Microsoft 365: Abo integriert VPN auf allen Plattformen

Microsoft integrierte jüngst ein VPN über den Windows Defender in Microsoft 365, wie Windowscentral berichtet. Beworben als eine „Datenschutz“-Funktion, bietet Microsoft seinen VPN-Dienst als Teil der Microsoft-365-Personal- und Family-Abonnements an. Um auf das VPN zuzugreifen, müssen Kunden lediglich die Microsoft-Defender-App installieren und den Datenschutz aktivieren, der auf Windows, macOS, Android und iOS verfügbar ist. Das bedeutet, dass Nutzer dieses VPN auf jeder Plattform, einschließlich ihres Smartphones, verwenden können.

Natürlich hat Microsofts VPN Einschränkungen. Es ist nicht möglich, eine bestimmte geografische Region auszuwählen, mit der man eine Verbindung herstellen kann. Der Datenschutz wählt automatisch den besten und in der Regel den nächstgelegenen Microsoft-VPN-Server aus. Der Datenschutz dient dazu, Daten privat zu halten, wenn Nutzer sich mit unsicherem, offenem WLAN verbinden, und nicht dazu, geografische und regionale Einschränkungen von Inhalten zu umgehen. 50 GB Volumen hat jeder Benutzer monatlich frei. Auch wichtig zu wissen, einiges ist ausgeschlossen, darunter YouTube, TikTok, Netflix, Disney , Amazon Prime, Facebook-Video, Instagram, Snapchat, Spotify, YouTube-Musik und WhatsApp. Dies bedeutet, dass diese Anwendungen ihre reguläre Internetverbindung und nicht den VPN-Tunnel verwenden, während der Datenschutz aktiv ist. Eine FAQ gibt es hier.

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Kaspersky will in Deutschland aktiv bleiben

Kaspersky Lab hat sich aus dem US-Markt zurückgezogen. Das war keine freiwillige Entscheidung, sondern vielmehr die Reaktion auf ein Verbot, das den weiteren Verbleib in den Vereinigten Staaten ohnehin sinnlos gemacht hätte. In Deutschland will das russische Unternehmen, das für seine Sicherheits- und Anti-Viren-Software bekannt ist, allerdings weiter aktiv werden.

In den USA vertritt man die Ansicht, dass die russische Regierung in der Lage sei, Einfluss auf den Anbieter auszuüben und somit Kaspersky zu lenken. Die weitere Verwendung der Software des russischen Unternehmens wäre damit zu einem Sicherheitsrisiko geworden. In Europa und Deutschland kann und will Kaspersky aber weiter seine Produkte und Dienste anbieten. Ändern dürfte sich das nur, sollte es z. B. auch hierzulande zu einem Verbot kommen.

Laut BR gibt das Bundesinnenministerium zu potenziellen Bedrohungen durch die Software von Kaspersky und möglichen Reaktionen keine klaren Antworten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hingegen rät schon seit etwa zwei Jahren von der Verwendung von Kasperskys Software ab. Auch dort hat man ernsthafte Sicherheitsbedenken. Warum ein Verbot nicht auch bei uns umgesetzt wird, konnte man aber auch dort nicht klar beantworten.

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Calibre: E-Book-Verwaltung unterstützt neue Tolino-Geräte

Die kostenlose E-Book-Verwaltung Calibre ist in der Version 7.1.6 erschienen. Das plattformübergreifende Tool hat in den letzten Jahren immer wieder bei uns für Beiträge gesorgt. Nicht nur wegen seiner Fähigkeiten als Verwaltungstool unter macOS, Windows und Linux, sondern auch wegen der Konvertierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, E-Books z. B. auf einen Amazon Kindle zu übertragen (Mein Alternativtipp? Die Send-to-Kindle-Webseite). Nun gibt es mit der neuen Version 7.1.6 auch Unterstützung für die neuen Tolino-Reader des Jahres 2024, über die wir euch ja auch schon informiert haben. Die verwenden eine modifizierte Version der Kobo-Firmware, daher werden sie als Kobo-Geräte erkannt – also nicht wundern.

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Chrome-Update 127.0.6533.88/89 schließt kritische Sicherheitslücke

Google hat den Browser Chrome in einer neuen Version veröffentlicht. Nutzer bekommen Version 127.0.6533.88/89 für Windows und macOS und 127.0.6533.88 für Linux. Laut der Entwickler habe man 3 Schwachstellen geschlossen, eine von ihnen wird mit der Schwerestufe „Kritisch“ bewertet. Details wurden noch nicht dazu offengelegt.

Normalerweise werden Updates im Hintergrund ausgeführt, wenn Nutzer den Browser ihres Computers schließen und wieder öffnen. Wenn Anwender ihren Browser allerdings schon längere Zeit nicht geschlossen haben, sehen sie möglicherweise ein ausstehendes Update.

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Achtet rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Wenn ein Update verfügbar ist, wird das Symbol farbig angezeigt:
    • Grün: Ein Update wurde vor weniger als zwei Tagen veröffentlicht.
    • Orange: Ein Update wurde von etwa vier Tagen veröffentlicht.
    • Rot: Ein Update wurde vor mindestens einer Woche veröffentlicht.

So aktualisiert ihr Google Chrome:

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Klickt rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Klickt auf Hilfe und dann Über Google Chrome.
  4. Klickt auf Google Chrome aktualisieren.
    • Wichtig: Wenn Nutzer diese Schaltfläche nicht sehen, haben sie bereits die neueste Version.
  5. Klickt auf Neu starten.

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Microsoft: Einnahmen aus Surface-Geräten und Xbox-Hardware rückläufig

Microsoft Gebäude

Microsoft hat die Ergebnisse des vierten und letzten Quartals seines Geschäftsjahres 2024 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 64,7 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 22 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 15 Prozent, während der Nettogewinn um 10 Prozent zulegte.

Die Windows-OEM-Einnahmen, der Preis, den Hersteller zahlen, um Windows für ihre Rechner zu lizenzieren, sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent gestiegen. Einnahmen aus Microsofts Intelligent Cloud, die die Serverprodukte und Cloud-Dienste des Unternehmens umfassen, beliefen sich insgesamt auf 28,5 Milliarden Dollar und stiegen im Jahresvergleich um 19 Prozent. Die Einnahmen aus diesem Bereich machen nun fast satte 45 Prozent des gesamten Umsatzes aus.

Die Einnahmen aus Xbox-Inhalten und -Diensten, zu denen auch der Xbox Game Pass gehört, sind in diesem Quartal um 61 Prozent gestiegen, so Microsoft. Mal schauen, was das Folgequartal sagt, denn die Game-Pass-Preise steigen. Anders sieht es in anderen Bereichen aus. Die Umsätze mit Xbox-Hardware sind erneut gesunken, bei Surface-Produkten sind die Einnahmen schon in sieben Folgequartalen hintereinander rückläufig. -11 % steht der Bereich Geräte bei Microsoft in diesem Quartal da. Im Investoren-Gespräch gab man dann noch bekannt, dass alleine der Umsatz im Bereich Xbox-Hardware um 42 % gesunken ist.

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