Zendure PowerHub: Eine Schaltzentrale für das Heim-Energie-Ökosystem

zendure-powerhub:-eine-schaltzentrale-fur-das-heim-energie-okosystem

Zendure erweitert seine SolarFlow-Mix-Serie um den PowerHub. Das Gerät fungiert quasi als Gehirn für den heimischen Strom und verknüpft Photovoltaik, Batterien, Netzstrom sowie große Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos. Da immer mehr Haushalte auf eigene Erzeugung setzen, steigen die Anforderungen an die Steuerung. Der PowerHub koordiniert diese Energieflüsse in Echtzeit, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Das System ist modular aufgebaut und wächst mit den Bedürfnissen mit. Einsteiger können bei 8 kWh Kapazität anfangen und den Speicher auf bis zu 50 kWh pro Einheit hochschrauben. In der Spitze lassen sich drei Einheiten koppeln, was ein Volumen von 150 kWh ergibt. Die Dauerleistung von bis zu 12 kW reicht locker aus, um ein ganzes Einfamilienhaus inklusive E-Auto und Heizung zu versorgen.

Zendure bietet sowohl eine einphasige als auch eine dreiphasige Variante an. Gerade die 3P-Version ist für hiesige Hausanschlüsse interessant, da sie Lasten gleichmäßig verteilt und das Laden von Fahrzeugen mit bis zu 22 kW ermöglicht. Bei einem Stromausfall sichert die einphasige Version laut Zendure eine Phase ab, während das große Setup das komplette Haus weiter versorgt.

Neben den hauseigenen Anschlüssen für bis zu 24 kW Solarleistung versteht sich der PowerHub auch mit Modulen von Drittanbietern. Künftig soll eine eigene bidirektionale Wallbox folgen, die Elektroautos als mobile Speicher nutzt. Für die Vernetzung nutzt Zendure gängige Dinger wie SG-Ready für Wärmepumpen, EEBus für Haushaltsgeräte und OCPP für die Ladeinfrastruktur.

Im Falle eines Ausfalls schaltet der PowerHub innerhalb von 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Auch wenn das System komplett leerläuft, sorgt die Black-Start-Fähigkeit dafür, dass es bei Sonnenaufgang über die Paneele allein wieder hochfährt. Zendures Pressemitteilung spricht von einem Start im Juli und dass man den Preis erst später bekanntgeben wolle. Auf der Webseite sieht das anders aus, da wird der Hub aktuell für 699 Euro angeboten.

Der PowerHub auf einen Blick

  • Versionen: erhältlich als einphasige (1P) und dreiphasige (3P) Variante
  • Speicherkapazität: skalierbar von 8 bis 150 kWh mit bis zu drei SolarFlow Mix Einheiten
  • Dauerleistung: bis zu 12 kW für die Versorgung des gesamten Haushalts
  • Solareingang: bis zu 24 kW über native Eingänge, zusätzlich kompatibel mit PV-Anlagen von Drittanbietern
  • EV-Laden: bis zu 22 kW dreiphasig beziehungsweise 7,4 kW einphasig; bis zu 11 kW auch im Offgrid-Betrieb
  • Backup-Funktion: Umschaltzeit von rund 10 Millisekunden auf USV-Niveau
  • Offene Standards: unterstützt SG-Ready, EEBus, OCPP und VPP-ready
  • Installationskosten: Reduktion von typischerweise 2.000 bis 3.500 Euro auf 300 bis 800 Euro möglich
  • Autarkiegrad: bis zu 91 Prozent bei einem typischen deutschen Haushalt mit 16-kWp-PV-Anlage und drei SolarFlow 4000 Mix Einheiten
  • Dreiphasige Integration: gleichmäßige Lastverteilung über alle Phasen, 22-kW-EV-Laden und volle Kompatibilität mit Wärmepumpen

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies