Apple hat bereits angekündigt, Rosetta 2 mit macOS 28 einzustellen (Rosetta 2 ist zwar technisch noch in macOS 27 an Bord, wird aber nicht mehr automatisch installiert. Wenn man Intel-Apps startet, muss man die Übersetzungsschicht manuell nachinstallieren). Entwickler beginnen deshalb damit, ihre Nutzer auf den Wechsel vorzubereiten. Auch OBS Studio passt sich an: Mit dem kommenden Update auf Version 32.2 werden Nutzer eines Apple-Silicon-Macs, die bislang noch die Intel-Version der Streaming-Software verwenden, automatisch zum Umstieg auf die native Apple-Silicon-Version aufgefordert.
Die Unterstützung für Apple Silicon gibt es bei OBS Studio bereits seit Version 28.0, die 2022 veröffentlicht wurde. Trotzdem setzen einige Anwender noch immer die Intel-Ausgabe ein, etwa weil sie versehentlich die falsche Version installiert haben oder ihre Installation nach dem Wechsel von einem Intel-Mac auf einen Mac mit Apple Silicon übernommen wurde.
Mit OBS Studio 32.2 soll das geändert werden. Läuft die Intel-Version auf einem Apple-Silicon-Mac, bietet der integrierte Update-Mechanismus künftig automatisch den Wechsel auf die native Version an. Wer Plugins von Drittanbietern nutzt, sollte allerdings aufmerksam sein. Diese funktionieren nach dem Umstieg nur dann weiter, wenn sie ebenfalls als Apple-Silicon-Version vorliegen. Andernfalls müssen sie zunächst aktualisiert oder ersetzt werden.
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