Samsung QD-OLED: Ab nächstem Jahr wohl auch mit 49 und 77 Zoll Diagonale

Samsung Display fertigt aktuell die QD-OLED-Displays für sowohl Samsung Visual Display, ebenfalls zugehörig zu Samsung Electronics, als auch Sony. Auch Monitorhersteller wie Alienware werden damit beliefert. 2023 soll es nun mehr Vielfalt im TV-Segment geben. Dann wird Samsung Display laut südkoreanischen Medien auch QD-OLED-Panels mit 49 und 77 Zoll Diagonale vorlegen. Aktuelle Geräte bleiben auf 55 bzw. 65 Zoll beschränkt.

Sollten die Berichte Recht behalten, könnte Samsung dann 2023 sowohl Liebhaber kompakter Fernsehgeräte zufriedenstellen als auch diejenigen, die jenseits von 65 Zoll unterwegs sein möchten. Mit den neuen Größen wolle sich Samsung Display breiter aufstellen. Allerdings heißt es von Marktforschern, dass es unwahrscheinlich sei, dass mit den neuen Diagonalen die Auslieferungsmengen steigen. Vielmehr rechne man damit, dass Samsung Display 2023 in etwa so viele QD-Panels ausliefern werde, wie auch 2022.

Ohnehin sei es angeblich das oberste Ziel von Samsung Display, erst einmal die Panel-Ausbeute zu steigern. Die liege aktuell bei ca. 75 %. Das heißt, dass noch jedes vierte Panel im Müll landet. Im Jahresverlauf will sich der Fertiger jedoch auf 90 % steigern. Bis weitere Investitionen in die QD-OLED-Technik getätigt werden können, soll also erst einmal die Ausbeute optimiert werden. Sicherlich eine vernünftige Strategie, denn man muss ja auch sehen, wie die Verkaufszahlen sich entwickeln.

So ordnen sich die QD-OLED preislich über den regulären OLED-Modellen ein, deren Panels von LG Display stammen. Da halten sich allerdings auch Gerüchte, laut denen Samsung Visual Display, die TV-Abteilung von Samsung Electronics, immer noch OLED-Panels von LG Display ordern wollen, um weitere OLED-Fernseher zu vertreiben. Allerdings gibt es solche Meldungen seit Ewigkeiten und bisher hat sich da in der Praxis keine Entwicklung ergeben.

Wie steht es denn bei euch: Schaut ihr euch die QD-OLED-TVs genauer an? Oder seid ihr bereits anderweitig mit einem guten Fernsehgerät versorgt bzw. bevorzugt eventuell LCDs gegenüber OLEDs?

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Vodafone schaltet temporär drei Pay-TV-Sender frei

Vodafone möchte dem Kunden kostenpflichtige Pay-TV-Sender schmackhaft machen. Im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 20. Juni 2022 schaltet das Unternehmen die verschlüsselten Pay-TV Sender ‚ProSieben FUN‘, ‚SAT.1 emotions‘ und ‚Kabel Eins CLASSICS‘ im Kabel-Netz frei. Zugang zu den Sendern haben alle Vodafone-Kunden, die für den Fernsehempfang GigaTV, eine Horizon Box oder eine Smartcard verwenden. Wer GigaTV nutzt, erhält zudem Zugang zu den jeweiligen Sender-Mediatheken. Im Aktionszeitraum sind viele der dort gelisteten Titel statt der regulären Verfügbarkeit von sieben Tagen nun bis zu 30 Tage abrufbar.

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Sony WH-1000XM5: So sollen die neuen Over-Ear-Kopfhörer ausschauen

Sony bietet mit seinen WH-1000XM4 wirklich wahnsinnig gute Over-Ear-Kopfhörer mit ANC an. Ein TWS-Pendant, welches mit guter aktiver Geräuschunterdrückung und ähnlich kompliziertem und zu verwechseln ähnlichen Namen daher kommt, hat man auch im Portfolio. Die Over-Ear-Kopfhörer wurden im Sommer 2020 vorgestellt und allem Anschein nach stehen nun auch abermals Nachfolger in den Startlöchern. Jene sollen sich auf geleakten, offiziellen Renderbildern aus dem Handel zeigen. Auch erste technische Details sind bereits bekannt. 

Die WH-1000XM5 bringen – auch optisch – einige Neuerungen mit. So dürfte es designtechnisch der größte „Sprung“ der WH-1000XM-Kopfhörer sein. Die Optik wirkt nahezu wie aus einem Guss. Man setzte vormals da eher auf diverse Einzelteile und Scharniere. Zumindest bei der Farbgebung dürfte es – den Renderbildern nach zu urteilen – keine Unterschiede geben. Eine Version kommt in „Schwarz“, die andere in „Silber“. Die Größenverstellung erfolgt wie angedeutet nicht mehr über ein ausziehbares Scharnier, sondern die Ohrpolster sitzen auf einem Bügel. Kennen wir beispielsweise von den Bose Noise Cancelling Headphones 700.

Die meisten vorliegenden Informationen sind lediglich den Bildern zu entnehmen, ein paar technische Details gibt es dann aber doch. So sollen die Kopfhörer 40 Stunden bei der Musikwiedergabe mit ANC durchhalten. Zur Erinnerung: Bei den Vorgängern hat man hier 30 Stunden erreicht, der Sprung um 10 Stunden ist also schon merkbar. Dafür sollen die XM5 eine halbe Stunde länger laden: Binnen 3,5 Stunden seien diese wieder auf vollständiger Akkukapazität angelangt. Aufgeladen wird freilich über USB-C.

Das neue Modell setzt wohl auf neue Treiber, hier mangelt es aber noch an Details. Für das ANC zeichnen zwei Prozessoren sowie drei Mikrofone verantwortlich. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.2, als Fallback ist weiterhin auch die Möglichkeit zur Verwendung des Klinkenanschlusses vorgesehen.

Es gibt einen Schieberegler zum Ein- und Ausschalten der Kopfhörer sowie einen Knopf, um zwischen Noise Cancelling und Ambient-Modus zu wechseln. Die restliche Bedienung dürfte über Touch auf den abgeflachten Außenseiten der Ohrpolster erfolgen.

Der Klappmechanismus der XM4 sorgte bei mir teils für Verwirrung. Bei den XM5 gibt es wohl keine Möglichkeit mehr zum Zusammenklappen. Vielmehr klappt man einfach die Ohrpolster zur Seite. Dem Lieferumfang liegt wie üblich ein Case bei. Die Vermutung liegt nahe, dass jenes etwas weniger kompakt ausfällt.

2020 erfolgte die Vorstellung im Sommer, schauen wir mal wie es in diesem Jahr sein wird. Die UVP der Vorgängergeneration lag einst bei 379 Euro, derzeit eher so für um die 279 Euro zu haben. Es ist davon auszugehen, dass auch die Nachfolger in einer ähnlichen Preisspanne lancieren.

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Apple TV+: Trailer zur Dinosaurier-Dokumentation „Prehistoric Planet“ veröffentlicht

Als Kind faszinierten mich vor allem die Tiere dieses Planeten, die man nicht mehr lebendig zu Gesicht bekam. Bis heute teile ich die Faszination für Dinosaurier, mit der mich meine Kinder erneut ansteckten. Umso mehr freue ich mich sehr auf eine ungewöhnliche Dokumentation, die von 23. bis 27. Mai auf Apple TV zu sehen sein wird.

„Prehistoric Planet“ heißt diese und die Liste der an der Produktion beteiligten Menschen, lässt die Vorfreude in mir steigen. Jon Favreau und Mike Gunton sind die ausführenden Produzenten und haben mit der Natural Historic Unit von BBC, die auch für „Planet Earth“ verantwortlich ist, diesen Fünfteiler auf die Beine gestellt. Sir David Attenborough wird zumindest im Englischen der Erzähler sein, Hans Zimmer hat den Soundtrack dazu komponiert. All diese Namen stehen in der Regel für Qualität, insofern bin ich sehr gespannt. Der nun erschienene Trailer zeigt schon einiges.

Ab 23. Mai wird bis 27. jede Nacht eine neue Folge erscheinen. Wird auf jeden Fall zeitnah angeschaut.

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Streaming: Wachstum könnte ans Limit gelangen

Die Streaming-Anbieter haben in der Corona-Krise ein erhebliches Wachstum erlebt. Beflügelt wurde dies durch die lange geschlossenen Kinos und das Social Distancing, welches vielen gemeinsamen Unternehmungen mit Familie und Freunden einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Doch der Streaming-Markt könnte laut einem Bericht der Tagesschau ans Limit geraten. Zumal die Fragmentierung erheblich zugenommen hat.

Letzten Endes gehen daher auch Anbieter wie Amazon Prime Video, Apple TV oder Netflix immer aggressiver auf Einkaufstour bei den produzierenden Firmen. Parallel haben Hollywood-Studios wie Disney, Warner Bros., Paramount und NBCUniversal mittlerweile an eigenen Streaming-Plattformen Gefallen gefunden, statt ihre Inhalte zu lizenzieren. Die Herausforderung für alle Anbieter ist es nun, nicht nur Wachstum zu erreichen, sondern auch Bestandskunden zu halten.

Es sollen sich schon Konsequenzen ergeben: Analysten von Deloitte haben ermittelt, dass in 2022 mehr als 150 Mio. Menschen ihre Streaming-Abonnements kündigen könnten. Das liege zum einen an der Fragmentierung: Viele Kunden sind da wohl wechselbereit oder wollen sich z. B. nicht mehr mit Jahresabonnements binden lassen und lieber monatliches Hopping betreiben. Zum anderen dürfte aber auch die wachsende Inflation einige Kunden dazu bringen, ihre Ausgaben zu überdenken. Wer sich mit steigenden Spritpreisen und teureren Lebensmitteln konfrontiert sieht, spart womöglich an anderen Stellen.

Man ist sich unter den Marktforschern auch sicher, dass einige Anbieter langfristig auf der Strecke bleiben werden. Denn der Kampf um Wachstum und loyale Kunden wird immer kostspieliger und werde sich schlichtweg nicht für alle Anbieter wirklich rentieren. Ich selbst bin auch gespannt und natürlich berichte ich im Blog weiterhin, wie sich die Lage so entwickelt.

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