WearOS 5: Rollout auf Pixel Watch 1 und 2 soll in diesem Jahr geschehen

Google hatte jüngst das Update auf Wear OS 5 für die Pixel Watch der ersten und zweiten Generation veröffentlicht. Kurz danach wurde der Rollout wieder pausiert. Einige Benutzer haben festgestellt, dass ihre Uhren schwergängig reagieren oder gar nur noch einen schwarzen Bildschirm anzeigen (Fastboot und Werksreset werden dann fällig). Man arbeitet weiterhin am Problem, kann aber weiterhin keinen genauen Zeitraum nennen. Immerhin: man plant, eine fehlerbereinigte Version von Wear OS 5 noch in diesem Jahr bereitzustellen.

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Apple Watch Series 10: iFixit zeigt das Innenleben im Teardown

iFixit ist bekannt für seine Reparaturanleitungen und Teardowns. In einem neuen Video hat man sich nun die Apple Watch Series 10 vorgenommen. Spezifisch hat man die Variante mit 46 mm in ihre Bestandteile zerlegt. Allerdings ist es offenbar nicht einfach gewesen, ins Innenleben vorzudringen, denn dank Apples Präzisionsarbeit gibt es wenig Raum für Fehler beim Auseinanderbau.

iFixit hat im Inneren der Apple Watch Series 10 unter anderem einen Akku mit 327 mAh bzw. 1.266 Wh vorgefunden. Im Gegensatz zu den iPhone 16 hat Apple für seine Smartwatch nicht den Kleber gewechselt und setzt weiterhin auf traditionellen Klebstoff wie bei den Vorgängermodellen. Ansonsten schaute man sich das OLED-Display an, das nun größere Blickwinkel erlaubt. Intern konnte man da aber an der Hardware keine Besonderheiten feststellen.

Am Ende vergab man einen Repairability Score von 3 / 10. So ist die Smartwatch im Grunde selbst für handwerklich geschickte und erfahrene Tüftler kaum selbstständig reparierbar. Vor allem an den Akku komme man schwer heran. Aber auch der Austausch des Glases sei sehr kompliziert. Bei Interesse schaut einfach mal ins obige Video.

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Shokz: Kopfhörer-Angebote zum Prime Day starten

Shokz startet zu den Prime Days neue Kopfhörer-Angebote mit bis zu 32 % Rabatt. Natürlich nimmt man sich da aber die unverbindlichen Preisempfehlungen als Maßstab her, sodass die tatsächliche Ersparnis im direkten Vergleich mit den bisherigen Straßenpreisen geringer ausfallen dürfte. Dennoch könnt ihr ja mal gucken, ob das etwas für euch dabei ist.

Die Kopfhörer-Angebote greifen nicht nur bei Amazon.de, sondern nach Angaben des Herstellers auch direkt bei Shokz selbst im Webstore. Folgende Deals sind dabei:

  • OpenRun (Mini) – 94 Euro statt 139 Euro
  • OpenRun Pro (Mini) – 129 Euro statt 189,95 Euro
  • OpenMove – 64 Euro statt 89,95 Euro
  • OpenSwim – 124 Euro statt 159 Euro
  • OpenFit – 159 Euro statt 199 Euro

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Anker Soundcore Liberty 4 Pro: Neue TWS-Kopfhörer mit Display und Touchbar im Case

Anker hat für den US-Markt bereits die neuen TWS-Kopfhörer Soundcore Liberty 4 Pro am Start. Dieses Modell bringt auch ein paar besondere Kniffe mit. So sitzen am Ladecase sowohl ein kleines Display als auch eine Touchbar, mit der ihr einige Funktionen direkt bedienen könnt. Auch will der Hersteller die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) deutlich verbessert haben.

So spricht Anker vage von dreimal stärkerer Geräuschunterdrückung. Erreicht haben, will man das über sechs Mikrofone und ein Barometer, die zusammenarbeiten. Demnach können sich die Soundcore Liberty 4 Pro deswegen auch schnell auf veränderte Umweltbedingungen einstellen – z. B. in Flugzeugen. Für den eigentlichen Klang der Wiedergabe setzt man auf Dual-Treiber mit 10,5 mm für den Bassbereich plus ein weiteres Hochton-Pendant.

Mit einer Akkuladung sollen die Liberty 4 Pro rund 10 Stunden auskommen. 40 Stunden sind es, wenn ihr das Ladecase einrechnen mögt. In nur 5 Minuten Aufladung können die TWS-Earbuds genügend Saft für vier Stunden Wiedergabe nachtanken. Nach IPX5 sind die Kopfhörer zudem gegen Wasser geschützt. Sie beherrschen nicht nur die Bluetooth-Codecs SBC und AAC, sondern auch LDAC und damit Hi-Res Audio Wireless.

In den USA kosten die Soundcore Liberty 4 Pro 129,99 US-Dollar und sind ab sofort erhältlich. Ob und wann die TWS-Kopfhörer auch in Deutschland auf den Markt kommen, ist derzeit noch offen.

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Amazfit T-Rex 3 im Test: Outdoor-Smartwatch mit verbessertem Design

Amazfit hat Anfang des Monats mit der T-Rex 3 eine neue Outdoor-Smartwatch vorgestellt. Das Nachfolgemodell der T-Rex 2 ordnet sich unterhalb der T-Rex Ultra ein und kostet 299,90 Euro. Punkten soll das Wearable mit hoher Widerstandsfähigkeit und zahlreichen Fitness-Funktionen. Ich habe mir diese neue Smartwatch von Amazfit im Test einmal für euch angeschaut.

Punkten will Amazfit inzwischen im Übrigen auch mit KI-Zusatzfunktionen, die aber derzeit eher Spielerei als wirklich hilfreich sind. Da verweise ich auf meinen Test der Amazfit Balance, in dem ich diese Features besprochen habe. Sie sind, unter anderem in Form von KI-Chatbots in der Zepp-App, auch an der neuen T-Rex 3 nutzbar. Unten findet ihr erst einmal die wichtigsten, technischen Eckdaten der Smartwatch.

Technische Daten Amazfit T-Rex 3

  • Display: AMOLED, 1,5 Zoll, 480 x 480 Pixel, Touchscreen
  • Integrierter Speicherplatz: 32 GByte
  • Buttons: 4
  • Akkulaufzeit: bis zu 27 Tage bei typischer Nutzung
  • Eigenes GPS: Ja
  • Weitere Schnittstellen: Bluetooth 5.2 (BLE), Wi-Fi (2,4 GHz)
  • BioTracker-PPG-Sensor zur Messung der Herzfrequenz, Schätzung des Blutsauerstoffgehalts
  • Weitere Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, barometrischer Höhenmesser, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor
  • Ladedauer: ca. 3 Std.
  • Wasserdichtigkeit: bis 10 ATM
  • Besonderheiten: Mikrofon, Lautsprecher, 177 Sport-Modi, intelligente Erkennung von 25 Krafttrainings und 8 weiteren Workouts
  • Offizielle Begleit-App: Zepp
  • Freitauch-Zertifizierung: EN13319, ISO 6425, GB/T 18828 für Freitauchen bis 45 Meter
  • Materialien: Lünette aus Edelstahl, Mittelrahmen aus Polymer
  • Maße / Gewicht: 48,5 x 48,5 x 13,75 mm / 68,3 g
  • Lieferumfang: Smartwatch, Armband, magnetische Ladestation, Anleitung
  • Preis: 299,90 Euro

Ihr könnt die Amazfit T-Rex 3 auch mit peripheren Trainingsgeräten wie einem Herzfrequenzgurt verbinden. Überdies lassen sich die Daten der Smartwatch auch mit Apps von Drittanbietern wie Strava, adidas Running, komoot, Relive, Google Fit und Apple Health synchronisieren. Leider ist die Uhr für Bluetooth-Telefonate nicht geeignet. Es stehen zwar sowohl ein Mikrofon als auch ein Lautsprecher zur Verfügung, der Speaker gibt aber, das erinnert an alte PC-Speaker, nur Piepgeräusche von sich, wenn ihr z. B. ein Training beginnt oder beendet.

Ausstattung und Verarbeitung der Amazfit T-Rex 3

Die Amazfit T-Rex 3 erhöht im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell die Akkukapazität und vergrößert das AMOLED-Display von 1,39 auf 1,5 Zoll Diagonale. Obendrein nutzt man nun eine verbesserte Standorterkennung. Ebenfalls wächst die Anzahl der erfassbaren Sportarten an und der Speicherplatz hat sich drastisch erhöht – von 512 MByte auf 32 GByte. Dazu kommt ein von 32 auf 64 MByte verdoppelter RAM. Zusätzlich dient ein neuer Chip als Basis. Die Systemperformance ist sehr flüssig und da habe ich nichts zu Meckern.

Das Design der Smartwatch wirkt insgesamt sehr wuchtig, aber hochwertig. Für zierliche Handgelenke dürfte die Amazfit T-Rex 3 allerdings nichts sein. Die Armbänder sind im Übrigen austauschbar, das läuft aber als Standard nicht über einen Schnellverschluss, sondern ein System mit einem Metallsteg, was etwas fummeliger ist. Ein Adapter für Schnellverschluss-Systeme liegt immerhin bei. Die Bedienung der Smartwatch erfolgt sowohl über den Touchscreen als auch vier Buttons, deren Funktionen auch auf der Lünette prangen. Das funktioniert recht komfortabel, sobald man sich eingeprägt hat, welcher Button was genau bewirkt.

Was die Materialien betrifft, so kombiniert Amazfit Metall, etwa für die Lünette und die vier Buttons, mit Polymer. Ihr könnt die T-Rex 3 auch zum Schwimmen und sogar Freitauchen einsetzen. Als Betriebssystem dient hier ab Werk Zepp OS 4. In meinem Testzeitraum ist die Smartwatch dabei auch schon mit zwei Updates versorgt worden. Kombinieren könnt ihr die kluge Uhr sowohl mit Android- als auch mit iOS-Geräten. Notwendig ist allerdings die Zepp-App und in dieser auch ein eigenes Konto. Falls ihr euch kein spezielles Zepp-Account anlegen wollt, müsst ihr euch über einen Account von Google, Facebook oder Xiaomi anmelden.

Praxistest

Die vorinstallierten Zifferblätter der Amazfit T-Rex 3 empfand ich allesamt als recht überladen, ihr könnt da allerdings Abhilfe schaffen und über die Zepp-App aus einem ganzen Sammelsurium von Alternativen wählen. Es ist theoretisch auch möglich, via NFC und Zepp Pay mit der Smartwatch zu bezahlen. Allerdings sind hier bislang nur wenige Banken im Boot – am ehesten werden da wohl Leser über Curve Erfolg haben. In Anspruch genommen habe ich beim Laufen die Steuerung der Musikwiedergabe am verbundenen Smartphone. Alternativ bestückt ihr den internen Speicherplatz der Smartwatch mit eigener Musik, insofern ihr über eine passende MP3-Sammlung verfügt.

Amazfit hat auch bei den Benachrichtigungen Fortschritte gemacht. Etwa könnt ihr euch an der T-Rex 3 auch viele Emojis, Sticker und sogar Fotos anzeigen lassen. Antworten könnt ihr auf Nachrichten aus Messengern auch, aber nur mit kurzen, vordefinierten Antworten wie „Na ja“ und Ähnlichem. Wie bei der Balance, lässt sich auch an dieser Smartwatch eine simple Sprachsteuerung nutzen, über die ihr etwa Workouts starten könnt. Alexa oder den Google Assistant könnt ihr hingegen nicht einspannen.

Beim Laufen mit meiner Frau erfasste die T-Rex 3 die Laufstrecke sehr gut, wich allerdings leicht von den Ergebnissen der Amazfit Balance ab. Welches Modell da exakter gewesen ist, kann ich aber nicht einwandfrei sagen, da die T-Rex 3 eine verbesserte Ortung nutzt, spricht das im Zweifelsfall für das neuere Modell. Unter den trackbaren Sportarten sind nicht nur verbreitete Workouts wie Outdoor- und Indoor-Jogging, sondern z. B. auch illustre Beispiele wie Bauchtanz, Brettspiele, Fallschirmspringen, Hip-Hop-Tanz, Offroad-Motorrad, Poledancing oder Wingsuitfliegen. Vom Denk- bis zum Extremsport deckt man da also einiges ab.

Das Erfassen der Workouts und auch des Schlafes erfolgte zuverlässig, wobei ich die T-Rex 3 beim Schlafen dann doch etwas zu klobig fand. Man bemerkt diese Smartwatch eben doch sehr am Handgelenk. Ihr robustes Design mag für Outdoor-Sport cool sein, am Computer oder eben beim Schlafen würde ich sie aber nicht gerne auf Dauer tragen. Im Übrigen könnt ihr natürlich justieren, wie oft z. B. euer Puls gemessen wird und ob ihr ein Always-on-Display nutzen wollt. Ein medizinisches EKG erstellen kann die T-Rex 3 aber im Gegensatz zu neuen Modellen von Withings z. B. nicht.

Hilfreich finde ich die Option, in der Zepp-App Ruhezeiten festzulegen, in denen das Display auch dann ausgeschaltet bleibt, wenn ich meinen Arm bewege. Statt unverhofft im Dunkeln zu funzeln, habe ich etwa eingerichtet, dass der Screen von 22 Uhr bis 7:30 Uhr ausgeschaltet bleibt, es sei denn, ich aktiviere ihn manuell. Kritisieren muss ich aber einmal das Zyklus-Tracking, mit dem meine Frau in letzter Zeit etwas genauer experimentiert hat. Dieses zeigt beim ersten Zyklus noch korrekte Daten an, stellt danach aber in unserem Fall völlig irrsinnige Prognosen zur kommenden Periode sowie den fruchtbaren Tagen auf.

Die Amazfit T-Rex 3 kann auch auf Atemprobleme im Schlaf hinweisen sowie bei abnormaler Herzfrequenz warnen. Einigen Lesern ist das wichtig: Auch einen Pomodoro-Timer könnt ihr z. B. nutzen. Der Funktionsumfang ist hier also wirklich breit. Willkommen ist auch die Chance, während des Trainings Benachrichtigungen zu blockieren. Das AMOLED-Display der Amazfit T-Rex 3 ist erstklassig – scharf und auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Ihr könnt, solltet ihr mal im Dunkeln unterwegs sein, auch einen Nachtmodus zuschalten, der dann auf schwarzem Hintergrund alles in einer Farbe, wahlweise Grün, Orange oder Rot) anzeigen kann. Ob man das in der Praxis je benötigen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Zur Akkulaufzeit: Die hängt sehr stark davon ab, ob ihr kontinuierlich den Puls messt, das Always-on-Display verwendet, die Standorterkennung für den Sport nutzt, etc. Nach meinem Eindruck kommen die Herstellerangaben gut hin und es dürfte einige Wochen dauern, bis ihr bei normaler Nutzung aufladen müsst. Ich persönlich gebe aber einen kleinen Minuspunkt dafür, dass Amazfit jetzt im Lieferumfang das USB-C-Kabel spart und nur noch eine reine Ladeplatte liefert. Auch müsst ihr bei der Musikwiedergabe damit leben, dass ihr zwar ca. 28 GByte an Speicherplatz befüllen könnt, aber eben keine Verknüpfung zu Musikstreaming-Anbietern wie Spotify möglich ist.

Mein Fazit zur Amazfit T-Rex 3

Die Amazfit T-Rex 3 ist eine sehr robuste Smartwatch mit reichlich Tracking-Funktionen und sehr guter Standorterkennung. Die Verarbeitung ist gelungen, allerdings ist die Uhr ziemlich klobig und nicht für zierlichere Handgelenke geeignet. Durch ihre Größe und das Gewicht kann sie beim Schlafen schnell stören. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls stark und es wird, außer bei sehr intensiver Nutzung mit GPS und allem Pipapo, einige Wochen dauern, bis ihr aufladen müsst.

Nachteile gibt es auch, wie etwa die fehlende Möglichkeit Musikstreaming-Anbieter wie Spotify direkt einzubinden, um Playlists herunterzuladen. Ihr könnt zwar reichlich Songs auf den internen Speicher hieven, da benötigt es jedoch eine eigene MP3-Sammlung. Auch verfügt die Amazfit T-Rex 3 zwar über ein Mikrofon, der Lautsprecher gibt aber nur Gepiepe aus, was an alte, interne PC-Speaker aus den 1980er-Jahren erinnert. Somit sind keine Telefonate à la Michael Knight am Handgelenk möglich.

Wer es aber auf eine Outdoor- und Sportuhr abgesehen hat, die einiges aushalten soll und zuverlässiges Tracking mit Standorterkennung auch bei ausgefallenen Sportarten bieten soll, der ist bei der Amazfit T-Rex 3 sicherlich an der richtigen Adresse.

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