#Interview – “Unser ursprüngliches Geschäftsmodell war nicht skalierbar”

Das No-Code-Startup Wandelbots, das Roboter programmiert, galt als aufsteigender Stern am Startup-Himmel. Insight Partners, 83North, Microsoft, Next47 und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 123 Millionen Dollar in das Unternehmen aus Dresden. Doch das ursprüngliche Geschäftsmodell ging nicht auf. Das Unternehmen, von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet, suchte sein Heil deswegen im einem radikalen Pivot.

“Obwohl unsere Vision der ‘einfachen Programmierung’ mit dem Tracepen erste Erfolge zeigte, stellten wir fest, dass viel Applikationswissen nötig war und die Anforderungen stark variierten. Dies führte zu einer projektbasierten Arbeit, die hauptsächlich über Personal skalierbar ist, was unsere Mission, die Welt zu verändern, eingeschränkt hätte”, sagt Gründer Christian Piechnick. Inzwischen nimmt das Unternehmen wieder Fahrt auf. “Diese Reise hat uns alle stärker gemacht”, sagt Piechnick.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Wandelbots-Macher einmal ganz ausführlich über den Pivot seines Unternehmens.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Wandelbots erklären?


Wandelbots ist ein junges Unternehmen, das die Nutzung von Robotern revolutioniert. Stell dir vor, du könntest einem Roboter beibringen, wie man Pflanzen gießt oder Unkraut jätet, ohne die komplizierte Sprache des Roboters zu lernen oder einen Roboterspezialisten anzurufen. Die Wandelbots-Software ermöglicht es dir, dem Roboter zu sagen, was zu tun ist, und er übernimmt den Rest. Zudem kann die Software vorher simulieren, ob die Automatisierung sinnvoll ist und wie sie am besten umgesetzt wird. Du kannst dich auf dein Wissen über Pflanzen und Gartenarbeit konzentrieren, während die Software den Roboter steuert. Und die Software wird immer besser, weil sie aus den Erfahrungen lernt und von einer Community and kreativen Entwicklern unterstützt wird.

Zuletzt habt ihr Euch aus dem Segment Hardware komplett zurückgezogen. Warum habt ihr Euer Geschäftsmodell so radikal geändert?


Wir haben uns aus dem Hardware-Segment zurückgezogen, weil unser ursprüngliches Geschäftsmodell nicht skalierbar war. Obwohl unsere Vision der “einfachen Programmierung” mit dem Tracepen erste Erfolge zeigte, stellten wir fest, dass viel Applikationswissen nötig war und die Anforderungen stark variierten. Dies führte zu einer projektbasierten Arbeit, die hauptsächlich über Personal skalierbar ist, was unsere Mission, die Welt zu verändern, eingeschränkt hätte. Nach intensiven Gesprächen mit Kunden und Partnern im Frühjahr 2023 entschieden wir uns, den Fokus komplett auf Software zu legen. Dieser Kurswechsel war schmerzhaft, aber notwendig, um unsere Vision zu verwirklichen.

Was war die größte Herausforderung, was die größte Schwierigkeit bei diesem Wandel?


Die größte Herausforderung war der Moment der Veränderung und der Abschied von unserer ursprünglichen Vision. Zu sehen, dass die Veränderung nicht nur unser Geschäftsmodell, sondern auch unsere Kollegen betrifft, war ein sehr harter Moment für alle, die in der strategischen Neuausrichtung involviert waren. Es gibt einfach den Zeitraum, wo bereits klar ist, wie die Veränderung aussieht und trotzdem Zeit ins Land zieht, bis du die Freigaben der Board Member hast und in die Umsetzung kommst. Da fühlt es sich an, als ob man als Leadership-Team in zwei Welten lebt. Dennoch hat uns diese Erfahrung gestärkt, indem sie uns lehrte, mit Unsicherheit umzugehen, flexibel zu bleiben und gemeinsam als Team durch schwierige Zeiten zu gehen.

Wie hat sich Euer Pivot auf Eure Mitarbeitenden ausgewirkt?


Für alle Kollegen war es emotional, da vielen bewusst war, dass der alte Weg nicht zielführend für die Demokratisierung war. Als klar wurde, dass wir einen Teilbereich der Firma nicht weiterführen und neue Anforderungen an die Teams stellen würden, traf erst die Realisierung ein, dass die Veränderung einen größeren Impact haben wird. Alle Kollegen wurden gebeten, sich Zeit zu nehmen, um zu entscheiden, ob sie sich mit der neuen Ausrichtung identifizieren können. Wir boten ein freiwilliges Programm für Kollegen an, die nicht mehr auf der Reise dabei sein wollten, mussten aber leider auch einigen kündigen. Heute, ein Jahr später, hat sich die emotionale Lage extrem verbessert und die Motivation ist höher denn je. Ende Juni konnten wir gemeinsam den Kick-Off des Beta-Programms durchführen. Dieser Moment hat alle auf einer neuen Ebene mit dem Unternehmen, unserem Produkt und ihrer täglichen Arbeit verbunden. In Dresden trafen die Teams die Kunden live, sahen, wie sie das Produkt nutzen und erhielten direktes Feedback. Dieser direkte Kontakt war besonders wertvoll und hat gezeigt, dass die Veränderung den Nerv der Zeit getroffen hat und der Markt den Mehrwert unserer Produktvision nutzen möchte. Diese Reise hat uns alle stärker gemacht und unsere Fähigkeit, als Team zusammenzuhalten, gefestigt. In einem tief technischen Umfeld solch positive Entwicklungen in nur einem Jahr zu sehen, ist wirklich beeindruckend.

Wie haben denn Eure Investoren reagiert, als die Entscheidung zum Pivot gefallen ist?


Wir haben aktiv das Gespräch mit unseren Investoren gesucht und Experten aus deren Center of Excellence Bereichen einbezogen. Obwohl wir uns darauf vorbereitet hatten, dass ein Gesellschafter sein Geld zurückfordern könnte, konnten wir letztendlich alle Investoren bei der strategischen Neuausrichtung an Bord holen. Unsere Investoren, darunter Insight, 83North, Microsoft und EQT, sind mit der Entwicklung seit dem Pivot sehr zufrieden. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig offene Kommunikation und Transparenz in herausfordernden Zeiten sind und hat unser Beziehung gefestigt.

Und was haben Eure Kundinnen und Kunden gesagt?


Wir haben mit jedem Kunden gesprochen, um die bestehenden Verträge im gegenseitigen Einverständnis aufzuheben. Obwohl es weder für die Unternehmen noch für uns erfreulich war, konnten wir alternative Lösungen finden. Wir haben Kontakte zu Systemintegratoren hergestellt und Übergangskonzepte besprochen, bis die Kunden Zugriff auf die Software-only-Lösung hatten. Letztendlich fanden wir für alle eine zufriedenstellende Lösung. 

Welchen Tipp gibst Du anderen Gründerinnen und Gründern, die vor einem Pivot stehen?


In dieser Zeit gibt es viele Menschen mit Meinungen – und doch tragen die wenigsten die Verantwortung der Gründer oder des Leadership-Teams, das den Pivot vorbereitet, umsetzt und zum Erfolg führt. Warte nicht zu lange, wenn du das Gefühl hast, dass du in die falsche Richtung gehst, denn wahrscheinlich ist das tatsächlich der Fall. Auch wenn es das Ego schmerzt, zieh die Analyse und strategische Planung konsequent durch: vom Marktverständnis und Experteninterviews, zur Vision der Firma, zu den Fähigkeiten der Firma, den Erfolgschancen bei Markteintritt, hin zur Produktvision, Zielorganisationsstruktur, Budgetplanung und schließlich dem Umsetzungsplan. Diese Aufgabe darf nicht delegiert werden – ihr als Gründer oder Leadership-Team müsst den Puls selber spüren und die Realität mit eurer Vision in Einklang bringen. Sobald der Plan steht, denkt an die Kommunikation in die eigene Firma und bereitet euch auf die externe Kommunikation vor. Es wird emotional, verliert eure guten Manieren nicht. Jede Veränderung bringt Ängste mit sich, nehmt euch die Zeit, die Teams mit auf die Reise zu nehmen und erlaubt Emotionen. Achtet auf euch selbst, in dieser Zeit gibt es keine Ruhephasen. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, einen Organisations- und Leadership-Coach einzubeziehen, der uns ohne Filter sehr deutlich die Alarmzeichen aufgezeigt hat, um uns in der Veränderung nicht zu verlieren. Wenn du als Leader nicht auf dich achtest, kannst du auch kein Unternehmen erfolgreich in der Veränderung leiten. Last but not least, feiert die ersten Erfolge und teilt auch Misserfolge, bleibt authentisch, ehrlich, inspirierend und verliert euren Glauben an eure Vision nicht. Nur weil es mal hart ist, heißt das nicht, dass es nicht funktionieren wird.

Wo steht Wandelbots in einem Jahr?


Als Team haben wir unser Produkt nach der Beta-Phase erfolgreich am Markt veröffentlicht und weltweit Kunden und Entwickler für uns gewinnen können. Unternehmen nutzen aktiv unsere Software und Entwicklungsplattform als Teil ihrer Automatisierungsstrategien. Universitäten lehren Wandelbots-Software in ihren Studiengängen, um Softwareentwickler und Automationsingenieure für die Zukunft mit neuen Fähigkeiten auszustatten. Die Wandelbots-Robotics-Community regt viele Menschen zum Austausch an und unterstützt sich gegenseitig bei Automatisierungsprojekten. Vielleicht gibt es eine erste Wandelbots-Developer-Konferenz, bei der Firmen jeder Art ihre Entwickler schicken, um gemeinsam die neuesten Möglichkeiten unserer Software kennenzulernen und ihre eigenen Erfolgsgeschichten zu teilen. Die Konferenz könnte ein Ort werden, an dem Innovationen vorgestellt, Netzwerke geknüpft und die Zukunft der Automatisierung gemeinsam gestaltet wird. Diese Erfolge zeigen, dass unsere Vision Realität geworden ist und dass Wandelbots einen bedeutenden Einfluss auf die Demokratisierung der Robotik und die Art und Weise, wie Automatisierung in der Industrie umgesetzt wird, hat.

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Foto (oben): Wandelbots

#Brandneu – 7 neue Startups: NutriUnited, Leverage, pagent, Informt, valuemize, NextHeat, Pepper

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: NutriUnited, Leverage, pagent, Informt, valuemize, NextHeat und Pepper.

7 neue Startups: NutriUnited, Leverage, pagent, Informt, valuemize, NextHeat, Pepper

Dienstag, 13. August 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

NutriUnited


Das Unternehmen NutriUnited aus Pullach, hinter dem relayr-Gründer Josef Brunner steckt, möchte die “Nahrungsmittelindustrie nachhaltig verändern”. “Mit NutriUnited wollen wir die Wahrhaftigkeit zurück in unsere Ernährung bringen. Qualitätsprodukte für alle wieder zugänglicher machen”, schreibt der Seriengründer zum Konzept.

Leverage


Hinter Leverage aus Dresden verbirgt sich ein digitales Immobilienportfolio. “Leverage ist die Plattform für den erfolgreichen Aufbau, die Verwaltung und die Optimierung deines Immobilienportfolios”, heißt es vom Team der Gründer Christoph Biering, Roman Schiepe und Johannes Schwärzler.

pagent


pagent aus Bonn setzt auf eine KI-basierte Software, die sich um die automatische Optimierung von Websites kümmert. Zum Konzept der von Constantin Dißelkamp und Christopher Helf an den Start gebrachten Firma heißt es: “Pagent improves text, images & design to tailor your website to your users. Optimize any metric, from sales to signups, with our AI agent.”

Informt


Bei Informt aus Frankfurt am Main, von Kagan Kilic und David Malewski ins Leben gerufen, handelt es sich um eine “innovative Smart Service Communication-Lösung, die die Servicewüste Deutschland optimiert, indem sie Echtzeit-Updates und nahtlose interne Kommunikation ermöglicht”. “Mit Informt werden Serviceprozesse effizienter und kundenorientierter”, ist das Team überzeugt.

valuemize


valuemize, in München gegründet, möchte Industrieunternehmen mit Tools unterstützen, die diese “für eine profitable und nachhaltige Produkteinführung benötigen”. “Our mission is to promote cross-functional awareness and provide insights on how to improve product costs and sustainability”, heißt es vom Team der Gründer Hannes Gruber, Michael Domanegg und Dominik Finkbeiner.

NextHeat


Die Jungfirma NextHeat aus Rednitzhembach, von Fernando Reichert und Maximilian Falk aus der Taufe gehoben, bietet Wasserstofflösungen für die Industrie. “Mit unseren Wasserstofflösungen können Sie Ihre Produktion unkompliziert auf einen klimaneutralen Energieträger umstellen und sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen”, teilt das Team mit. 

Pepper


Das Startup Pepper aus München “steht für modernste Technologie in Form eines innovativen EMS-Anzugs in Kombination mit synchronisierten Expertentrainings in der App sowie einer starken Community”. So soll den Nutzer:innen ein “ortsunabhängiges und gelenkschonendes Training” ermöglicht werden, heißt es vom Team der Gründerin Emilia von Keyserlingk.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Elekey, Myfundus, Una, Surfbank, Silencio, Semron, turn

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Elekey, Myfundus, Una, Surfbank, Silencio, Semron und turn.

7 neue Startups: Elekey, Myfundus, Una, Surfbank, Silencio, Semron, turn

Dienstag, 7. Mai 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Elekey


Elekey aus Berlin hat eine SaaS-Lösung entwickelt, mit der “eine plan-, nutz- und buchbare Ladeinfrastruktur für den gewerblichen Bereich geschaffen wird”. “Smart-Connect-Charging ermöglicht Spediteuren und Logistikern eine einfache und schnelle Elektrifizierung der eigenen Flotte”, heißt es vom Unternehmen, das von Nadja Hanusch, Sascha Hafemann und  Robin Starke an den Start gebracht wurde.

Myfundus


Bei Myfundus aus Düsseldorf handelt es sich um einen Mietmarktplatz. “Die Plattform bietet eine günstigere und effizientere Lösung als der Direktkauf oder die Anmietung bei Mietshops. Gleichzeitig ermöglicht es anderen, ihre selten genutzten Gegenstände zu Geld zu machen”, so Gründer Roghmal Alami.

Una


Das Berliner Health-Startup Una, von Pascal Grimm, Dominic Steele und Matthew Fenech ins Leben gerufen, bietet eine “digitale Therapie für Diabetes Typ 2” an. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Entdecke, welche Lebensmittel deinen Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben lassen. Nimm kleine Anpassungen vor.”

Surfbank


Die Stuttgarter Jungfirma Surfbank möchte das Speichern und Teilen von Informationen, Social Media- und News Feeds vereinfachen. Dafür vereint das Team von Gründer Benjamin Syring “Informationen und inspirierende Inhalte über Gruppen und Communities, durch das eigene Netzwerk mit der Power von Tipps und Empfehlungen anderer”. 

Silencio


Silencio aus München, von Thomas Messerer, Eric Stotz und Theo Messerer aus der Taufe gehoben, positioniert sich als “dezentrales Netzwerk, das Nutzer dafür belohnt, dass sie mit ihren Smartphones weltweit hyperlokale Daten zur Lärmbelastung bereitstellen”. 

Semron


Das DeepTech-Startup Semron aus Dresden, von Aron Kirschen und Kai-Uwe Demasius ins Leben gerufen, entwickelt Computerchips, “die in der Lage sind, sogenannte Large Language Models (LLMs) auszuführen und dabei klein genug für Geräte wie Smartphones, Wearables wie Earbuds und VR-Headsets sind”.

turn


Die Jungfirma turn aus Übersee will mit einem Dosierer für Duschkugeln “Nachhaltigkeit in die Duschroutine” ihrer Kundschaft bringen. “Weniger Müll, mehr Duschspaß! Keine matschigen Seifenreste, kein Verschmieren”, heißt es auf der Website des von Katharina Geißel gegründeten Startups.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Circle Health, Zelvor, family.Cards, HolyPoly, Cloudsquid, anonyfy

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Circle Health, Zelvor, family.Cards, HolyPoly, Cloudsquid und anonyfy.

6 neue Startups: Circle Health, Zelvor, family.Cards, HolyPoly, Cloudsquid, anonyfy

Dienstag, 2. April 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Circle Health


Das Berliner Health-Startup Circle Health hat vor, “traditionelle Heilpraktiken mit modernsten medizinischen Therapien” zu verbinden. “Durch die Integration von funktioneller Medizin mit modernster Diagnostik stellen wir sicher, dass du einen umfassenden Behandlungsplan erhältst”, heißt es zur Idee der Gründer Peter Malmqvist und Jannik Tiedemann.

Zelvor


Zelvor aus Hamburg, das von Noah Bani-Harouni und Nils Möller ins Leben gerufen wurde, bietet Kalendermanagement. “Mit unserem Kalender Co-Pilot lassen sich Termine innerhalb von Sekunden mit einer unbegrenzten Anzahl an Teilnehmern koordinieren”, teilt das Team mit. 

family.Cards


Mit dem Berliner Startup family.Cards können Seniorinnen und Senioren Anwendungen wie Videoanrufe, Fotos oder Musik auf dem TV-Gerät erleben. Die Bedienung funktioniert über Karten. “Jede Karte stellt eine Aktion dar und mit dem Auflegen einer Karte auf das Lesegerät wird diese gestartet”, schreibt das Team um die Gründer Teo Ortega und Simon Hafner.

HolyPoly


Das Dresdener GreenTech HolyPoly möchte “verantwortungsbewusste Marken” dabei unterstützen, “ihr Plastik im Kreislauf zu halten”. Konkret geht es darum, “Recycling von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit zu machen und nachhaltige Kunststoffprodukte gemeinsam mit Marken in die Serie zu bringen”.

Cloudsquid


Die Berliner Jungfirma Cloudsquid, von Filip Rejmus, Sang Woo Bae und Michael McCarthy aus der Taufe gehoben, setzt auf “Revenue Orchestration for Usage Pricing”. In der Selbstbeschreibung heißt es zur Idee: “Cloudsquid navigates your quote-to-revenue process by automating operational tasks based on real time usage data.”

anonyfy


Das Münchner HR-Startup anonyfy, von Sandra Zemke und Peter Löber gegründet, tritt an, um “Recruiting fairer und besser zu machen”. Zur Idee heißt es: “Durch die technische Lösung von anonyfy lassen sich anonyme Bewerbungen sauber abbilden und erhöhen die Chancen auf den besten Match.”

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#DealMonitor – Ostrom sammelt 8 Millionen ein – volytica erhält 5,5 Millionen – Steffen Henssler investiert in Tada Ramen

#DealMonitor

#DealMonitor Ostrom sammelt 8 Millionen ein – volytica bekommt 5,5 Millionen – Warsteiner investiert in Bierothek Steffen Henssler investiert in Tada Ramen  Align Technology zahlt 79 Millionen für Cubicure

Ostrom sammelt 8 Millionen ein – volytica erhält 5,5 Millionen – Steffen Henssler investiert in Tada Ramen

Freitag, 8. September 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 8. September werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ostrom


Der amerikanische Geldgeber SE Ventures, der von Schneider Electric unterstützt wird, sowie Altinvestoren wie Union Square Ventures, Adjacent, J12 und Übermorgen investieren 8 Millionen US-Dollar in Ostrom. Das Berliner Startup, 2020 von Matthias Martensen und Karl Villanueva gegründet, tritt an, um den “Strommarkt zu revolutionieren”. Adjacent und Union Square Ventures investierten zuletzt 10 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 23 Millionen in Ostrom. Mehr über Ostrom

volytica 


SHIFT Invest und EnBW New Venture, TN Ventures, Fraunhofer-Technologie-Transfer-Fonds (FTTF), Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Atlantic Labs investieren 5,5 Millionen Euro in volytica. Das Startup aus Dresden, 2019 von Claudius Jehle gegründet, möchte sich als Software-Anbieter für Batteriediagnose etablieren. “Mit dem Kapital plant das Unternehmen die Weiterentwicklung seiner Analyse-Technologie sowie die Erschließung neuer Märkte”, heißt es in der Presseaussendung.

Bierothek


Die Haus Cramer Gruppe, bekannt für die Marke Warsteiner, investiert in Bierothek. Das Startup aus Bamberg, 2011 von Christian Klemenz gegründet, positioniert sich als Online-Marktplatz für Bier. “Im Zuge der Beteiligung veräußert der Stuttgarter Kabelunternehmer Andreas Lapp seine Unternehmensanteile an den neuen strategischen Partner aus Warstein”, teilt das Unternehmen mit. Nun steht der “Ausbau und internationale Expansion des Online-Marktplatzes” an.

Tada Ramen


 Fernsehkoch Steffen Henssler investiert eine unbekannte Summe in Tada Ramen – wie das Team auf Linkedin verkündet. Das Food-Startup aus Lampertheim, von Matthias und Jessica Bruckhoff gegründet, setzt auf traditionelle Ramen-Suppen im Glas. In der dreizehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 120.000 Euro in das Unternehmen und sicherte sich damals 25 % am Unternehmen. Mehr über Tada Ramen

MERGERS & ACQUISITIONS

Cubicure


Das US-Unternehmen Align Technology, bekannt für die Herstellung von Zahnspangen, übernimmt den 2015 gegründeten Wiener 3D-Drucker-Hersteller Cubicure. Der Kaufpreis beträgt 79 Millionen Euro. “The acquisition of Cubicure will strengthen Align’s existing intellectual property portfolio and know-how in direct 3D printing of appliances. Integration with Cubicure will also extend and scale Align’s printing, materials, and manufacturing capabilities for our 3D printed product portfolio”, teilt das Unternehmen mit.

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Foto (oben): azrael74

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