#Brandneu – 6 neue Startups: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape, Gavel

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape und Gavel.

6 neue Startups: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape, Gavel

Donnerstag, 3. März 2022VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Yuri


Yuri aus Meckenbeuren, das von Maria Birlem, Mark Kugel und Christian Bruderrek gegründet wurde, kümmert sich um alles rund um das Thema Schwerelosigkeit. “yuri democratizes access to microgravity, e.g. to the International Space Station, by making it simpler, quicker and more affordable”, schreibt das Team zum Konzept. 

Dance Masterclass


Das EdTech Dance Masterclass, das vom Profi-Ballettänzer Caspar Hees gegründet wurde, positioniert sich als Streaming-Plattform für Tanzkurse. “Dance Masterclass is an online dance training platform that allows anyone to learn from the best dancers and choreographers in the world”, teilt das Startup mit.

CryptoStudio


Das Berliner Startup CryptoStudio, das von Shoepassion-Gründer Tim Keding gegründet wurde, positioniert sich als “ Vergleichs- und Wissensplattform” für den Krypto-Markt. “Wir sind davon überzeugt, dass Blockchain-Technologie allen zu mehr finanzieller Möglichkeit und Souveränität verhilft”, schreibt das Team.

Ceezer


Ceezer aus Berlin, das von Magnus Drewelies und Jan Oltmanns gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. 

Tape


Das Münchener Jungunternehmen Tape, das von Stefan Eschenbach, Leonhard Rottmeir, Benjamin Assadsolimani, Tim Schmidt gegründet wurde, bringt sich als “maßgeschneiderte Plattform für Arbeit und Kommunikation” in Stellung. Mit dem Tool können User.innen etwa an Drop-in-Audio-Räumen teilnehmen sowie Videokonferenzen und Chaträume erstellen.

Gavel


Das Berliner Startup Gavel, das von Florian Braeuer und Marvin Musialek gegründet wurde, setzt auf Pokémon, Magic, Yu-Gi-Oh! und Co. Die App bietet “wertvolle Sammelkarten und andere Collectibles und Sammlerstücke von Shops und privaten Besitzern”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Micropsi Industries sammelt 30 Millionen ein – PTC übernimmt Reflekt – D2C-Investor G-Fund geht an den Start

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Micropsi Industries, clare&me und Reflekt sowie den neuen Investor G-Fund.

Micropsi Industries sammelt 30 Millionen ein – PTC übernimmt Reflekt – D2C-Investor G-Fund geht an den Start

Freitag, 11. Februar 2022VonAlexander Hüsing

Im #DealMonitor für den 11. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Micropsi Industries


Jetzt offiziell: Metaplanet, VSquared und Ahren Innovation Capital investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit Project A Ventures und M Ventures in Micropsi Industries. In der Investmentrunde fließen 30 Millionen US-Dollar. “Die neue Finanzierung wird für die Expansion in den USA, den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und die Ausweitung auf weitere Roboterplattformen verwendet”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Startup, das 2014 von Ronnie Vuine, Priska Herger und Dominik Welland gegründet wurde, entwickelt eine auf KI-basierende Software für den Einsatz an Industrierobotern. “Wir machen Produktionsstätten produktiver, Arbeitsplätze ergonomischer und Lieferketten resilienter”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Bis Ende 2020 flossen schon rund 12 Millionen Euro in Micropsi Industries. Metaplanet hält nun 13,6 % am Unternehmen. Mehr über Micropsi Industries

clare&me


Der Münchner E-Health-Investor YZR Capital, der Early-Stage-Risikokapitalgeber Antler und Business Angels wie Hans Raffauf (Clue,), Jenny Saft (Oviavo), Jan Wilmking, Heidrun Twesten (Impacct) sowie die Tomorrow Gründer Inas Nureldin und Michael Schweikart investieren 1 Million Euro in clare&me. Das Berliner Startup, das 2021 von Emilia Theye und Celina Messner gegründet wurde, setzt auf das Thema mentale Gesundheit. “Mit sprachbasierter Künstlicher Intelligenz entwickelt clare&me einen innovativen Ansatz für virtuelle Selbsthilfe”, heißt es zum Konzept. “Das Kapital wird in die Weiterentwicklung des Produkts sowie in den Ausbau des Teams investiert. Der Prototyp wird derzeit in Großbritannien getestet”, teilt das Startup mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Reflekt 


 Das amerikanische Unternehmen PTC übernimmt Reflekt, eine Augmented-Reality-Software und Fernwartungslösung für Unternehmen. “Die Transaktion umfasst den Erwerb des geistigen Eigentums von Reflekt und den Eintritt der Reflekt-Gründer sowie weiterer Mitarbeiter in den Geschäftsbereich Vuforia von PTC. Ähnlich wie PTC mit Vuforia, zielen Reflekts Lösungen auf die Enterprise- und Industrie-AR-Märkte ab und unterstütztenprimär in der Installation und Wartung beschäftigte Mitarbeiter”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2012 von Wolfgang Stelzle gegründet wurde, erhielt in den vergangenen Jahren unter anderem von BASF Venture Capital, SHS Ventures Steel, Robert Bosch lnvestment und dem Sicherheitsdienstleister Prosegur Geld. Bis Ende 2020 flossen rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Reflekt

VENTURE CAPITAL

G-Fund


 Mit dem G-Fund entsteht derzeit in München ein neuer Kapitalgeber. Hinter dem Venture Capitalist für D2C-Firmen stecken Konstantin Urban, früher Holtzbrinck Ventures und windeln.de, sowie Executive Interim Partners-Macher Christof Wahl. Das G-Fund-Team möchte nach unseren Informationen im ersten Schritt 6 Millionen und final 10 Millionen Euro für Investments einsammeln In Everjump, einem “Peleton für das Thema Seilspringen” investierte der junge Venture Capitalist bereits. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

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#Interview – “Wir haben bewiesen, dass Movinga profitabel betrieben werden kann”

Das Berliner Unternehmen Movinga, das 2015 gegründet wurde, stand gefühlt mehrere Male vor dem Aus. Bis Ende 2019 kostete der Aufbau der Umzugsfirma bereits mehr als 70 Millionen Euro. “Seit der Gründung 2015 ist viel passiert. Wir sind mittlerweile ein profitables Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitenden. Seit Mitte letztem Jahr sind wir in den schwarzen Zahlen und können Rekordumsätze verbuchen”, sagt Silvio Hinteregger, der das Unternehmen seit 2019 (nach dem Abgang von Finn Hänsel) gemeinsam mit seinem Bruder Tobias führt. Zur Erinnerung: Nach einer wilden Expansionsphase wirkten 2016 schon einmal rund 500 Mitabeiter:innen für das Unternehmen.

Investoren wie Index Ventures, Earlybird, Global Founders Capital (GFC), ETF Partners, STS Ventures, SevenVentures und Santo Venture Capital, das Family Office der Gebrüder Strüngmann, investierten in den vergangenen Jahren rund 85 Millionen in Movinga. Inzwischen hält Santo Venture Capital die Mehrheit (52,7 %) am Unternehmen. “Wir haben es durch gesundes Wachstum in die Profitabilität geschafft. Nach historischen Rekordumsätzen wollen wir aber noch weiter wachsen, haben aber bewiesen, dass das Modell profitabel betrieben werden kann. Wir haben jedoch weitere spannende Expansionspläne auf der Agenda für die auf einer gesunden Basis noch mehr Kapital aufgenommen werden kann”, sagt Silvio Hinteregger zum Stand der Investmentlage bei Movinga.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Movinga-Chef außerdem über Herausforderungen, Wahrnehmungen und Neuanfänge.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Movinga erklären?


Movinga ist eine Umzugsplattform, die sich um alles rund um den Umzug kümmert. Dabei stehen sie mit einem internationalen Partnernetzwerk und persönlichen Ansprechpartnern im gesamten Umzugsprozess zur Seite. Je nach Bedarf strukturieren persönliche Berater:innen den ganzen Umzugstag und unterstützen auch bei Zusatzleistungen – vom Einpacken des wertvollsten Porzellans über die Beantragung einer Parkverbotszone bis hin zur Versicherung. Movinga hat außerdem an jedem Ort die besten Dienstleistungsunternehmen an der Hand, die gewissenhaft das Hab und Gut an die neue Adresse bringen – egal wo, egal wann. Da muss man sich über nichts mehr Gedanken machen und kann das Schöne am Umziehen genießen. Movinga will, dass Neuanfänge Freude machen. Unser Claim “Wir lösen Umzug” stellt genau unsere USP in den Vordergrund, die digitale und persönliche Anlaufstelle für den Umzug zu sein.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?


Wir arbeiten mit rund 800 Umzugsunternehmen in ganz Europa zusammen und sammeln in der täglichen Arbeit so viel Erfahrung in allen Umzugsbelangen, wie ein einzelnes Unternehmen oder Privatperson gar nicht erreichen kann. Unsere Kund:innen können sich komplett darauf verlassen, dass ihr Umzug von A bis Z durchdacht ist und alles nach Plan laufen wird, ohne das sie involviert sein müssen.

Movinga hat bereits eine leidvolle Geschichte hinter sich. Sind diese Zeiten inzwischen abgearbeitet?


Uns begegnen hin und wieder noch Spuren der Unternehmensgeschichte in der öffentlichen Wahrnehmung, aber bei uns hinter den Kulissen ist davon nichts mehr zu spüren. Wir haben ein fast vollständig neues Team aufbauen können und kennen einige unserer Mitarbeitenden schon viele Jahre aus früherer Zusammenarbeit. Ganz klar, hätte man in der Vergangenheit schon früher bessere unternehmerische Wege einschlagen können, bei uns geht es aber darum, nach vorne zu schauen. Vor allem aufgrund der schwarzen Zahlen, die wir inzwischen mit Rekordumsätzen schreiben, sind alle sehr optimistisch.

Wie genau hat sich Movinga in den vergangenen Jahren entwickelt?


Seit der Gründung 2015 ist viel passiert. Wir sind mittlerweile ein profitables Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitenden. Seit Mitte letztem Jahr sind wir in den schwarzen Zahlen und können Rekordumsätze verbuchen. Parallel bauen wir ein sehr spannendes, komplementäres Logistik Vertical auf, das sehr schnell wächst.

Was meinst Du damit?


Hier geht es darum den Rückenwind im 2-Men handling Home Delivery-Markt zu nutzen und einen digitalen komplementär Stream zu unserem Kerngeschäft zu etablieren.

Du führst Movinga seit 2019 zusammen mit Deinem Bruder. Was hat Dich bzw. Euch an dieser Aufgabe gereizt?


Tobias und ich hatten zu der Zeit gerade erfolgreich den Übergang von unserer Firma Beautycheck.at zu Treatwell abgeschlossen und suchten nach einer neuen Herausforderung. Die ursprüngliche Idee war, noch einmal zu gründen, aber dann hat uns ein guter Bekannter von Movinga erzählt. Er war davon überzeugt, dass wir die richtigen für die rundum Sanierung des Unternehmens sein würden. Uns war klar, dass wir uns etwas Großes vorgenommen hatten und es sich um einen klaren Turnaround-Case handelte. Aber gerade das fanden wir sehr spannend.

Macht es für euch, die Movinga-Mitarbeiter:innen oder die Movinga-Investoren einen Unterschied, dass ihr Movinga nicht gegründet habt, sondern angestellte Unternehmer seid?


Nein. Tatsächlich sind uns die Investoren und auch die Mitarbeitenden dankbar, dass wir Movinga in die Profitabilität geführt haben. Wir führen das Unternehmen als wäre es zu 100 % unser eigenes. Als wir uns der Aufgabe 2019 angenommen hatten, war gerade alles auf Null gesetzt worden und die meisten haben mit dem Schlimmsten gerechnet. Dass wir jetzt so erfolgreich sind, liegt auch daran, dass wir von Anfang an auf das Vertrauen aller Involvierten zählen konnten und mit unternehmerischen Hausverstand an die Aufgabe herangetreten sind.

Movinga war zu Hochzeiten quasi europaweit verfügbar. Ist die Expansion künftig wieder ein Thema für euch?


Wir bieten unseren Service momentan auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Schweden an. Eine weitere Expansion ist in Planung.

Welche Projekte stehen ansonsten bei euch auf der Agenda?


Wir verbessern unseren Service kontinuierlich. Zum Beispiel durch neue digitale Lösungen wie ein Buchungstool, das anhand von Fotos das persönliche Umzugsvolumen berechnet und Möbellisten erstellt. Der Auswahlprozess von Partnerunternehmen wird ebenfalls laufend überprüft und optimiert, um so die Zufriedenheit unserer Kund:innen zu garantieren. Kunden und Partner NPS stehen bei uns an erster Stelle.

Movinga hat in den vergangenen Jahren rund 85 Millionen Euro Investorengelder eingesammelt. Ist die Aufnahme von weiterem Kapital noch einmal ein Thema für euch?


Wir haben es durch gesundes Wachstum in den letzten zwei Jahren in die Profitabilität geschafft. Nach historischen Rekordumsätzen wollen wir aber noch weiter wachsen, haben aber bewiesen, dass das Modell auch sehr gut profitabel betrieben werden kann. Wir haben jedoch weitere spannende Expansionspläne auf der Agenda für die auf einer gesunden Basis noch mehr Kapital aufgenommen werden kann.

Wo steht Movinga in einem Jahr?


Unser Ziel ist es, die europäische Marktführerschaft im Umzugsbereich weiter drastisch ausbauen und mit weiteren Expansionsplänen die führende Logistikplattform über Umzüge hinaus zu werden.

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Foto (oben): Movinga

#DealMonitor – Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um bezahl.de, Finabro, Nostos Genomics, Passionfroot, 506, SK Gaming und Immozy.

Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

Freitag, 4. Februar 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 4. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bezahl.de


Embedded Capital, der neue Fonds von Ramin Niroumand und Michael Hock, sowie Marco Schnabl investieren 5 Millionen Euro in bezahl.de. Das Startup aus Köln, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. “Im Automotive Umfeld konnte sich die Plattform mit ihrem ganzheitlichen und vertikalen Lösungsansatz bereits zum Branchenstandard für Forderungs- und Zahlungsmanagement entwickeln”, teilt das Unternehmen mit. Angel-Investoren wie Rolf Christof Dienst, Carlo Kölzer, Kai Siersleben, Gerhard Cromme und Carl-Peter Forster investierten zuvor bereits in bezahl.de. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für bezahl.de.

Finabro


 Lansdowne Partners, Venpace, Nikolaus von Bomhard, Maciej Kranz und Altinvestoren wie Uniqa Ventures investieren 5 Millionen Euro in Finabro. Das InsurTech aus Wien, das 2017 von Sören Obling gegründet wurde, setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV).  “Ziel ist, mithilfe der digitalen Lösung die Verbreitung betrieblicher Altersvorsorgeprodukte zu beschleunigen und somit einen Beitrag zur Stärkung der Pensionssysteme zu leisten”, teilt das Unternehmen mit.

Nostos Genomics


 42CAP, Frontline Ventures, Amino Collective, Entrepreneur First, Konstantin Mehl (Kaia Health), Robert Fenton (Qualio), Mark Evans (Kindred Capital) und Acequia Capital investieren 5 Millionen Euro in Nostos Genomics. Das Berliner Unternehmen, das 2018 von David Gorgan und Rocío Acuña Hidalgo gegründet wurde, kümmert sich um die KI-gesteuerte Erkennung von Erbgut bedingten Krankheiten. “Our variant interpretation platform enables genetic testing labs to give more people with genetic diseases a clear and fast diagnosis”, teilt das Unternehmen mit.

Passionfroot


Der schwedische Geldgeber Creandum und einige Angel-Investoren investierten bereits im Dezember 3,4 Millionen US-Dollar in Passionfroot – siehe Linkedin. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Jennifer Phan, Jens Joseph Mannanal und Michelle Tian gegründet wurde, richtet sich an die Creator Economy. Das Unternehmen verspricht dabei: “We bring everything from your creator business at a glance for your financial and mental wellbeing”.

506


 Siegfried Milly und Alexander Zrost, die Gründer der Infoniqa Gruppe sowie Leo Strohmayr (Ex-Invest-Vorstand) investieren 1 Million Euro in 506. “Mit den nun verfügbaren Mitteln wird nicht nur die Produktentwicklung beschleunigt, sondern auch der weitere Ausbau bei Marketing Data Projekten im DACH-Raum vorangetrieben”, schreibt das Unternehmen. Das Startups aus Linz, das 2020 von Gerhard Kürner und Andreas Stöckl gegründet wurde, positioniert sich als “Marketing Data Science-Vorreiter für datenschutzkonforme Analyse, Visualisierung und Aktivierung von digitalen Besucher- und Kundendaten”.

SK Gaming


Der Lebensmittelriese Rewe investiert in SK Gaming. “Esport hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt und erreicht eine junge, aktive Zielgruppe, der sich REWE unter anderem auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren will”, teilt das Unternehmen mit. Das Kölner Unternehmen, das 1997 von Alexander T. Müller gegründet wurde, nimmt unter anderem an Games wie League of Legends, Clash Royale, FIFA20 und Hearthstone teil. Deutsche Telekom, der 1. FC Köln und Daimler investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über SK Gaming

Immozy


Angel-Investoren wie Heiko Hubertz investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Immozy. Das PropTech aus Hamburg, das 2021 von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie zur Selbstnutzung kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld oft kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

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#GrownupsToWatch – 5 Dinge über das Logistik-Unicorn sennder, die jeder wissen sollte

#GrownupsToWatch

sennder ist heiß, so richtig heiß! Das Berliner Logistik-Startup, 2015 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 350 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Baillie Gifford, Hedosophia und Accel. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

5 Dinge über das Logistik-Unicorn sennder, die jeder wissen sollte

Donnerstag, 27. Januar 2022VonAlexander Hüsing

Das Berliner Unicorn sennder ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Investoren wie Baillie Gifford, Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania investierten in den vergangenen Jahren bereits 350 Millionen US-Dollar in die Jungfirma, die 2015 gegründet wurde. Die Bewertung von sennder lag bei der letzten Investmentrunde im Sommer 2021 bei stattlichen 1,1 Milliarden Dollar. Hier 5 megaspannende Fakten über das Logistik-Startup sennder.

Ursprung

Das Berliner Logistik-Startup sennder wurde 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet. Damals beschrieben wir das Startup als “Mitfahrgelegenheit für Gegenstände – ob Fahrrad, Snowboard oder einfach nur ein Koffer”.  “Der Fokus liegt auf der Mitnahme von sperriger, unhandlicher und fragiler Fracht. Im kommenden Jahr wird das Modell auf kleinere Lieferungen und Pakete ausgeweitet”, verkündeten die Gründer zum Start.

Status quo

Intzwischen kümmert sich sennder um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. “Dies sorgt sowohl bei Spediteuren als auch bei gewerblichen Verladern für mehr Transparenz und Effizienz. sennder setzt sich dafür ein, die Logistikbranche fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen; durch die Nutzung von Daten zur Optimierung der Routeneffizienz reduziert sennder die Umweltbelastung durch den Straßengüterverkehr und senkt gleichzeitig Transportkosten”, heißt es vom Unternehmen. sennder erbringt dabei unter anderem Transportdienstleistungen für zahlreiche DAX30-Unternehmen. Das Unternehmen sieht sich insgesamt “optimal positioniert, um kleinere und mittlere Speditionsunternehmen mit etablierten Verladern zu verbinden und ihnen Zugang zu FTL-Ladungen zu verschaffen”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache.

Übernahmen

Zuletzt sorgte das Grownup auch mit Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni 2020 fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September 2020 übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. Im Mai 2021 übernahm sennder zudem das niederländische Frachtunternehmen Cars&Cargo.

Investoren

Zu den Investoren von sennder gehören bekannte Geldgeber wie Baillie Gifford Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A Ventures, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird Venture Capital und Perpetual sowie die Flixbus-Gründer. Baillie Gifford und Co. investierten zuletzt – im Sommer 2021 – 80 Millionen US-Dollar in sennder. Im Januar 2021 investierten Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania 160 Millionen US-Dollar in sennder. 2017 stieg Scania Growth Capital, der Corporate-Fund des bekannten schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, bei sennder ein. 2019 pumpten Lakestar, Accel, Next47, H14, HV Capital, Project A Ventures und Scania Growth Capital 70 Millionen Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von sennder stammt aus dem Jahre 2019. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von sennder bis Ende 2019 rund 12,9 Millionen. Damals wirkten durchschnittlich 132 Mitarbeiter:innen, nach 59 im Vorjahr, für sennder. Ende 2021 wirkten bereits 900 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

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Foto (oben): sennder

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