Vodafone hat neue Zahlen zum Netzausbau veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens können inzwischen 30,9 Millionen Haushalte beziehungsweise rund drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland Gigabit-Internet über Vodafone nutzen. Gegenüber dem Vormonat entspricht das einem Zuwachs von etwa 1,2 Millionen Haushalten.
Verantwortlich dafür sind vor allem neue Glasfaser-Kooperationen und der weitere Ausbau bestehender Netze. Besonders ins Gewicht fällt logischerweise die wiederaufgenommene Vermarktungszusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser. Hinzu kommen Ausbauprojekte der OXG, dem gemeinsamen Glasfaserunternehmen von Vodafone. Auch die Partnerschaft mit Deutsche Giganetz trägt zum Wachstum bei.
Dadurch ist die FTTH-Reichweite von Vodafone innerhalb eines Monats von 12,4 auf 14,6 Millionen Glasfaseranschlüsse gestiegen. Allein im Mai wurden nach Unternehmensangaben rund 2,2 Millionen neue FTTH-Anschlüsse in die Vermarktung aufgenommen.
Auch beim Glasfaserausbau selbst geht es weiter voran. In Bielefeld hat die OXG mit Tiefbauarbeiten begonnen, die mehr als 30.000 Haushalte erreichen sollen. In Hamburg wurde ein bestehendes Ausbauprojekt erweitert. Dort sollen künftig insgesamt mehr als 161.000 Haushalte einen Glasfaseranschluss erhalten können.
Neben dem Ausbau investiert Vodafone weiterhin in sein bestehendes Kabelnetz. Im Mai wurden bundesweit 200 sogenannte Segmentierungen und Fiber-Deep-Maßnahmen in 69 Städten und Gemeinden abgeschlossen. Davon profitieren laut Vodafone rund 70.000 Haushalte durch mehr Kapazität und stabilere Anschlüsse.
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