe mir diese neue Smartwatch von Amazfit im Test einmal für euch angeschaut.

Punkten will Amazfit inzwischen im Übrigen auch mit KI-Zusatzfunktionen, die aber derzeit eher Spielerei als wirklich hilfreich sind. Da verweise ich auf meinen Test der Amazfit Balance, in dem ich diese Features besprochen habe. Sie sind, unter anderem in Form von KI-Chatbots in der Zepp-App, auch an der neuen T-Rex 3 nutzbar. Unten findet ihr erst einmal die wichtigsten, technischen Eckdaten der Smartwatch.

Technische Daten Amazfit T-Rex 3

  • Display: AMOLED, 1,5 Zoll, 480 x 480 Pixel, Touchscreen
  • Integrierter Speicherplatz: 32 GByte
  • Buttons: 4
  • Akkulaufzeit: bis zu 27 Tage bei typischer Nutzung
  • Eigenes GPS: Ja
  • Weitere Schnittstellen: Bluetooth 5.2 (BLE), Wi-Fi (2,4 GHz)
  • BioTracker-PPG-Sensor zur Messung der Herzfrequenz, Schätzung des Blutsauerstoffgehalts
  • Weitere Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, barometrischer Höhenmesser, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor
  • Ladedauer: ca. 3 Std.
  • Wasserdichtigkeit: bis 10 ATM
  • Besonderheiten: Mikrofon, Lautsprecher, 177 Sport-Modi, intelligente Erkennung von 25 Krafttrainings und 8 weiteren Workouts
  • Offizielle Begleit-App: Zepp
  • Freitauch-Zertifizierung: EN13319, ISO 6425, GB/T 18828 für Freitauchen bis 45 Meter
  • Materialien: Lünette aus Edelstahl, Mittelrahmen aus Polymer
  • Maße / Gewicht: 48,5 x 48,5 x 13,75 mm / 68,3 g
  • Lieferumfang: Smartwatch, Armband, magnetische Ladestation, Anleitung
  • Preis: 299,90 Euro

Ihr könnt die Amazfit T-Rex 3 auch mit peripheren Trainingsgeräten wie einem Herzfrequenzgurt verbinden. Überdies lassen sich die Daten der Smartwatch auch mit Apps von Drittanbietern wie Strava, adidas Running, komoot, Relive, Google Fit und Apple Health synchronisieren. Leider ist die Uhr für Bluetooth-Telefonate nicht geeignet. Es stehen zwar sowohl ein Mikrofon als auch ein Lautsprecher zur Verfügung, der Speaker gibt aber, das erinnert an alte PC-Speaker, nur Piepgeräusche von sich, wenn ihr z. B. ein Training beginnt oder beendet.

Ausstattung und Verarbeitung der Amazfit T-Rex 3

Die Amazfit T-Rex 3 erhöht im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell die Akkukapazität und vergrößert das AMOLED-Display von 1,39 auf 1,5 Zoll Diagonale. Obendrein nutzt man nun eine verbesserte Standorterkennung. Ebenfalls wächst die Anzahl der erfassbaren Sportarten an und der Speicherplatz hat sich drastisch erhöht – von 512 MByte auf 32 GByte. Dazu kommt ein von 32 auf 64 MByte verdoppelter RAM. Zusätzlich dient ein neuer Chip als Basis. Die Systemperformance ist sehr flüssig und da habe ich nichts zu Meckern.

Das Design der Smartwatch wirkt insgesamt sehr wuchtig, aber hochwertig. Für zierliche Handgelenke dürfte die Amazfit T-Rex 3 allerdings nichts sein. Die Armbänder sind im Übrigen austauschbar, das läuft aber als Standard nicht über einen Schnellverschluss, sondern ein System mit einem Metallsteg, was etwas fummeliger ist. Ein Adapter für Schnellverschluss-Systeme liegt immerhin bei. Die Bedienung der Smartwatch erfolgt sowohl über den Touchscreen als auch vier Buttons, deren Funktionen auch auf der Lünette prangen. Das funktioniert recht komfortabel, sobald man sich eingeprägt hat, welcher Button was genau bewirkt.

Was die Materialien betrifft, so kombiniert Amazfit Metall, etwa für die Lünette und die vier Buttons, mit Polymer. Ihr könnt die T-Rex 3 auch zum Schwimmen und sogar Freitauchen einsetzen. Als Betriebssystem dient hier ab Werk Zepp OS 4. In meinem Testzeitraum ist die Smartwatch dabei auch schon mit zwei Updates versorgt worden. Kombinieren könnt ihr die kluge Uhr sowohl mit Android- als auch mit iOS-Geräten. Notwendig ist allerdings die Zepp-App und in dieser auch ein eigenes Konto. Falls ihr euch kein spezielles Zepp-Account anlegen wollt, müsst ihr euch über einen Account von Google, Facebook oder Xiaomi anmelden.

Praxistest

Die vorinstallierten Zifferblätter der Amazfit T-Rex 3 empfand ich allesamt als recht überladen, ihr könnt da allerdings Abhilfe schaffen und über die Zepp-App aus einem ganzen Sammelsurium von Alternativen wählen. Es ist theoretisch auch möglich, via NFC und Zepp Pay mit der Smartwatch zu bezahlen. Allerdings sind hier bislang nur wenige Banken im Boot – am ehesten werden da wohl Leser über Curve Erfolg haben. In Anspruch genommen habe ich beim Laufen die Steuerung der Musikwiedergabe am verbundenen Smartphone. Alternativ bestückt ihr den internen Speicherplatz der Smartwatch mit eigener Musik, insofern ihr über eine passende MP3-Sammlung verfügt.

Amazfit hat auch bei den Benachrichtigungen Fortschritte gemacht. Etwa könnt ihr euch an der T-Rex 3 auch viele Emojis, Sticker und sogar Fotos anzeigen lassen. Antworten könnt ihr auf Nachrichten aus Messengern auch, aber nur mit kurzen, vordefinierten Antworten wie „Na ja“ und Ähnlichem. Wie bei der Balance, lässt sich auch an dieser Smartwatch eine simple Sprachsteuerung nutzen, über die ihr etwa Workouts starten könnt. Alexa oder den Google Assistant könnt ihr hingegen nicht einspannen.

Beim Laufen mit meiner Frau erfasste die T-Rex 3 die Laufstrecke sehr gut, wich allerdings leicht von den Ergebnissen der Amazfit Balance ab. Welches Modell da exakter gewesen ist, kann ich aber nicht einwandfrei sagen, da die T-Rex 3 eine verbesserte Ortung nutzt, spricht das im Zweifelsfall für das neuere Modell. Unter den trackbaren Sportarten sind nicht nur verbreitete Workouts wie Outdoor- und Indoor-Jogging, sondern z. B. auch illustre Beispiele wie Bauchtanz, Brettspiele, Fallschirmspringen, Hip-Hop-Tanz, Offroad-Motorrad, Poledancing oder Wingsuitfliegen. Vom Denk- bis zum Extremsport deckt man da also einiges ab.

Das Erfassen der Workouts und auch des Schlafes erfolgte zuverlässig, wobei ich die T-Rex 3 beim Schlafen dann doch etwas zu klobig fand. Man bemerkt diese Smartwatch eben doch sehr am Handgelenk. Ihr robustes Design mag für Outdoor-Sport cool sein, am Computer oder eben beim Schlafen würde ich sie aber nicht gerne auf Dauer tragen. Im Übrigen könnt ihr natürlich justieren, wie oft z. B. euer Puls gemessen wird und ob ihr ein Always-on-Display nutzen wollt. Ein medizinisches EKG erstellen kann die T-Rex 3 aber im Gegensatz zu neuen Modellen von Withings z. B. nicht.

Hilfreich finde ich die Option, in der Zepp-App Ruhezeiten festzulegen, in denen das Display auch dann ausgeschaltet bleibt, wenn ich meinen Arm bewege. Statt unverhofft im Dunkeln zu funzeln, habe ich etwa eingerichtet, dass der Screen von 22 Uhr bis 7:30 Uhr ausgeschaltet bleibt, es sei denn, ich aktiviere ihn manuell. Kritisieren muss ich aber einmal das Zyklus-Tracking, mit dem meine Frau in letzter Zeit etwas genauer experimentiert hat. Dieses zeigt beim ersten Zyklus noch korrekte Daten an, stellt danach aber in unserem Fall völlig irrsinnige Prognosen zur kommenden Periode sowie den fruchtbaren Tagen auf.

Die Amazfit T-Rex 3 kann auch auf Atemprobleme im Schlaf hinweisen sowie bei abnormaler Herzfrequenz warnen. Einigen Lesern ist das wichtig: Auch einen Pomodoro-Timer könnt ihr z. B. nutzen. Der Funktionsumfang ist hier also wirklich breit. Willkommen ist auch die Chance, während des Trainings Benachrichtigungen zu blockieren. Das AMOLED-Display der Amazfit T-Rex 3 ist erstklassig – scharf und auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Ihr könnt, solltet ihr mal im Dunkeln unterwegs sein, auch einen Nachtmodus zuschalten, der dann auf schwarzem Hintergrund alles in einer Farbe, wahlweise Grün, Orange oder Rot) anzeigen kann. Ob man das in der Praxis je benötigen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Zur Akkulaufzeit: Die hängt sehr stark davon ab, ob ihr kontinuierlich den Puls messt, das Always-on-Display verwendet, die Standorterkennung für den Sport nutzt, etc. Nach meinem Eindruck kommen die Herstellerangaben gut hin und es dürfte einige Wochen dauern, bis ihr bei normaler Nutzung aufladen müsst. Ich persönlich gebe aber einen kleinen Minuspunkt dafür, dass Amazfit jetzt im Lieferumfang das USB-C-Kabel spart und nur noch eine reine Ladeplatte liefert. Auch müsst ihr bei der Musikwiedergabe damit leben, dass ihr zwar ca. 28 GByte an Speicherplatz befüllen könnt, aber eben keine Verknüpfung zu Musikstreaming-Anbietern wie Spotify möglich ist.

Mein Fazit zur Amazfit T-Rex 3

Die Amazfit T-Rex 3 ist eine sehr robuste Smartwatch mit reichlich Tracking-Funktionen und sehr guter Standorterkennung. Die Verarbeitung ist gelungen, allerdings ist die Uhr ziemlich klobig und nicht für zierlichere Handgelenke geeignet. Durch ihre Größe und das Gewicht kann sie beim Schlafen schnell stören. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls stark und es wird, außer bei sehr intensiver Nutzung mit GPS und allem Pipapo, einige Wochen dauern, bis ihr aufladen müsst.

Nachteile gibt es auch, wie etwa die fehlende Möglichkeit Musikstreaming-Anbieter wie Spotify direkt einzubinden, um Playlists herunterzuladen. Ihr könnt zwar reichlich Songs auf den internen Speicher hieven, da benötigt es jedoch eine eigene MP3-Sammlung. Auch verfügt die Amazfit T-Rex 3 zwar über ein Mikrofon, der Lautsprecher gibt aber nur Gepiepe aus, was an alte, interne PC-Speaker aus den 1980er-Jahren erinnert. Somit sind keine Telefonate à la Michael Knight am Handgelenk möglich.

Wer es aber auf eine Outdoor- und Sportuhr abgesehen hat, die einiges aushalten soll und zuverlässiges Tracking mit Standorterkennung auch bei ausgefallenen Sportarten bieten soll, der ist bei der Amazfit T-Rex 3 sicherlich an der richtigen Adresse.

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OpenWrt: Router „OpenWrt One/AP-24.XY“ kostet um 99 Euro

OpenWrt ist eine Linux-basierte Open-Source-Firmware für Embedded-Geräte, meistens Router. Sie wurde ursprünglich als Ableger der offiziellen Firmware von Linksys entwickelt, bietet aber eine größere Vielfalt an Funktionen und erweiterte Anpassungsmöglichkeiten im Vergleich zu der meisten Standard-Router-Firmware. Anfang des Jahres kündigte man an, dass man eigene Hardware auf den Markt bringen wolle. In Zusammenarbeit mit Banana Pi und Mediatek ist das Produkt „OpenWrt One/AP-24.XY“ entstanden, das nun in den Public Sale gegangen ist.

Die Spezifikationen des OpenWrt One umfassen:

  • Einen MediaTek Filogic 820 SoC,
  • MediaTek MT7976C Wi-Fi (6/6E),
  • 1 GiB DDR4 DRAM,
  • 256 MiB SPI NAND und 16 MiB SPI NOR Flash-Speicher,
  • zwei Ethernet-Anschlüsse (2.5 GbE und 1 GbE),
  • USB 2.0 (Typ-A),
  • einen USB-C-Anschluss für die Konsole,
  • M.2-Slot für NVMe SSD,
  • eine Taste zum Schalten zwischen Boot und Recovery,
  • einen externen Watchdog,
  • eine RTC mit Batteriebackup und USB-PD-12V-Stromversorgung über USB-C mit der Option nachträglich PoE nachzurüsten.

Es wird auch einen mikroBUS-Steckplatz für Erweiterungen geben und 3x MMCX-Antennenanschlüsse. Bei Aliexpress kostet der Router derzeit um 99 Euro.

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